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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 242 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:04:03 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stickler 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Dr. I. Jones, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 15-28
Quelle: Stickler 2004
Seite(n): 232, Zeilen: 21-34
In der SPD wurde die Isolierungstaktik der CDU/CSU durchaus erkannt. So warnte das SPD-Vertriebenenreferat am 13. Mai 1969 Brandt in einem Vermerk, dass im Hinblick auf den abgehaltenen Vertriebenenkongress von CDU/CSU und BdV in Wiesbaden eine deutliche Professionalisierung der Vertriebenenarbeit bei der CDU/CSU zu erkennen sei, die zu Lasten der SPD gehe, da diese Auseinandersetzungen mit den Vertriebenenverbänden habe. Vorgeschlagen wurde eine personelle Umbesetzung der SPD-Vertriebenenausschüsse auf Landes- und Bezirksebene, mit dem Ziel, prominentere Vorsitzende zu bekommen.[FN 1061]

Trotz aller Streitigkeiten mit der SPD, die durch den Wechsel von Reinhold Rehs zur CDU im Mai 1969 noch verschärft wurden, präsentierte sich der BdV aber nach wie vor parteipolitisch neutral. Dies änderte sich erst nach dem Regierungswechsel im Oktober 1969 und der durch die sozial-liberale Bundesregierung Brandt/Scheel eingeleiteten neuen Ostpolitik, als der BdV zunehmend realisieren musste, dass auf ihn immer weniger Rücksicht genommen wurde.


[FN 1061]: Vermerk für Brandt 13.5.1969: AdsD, WBA, Nachlass Willy Brandt, A11.4, Ordner 47.

In der SPD wurde die Gefahr der Umarmungsstrategie der Union durchaus erkannt. So warnte das Vertriebenenreferat am 13. Mai 1969 Willy Brandt in einem Vermerk vor der erkennbaren Professionalisierung der Vertriebenenarbeit bei der Union, die zu Lasten der SPD gehe, da diese Auseinandersetzungen mit den Vertriebenenverbänden habe. Vorgeschlagen wurde eine personelle Umbesetzung der SPD-Vertriebenenausschüsse auf Landes- und Bezirksebene mit dem Ziel, prominentere Vorsitzende zu bekommen.[FN 139]

Trotz aller Querelen mit der SPD, die durch den Wechsel von Reinhold Rehs zur CDU noch verschärft wurden, war der BdV nach wie vor parteipolitisch neutral geblieben. Dies änderte sich erst nach dem Regierungswechsel 1969 und der durch die Regierung Brandt/Scheel eingeleiteten Neuen Ostpolitik, als der BdV zunehmend erkennen mußte, daß auf seine deutschlandpolitischen Positionen keine Rücksicht mehr genommen wurde.[FN 140]


[FN 139] AdsD WBA Parteivorsitzender, Verbindungen mit Referaten, Abteilungen, Büros des Erich-Ollenhauer-Hauses, Gremien beim Parteivorstand sowie Arbeitsgemeinschaften und Verbänden in der SPD (Bundesebene), Mappe 47.

[FN 140] Vgl. ausführlich Kapitel III.2.

Anmerkungen

Enge, ungekennzeichnete Übernahme von Stickler über zwei Absätze. ((Fundstellentext via google.books überprüft.) -Jones

Sichter
Jones


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20111031112739
Fakten zu „Mw/242RDF-Feed
BearbeiterFrangge, Dr. I. Jones und Hindemith
SichterJones

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