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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 200 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-25 17:30:19 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschler 2001, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 06-11, 105-106
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 097, Zeilen: 01-05, 101
Kiesinger trat sofort am nächsten Tag Adenauers schweren Vorwürfen in einem Antwortbrief an Adenauer entgegen und wies den Altkanzler zurecht. Kiesinger unterstrich, dass man noch lange keine flaue Politik betreibe, wenn man eine maßvolle Sprache gebrauche. Auch er habe große Sorgen gegenüber dem NV-Vertrag und sei dazu entschlossen, die lebenswichtigen deutschen Interessen zu wahren, versprach Kiesinger.[FN 890]

[FN 890]: Kiesinger an Adenauer 28.2.1967, S. 1-2: ACDP, Nachlass Kurt Georg Kiesinger, Ordner 01-226-001.

Kiesinger trat diesen schweren Vorwürfen Adenauers sofort entgegen und wies den Altbundeskanzler zurecht. Wer eine maßvolle Sprache gebrauche, betreibe deswegen noch lange keine »flaue« Politik. Auch er habe große Sorgen gegenüber dem Vertrag und sei dazu entschlossen, die lebenswichtigen deutschen Interessen zu wahren.[FN 55]

[FN 55] Vgl. Kiesinger an Adenauer, 28.2.1967, ACDP, NL Kiesinger, I-226-A-001.

Anmerkungen

Übernahme mitsamt Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[2.] Mw/Fragment 200 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:02:59 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhoven 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 12-18, 107-108
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 106, Zeilen: 15-22, 112-113
Dass Kiesinger durch die Kritiken von Strauß und Adenauer nicht unbeeindruckt blieb, zeigte seine eigene Bewertung des NV-Vertrags, die noch mehr Aufsehen hervorrief als die Statements von Strauß und Adenauer, und die in den USA Beunruhigung auslöste. Kiesinger kritisierte nämlich am 27. Februar 1967 in einer Rede vor dem Verein Union-Presse in Bonn die US-Regierung äußerst scharf und monierte, dass sich jenseits der westlichen Bündnissysteme eine Form des „atomaren Komplizentums“ zwischen Moskau und Washington herausgebildet habe. [...][FN 891]

[FN 891]: Kiesingers Redemanuskript, S. 1-15, hier S. 9: ACDP, Nachlass Kurt Georg Kiesinger, Ordner 01-226-A-00226.

Dass der Bundeskanzler von diesen Attacken nicht unbeeindruckt blieb, zeigte seine eigene Bewertung des Vertrags, die noch mehr Aufsehen erregte als die Äußerungen von Adenauer oder Strauß und namentlich in den USA zu Irritationen führte. Kiesinger kritisierte nämlich Ende Februar die amerikanische Politik in einer öffentlichen Rede äußerst hart und sprach davon, es habe sich jenseits der westlichen Bündnissysteme „eine Form des atomaren Komplizentums“ zwischen Moskau und Washington herausgebildet.[FN 47]

[FN 47] Rede Kiesingers vor dem Verein Union-Presse in Bonn am 27. Februar 1967; ACDP, Nachlass Kurt Georg Kiesinger, I-226-A-00226.

Anmerkungen

Am Ende des Absatzes nennt der Verf. ebenfalls das ACDP als Quelle. Die anscheinend tatsächliche Quelle wird nicht erwähnt.

Sichter
Hotznplotz

[3.] Mw/Fragment 200 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:03:01 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhoven 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 22-30
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 106; 107, Zeilen: 23-28; 01-07, 105
Spätestens zu diesem Zeitpunkt war eine Situation entstanden, in der eine ernste Koalitionskrise nur noch mit Mühe verhindert werden konnte. Die SPD hielt nämlich an ihrer im November 1966 in den Koalitionsverhandlungen definierten und dann auch in der Großen Koalition vertretenen Position fest, dem Nichtverbreitungsvertrag zuzustimmen, wenn die Beteiligung der Bundesrepublik an der friedlichen Nutzung der Atomenergie weiterhin gewährleistet sei, und legitime Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik gewahrt würden. Brandt warnte am 14. Februar 1967 auf einer SPD-Fraktionssitzung im Hinblick auf die CDU/CSU davor, die Diskussion über den geplanten, aber noch nicht endgültig ausformulierten Nichtverbreitungsvertrag zu überdrehen und sich [auf ein stures Nein festzulegen.] Spätestens zu diesem Zeitpunkt war eine Situation erreicht, in der eine ernste Koalitionskrise nur noch mit Mühe verhindert werden konnte. Die SPD hielt nämlich an ihrer im November 1966 definierten und dann auch im Bundeskabinett vertretenen Position fest, dem Nichtverbreitungsvertrag zuzustimmen, wenn die Beteiligung der Bundesrepublik an der friedlichen Nutzung der Atomenergie weiterhin gewährleistet sei und wenn die legiti- [S. 107] men Sicherheitsinteressen des Landes gewahrt würden. Dies hatte Brandt bei einer Reise in den USA gegenüber seinen amerikanischen Gesprächspartnern mehrfach betont[FN 48], und dies war auch der Tenor seiner Ausführungen vor der SPD-Fraktion nach seiner Rückkehr in die Bundesrepublik. Er warnte davor, die Diskussion über den geplanten, aber noch nicht endgültig ausformulierten Vertrag „zu überdrehen“ und sich auf ein „stures Nein“ festzulegen. [...] [FN 49]

[FN 49] So in der Sitzung der SPD-Fraktion am 14. Februar 1967. [...]

Anmerkungen

Fortsetzung in Fragment 201 01

Sichter
Hotznplotz


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hotznplotz, Zeitstempel: 20111201181237

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