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Mra/Fragment 311 11

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: 11-21, 24-27
Quelle: Heimann 2001
Seite(n): 100, Zeilen: 4 ff.
Sind die auf diesen Wertungen beruhenden Regelungen des Grundgesetzes nun in spezifischer Weise auf die Verhältnisse des Christentums bezogen, privilegieren sie, im Gewand vermeintlicher Objektivität, die christliche Religionsausübung? Tatsächlich steht das Grundgesetz in einer christlichen-abendländischen Tradition, wie bereits mehrfach dargestellt. Es hat unbestrittenermaßen zahlreiche ihrer Herkunft nach christliche und humanistische Werte positiviert. Das positive Verfassungsrecht kann seine Herkunft also nicht verleugnen. Dennoch sind nur die zwar christlich geprägten, aber eben durch den Staat positivierten Wertentscheidungen im Grundgesetz zu beachten, nicht die, im Übrigen viel weitergehenden, Werte der christlichen Religionsgemeinschaften. Nicht die geistesgeschichtlichen Wurzeln staatlicher Verfassungsentscheidungen sind das wesentliche Beurteilungskriterium, sondern die Ziele, die mit ihnen verfolgt werden. [...] Bedeutsam ist im vorliegenden Zusammenhang also nicht, ob bestimmte Regelungen zur Religionsausübung im modernen demokratischen Verfassungsstaat mit christlichen Glaubensgemeinschaften besser korrelieren als mit anderen, sondern ob die Regelungen für diese Staatsform existentiell sind. Sind die auf diesen Wertungen beruhenden Regelungen des Grundgesetzes nun in spezifischer Weise auf die Verhältnisse des Christentums bezogen, privilegieren sie - im Gewand vermeintlicher Objektivität - die christliche Religionsausübung? Tatsächlich steht das Grundgesetz in einer christlichen Tradition, es hat zahlreiche ihrer Herkunft nach christliche und humanistische Werte positiviert. Das positive Verfassungsrecht kann seine Herkunft also nicht verleugnen. Dennoch sind nur die zwar christlich geprägten, aber eben durch den Staat positivierten Wertentscheidungen im Grundgesetz zu beachten, nicht die - im übrigen viel weitergehenden - Werte der christlichen Religionsgemeinschaften als solche. [...] Nicht die geistesgeschichtlichen Wurzeln staatlicher Verfassungsentscheidungen sind das wesentliche Beurteilungskriterium, sondern die Ziele, die mit ihnen verfolgt werden. Bedeutsam ist im vorliegenden Zusammenhang also nicht, ob bestimmte Regelungen zur Religionsausübung im modernen demokratischen Verfassungsstaat mit christlichen Glaubensgemeinschaften besser korrelieren als mit anderen, sondern ob die Regelungen für diese Staatsform existentiell sind.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Klgn

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