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Mra/Fragment 193 15

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 15-23, 111-114
Quelle: Schuleri-Hartje Reimann 2005
Seite(n): 164, 165, Zeilen: online
In der aktuellen Diskussion werden zudem Gebiete, in denen Zuwanderer in hoher Anzahl leben, zunehmend als Problem angesehen, da diese Gebiete als integrationshemmend und als Ausdruck für Desintegration gewertet werden. Die bauliche Realität in einer multikulturellen Gesellschaft, gerade in vielen Großstädten, ist die sozialräumliche Ausdifferenzierung, die Abschottung, teilweise Ghettoisierung und schließlich die daraus resultierende Segregation, d.h. die räumliche Abbildung sozialer Ungleichheiten, der Wohnbevölkerung nach Herkunft, Ethnie, sozialer Lage und Lebensstil. Auch wenn eine ethnische Mischung im Baugesetzbuch791 und im Wohnraumförderungsgesetz792 Ziel kommunaler Wohnungswirtschaft sein soll, hat sich eine Mischung nur in Ansätzen als umsetzbar erwiesen.

791 § 1 Abs. 5 S. 2 Baugesetzbuch sieht vor, „die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bei Vermeidung einseitiger Bevölkerungsstrukturen zu berücksichtigen.“

792 § 6 Wohnraumförderungsgesetz, wonach die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen bei der Förderung von Wohnungen zu berücksichtigen sind.

Realität in vielen Großstädten ist die sozialräumliche Ausdifferenzierung und Segregation – das heißt die räumliche Abbildung sozialer Ungleichheiten – der Wohnbevölkerung nach Herkunft, Ethnie, sozialer Lage und Lebensstil. [...]

In der aktuellen Diskussion werden Gebiete, in denen Zuwanderer in hoher Anzahl leben, zunehmend als Problem angesehen, da diese Gebiete als integrationshemmend und als Ausdruck für Desintegration gewertet werden.

[Seite 165]

  • - Sozialräumliche Ausdifferenzierung und Segregation der Wohnbevölkerung ist in vielen, vor allem Großstädten die Realität; auch wenn eine ethnische Mischung im Baugesetzbuch10 und im Wohnraumförderungsgesetz11 Ziel kommunaler Wohnungswirtschaft sein soll, haben sich die mit der Mischung der einheimischen und zugewanderten Wohnbevölkerung verfolgten Strategien, wie Zuzugssperren, nur in Ansätzen als umsetzbar erwiesen.

10 § 1 V 2 Baugesetzbuch sieht vor, »die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bei Vermeidung einseitiger Bevölkerungsstrukturen zu berücksichtigen«.

11 § 6 Wohnraumförderungsgesetz, wonach die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen bei der Förderung von Wohnungen zu berücksichtigen sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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