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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 222 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 12:19:03 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhoven 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 222, Zeilen: 01-12, 102-105
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 187; 188, Zeilen: 30; 01-18, 103-107
[Er teilte am 6. November in einem Brief Kiesinger mit, dass er es begrüßen würde, wenn durch regelmäßige Gespräche zwischen den Fraktionsvor-] sitzenden und den Kabinettsmitgliedern eine Verständigung über Inhalt und Form der gemeinsamen Politik zustande kommen würde, um Reibungsverluste zu vermeiden [...].[FN 986] Brandt wurde am 13. November auf der

Bundespressekonferenz der SPD in Bad Godesberg präziser, als er drohte, dass es zu einer Krise in der Koalition komme, wenn der Kanzler versuchen würde, ihm als Außenminister und Vizekanzler in einem wichtigen Punkt, die Oder-Neiße-Grenze, eine Richtlinie vorzuschreiben, die mit seiner Überzeugung nicht einhergehe.[FN 987] Durch Brandts Aussage beunruhigt äußerte sich Kiesinger einen Tag später in einer Rede vor hauptamtlichen Mitarbeitern der CDU zur Zusammenarbeit in der Großen Koalition. In der außenpolitischen Passage seiner Rede machte er deutlich, dass er nicht bereit sei, viel weiterzugehen, als man bereits gegangen sei. Solange er Kanzler sei, werde er die „sogenannte Oder-Neiße-Linie“ nicht anerkennen, versprach Kiesinger.[FN 988]

[ [FN 986]: Brandt an Kiesinger 6.11.1967, S. 1-2, hier S. 1: AdsD, Nachlass Willy Brandt, A7, Ordner 13.]

[FN 987]: Bundespressekonferenz der SPD 1967, Protokoll 13. bis 15. November 1967, Bad Godesberg o. J., S. 34.

[FN 988]: Kiesingers Redemanuskript, S. 1-9, hier S. 4-5: ACDP, Unterlagen der CDU-Bundespartei V. WP, Ordner 07-002-024/2.

In einem persönlichen Schreiben teilte er dem Kanzler Anfang [Seite 188] November klipp und klar mit, er begrüße es, wenn durch regelmäßige Gespräche zwischen den Fraktionsvorsitzenden und Kabinettsmitgliedern eine Verständigung über „Inhalt und Form“ der gemeinsamen Politik zustande komme. Auch als Außenminister wolle er nämlich, dass „Reibungsverluste vermieden werden [...]“. [...] Zwei Wochen später, auf der Bundeskonferenz der SPD in Bad Godesberg, wurde Brandt noch deutlicher, als er feststellte, es käme zu einer „Krise der Koalition“, wenn der Bundeskanzler versuchen würde, ihm als Außenminister und Vizekanzler „in einem wichtigen Punkt“ eine Richtlinie vorzuschreiben, die mit seiner Überzeugung nicht übereinstimme.[FN 49] Kiesinger äußerte sich ebenfalls Mitte November intern vor hauptamtlichen Mitarbeitern der CDU zur Zusammenarbeit in der Großen Koalition. In der außenpolitischen Passage dieser Rede macht er unmissverständlich deutlich, er sei nicht bereit, „viel weiterzugehen, als wir gegangen sind“. Solange er Bundeskanzler sei, werde er weder „die so genannte Oder-Neiße-Linie“ noch „das Regime drüben“ anerkennen.[FN 50]

[FN 49] Bundeskonferenz der SPD 1967. Protokoll. 13. bis 15. November 1967. Bad Godesberg o.J, S. 34.

[FN 50] Ansprache des Bundeskanzlers vor den hauptamtlichen Mitarbeitern der CDU am 14. November 1967 im Bundeskanzleramt. ACDP, Bestand Vorsitzender der CDU, VII-002-024/2.

Anmerkungen

Fortsetzung von Mw/Fragment_221_23. Übernahme mitsamt zweier Quellenreferenzen, von denen eine ergänzt wird.

Sichter
Frangge

[2.] Mw/Fragment 222 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:01:41 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schmoeckel Kaiser 1991, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 222, Zeilen: 19-21
Quelle: Schmoeckel Kaiser 1991
Seite(n): 179, Zeilen: 04-07
Die Reaktionen Polens auf diese Signale aus Bonn waren durchgehend negativ. Gerade aus Warschau kamen die heftigsten Angriffe gegen die “revanchistische“ Bundesrepublik. Die Antwort der Volksrepublik Polen auf diese Signale aus Bonn waren bis fast zum Ende der Großen Koalition völlig negativ. Gerade aus Warschau kamen mit die heftigsten Angriffe auf die angeblich „revanchistische“ Bundesrepublik.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hotznplotz, Zeitstempel: 20111211133112

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