Fandom

VroniPlag Wiki

Mra/Fragment 277 104

< Mra

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 277, Zeilen: 104-113
Quelle: Korioth 1997
Seite(n): 0, Zeilen: online
[...]

1308 In der Literatur ist allerdings häufig ein Unbehagen zu spüren, den weiten Schutzbereich des Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG ohne Vorbehalt dem islamischen Glauben und seiner Glaubensbetätigung zu öffnen, vgl. Müller-Vorbehr [sic], DÖV 1995, 301, der dem Islam einen Grundrechtsschutz „grundsätzlich“ zugesteht. Das Unbehagen erklärt sich zum einen daraus, dass der Islam das Leben der Gläubigen vollständig prägt und erfasst, jedes Verhalten also zumindest religiös motiviert, wenn nicht sogar nach dem Selbstverständnis des Islam, Religionsübung ist. Zum anderen schwingt bei Art. 4 GG die christlich-abendländische Prägung der Glaubensfreiheit mit. So hat das Bundesverfassungsgericht formuliert, das Grundgesetz habe „nicht irgendeine, wie auch immer geartete Betätigung des Glaubens schützen wollen, sondern nur diejenige, die sich bei den heutigen Kulturvölkern auf dem Boden gewisser übereinstimmender sittlicher Grundanschauungen im Laufe der geschichtlichen Entwicklung herausgebildet hat.“ BVerfG, NJW 1961, 211.

[...]

14 Vgl. nur BVerwGE 94, 82 (87) = NVwZ 1994, 578 = NJW 1994, 1889 L; v. Campenhausen, ZevKR 25 (1980), Z4 (136f., 149); ders., ZevKR 37 (1992), 405 (409); Loschelder, in: Essener Gespräche 20 (1986), 149 (152); Müller-Volbehr, DÖV 1995, 301 (307). - In der Lit. ist allerdings häufig ein Unbehagen zu spüren, den weiten Schutzbereich des Art. GG Artikel 4 GG Artikel 4 Absatz I u. GG Artikel 4 Absatz II GG ohne Vorbehalt dem islamischen Glauben und seiner Glaubensbetätigung zu öffnen, vgl. Müller-Volbehr, aaO.: dem Islam stehe der Grundrechtsschutz “grundsätzlich” zu; Loschelder, aaO.: es sei “sorgsam zu prüfen, wie weit sich dieser Grundrechtsschutz im einzelnen erstreckt”. Das Unbehagen erklärt sich zum einen daraus, daß der Islam das Leben der Gläubigen vollständig prägt und erfaßt, jedes Verhalten also zumindest religiös motiviert, wenn nicht sogar nach dem Selbstverständnis des Islam Religionsübung ist. Zum anderen schwingt bei Art. GG Artikel 4 GG die christlich-abendländische Prägung der Glaubensfreiheit mit. So hat das BVerfG gemeint, das Grundgesetz habe “nicht irgendeine, wie auch immer geartete freie Betätigung des Glaubens schützen wollen, sondern nur diejenige, die sich bei den heutigen Kulturvölkern auf dem Boden gewisser übereinstimmender sittlicher Grundanschauungen im Laufe der geschichtlichen Entwicklung herausgebildet hat”, BVerfGE 12, 1 (4) = NJW 1961, 211.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki