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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mw/Fragment 143 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:01:22 Kybot
Bange 2005, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 01-07
Quelle: Bange 2005
Seite(n): 463, Zeilen:
Dabei sei, so Günter Diehl rückblickend, die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Belgrad zumindest von deutscher Seite aus gar nicht so einfach gewesen, da sie doch sogar gegen die gedehnteste Interpretation der Hallstein-Doktrin verstoßen habe. Selbst bei einem diplomatischen Durchbruch sei eine gute Presse alles andere als sicher gewesen, schließlich habe der Abbruch der Beziehungen von 1957 indirekt auch als Fehler eingeräumt werden müssen. [FN 635]


[FN 635: Diehl, Günter, Zwischen Politik und Presse. Bonner Erinnerungen 1949-1969, Frankfurt a. M. 1994, S. 421.]

Doch die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen war, zumindest von deutscher Seite aus, gar nicht so einfach, verstieß sie doch sogar gegen die gedehntesten Interpretationen der Hallstein-Doktrin. Selbst bei einem diplomatischen Durchbruch war eine gute Presse alles andere als sicher – schließlich musste der Abbruch der Beziehungen von 1957 „indirekt auch als Fehler eingeräumt werden.“ [EN 29]


[EN 29: S. 491 Günter Diehl, Zwischen Politik und Presse. Bonner Erinnerungen 1949-1969, Frankfurt 1994, S. 421.]

Anmerkungen

Quelle in google.books nur über snippet-view verfügbar, ein Auszug mit der Fundstelle ist aber hier einsehbar: 1. Die Primärquelle findet sich (leider nur mit snippet-view) hier 2. Der Verdacht einer Übernahme samt Quellenangabe liegt hier nahe. Eine verlässliche Einordnung bedarf aber wahrscheinlich der vollständigen Primärquelle. Nachtrag: Verdacht wurde bestätigt, siehe Primärquelle. MW verschleiert den Text aus der Fundstelle und (ver)mischt ihn sogar mit der angegebenen Primärquelle: die kompilierten/plagiierten Stellen der Fundstelle/Sekundärliteratur werden nun (fälschlicherweise) als Primärquelle wiedergegeben: "...da sie doch sogar gegen die gedehnteste Interpretation der Hallstein-Doktrin verstoßen habe. Selbst bei einem diplomatischen Durchbruch sei eine gute Presse alles andere als sicher gewesen,..." Primärquelle: Günter Diehl, Zwischen Politik und Presse. Bonner Erinnerungen 1949-1969, Frankfurt 1994, S. 422: "Wir glaubten zu wissen, daß Tito bereit war, das Verhältnis zu uns wieder zu normalisieren. Die große Schwierigkeit bestand darin, daß wir es gewesen waren, die 1957 die Beziehungen abgebrochen hatten, weil Jugoslawien die DDR anerkannt hatte. Der Abbruch war die spektakulärste Anwendung der Hallstein-Doktrin gewesen und hatte entsprechendes Aufsehen innerhalb und außerhalb Deutschlands verursacht. Die deutsche Seite mußte daher jetzt die Initiative ergreifen und damit indirekt auch einräumen, daß wir einen Fehler gemacht hatten."

Sichter
Frangge (Bücher vorhanden)

[2.] Mw/Fragment 143 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:01:25 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, PlagProf:-), Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 08-11
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 343, Zeilen:
Für die Bundesregierung war es seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien noch schwieriger geworden, den Regierungen anderer Staaten die „halbierte“[FN 636] Hallstein-Doktrin als eine allgemein verbindliche Richtlinie der deutschen Außenpolitik darzustellen.

FN 636: Grewe, Wilhelm G., Rückblenden 1951-1971, Frankfurt a. M. 1979, S. 749.

[...] - für die Bonner Diplomaten war es seit der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Jugoslawien noch schwieriger geworden, den Regierungen anderer Staaten die vielfach durchlöcherte oder „halbierte"[FN 104] Hallstein-Doktrin als eine allgemein verbindliche Richtschnur der Bonner Außenpolitik darzustellen.

FN 104: Grewe hatte in einem Exposé für Minister Schröder im November 1965 die Möglichkeit erörtert, die Hallstein-Doktrin zu "halbieren", d.h. sie für Osteuropa aufzugeben, für den Rest der Welt jedoch beizubehalten; er hielt diesen Weg für risikoreich aber letztlich unvermeidbar (vgl. Grewe Rückblenden S. 749). Andere datierten hier das Ende der Hallstein-Doktrin und nannten die Rückkehr nach Belgrad ein "stilles Staatsbegräbnis" für die Doktrin (vgl. die Nachweise bei Potthoff S. 61 und Anm. 94).

Anmerkungen
Sichter
PlagProf:-)

[3.] Mw/Fragment 143 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:59:25 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hanrieder 1971, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, PlagProf:-), Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 11-13
Quelle: Hanrieder 1971
Seite(n): 122, Zeilen: 14-18
Denn nun war es nahezu unmöglich geworden, auf die volle Gültigkeit der Hallstein-Doktrin zu beharren, nachdem zwei deutsche Staaten in Bukarest und Belgrad ebenso wie in Moskau Botschaften unterhielten. Es wäre in der Tat auch schwierig gewesen, auf der vollen Gültigkeit der Hallstein-Doktrin zu bestehen, nachdem zwei deutsche Staaten, die beide für ihr Staatsgebiet und ihre Bevölkerung sprachen, in Bukarest und Belgrad ebenso wie in Moskau voll akkreditiert waren.
Anmerkungen

Eine weitere kleine Grenzüberschreitung. Der Gedanke wird vollständig übernommen, ebenso acht zusammenhängende Wörter aus der Quelle. In Verbindung mit einer Auslassung sind im Zieltext zwölf zusammenhängende Wörter aus dem Quelltext übernommen, ohne die Quelle zu nennen oder das Zitat als solches zu kennzeichen.

Sichter
PlagProf:-)


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110723230127

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