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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 1-
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 432, Zeilen: linke Spalte
5.2. Die Auswirkungen der Deutschland- und Ostpolitik der Großen Koalition auf

die sozial-liberale Bundesregierung Brandt/Scheel

„Weder zurückliegende noch bevorstehende Kontroversen werden mich abhalten, zu dem zu stehen, was wir seit 1966 miteinander geleistet haben, es ist unserem Vaterland nicht schlecht bekommen. Die künftige Regierung wird sich auf das zu stützen haben, was durch die Große Koalition konzipiert, angepackt und zu einem nicht geringen Teil ja auch verwirklicht wurde.“

Willy Brandt [Fn 1333]

...

[Fn 1333]: Zitat Brandt am 9.10.1969 in einem handschriftlichen Brief an Kiesinger: AdsD, WBA, Nachlass Willy Brandt, A7, Ordner 13.

Doch auch die SPD, die zwar nicht - wie oft behauptet

- durch ihren Eintritt in die schwarz-rote Koalition über Gebühr großen Wählerzulauf erzielte, alles in allem aber aus ihrer Mitwirkung an der Regierung Nutzen zog, besitzt ein seltsam zwiespältiges Verhältnis zu dieser in gewissem Sinne geschichtsmächtigen Episode. Sicherlich, Willy Brandt, am 9. Oktober 1969 bereits mit einem Fuß im Kanzleramt, würdigte an diesem Tag in Münstereifel »die gemeinsame Arbeit « und vergaß in seinem Handschreiben an Kiesinger auch nicht das Wirken des Bundeskanzlers respektvoll zu bedenken: »... da ich an der gestrigen Kabinettssitzung, der vermutlich letzten der Regierung der Großen Koalition, nicht teilnehmen konnte, habe ich auch nicht auf Ihre abschließenden Ausführungen antworten können. Ich möchte Sie auf diese Weise gern wissen lassen, daß meine Freunde und ich zu würdigen wissen, was Sie über die gemeinsame Arbeit gesagt haben. Weder zurückliegende noch bevorstehende Kontroversen werden mich abhalten, zu dem zu stehen, was wir seit Ende 1966 miteinander geleistet haben; es ist unserem Vaterland nicht schlecht bekommen. Die künftige Regierung wird sich auf das zu stützen haben, was durch die Große Koalition konzipiert, angepackt und zu einem nicht geringen Teil ja auch verwirklicht wurde. Wir stehen, so oder so, in gemeinsamer Verantwortung. Auch deshalb kann dies kein politischer Abschiedsbrief sein. Aber ich wollte Ihren gestrigen Rückblick doch nicht ohne eine Antwort lassen, in die der persönliche Respekt vor Ihrer Kanzlerschaft einbezogen ist.«

Anmerkungen

Die Rede Brands findet sich nur in Auszügen in der Arbeit wieder. Kein Plagiat, da Zitat! (Frangge)

Sichter
Frangge

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