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Die Deutschland- und Ostpolitik der ersten großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (1966-1969)

von Dr. Martin Winkels

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[1.] Mw/Fragment 304 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:03:37 Kybot
Bracher 1986, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 01-04
Quelle: Bracher 1986
Seite(n): 163, Zeilen:
Die USA, ökonomisch und politisch durch den Vietnamkrieg geschwächt, begannen nun, ihre Führungsrolle im Westen und ihr Verhältnis zur kommunistischen Welt, zur Weltmacht Sowjetunion und zur Regionalmacht China neu zu positionieren. Die USA, ökonomisch und politisch durch den Vietnam-Krieg geschwächt, schickten sich an, ihre Führungsrolle im Westen und ihr Verhältnis zur kommunistischen Welt - zur Weltmacht Sowjetunion und zur Regionalmacht China - neu zu regeln.
Anmerkungen

http://books.google.com/books?id=MTyxAAAAIAAJ

Sichter
Frangge

[2.] Mw/Fragment 304 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:03:40 Kybot
Bracher 1986, Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Dr. I. Jones, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 04-09
Quelle: Bracher 1986
Seite(n): 163, Zeilen:
Dies war auch dringend notwendig, denn Ende der 1960er Jahre war die Ost-West-Kräftebalance stark ins Wanken geraten, und dementsprechend wandelte sich die internationale Politik. Die Sowjetunion hatte nun die Fähigkeit zum nuklearen Zweitschlag und damit eine politisch-militärisch strategische Position erlangt, die beinahe derjenigen der USA entsprach. Sie entwickelte sich von einer im Wesentlichen kontinentalen Macht zu einer Weltmacht. Ende der sechziger Jahre war das internationale Kräfteverhältnis gründlich im Wandel begriffen, und dementsprechend wandelte sich die internationale Politik: Die Sowjetunion verfügte nun über die Fähigkeit zum nuklearen Zweitschlag ("second strike") und hatte damit eine strategische Position erreicht, die derjenigen der USA ebenbürtig war. Sie entwickelte sich von einer im wesentlichen kontinentalen Macht zu einer Globalmacht.
Anmerkungen

Einmal 9 und einmal 11 zusammenhängende Wörter sind identisch. Der Gedankengang ist übernommen und es fehlt jede Kennzeichnung.

Sichter
Jones

[3.] Mw/Fragment 304 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:05:43 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Drhchc, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 22-29
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 103-104, Zeilen:
Erste Erfolge im deutsch-sowjetischen Verhältnis wurden derweil nicht im Rahmen der politischen Gespräche, sondern bei Verhandlungen über wirtschaftliche Fragen erzielt. Am 1. Februar 1970 wurde das “Erdgas-Röhren-Geschäft“ abgeschlossen. Dabei wurde vereinbart, dass deutsche Firmen Großröhren zum Bau einer Erdgasleitung von Sibirien nach Mittel- und Westeuropa liefern sollten. Dafür erklärte sich die Sowjetunion bereit, über einen Zeitraum von 20 Jahren Erdgas an die Bundesrepublik zu liefern. Es fanden sich 17 deutsche Banken zu einem Kredit bereit, der zur Hälfte durch eine staatliche Bürgschaft gedeckt wurde. [Dieses Geschäft wurde 1974 sogar noch erweitert. [FN 1347]

[FN 1347 Siehe dazu das deutsch-sowjetische Regierungsgespräch am 29.10.1974 in Moskau: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1974, Band 2, herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte, München 2005, S. 1348-1358, hier S. 1356, Fußnote 28.]

Erste Erfolge konnten indessen nicht im Rahmen der politischen Gespräche, sondern bei Verhandlungen über wirtschaftliche Fragen verbucht werden. Am 1. Februar 1970 wurde in drei Abkommen das "Erdgas-Röhren-Geschäft" unter Dach und Fach gebracht. Danach sollten bundesdeutsche Firmen Großröhren zum Bau einer Erdgasleitung von Sibirien nach Mittel- und Westeuropa liefern. Im Gegenzug erklärte sich Moskau bereit, über einen Zeitraum von 20 Jahren Erdgas an die Bundesrepublik zu liefern. 17 deutsche Firmen fanden sich zu einem Kredit bereit, der zur Hälfte durch eine staatliche Bürgschaft gedeckt wurde.
Anmerkungen

Die Primärquelle aus FN 1347 findet sich in Google-Books: [1]. Sie befasst sich mit weiteren (späteren) Verträgen, also nicht dem von 1970. Damit fällt diese Fußnote als mögliche korrekt gesetzte Quellenangabe weg.

Sichter
Drhchc


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