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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, PlagProf:-), Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 17-23
Quelle: Lehmann 1984
Seite(n): 137, Zeilen: 5-15
Die Große Koalition stand unter hohem Erfolgsdruck. Dieser Druck schaffte zunächst einen oberflächlichen Konsens in der Deutschland- und Ostpolitik und unterdrückte die konzeptionellen Differenzen der Koalitionspartner. Kiesinger saß dabei zwischen zwei Stühlen: Er musste Rücksicht auf die in der CDU/CSU dominierende Kontinuität der Adenauer-Ära nehmen, und er musste zugleich der SPD entgegenkommen, die größere Schritte gehen wollte. Denn die Regierung Kiesinger/Brandt stand unter einem Erfolgszwang: Er schweißte sie zusammen, aber er verwischte auch die Meinungsunterschiede in der "Friedenspolitk" und verschleierte deshalb ihre konzeptionellen Ungereimtheiten. Als „Kompromißkanzler" zum Gemeinsamkeitskurs (bipartisanship) verpflichtet und zum Erfolg „verurteilt", saß Kiesinger zwischen zwei Stühlen: Er „mußte" Rücksicht auf die in der CDU/CSU übermächtige Kontinuität der Adenauer-Ära nehmen, insbesondere auf Franz Josef Strauß, dem er hauptsächlich die Kanzlerschaft verdankte; und er "mußte" zugleich Forderungen der SPD erfüllen, die ohnehin kritisierte, er sei ihr zu wenig entgegengekommen.
Anmerkungen

Fundstelle Weitere Ähnlichkeiten (Zusammenfassung der Rede von Helmut Schmidt) auf der selben Seite im Original. Lehmann wird hier lose paraphrasiert, aber keine Quelle benannt. Dabei werden 10 zusammenhängende Wörter übernommen, ohne dies als Zitat zu kennzeichnen. Ein kleines Plagiat.

Sichter
PlagProf:-)

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