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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mw/Fragment 037 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 11:39:27 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Kleßmann 1988, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 08-15
Quelle: Kleßmann 1988
Seite(n): 094, Zeilen: 28-34
Denn spätestens seit Kennedys Friedensrede am 10. Juni 1963 an der American University in Washington, die mit ihrem Appell zur Überwindung des Kalten Krieges einen weltpolitischen Szenenwechsel markierte, war deutlich geworden, dass echte Fortschritte in der deutschen Frage nur im Rahmen einer Entspannungspolitik realisierbar sein würden. Aber auch unter Kanzler Erhard blieb die umgekehrte Reihenfolge noch Maxime der deutschen Außenpolitik. Entspannungsbereitschaft wurde von Fortschritten in der deutschen Frage abhängig gemacht. Spätestens seit Kennedys Friedensrede vom 10. Juni 1963, die mit ihrem Appell zur Überwindung des Kalten Krieges einen »weltpolitischen Szenenwechsel« signalisierte[EN 138], war deutlich geworden, daß Fortschritte in Deutschland nur im Rahmen einer Entspannungspolitik möglich sein würden. Auch unter Ludwig Erhard als Bundeskanzler blieb jedoch die umgekehrte Reihenfolge noch Maxime der Außenpolitik. Entspannungsbereitschaft wurde von Fortschritten in der Deutschlandfrage abhängig gemacht.


[ [EN 138]: Grabbe 1983, S. 342 f.]

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Frangge

[2.] Mw/Fragment 037 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:20 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschler 2001, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 17-22
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 28, Zeilen: 7-11
Bei der Bewertung dieser Ostpolitik darf jedoch nicht übersehen werden, dass sie nur einen geringen Handlungsspielraum hatte, da jede zu starke Bemühung zur Ausweitung der deutschen Beziehungen zu den osteuropäischen Staaten zwangsläufig den Widerstand des Kremls hervorrufen musste, welcher seinen „harten Kurs“ gegenüber der Bundesrepublik beibehielt, wie Altkanzler Adenauer am 24. Februar 1966 auf einer Pressekonferenz bedauerte.[FN 128]

FN 128: Niederschrift der Pressekonferenz, S. 1-17, hier S. 2: ASBAH, Nachlass Konrad Adenauer, Aktengruppe II, Mikrofilmsignatur 51.

Bei der Bewertung der Ostpolitik Schröders darf allerdings nicht übersehen werden, daß er nur einen geringen Handlungsspielraum hatte, da jede zu starke Bemühung um Ausweitung der Beziehungen zu den Ostblockstaaten zwangsläufig auf den Widerstand Moskaus stoßen mußte.
Anmerkungen

Fundstelle

Sichter
Frangge

[3.] Mw/Fragment 037 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:22 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschler 2001, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 23-25
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 28, Zeilen: 1-7
Erhards und Schröders Politik der Bewegung konnte keinen ostpolitischen Durchbruch erzielen, aber es gelang immerhin, die Bundesrepublik im Jahr 1966 zum wichtigsten Handelspartner Osteuropas zu machen.[FN 129] Der Politikwissenschaftler Christian Hacke [bezeichnet diese behutsame Öffnung nach Osten als die „herausragende Leistung“[FN 130] der Regierung Erhard/Schröder.]

129: Daten der Eröffnungen der deutschen Handelsvertretungen: In Polen 18.9.1963, Rumänien 6.5.1964, Ungarn 15.7.1964 und Bulgarien 19.10.1964: AdsD, Depositum Helmut Schmidt, Ordner 5077: SPD-Pressemitteilung vom 8.11.1966, S. 1-5, hier S. 4.

Insgesamt gesehen konnte Schröder zwar keine spektakulären ostpolitischen Erfolge erzielen, aber es gelang immerhin, die Bundesrepublik im Jahr 1966 zum wichtigsten Handelspartner Osteuropas zu machen.[FN 50] In der Literatur wird die behutsame Öffnung nach Osten als die »herausragende außenpolitische Leistung« der Regierung Erhard/Schröder bezeichnet[FN 51], allerdings wird die bewußte Aussparung der DDR kritisiert und für den mangelnden Erfolg mitverantwortlich gemacht.[FN 52] [...]

FN 50 Vgl. G. Buchstab, Geheimdiplomatie, 1992, S. 886; H.-J. Grabbe, 1983, S. 442. FN 51 So C. Hacke, Weltmacht, 1993; S. 120

Anmerkungen

Weitere Übernahmen auf der folgenden Seite: MW S. 38; vgl. Taschler 2001, S. 28. Mw/Fragment 038 01

Sichter
Hood


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110719004802

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