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5 gesichtete Fragmente: "Verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Mra/Fragment 236 06 - Diskussion
Bearbeitet: 7. May 2016, 15:22 (WiseWomanBot)
Erstellt: 3. May 2016, 09:59 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 236, Zeilen: 6-9
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Nach Angaben dieser Menschenrechtsorganisation wurden in den östlichen und südöstlichen Provinzen der Türkei 45,7 % der Frauen nicht gefragt, bevor sie ihren Ehepartnern versprochen wurden, und über die Hälfte aller Frauen, 50,8 %, wurden ohne ihre Zustimmung verheiratet.1098

1098 Kelek, ZAR 2006, 232.

Nach Angaben dieser Menschenrechtsorganisation wurden in den östlichen und südöstlichen Provinzen der Türkei 45,7 Prozent der Frauen nicht gefragt, bevor sie ihrem Ehepartner versprochen wurden, und über die Hälfte aller Frauen, 50,8 Prozent, wurden ohne ihre Zustimmung verheiratet.
Anmerkungen

Weitgehend deskriptiv und kleinteilig, Quelle ist genannt, daher kW.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 200 104 - Diskussion
Bearbeitet: 10. May 2016, 17:20 (SleepyHollow02)
Erstellt: 7. May 2016, 17:44 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Hanschmann 2008, KeineWertung, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 104
Quelle: Hanschmann 2008
Seite(n): 389, Zeilen: online
[...]

842 Auf der Innenministerkonferenz am 31.05. und 01.06.2007 einigten sich die Innenminister der Länder und der Bundesinnenminister auf „Bundeseinheitliche Standards für das Einbürgerungsverfahren“. Wenig später schaffte das Gesetz zur Umsetzung Aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19.08.2007 hierfür die rechtlichen Voraussetzungen, in dem dessen Art. 5 Nr. 7 lit.c in § 10 StAG einen Absatz 7 einfügte, der das Bundesinnenministerium ermächtigt, die Prüfungs- und Nachweismodalitäten des Einbürgerungstests und das Curriculum für den Einbürgerungskurs durch Rechtsverordnung ohne Beteiligung des Bundesrats zu regeln. Auf dieser gesetzlichen Grundlage erließ das Bundesinnenministerium am 05.08.2008 die Verordnung zu einem Einbürgerungstest und Einbürgerungskurs, die am 01.09.2008 in Kraft getreten ist, BGBl. I 2008, 1649. Ebenfalls am 1. September 2008 ist eine entsprechende Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes im Hinblick auf inhaltliche Kenntnisse erfolgt. Seitdem muss der Einbürgerungswillige über „Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland verfügen.“, vgl. auch § 10 StAG.

843 Der Test wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin im Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen innerhalb eines Jahres entwickelt und am 8. Juli 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Er kostet 25 € und kann beliebig oft wiederholt werden. Der „Gesamtkatalog der für den bundeseinheitlichen Einbürgerungstest vorgesehenen Prüfungsfragen“ ist als Anlage zur Einbürgerungstestverordnung veröffentlicht worden.

Auf der Innenministerkonferenz am 31. 5. und 1. 6. 2007 einigten sich die Innenminister der Länder und der Bundesinnenminister auf »Bundeseinheitliche Standards für das Einbürgerungsverfahren«. Wenig später schaffte das Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19. 8. 2007 (EURAsylUmsG) zur Fussnote 4 hierfür die rechtlichen Voraussetzungen, in dem dessen Art. 5 Nr. 7 lit. c in § 10 StAG einen Absatz 7 einfügte, der das Bundesministerium des Innern (BMI) ermächtigt, die Prüfungs- und Nachweismodalitäten des Einbürgerungstests und das Curriculum für den Einbürgerungskurs durch Rechtsverordnung ohne Beteiligung des Bundesrats zu regeln. Auf dieser gesetzlichen Grundlage erließ das BMI am 5. 8. 2008 die Verordnung zu Einbürgerungstest und Einbürgerungskurs (Einbürgerungstestverordnung – EinbTestV), die am 1. 9. 2008 in Kraft getreten ist.5

[...]

Der »Gesamtkatalog der für den bundeseinheitlichen Einbürgerungstest vorgesehenen Prüfungsfragen« ist als Anlage zur Einb-TestV veröffentlicht worden. Er wurde vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der Humboldt Universität Berlin, einer von allen 16 Bundesländern gemeinsam finanzierten Einrichtung, innerhalb eines Jahres entwickelt und enthält insgesamt 300 Fragen, die sich inhaltlich am Curriculum für die ländereigenen Einbürgerungskurse orientieren und die semantisch nicht gerade bestimmten Themengebiete »Leben in der Demokratie«, »Geschichte und Verantwortung« sowie »Mensch und Gesellschaft« umfassen.


