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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 249 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:02:09 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 08-16
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 214, Zeilen: 04-16
Dabei ist auffällig, dass die Kontakte zwischen den Repräsentanten beider Parteien sehr viel leichter möglich zu sein schienen, als man es wegen der Blockadehaltung der kommunistischen Staats- und Parteiführer auf der Karlsbader Konferenz vom April 1967 eigentlich hätte erwarten müssen. Die PSU-Repräsentanten bezogen sich zwar auf diese Konferenz, aber sie verlangten von der deutschen Seite keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR und es reichte ihnen aus, wenn die Deutschen die bestehenden Grenzen im Rahmen eines Gewaltverzichts hinnahmen. Auf weitere Vorleistungen bestanden die PSU-Repräsentanten nicht [...]. Überhaupt schien die Verständigung zwischen den Vertretern beider Parteien sehr viel leichter zu sein, als die Deutschen nach der Abschottung durch die Karlsbader Beschlüsse befürchtet hatten. Die Repräsentanten der KPI beharrten zwar auf den Bedingungen der Konferenz, Konferenz, wonach die Bundesrepublik unter anderem alle bestehenden Grenzen sowie die Existenz des anderen deutschen Staates akzeptieren müsse. Aber sie verlangten keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR, und es reichte ihnen aus, wenn die Deutschen die bestehenden Grenzen im Rahmen eines Gewaltverzichts hinnahmen. [...] Auf weitere Vorleistungen [...] bestanden die Italiener offenbar nicht.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[2.] Mw/Fragment 249 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-10 11:17:25 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Staadt 1993

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 23-26
Quelle: Staadt 1993
Seite(n): 254, Zeilen: 22-25
Es war schwierig, genauere Angaben über die Resultate der Kontakte und die Inhalte der Gespräche zwischen SPD und PSU zu erhalten, da sich die SPD-Führung für eine „lautlose Arbeit“[FN 1102] entschieden hatte und möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringen lassen wollte.

[ [FN 1102] Staadt, Jochen, Die geheime Westpolitik der SED 1960-1970. Von der gesamtdeutschen Orientierung zur sozialistischen Nation, Berlin 1993, S. 254.]

Es sei jedoch schwierig, genauere Angaben über die Resultate der gezielten Kontaktbemühungen zu erhalten, da sich die SPD-Führung "für eine 'lautlose Arbeit' entschieden" habe und darüber "möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringen" lassen wolle.
Anmerkungen

Der Verf. zitiert so, als stamme lediglich der Begriff "lautlose Arbeit" von Staadt. Tatsächlich kopiert er aber mit einer Änderung den ganzen Satz und setzt ihn in den Indikativ. Wie unseriös der Verf. hier arbeitet, wird daraus ersichtlich, dass Staadt selbst aus einer "Information über die Versuche der westdeutschen Sozialdemokratischen Partei zum Eindringen in sozialistische Länder und kommunistische- [sic] und Arbeiterparteien" der Westabteilung des ZK der SED zitiert, Mw dies aber komplett verschweigt.

Sichter
Hotznplotz


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hotznplotz, Zeitstempel: 20111104163734

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