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10 gesichtete Fragmente: "Verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Mw/Fragment 320 07 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 18:04 (Kybot)
Erstellt: 29. June 2011, 12:33 Frangge
Fragment, Gesichtet, Griffith 1981, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Frangge, Hindemith, PlagProf:-), Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 320, Zeilen: 7-9
Quelle: Griffith 1981
Seite(n): 230 f., Zeilen:
Die Große Koalition unternahm die ersten Schritte in Richtung einer deutschen Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze und einer Annullierung des Münchener Abkommens. Sie unternahm die ersten Schritte in Richtung Anerkennung der Oder-Neiße-Linie, einer Annullierung des Münchner Abkommens und einer Modifizierung der Hallstein-Doktrin.
Anmerkungen

Dieser Satz wäre eine zulässige Paraphrase, wenn die Quelle in einer Fußnote erwähnt worden wäre. Da das Werk aber nur im Literaturverzeichnis angegeben ist, handelt es sich um ein, wenn auch vergleichsweise harmloses, Plagiat. Siehe Diskussionsseite: bei diesem Grenzfall wollte die Mehrheit konservativ sein, daher nur als verdaechtig eingestuft

Sichter
PlagProf:-)

[2.] Mw/Fragment 135 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 11:01 (Kybot)
Erstellt: 30. June 2011, 20:26 Dr. I. Jones
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Taschler 2001, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 01-05
Quelle: Taschler 2001
Seite(n): 116, Zeilen: 3-8
[Barzel vertrat die gleiche Ansicht wie Wehner. Er erklärte am 20. Februar 1967 in einer Rede vor dem Übersee-Club in Hamburg, dass die deutsche Politik auch dort präsent] sein müsse, wo Kommunisten regierten. Die Form dieser Präsenz müsse allerdings seiner Meinung nach von Fall zu Fall und unter sorgsamer Abwägung der Gesamtkonsequenzen entschieden werden. Die Bundesrepublik Deutschland wolle nicht ein Land gegen das andere ausspielen oder gar Moskau umgehen, das auch ein Platz Europas sei, sagte Barzel. [FN 584]

FN 584: Barzels Redemanuskript: BAK, Nachlass Rainer Barzel, Mikrofilmsignatur N/1371-132.

Auch Barzel vertrat diese Ansicht. Die deutsche Politik müsse auch dort präsent sein, wo Kommunisten regierten. Die Form dieser Präsenz mußte allerdings seiner Meinung nach von Fall zu Fall und unter sorgsamer Abwägung der Gesamtkonsequenzen entschieden werden. Die Bundesrepublik wolle nicht ein Land gegen das andere ausspielen oder gar Moskau umgehen, das auch ein Platz Europas sei. [FN 49]

FN 49: Vgl. Rede Barzels vor dem Übersee-Club in Hamburg, 20.2.1967, BA, Dep. Barzel, N 1371, Bd. 132.

Anmerkungen

In FN 584 der Dissertation wird lediglich auf eine Primärquelle verwiesen. Text- und Fundstelle zitieren die gleiche Primärquelle. Sehr wahrscheinlich übernimmt/verschleiert hier MW die Textstelle von Taschler; da keine Überprüfung bzw. Vergleich mit der Primärquelle (Archiv) möglich, Einstufung als (sehr) "Verdächtig".

Sichter
Frangge

[3.] Mw/Fragment 030 08 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 17:54 (Kybot)
Erstellt: 16. July 2011, 19:25 Dr. I. Jones
Fragment, Gesichtet, Hacke 1993, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith, HWI999, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 08-11
Quelle: Hacke 1993
Seite(n): 099; 100, Zeilen: 34-37; 01-02
Denn als nach dem Bau der Berliner Mauer die Teilung für jeden einzelnen deutlich spürbar wurde, ging es nun nicht mehr um die Frage der deutschen Wiedervereinigung, sondern um reale Erleichterungen für die Menschen. Erst als nach dem Bau der Mauer die Teilung für jeden einzelnen unmittelbar spürbar wurde, entstand eine komplexe Dualität der Deutschlandpolitik. Es ging nun nicht mehr um langfristige Fragen wie Wiedervereinigung [Seite 100] und Grenzproblematik für das zukünftige Deutschland, sondern um Freizügigkeit für die Menschen.
Anmerkungen

An dieser Stelle kein Verweis auf Hacke.

