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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Frangge, PlagProf:-), Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 10
Quelle: Siegler 1970
Seite(n): 589, Zeilen:
Willhelm W. Schütz, geschäftsführender Vorsitzender des Kuratoriums Unteilbares Deutschland [FN 654], warnte am 31. Mai 1969 in seiner Analyse zu dem Thema “Abgestufte Vertretung Deutschlands im Ausland“, die Diskussion um Kambodscha zeige, dass ein grundsätzlicher Unterschied in der außenpolitischen Deutschlandpolitik nach geographischen Gesichtspunkten gemacht werde.[FN 655] War es aber angebracht, plötzlich einen Unterschied zwischen europäischen und außereuropäischen Staaten zu

machen? Nutzte es der Bundesregierung, Beziehungen zu Staaten in Asien, Afrika und Lateinamerika abzubrechen oder einzufrieren, wenn diese Staaten diplomatische Beziehungen zu Ostberlin aufnahmen? Diese Fragen waren nach der Errichtung einer deutschen Botschaft in Rumänien und der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Jugoslawien doppelt prekär. Wurden Beziehungen in solchen Fällen abgebrochen, dann entstand ein fundamentaler Gegensatz in der Behandlung europäischer und nichteuropäischer Völker.

Ist es vertretbar, einen grundsätzlichen Unterschied in der außenpolitischen Deutschlandpolitik nach geographischen Gesichtspunkten zu machen? Ist es angebracht, plötzlich einen Unterschied zwischen europäischen und außereuropäischen Staaten zu machen? Nützt es der deutschen Nation, Beziehungen zu Staaten in Asien, Afrika und Lateinamerika abzubrechen, wenn sie diplomatische Beziehungen zu Ost-Berlin aufnehmen? a) Diese Frage ist nach der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Jugoslawien und nach der Errichtung einer Botschaft in Rumänien doppelt prekär. Werden Beziehungen in solchen Fällen abgebrochen, dann entsteht ein Gegensatz in der Behandlung europäischer und nichteuropäischer Völker.
Anmerkungen

Es handelt sich um eine historische Quelle, siehe auch FN 655. Dokumentiert in: Heinrich Siegler: Dokumentation zur Deutschlandfrage, Hauptband V, Bonn 1970: "2039. Wilhelm Wolfgang Schütz analysiert eine abgestufte Vertretung Deutschlands im Ausland", S. 588-590; hier S. 589. Der Text (in der Dissertation) nach dem Fußnotenzeichen 655 soll wohl die Quelle wiedergeben. Nachlässigkeit im Umgang mit historischen Quellen - oder Plagiat? Der Kontext lässt hinreichend klar erkennen, dass hier die Analyse von Schütz wiedergegeben wird. Korrekterweise hätte man das entweder stärker paraphrasieren oder die wörtliche Übereinstimmung durch Anführungszeichen oder Einrückung wiedergeben sollen. Es handelt sich aber nicht um die Wiedergabe einer fremden Leistung als die eigene.

Sichter
PlagProf:-)

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