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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 04-14, 101-104
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 274, Zeilen: 23-33, 104-108
Neben den konzeptionellen Differenzen wuchs auch der Konkurrenzdruck zwischen den Koalitionspartnern. So ärgerte man sich in der CDU/CSU über die Versuche der SPD, sich den alleinigen Verdienst an den Erfolgen in der Deutschland- und Ostpolitik zuzuschreiben. In seinem am 18. März 1968 fertig gestellten Rechenschaftsbericht für den Nürnberger SPD-Parteitag am 21. März warf Brandt den bisherigen Bundesregierungen Versäumnisse vor und meinte, dass es ohne eine Regierungsbeteiligung der SPD weder eine Antwort auf den Stoph-Brief mit konkreten Angeboten noch eine Politik des Gewaltverzichts gegeben hätten.[FN 1126] Eine Nürnberger SPD-Parteitagsentschließung vom 21. März sprach gar von fast zwei Jahrzehnten selbstzufriedener Machtausübung der CDU/CSU. Jetzt sei jedoch die SPD zur richtungsweisenden politischen Kraft in der Bundesrepublik geworden, hieß es.[FN 1127]

[FN 1126]: Brandts Rechenschaftsbericht 18.3.1968: Dokumente zur Deutschlandpolitik, V. Reihe, Band 2/1968, Erster Halbband, S. 460-466, hier S. 460-461.

[FN 1127]: SPD-Parteitagsentschließung 21.3.1968: Dokumente zur Deutschlandpolitik, V. Reihe, Band 2/1968, Erster Halbband, S. 480-488, hier S. 485-486.

Neben den sachlichen Differenzen wuchs auch der Konkurrenzdruck zwischen den Koalitionspartnern. So ärgerte man sich in der Unionsfraktion über die permanenten Versuche der SPD, sich den alleinigen Verdienst besonders an den wenigen Erfolgen in der Ost- und Deutschlandpolitik zuzuschreiben. Schon auf dem SPD-Parteitag hatte Brandt den bisherigen Bundesregierungen Versäumnisse vorgeworfen und behauptet, ohne eine Regierungsbeteiligung der SPD hätte es weder eine Antwort auf den Brief Stophs mit konkreten Angeboten noch eine Politik des Gewaltverzichts gegeben.[FN 27] Eine Parteitagsentschließung sprach gar von »fast zwei Jahrzehnteln] selbstzufriedener Machtausübung der CDU/CSU«.[FN 28] Jetzt jedoch sei die SPD zur »richtungsweisenden politischen Kraft«[FN 29] geworden.

[FN 27] Vgl. den Rechenschaftsbericht Brandts auf dem SPD-Parteitag in Nürnberg, 18.3.1968, DzD V/2.1, S. 460-466, besonders S. 460.

[FN 28] Entschließung des SPD-Parteitages in Nürnberg: Sozialdemokratische Perspektiven im Übergang zu den siebziger Jahren, 21.3.1968, DzD V/2.1, S. 480-488, hier S. 485.

[FN 29] Ebd.

Anmerkungen

Übernahme mitsamt Literaturreferenzen

Sichter
Hotznplotz

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