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VroniPlag Wiki

Mra/Fragment 275 14

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 275, Zeilen: 14-21, 114-118
Quelle: Korioth 1997
Seite(n): 1042, Zeilen: online
Wie weit reicht nun aber die Befugnis des Staates zur Einrichtung und Gestaltung dieses Religionsunterrichts? Bedarf es Abstimmungen mit islamischen Religionsgemeinschaften? Haben islamische Eltern und Schüler, aber auch islamische Glaubensgemeinschaften, einen grundrechtlichen Anspruch auf Religionsunterricht nach ihren Vorstellungen in öffentlichen Schulen? Setzt der Religionsunterricht als gemeinsame Angelegenheit von Staat und Religionsgemeinschaft voraus, dass die betreffende Religionsgemeinschaft den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts1300 hat?

1300 Keine verfassungsrechtlichen Probleme entstehen dadurch, dass die Landesverfassungen teilweise ausdrücklich dem christlichen Staatsbild verpflichtet sind, wonach die schulische Erziehung auf die Ehrfurcht vor Gott zielt. Eine normativ zwingende Verengung möglicher Inhalte des Religionsunterrichts auf solche christlich-abendländischer Herkunft folgt daraus nicht, denn dies stünde im Widerspruch zu den Grundprinzipien des säkularen, pluralistischen und weltanschaulich neutralen Staates nach dem Grundgesetz.

Wie weit reicht die Befugnis des Staates zur Einrichtung und Gestaltung dieses Religionsunterrichts, was genau bedürfte der Abstimmung mit den islamischen Religionsvereinigungen? Haben islamische Eltern und Schüler, aber auch islamische Glaubensgemeinschaften einen grundrechtlichen Anspruch auf Religionsunterricht nach ihren Vorstellungen in öffentlichen Schulen? (II). Und weiter: Setzt der Religionsunterricht als gemeinsame Angelegenheit von Staat und Religionsgemeinschaft voraus, daß die betreffende Religionsgemeinschaft den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts hat? (III)13.

13 Keine verfassungsrechtlichen Probleme entstehen dadurch, daß die Landesverfassungen teilweise ausdrücklich dem christlichen Staatsbild verpflichtet sind, so z.B. Art. Artikel 7 NWVerf., wonach die schulische Erziehung auf die “Ehrfurcht vor Gott” zielt. Eine normativ zwingende Verengung möglicher Inhalte des Religionsunterrichts auf solche christlich-abendländischer Herkunft folgt daraus nicht, denn dies stünde in Widerspruch zu den Grundprinzipien des säkularen, pluralistischen und weltanschaulich neutralen Staates nach dem Grundgesetz.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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