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Mra/Fragment 311 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: 1-10
Quelle: Evers 1979
Seite(n): 106, Zeilen: 7 ff.
[Die Vorschriften des Grundgesetzes, mit denen es Würde und Freiheit des Menschen aner]kennt und schützt, und eine freiheitliche, demokratische, rechtsstaatliche und sozialstaatliche Ordnung errichtet und in ihren Grundzügen gegen jeden Versuch der Beeinträchtigung absichert, sind notwendige Gegenstände der Wissensvermittlung; Soweit es pädagogisch möglich und sinnvoll ist, kann und soll daher die Schule die Schüler mit Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten, die zur Wahrnehmung der Freiheitsrechte sowie der staatsbürgerlichen Rechte und Aufgaben und zum Verständnis der politischen Prozesse notwendig sind.1446 Eine andere Frage erweitert diesen Gedanken dahingehend, ob und in welcher Weise die Schule auch befugt ist, die Grundwerte der Verfassung zu „propagieren“. Die These, dass die Schule in den Grundwerten ihr „wesentliches Erziehungsprogramm“ finden soll1447, ist nicht eindeutig und kann daher leicht missverstanden werden.

1446 Evers, Die Befugnis des Staates zur Festlegung von Erziehungszielen in der pluralistischen Gesellschaft, Berlin 1979, S. 106ff.

1447 Isensee, NJW 77, 551.

Die Vorschriften des GG, mit denen es Würde und Freiheit des Menschen anerkennt und schützt und eine freiheitliche, demokratische, rechtsstaatliche und sozialstaatliche Ordnung errichtet und in ihren Grundzügen gegen jeden Versuch der Beeinträchtigung absichert13, sind notwendige Gegenstände der Wissensvermittlung; soweit es pädagogisch möglich und sinnvoll ist, kann und soll daher die Schule den Schüler mit den Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten, die zur Wahrnehmung der Freiheitsrechte sowie der staatsbürgerlichen Rechte und Aufgaben und zum Verständnis der politischen Prozesse notwendig sind.

Eine andere Frage ist, ob und in welcher Weise die Schule auch zur „lebendigen Anverwandlung der Grundwerte der Verfassung“ befugt und verpflichtet ist14. Die These, daß die Schule in den Grundwerten ihr „wesentliches Erziehungsprogramm“ finden soll15, ist alles andere als selbstverständlich und daher auch Quelle vieler Mißverständnisse und Mißdeutungen.


13 Vgl. oben S. 85.

14 Oppermann, Die erst halb bewältigte Sexualerziehung, JZ 78, 289 (292).

15 Isensee, Verfassungsgarantie ethischer Grundwerte und gesellschaftlicher Konsens, NJW 77, 551.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, die wörtliche Übernahme bleibt jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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