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Mw/Fragment 065 10

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 065, Zeilen: 08-14, 111, 115
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 075, Zeilen: 103, 107-112
Brandt hätte eigentlich, wie erwähnt, Bundestagspräsident Gerstenmaier als Kanzler der Großen Koalition vorgezogen, denn für Brandt war Gerstenmaier ein "Mann des 20. Juli", während er Kiesinger mit Blick auf dessen Eintritt in die NSDAP vorwarf, er sei wie viele andere auch zunächst Wahnvorstellungen erlegen gewesen.[FN 276] Brandt kommentierte in seinen Memoiren Kiesingers Wirken im Dritten Reich mit dem Satz: "Kiesinger war zu gescheit und wohlerzogen, als daß er Nazi mehr denn übers Mitgliedsbuch hätte werden können."[FN 277]


[FN 276]: Brandt, Willy, Erinnerungen. Mit den "Notizen zum Fall G.", (Neuausgabe), München 2003, S. 169. [...]

[FN 277]: Brandt, Willy, Erinnerungen. Mit den "Notizen zum Fall G.", (Neuausgabe), München 2003, S. 169.

[FN 89] Brandt hätte Gerstenmaier als Kanzler einer Großen Koalition vorgezogen. [...] Für Brandt war Gerstenmaier ein "Mann des 20. Juli",

während er Kiesinger mit Blick auf dessen Eintritt in die NSDAP am 1. März 1933 attestierte, er sei, "vielen anderen gleich, zunächst Wahnvorstellungen erlegen". Dessen Rolle in der NS-Zeit kommentierte Brandt mit dem Satz: "Kiesinger war zu gescheit und wohlerzogen, als dass er Nazi mehr denn übers Mitgliedsbuch hätte werden können." Zitat nach: Brandt, Erinnerungen, S. 169.

Anmerkungen

Übernahme mitsamt Literaturreferenz. Keine Nennung der offenbar tatsächlichen Quelle Schönhoven.

Sichter
Frangge

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