Sichter
Frangge (P) Hotznplotz (V)

[4.] Mw/Fragment 294 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 11:05 (Kybot)
Erstellt: 21. July 2011, 10:16 Frangge
Fragment, Gesichtet, Meyer 2006, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Frangge, PlagProf:-), Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 294, Zeilen: 9-15
Quelle: Meyer 2006
Seite(n): 348, Zeilen: 10-14
Wehner, der am 24. Dezember 1969 in einem Brief an Brandt schrieb, dass er auch eine Fortsetzung der Großen Koalition unterstützt hätte[FN 1303], war nicht euphorisch über die sozial-liberale Koalition, aber er vollzog die Entscheidung für die Wanderung auf einem Höhengrat politisch nach. Bei der FDP seien im Gegensatz zur Union die Voraussetzungen für weitere Schritte in der Deutschland- und Ostpolitik gegeben gewesen, begründete Wehner seine Zustimmung später.[FN 1304]

FN 1303: Wehner an Brandt 24.12.1969, S. 1-2: AdsD, WBA, Nachlass Willy Brandt, A11.3., Ordner 15. FN 1304: Meyer, Christoph, Herbert Wehner. Biographie, München 2006, S. 347.

Er war nicht euphorisch. Aber er vollzog die Entscheidung für die "Wanderung auf einem Höhengrat" politisch nach. Bei der FDP waren im Gegensatz zur Union die Voraussetzungen für weitere Schritte in der Ost- und Deutschlandpolitik gegeben.
Anmerkungen

Nachfrage: Liegt hier ein "Bauernopfer" vor? MW gibt in FN 1304 zwar Beleg an, jedoch weist der Satz davor, also nach FN 1303, sehr große Gemeinsamkeiten auf: "war nicht euphorisch... aber er vollzog die Entscheidung für die Wanderung auf einem Höhengrat politisch nach." Grenzfall. Fundstelle in der Taschenbuchausgabe: S. 348 Der Satz vor Fn 1304 ist wohl noch eine zulässige Paraphrase, weil die Quelle angegeben wird. Der erste Satz ist verdächtig und enthält 13 zusammenhängend übernommene Wörter, aber ohne Prüfung der Primärquelle lässt sich wohl nicht feststellen, ob dieser Satz weitgehend aus Wehners Brief stammt, oder ob Mw hier die Analyse von Meyer übernommen hat. So trotz Verstoß gegen das Zitiergebot kein klarer Fall von der Aneignung fremder Gedanken oder Formulierungen.

Sichter
PlagProf:-)

[5.] Mw/Fragment 176 21 - Diskussion
Bearbeitet: 8. April 2012, 12:14 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 28. November 2011, 09:13 Frangge
Fragment, Gassert 2006, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 176, Zeilen: 21-24
Quelle: Gassert 2006
Seite(n): 755, Zeilen: 02-05
In der Tat, gegen Kiesingers Wunsch, der am 23. August 1968 auf der CDU/CSU-Fraktionssitzung erklärt hatte, „je kühler, bei aller Leidenschaft dessen, was wir fühlen angesichts der Vorgänge, desto besser“[FN 778], kehrte die CDU/CSU nach der Niederschlagung des Prager Frühlings mehrheitlich zur Rhetorik des Kalten Krieges zurück.


[ [FN 778]: CDU/CSU-Fraktionssitzung 23.8.1968: ACDP, Protokolle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion V. WP, Bandsignatur 08-001-1017/1: S. 8-38, hier S. 37.]

Den entscheidenden Wendepunkt in der Ostpolitik stellte der Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR 1968 dar. Nun kehrte die Union mehrheitlich, und gegen Kiesingers Wunsch, zur Rhetorik des Kalten Krieges zurück.
Anmerkungen

Philipp Gassert: Kurt Georg Kiesinger: 1904 - 1988. Kanzler zwischen den Zeiten. München 2006. Textschnipsel aus Gasserts Zusammenfassung "25 Thesen über Kiesinger" entnommen.

