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Msf/002

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Die Rolle von Membranlipiden in der UVA-induzierten Signaltransduktion in humanen Keratinozyten

von Dr. Maryam Salahshour-Fard

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Msf/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-28 11:32:01 Singulus
Fragment, Gesichtet, Hoernschemeyer 2001, Msf, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Hoernschemeyer 2001
Seite(n): 3 f., Zeilen: 3:30 ff.; 4: 1 ff.
Hingegen sind Lipide wie Phosphatidylserin (PS) und Phosphatidylethanolamin (PE) vorwiegend auf der endoplasmatischen Seite orientiert. Die Asymmetrie der Phospholipide wird bereits an ihrem Syntheseort, dem endoplasmatischen Retikulum (ER), erzeugt. Hier werden durch einen protein-vermittelten Transport mittels der ATPabhängigen Aminophospholipid-Translokase spezifisch PE und PS auf die inneren Membranseite befördert (Bretscher & Munro 1993).

Glykosphingolipide (GSL), mit Ausnahme des Glukosylceramides (GlcCer), sind auf der exoplasmatischen Seite angeordnet (Gahmberg & Hakomori 1973). Die asymmetrische Verteilung der Glykosphingolipide und des Sphingomyelins in Membranen ist durch die Topologie der Synthese zu erklären, die, mit Ausnahme des GlcCers, im Lumen des Golgi-Apparates stattfinden (Schwarzmann & Sandhoff 1990). Da die GSL nicht in der Lage sind, durch transversale Diffusion spontan in die jeweils andere Lipidschicht von Membranen zu gelangen, wird diese asymmetrische Ausrichtung auch bei einem vesikulären Transport zu anderen Organellen oder zur Plasmamembran beibehalten. Beim GlcCer wird davon ausgegangen, dass ein protein-vermittelter Transport ins Lumen des Golgi existiert, da die Synthese des GlcCers auf der zytosolischen Seite des Golgi-Apparates stattfindet (Coste et al., 1986, Coste et al., 1985).

[Abbildung]

Abbildung 1: Modell der biologischen Zellmembran (Karlson et al., 1984)

Hingegen sind Lipide wie Phosphatidylserin (PS) und Phosphatidylethanolamin (PE) vorwiegend auf der zytosolischen Seite orientiert. Die Asymmetrie der Phospholipide wird bereits an ihrem Syntheseort, dem endoplasmatischen Retikulum (ER), erzeugt. Hier werden durch einen protein-vermittelten Transport mittels der ATPabhängigen Aminophospholipid-Translokase spezifisch PE und PS auf die andere Membranseite befördert (Übersicht in Devaux und Zachowski, 1994).

[Seite 4:]

Glykosphingolipide (GSL), mit Ausnahme des Glucosylceramides (GlcCer), sind auf der nicht-zytosolischen Seite angeordnet (Gahmberg und Hakomori, 1973; Hakomori, 1975). Die asymmetrische Verteilung der Glykosphingolipide und des Sphingomyelins in Membranen ist durch die Topologie der Synthese zu erklären, die, mit Ausnahme des GlcCers, im Lumen des Golgi-Apparates stattfindet (Schwarzmann und Sandhoff, 1990). Da die GSL nicht in der Lage sind, durch transversale Diffusion spontan in die jeweils andere Lipidschicht von Membranen zu gelangen, wird diese asymmetrische Ausrichtung auch bei einem vesikulären Transport zu anderen Organellen oder zur Plasmamembran beibehalten. Beim GlcCer wird davon ausgegangen, dass ein protein-vermittelter Transport ins Lumen des Golgi existiert, da die Synthese des GlcCers auf der zytosolischen Seite des Golgi-Apparates stattfindet (Coste et al., 1985, 1986).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140628113244

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