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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 20-24
Quelle: Schmoeckel Kaiser 1991
Seite(n): 152, Zeilen: 06-12
Brandt war am 10. Mai 1967 wegen eines Konsultationsgespräches mit der japanischen Regierung in Tokio gewesen. Dies scheint ein Hinweis dafür zu sein, dass die Entscheidung über die Annahme des Stoph-Briefes und damit über den Beginn eines Briefwechsels [Fn 458] mit Stoph von Kanzler Kiesinger allein gefällt wurde, worauf auch Wehner in einem Interview am 1. Juni rückblickend hinwies. [Fn 459]

[Fn 458]: Der gesamte Briefwechsel Stoph-Kiesinger ist abgedruckt bei: Von Siegler, Heinrich (Hrsg.), Archiv der Gegenwart, Band IV: Dokumentation zur Deutschlandfrage, Bonn u. a. 1972, S. 575-684. / BAK, Akten des Bundeskanzleramts V. WP, Mikrofilmsignatur B136-6446.

[Fn 459]: Presseagenturmeldung vom 2.6.1967: AdsD, Unterlagen der SPD Bundestagsfraktion V. WP, Ordner 1980.

Außenminister Brandt war zu diesem Zeitpunkt nicht in Bonn, er hielt sich zu einem Konsultationsgespräch mit der japanischen Regierung in Tokio auf. Dies deutet daraufhin, daß die konkrete Entscheidung über die Annahme des Stoph-Briefes und damit über den Beginn eines Briefwechsels mit der Regierung der DDR von Bundeskanzler Kiesinger allein gefällt wurde, nicht etwa von Außenminister Brandt.
Anmerkungen

Mw hat zwar offensichtlich nachrecherchiert und Fußnoten hinzugefügt, die teils wörtlichen und teils nur sinngemäßen Übereinstimmungen legen jedoch nahe, dass hier Text und Gedanken aus Schmoeckel_Kaiser_1991 übernommen worden sind. Dafür sprechen auch die weiteren Übernahmen aus Schmoeckel_Kaiser_1991 auf der gleichen Seite (und ebenfalls gleichen Seite bei Schmoeckel_Kaiser_1991).

Sichter
Frangge

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