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Mw/024

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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:56:30 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weidenfeld Korte 1999

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.237.147, Hindemith, Dr. I. Jones, Fiesh, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 024, Zeilen: 01-10
Quelle: Weidenfeld Korte 1999
Seite(n): 30-31, Zeilen:
[Das Ziel der deutschen] Einheit wurde in der Präambel des Grundgesetzes für alle Bundesregierungen bindend festgehalten. Unter ihrem ersten Kanzler Adenauer versuchte die Bundesrepublik, ihre außenpolitischen Interessen durch eine Politik der konsequenten Westbindung zu realisieren. Die feste Integration in die westliche Gemeinschaft demokratischer Staaten sollte das Vertrauen der westlichen Verbündeten in die Verlässlichkeit und die Berechenbarkeit der Bundesrepublik bestärken. Durch aktive Mitwirkung in der westlichen Gemeinschaft wollte die Bundesrepublik Gleichberechtigung erreichen.[FN 67] Die Politik der Westbindung war aber nicht nur eine Absage an Schaukelpolitik und Sonderwege, sie stellte in ihrem Kern als Wertbindung auch die Basis für die Erschaffung und Aufrechterhaltung einer demokratischen Ordnung in der Bundesrepublik dar.

[FN 67: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.), Kleine Geschichte der CDU, Stuttgart 1995, S. 58-60.]

Das Ziel der deutschen Einheit wurde in der Präambel des Grundgesetzes für alle Regierungen verbindlich festgeschrieben. Unter ihrem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer versuchte die Bundesrepublik, ihre außenpolitischen Interessen durch eine Politik der konsequenten Westbindung zu verwirklichen. Die feste Verankerung in der westlichen Gemeinschaft demokratischer Staaten sollte das Vertrauen der westlichen Verbündeten in die Verläßlichkeit und Berechenbarkeit der Bundesrepublik stärken und über Mitwirkung Gleichberechtigung erreichen. Die Politik der Westbindung war aber nicht nur eine Absage an Schaukelpolitik und Sonderwege, sie war in ihrem normativen Kern als Wertbindung auch Grundlage für die Gründung und Stabilisierung einer dauerhaften Demokratie in Deutschland.
Anmerkungen

Sehr enge Anlehnung an Weidenfeld Korte 1999 ohne jede Kennzeichnung. Quelle in FN 67 der Diss. wird in Weidenfeld Korte 1999 bei Schilderung des gleichen Sachverhalts nicht zitiert. Stichproben für markante Ausdrücke wie "Präambel des Grundgesetzes","aktive Mitwirkung" und "westlichen Gemeinschaft" ergeben über google.books snippet-view keine Treffer in FN 67: Kleine Geschichte der CDU, Stuttgart 1995. Selbst für den daher sehr unwahrscheinlichen Fall, dass die Textstelle in ähnlicher Form darin auftaucht, wäre der Umfang der Übernahme unzureichend gekennzeichnet. Gehe hier aber von Verschleierung von Weidenfeld Korte 1999 aus. / Jones

Sichter
Jones

[2.] Mw/Fragment 024 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:56:32 Kybot
Bahr 1969, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Dr. I. Jones, PlagProf:-), Frangge, Hindemith, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 24-32
Quelle: Bahr 1969
Seite(n): 1049, Zeilen:
Die Bundesrepublik gehörte und gehört nicht zu den großen Führungsmächten der Welt, deren Agieren die weltpolitische Entwicklung weitgehend beeinflussen kann. Sie stand und steht wegen ihrer ökonomischen Stärke und ihrer geostrategischen Position an der Schnittstelle von Ost und West jedoch nahe am Mittelpunkt des internationalen politischen Geschehens und konnte und kann international relevanten Entscheidungen nicht ausweichen. Aus diesen Gründen war und ist sie noch mehr als andere Staaten gegenüber Entwicklungen der Weltpolitik sensibilisiert. Die Bundesrepublik musste und muss die internationalen Rahmenbedingungen, die der deutschen Außenpolitik gesetzt waren und sind, präzise analysieren, um ihre eigenen Ziele realisieren zu können. Egon [Bahr formulierte im Herbst 1969 treffend, dass die Bundesrepublik versuchen müsse, nach Möglichkeiten nicht gegen, sondern mit dem politischen Wind zu operieren. [FN 68]]


FN 68: Bahrs “Planungsstudie zur Außenpolitik einer künftigen Bundesregierung“ vom 18.9.1969, S. 1-15, hier S. 1: AdsD, Depositum Egon Bahr, Ordner 396, Mappe 1.

Die Bundesrebublik gehört nicht zu den Großen Führungsmächten der Welt, deren Verhalten die künftige Entwicklung weitgehend mitbestimmen kann. Angesichts ihrer ökonomischen Bedeutung und ihrer geostrategischen Lage an der Nahtstelle zwischen Ost und West steht sie gleichwohl nahe am Mittelpunkt des politischen Geschehens und kann Entscheidungen nicht ausweichen. Aus diesen Gründen ist sie noch mehr als andere Staaten gegenüber Tendenzen der Weltpolitik empfindlich; sie muß die politische Landschaft, in der sich ihre Außenpolitik zu bewegen hat, sorgfältig beobachten, um ihre eigenen Ziele verwirklichen zu können; sie muß versuchen, nach Möglichkeit nicht gegen, sondern mit dem politischen Wind zu operieren.
Anmerkungen

Fundstelle Aufzeichnung von Bahr vom 18.9.1969 in Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland. 1969 (Blasius) Sehr eigenwilliger Quellenumgang: m.E. gibt Mw hier die Gedanken einer historischen Figur (Bahr), die er in seiner Arbeit untersucht, als die eigenen wieder. Mw erweckt den Eindruck, nur der letzte Satz gebe die Ansicht von Bahr wieder.

Sichter
PlagProf:-) Schuju


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