5 BGBl. I 2008, 1649.

Anmerkungen

Wegen des stark deskriptiven Charakters und der Nähe zum Normwortlaut kW. Das kann man aber auch strenger sehen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Mra/Fragment 201 02 - Diskussion
Bearbeitet: 9. May 2016, 17:59 (Schumann)
Erstellt: 7. May 2016, 17:49 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Hanschmann 2008, KeineWertung, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 201, Zeilen: 2-4
Quelle: Hanschmann 2008
Seite(n): 389, Zeilen: online
Unter den 33 Fragen befinden sich jeweils drei Fragen aus den für jedes Bundesland gesondert entworfenen Fragekatalogen, die sich auf das Bundesland beziehen, in dem die einbürgerungswillige Person ihren Wohnsitz hat. Unter diesen 33 Fragen befinden sich jeweils drei Fragen aus den für jedes Bundesland gesondert entworfenen Fragekatalogen, die sich auf das Bundesland beziehen, in dem die einbürgerungswillige Person ihren Wohnsitz hat.
Anmerkungen

Aufgrund der Kürze unter kW kategorisiert.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Mra/Fragment 024 03 - Diskussion
Bearbeitet: 9. May 2016, 05:48 (SleepyHollow02)
Erstellt: 8. May 2016, 22:14 Schumann
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kelek 2006a, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 3-5
Quelle: Kelek 2006a
Seite(n): 65, Zeilen: online
Anders als in westlichen Gesellschaften und legitimiert durch den Islam, hat die Gemeinschaftlichkeit im türkisch-muslimischen „Common Sense“ Vorrang vor der Autonomie und Individualität des Einzelnen.66

66 Kelek, ZAR 2006, 65; Tezcan, Religiöse Strategien der „machbaren“ Gesellschaft: verwaltete Religion und islamische Utopie in der Türkei, Bielefeld 2003.

Anders als in westlichen Gesellschaften und legitimiert durch den Islam, hat die Gemeinschaftlichkeit im türkisch-muslimischen Common Sense Vorrang vor der Autonomie und Individualität des Einzelnen.
Anmerkungen

Die Quelle ist in der Fn. genannt, die Wörtlichkeit bleibt ungekennzeichnet.

Aufgrund der Kürze des Fragments kW (wenngleich der Satz nicht trivial ist).

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[5.] Mra/Fragment 280 112 - Diskussion
Bearbeitet: 11. May 2016, 04:31 (SleepyHollow02)
Erstellt: 10. May 2016, 21:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, Hennig 2007, KeineWertung, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 280, Zeilen: 112-117 (281: 101-102)
Quelle: Hennig 2007
Seite(n): 142, Zeilen: online
[Schwerer wiegt der Vorwurf, ein islamischer Religionsunterricht1321 an deutschen Schulen sei [deshalb nicht möglich, da verschiedene Vermittlungsinhalte des Korans gegen die Werteordnung des Grundgesetzes verstießen.]]

1321 Einen Überblick bieten Reichmuth/Bodenstein/Kiefer, Staatlicher Islamunterricht in Deutschland, die Modelle in NRW und Niedersachsen im Vergleich, Berlin 2006; Dietrich, Islamischer Religionsunterricht, Frankfurt am Main 2006; Anger, Islam in der Schule, rechtliche Wirkungen der Religionsfreiheit und der Gewissensfreiheit sowie des Staatskirchenrechts im öffentlichen Schulwesen, Berlin 2003; Bock, RdJB 2001, 330; Emenet, Verfassungsrechtliche Probleme einer islamischen Religionskunde an öffentlichen Schulen, Frankfurt am Main 2003; Gebauer RdJB 1998, 263; Loschelder, KuR 1999, 137; Rohe, ZRP 2000, 207; Spriewald, Rechtsfragen im [Zusammenhang mit der Einführung von islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an deutschen Schulen, Berlin 2003; Tilmanns, RdJB 1999, 471.]

[In nahezu allen Bundesländern bemühen sich derzeit verschiedene muslimische Dachverbände – teilweise auf dem Klagewege, teilweise in Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen – um die Einführung islamischen Religionsunterrichts unter ihrer Beteiligung.3 Dabei tritt zutage, dass trotz jahrelanger rechtswissenschaftlicher Diskussion4 keine Klarheit über die Voraussetzungen herrscht, die eine Vereinigung erfüllen muss, um einen Anspruch auf Religionsunterricht durchsetzen zu können.]

3 Einen Überblick bieten Reichmuth/Bodenstein/Kiefer (Hrsg.), Staatlicher Islamunterricht in Deutschland, die Modelle in NRW und Niedersachsen im Vergleich, Münster 2006, Dietrich, Islamischer Religionsunterricht, Frankfurt am Main, 2006.

4 Vgl. zum muslimischen Religionsunterricht: Anger, Islam in der Schule, rechtliche Wirkungen der Religionsfreiheit und der Gewissensfreiheit sowie des Staatskirchenrechts im öffentlichen Schulwesen, Berlin 2003; Bock, RdJB 2001, 330; Çavdar, RdJB 1993, 265; Dietrich (Fn. 3); Eiselt, DÖV 1981, 205; Emenet, Verfassungsrechtliche Probleme einer islamischen Religionskunde an öffentlichen Schulen, dargestellt anhand des nordrhein-westfälischen Schulversuchs »Islamische Unterweisung«, Frankfurt a. M. 2003; Fechner, Jura 1999, 515; Gebauer, RdJB 1998, 263; Heckel, RdJB 2004, 39; Heimann, DÖV 2003, 238; ders., NVwZ 2002, 935; Korioth, NVwZ 1997, 1041; Loschelder, KuR 1999, 137; Muckel, in: FS Listl, 2004, S. 715; ders., JZ 2001, 58; Oebbecke, DVBl. 1996, 336; Rohe, ZRP 2000, 207; Spriewald, Rechtsfragen in Zusammenhang mit der Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an deutschen Schulen, Berlin 2003, S. 103; Tillmanns, RdJB 1999, 471.

Anmerkungen

Die Übernahme liegt auf der Hand. kW, weil soweit ersichtlich nur der wissenschaftliche Apparat betroffen ist.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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