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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 03-10, 103-105
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 115, Zeilen: 13-20, 103-104
Kiesinger war in der Frage der Oder-Neiße-Grenze weniger festgelegt als viele seiner Parteifreunde. Bereits in einem Gespräch mit dem US-Sonderbotschafter McCloy am 4. März 1967 in Stuttgart hatte Kiesinger um Verständnis gebeten, dass das Problem der Oder-Neiße-Grenze erst in der Zukunft in einem anderen Kontext gelöst werden könne. Auf die Frage McCloys, ob die Bundesregierung nicht die Oder-Neiße-Grenze als Gegenleistung für die deutsche Wiedervereinigung und freie Wahlen akzeptieren könnte, hatte Kiesinger eingestanden, dass ihm die Frage nach einer möglichen Reaktion auf ein solches Angebot bisweilen schlaflose Nächte bereitet habe.[FN 1005]


[FN 1005]: Aufzeichnung des Gespräches: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1967, Band 1, herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte, München 1998, S. 396-411, hier S. 410.

Offenbar war Kiesinger in der Frage der Ostgebiete weniger orthodox als viele seiner Parteifreunde. In einem Gespräch mit dem amerikanischen Sonderbotschafter McCloy bat er um Verständnis, daß das Problem der Oder- Neiße-Linie erst in der Zukunft in einem anderen Kontext gelöst werden könne. Auf die Frage McCloys, ob man nicht die Oder-Neiße-Linie als Gegenleistung für die Wiedervereinigung und freie Wahlen akzeptieren könne, gestand Kiesinger, daß ihm die Frage nach einer möglichen Reaktion auf ein solches Angebot bereits einige schlaflose Nächte bereitet habe.[FN 46]

[FN 46] Zum Gesprächsverlauf vgl. [...] AAPD 1967, I, Dok. 87.

Anmerkungen

Mit leichten Umformulierungen wird der Inhalt Taschlers und auch der zweite Teil von deren Literaturreferenz übernommen.

Sichter
Bummelchen

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