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Mra/Fragment 016 07

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 7-15
Quelle: Heckel 1999
Seite(n): 748, 749, Zeilen: 748, re. Sp. 4 ff.; 749, li. Sp. 10-11
Die inhaltliche, kongruente Übereinstimmung der Religionsgemeinschaften mit der weltlichen Verfassung kann keinesfalls gefordert werden. Keine Religionsgemeinschaft muss die säkularen Grundrechte der weltlichen Verfassung in ihr Glaubensgut rezipieren, denn den Religionsgemeinschaften wird gerade durch das Grundgesetz die Freiheit zur eigenständigen Organisation und Betätigung nach ihren religiösen Grundprinzipien und Zielen zuerkannt. Die Offenbarungsreligionen führen ihre Stiftung und ihre tragenden Organisationsstrukturen nämlich auf göttliche (Rechts-) Grundlagen zurück. Aber die Einhaltung der Verfassung und des verfassungsgemäßen staatlichen Rechts müsste dennoch verlangt werden können. 1. Die inhaltliche Übereinstimmung der Religionsgemeinschaften mit der weltlichen Verfassung kann nicht als Voraussetzung des Religionsunterrichts gefordert werden. Keine Religionsgemeinschaft muß die säkularen Grundrechte und Organisationsstrukturen der weltlichen Verfassung in ihr Glaubensgut rezipieren und in ihrem („innerkirchlichen“) Religionsrecht kopieren. Die Grundrechte der weltlichen Verfassung richten sich als Adressaten gegen den Staat und nicht an die Gesellschaft47. Sie schließen die weltanschauliche Gleichschaltung der Religionsgesellschaften auf das säkulare Ordnungsmodell der Staatsverfassung gerade aus. Den Religionsgemeinschaften wird vielmehr durch Art. 4,140 GG/137I und III GG die Freiheit zur eigenständigen Organisation und Betätigung nach ihren religiösen Grundprinzipien und Zielen zuerkannt. Die Offenbarungsreligionen führen ihre Stiftung und tragenden Organisationsstrukturen auf göttliche Rechtsgrundlagen zurück und richten die sittlichen und rechtlichen Beziehungen ihrer Mitglieder danach aus48.

[Seite 749]

2. Aber die Einhaltung der Verfassung und des verfassungsgemäßen staatlichen Rechts muß gewährleistet sein.


47 [...]

48 [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Aus "inhaltliche Übereinstimmung" wird "inhaltliche, kongruente Übereinstimmung".

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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