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Mw/Fragment 051 20

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 051, Zeilen: 17-26, 101-104
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 54; 55, Zeilen: 15-27, 101-103; 15-19
Am 2. November 1966 hatte der Vorstand der SPD-Fraktion ein Positionspapier fertig gestellt und zu Teilen veröffentlichen lassen, das in acht Punkten die Verhandlungslinien der SPD in den Bereichen der Außen- sowie der Wirtschafts- und Finanzpolitik aufzeigte.[FN 201] Darin stand unter anderem: „Ehrgeiz auf atomaren Mitbesitz aufgeben, ... aktiv für die Normalisierung unseres Verhältnisses zu den östlichen Nachbarvölkern und für die Versöhnung mit ihnen eintreten. ... Klarheit über unseren inneren Handlungsspielraum gegenüber den Ostberliner Machthabern schaffen und diesen Handlungsspielraum ausfüllen.“ Das Verhältnis zu Washington und Paris sollte wieder in Ordnung gebracht werden, dabei ging es der SPD vor allem um die Klärung der bündnispolitischen Konflikte, die durch den Streit [zwischen den “Gaullisten“ und den “Atlantikern“ in den Unionsparteien seit dem Frühsommer

1966 immer wieder neu aufgeflammt waren.]

[FN 201]: Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1961-1966, bearbeitet von Heinrich Potthoff, 2. Halbband: 73.-167. Sitzung. In: Bracher, Karl Dietrich u. a. (Hrsg.), Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 8/III: Deutschland seit 1945, Düsseldorf 1993, S. 1000, Fußnote 7.

[Seite 54, Z. 15-27]

Bereits am 2. November veröffentlichte der Vorstand der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion ein Positionspapier, das in acht Punkten die Verhandlungslinie der Partei auf dem Feld der Außen- sowie der Wirtschafts- und Finanzpolitik in groben Zügen absteckte: Bündnispolitisch sei „das Verhältnis zu Washington und Paris wieder in Ordnung“ zu bringen. Ferner habe die Bundesrepublik [...] den „Ehrgeiz auf atomaren Mitbesitz“ aufzugeben. Bonn müsse „aktiv für die Normalisierung unseres Verhältnisses zu den östlichen Nachbarvölkern und für die Versöhnung mit ihnen eintreten“. Außerdem sei es Aufgabe der Bundesregierung, Klarheit „über unseren inneren Handlungsspielraum gegenüber den Ostberliner Machthabern“ zu schaffen, und sie müsse „diesen Handlungsspielraum ausfüllen.“

[Seite 55, Z. 15-19]

Außenpolitisch ging es ihr dabei um die Beilegung der bündnispolitischen Konflikte, die durch den Streit der „Gaullisten“ und der „Atlantiker“ in den Unionsparteien seit dem Frühsommer 1966 immer wieder neue Nahrung erhalten hatten.[FN 46]

[Seite 55, Z. 101-103]

[FN 45] Dieser Acht-Punkte-Katalog wurde am 2. November 1966 von der Pressestelle der SPD-Fraktion veröffentlicht. Abgedruckt in: Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1961—1966, S. 1000, Anm. 7. [...]

Anmerkungen

Übernahme mitsamt (ergänzter) Quellenreferenz; Fortsetzung in Fragment 052 01

Sichter
Frangge

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