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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mw/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:42 Kybot
Brandt 2005, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Dr. I. Jones, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-12
Quelle: Brandt 2005
Seite(n): 18, Zeilen:
Wenn es um die deutsche Frage, um Europa, um Frieden und Entspannung zwischen West und Ost ging, konnten Bahr und Brandt sich an ihrer bereits in den 1950er Jahren entwickelten “Politik der kleinen Schritte“ orientieren, die auf friedliche Koexistenz zwischen den Blöcken abzielte und der deutschen Teilung die Intensivierung der menschlichen Kontakte entgegensetzte. Mit dem Konzept “Wandel durch Annäherung“

wurde ein deutschlandpolitischer Gedanke hervorgebracht, der fortan die Politik prägte, die Brandt als Regierender Bürgermeister von Berlin praktizierte. Für diese Politik galt die von Brandt Ende 1964 geprägte These: „Was gut ist für die Menschen im geteilten Land, das ist auch gut für die Nation.“[FB 159] Als Regierender Bürgermeister von Berlin hatte Brandt sich seit 1957 zum international renommierten Politiker entwickelt. Er kannte die Akteure und die Probleme der Weltpolitik, und er dachte Europa von Berlin aus, wie der britische Historiker Timothy Garton Ash treffend schreibt.[FN 160]

Wenn es um die deutsche Frage, um Europa, um Frieden und Entspannung zwischen West und Ost ging, musste er kein gedankliches Neuland betreten, sondern konnte sich auf seine bereits in den 50er Jahren konzipierte „Politik der kleinen Schritte“ stützen, die auf „friedliche Koexistenz“ zwischen den Blöcken abzielte und der deutschen Teilung die verstärkte Pflege der menschlichen Kontakte entgegensetzte: Denn nur auf diese Weise, betonte Brandt, könne man

„ein Volk bleiben“.[FN 10] Als Regierender Bürgermeister von Berlin war er seit 1957 vollends zum international renommierten Politiker gereift und zu einer „Zentralfigur des Kalten Krieges in Deutschland“[FN 11] geworden. Er kannte die Akteure und die Probleme der Weltpolitik, und er „dachte Europa von Berlin aus“[FN 12], wie der britische Historiker Garton Ash beobachtete.

Anmerkungen

http://www.bwbs.de/UserFiles/File/PDF/Bd6.pdf Hervorhebung zur besseren Übersicht. Quelle wird nicht im Zusammenhang mit der Textstelle zitiert.

Sichter
Jones


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Fiesh, Zeitstempel: 20110709011718

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