Sichter
Hotznplotz

[6.] Mw/Fragment 252 24 - Diskussion
Bearbeitet: 8. April 2012, 12:21 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 6. December 2011, 10:04 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Schönhoven 2004, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 252, Zeilen: 21-29
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 400, Zeilen: 101-109
Er beschwerte sich am 30. Juli erneut in einem Brief an Kiesinger darüber, dass seit geraumer Zeit eine Kampagne gegen seine Außenpolitik im Gange sei, an der sich der “Bayernkurier“ für die CSU und Teile der CDU beteiligten.

Warnend fügte Brandt hinzu, alle Beteiligten sollten wissen, dass die SPD ihren Vorsitzenden nicht im Stich lasse. Es ginge aber gar nicht um ihn, sondern ebenso sehr um Kiesingers Regierungserklärung. Missfallen an der Großen Koalition und ihrer politischen Linie könne man natürlich durch Angriffe auf den Außenminister abreagieren. Der Koalition und ihrer Arbeit könne das allerdings nicht gut bekommen, warnte Brandt.[FN 1115]

[ [FN 1115]: Brandt an Kiesinger 30.7.1968, S. 1-3, hier S. 2: AdsD, WBA, Nachlass Willy Brandt, A7, Ordner 13]

[FN 165] In einem geharnischten Brief vom 30. Juli 1968 beschwerte sich Brandt bei Kiesinger darüber, dass seit geraumer Zeit eine Kampagne gegen seine Außenpolitik im Gange sei, an der sich der „Bayernkurier“ für die CSU und Teile der CDU beteiligen würden. Warnend fügte er hinzu: „Alle Beteiligten sollten wissen, dass die SPD ihren Vorsitzenden nicht im Stich lässt. Es geht aber gar nicht nur um mich, sondern ebenso sehr um Ihre Regierungserklärung. Missfallen an der Großen Koalition und ihrer politischen Linie kann man natürlich durch Angriffe auf den Außenminister abreagieren. Der Koalition und ihrer Arbeit kann das allerdings nicht gut bekommen.“ [Zitiert nach der Kopie des Schreibens. AdsD, SPD-Bundestagsfraktion. V. Wahlperiode, Mappe 631.]
Anmerkungen

Auch wenn der Verf. hier eine etwas andere Quelle angibt, lässt der Wortlaut da, wo er keine Paraphrase ist, die ursprüngliche Quelle erkennen.

Sichter
Frangge

[7.] Mw/Fragment 051 20 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 10:58 (Kybot)
Erstellt: 6. December 2011, 14:27 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Schönhoven 2004, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 051, Zeilen: 17-26, 101-104
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 54; 55, Zeilen: 15-27, 101-103; 15-19
Am 2. November 1966 hatte der Vorstand der SPD-Fraktion ein Positionspapier fertig gestellt und zu Teilen veröffentlichen lassen, das in acht Punkten die Verhandlungslinien der SPD in den Bereichen der Außen- sowie der Wirtschafts- und Finanzpolitik aufzeigte.[FN 201] Darin stand unter anderem: „Ehrgeiz auf atomaren Mitbesitz aufgeben, ... aktiv für die Normalisierung unseres Verhältnisses zu den östlichen Nachbarvölkern und für die Versöhnung mit ihnen eintreten. ... Klarheit über unseren inneren Handlungsspielraum gegenüber den Ostberliner Machthabern schaffen und diesen Handlungsspielraum ausfüllen.“ Das Verhältnis zu Washington und Paris sollte wieder in Ordnung gebracht werden, dabei ging es der SPD vor allem um die Klärung der bündnispolitischen Konflikte, die durch den Streit [zwischen den “Gaullisten“ und den “Atlantikern“ in den Unionsparteien seit dem Frühsommer

1966 immer wieder neu aufgeflammt waren.]

[FN 201]: Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1961-1966, bearbeitet von Heinrich Potthoff, 2. Halbband: 73.-167. Sitzung. In: Bracher, Karl Dietrich u. a. (Hrsg.), Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 8/III: Deutschland seit 1945, Düsseldorf 1993, S. 1000, Fußnote 7.

[Seite 54, Z. 15-27]

Bereits am 2. November veröffentlichte der Vorstand der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion ein Positionspapier, das in acht Punkten die Verhandlungslinie der Partei auf dem Feld der Außen- sowie der Wirtschafts- und Finanzpolitik in groben Zügen absteckte: Bündnispolitisch sei „das Verhältnis zu Washington und Paris wieder in Ordnung“ zu bringen. Ferner habe die Bundesrepublik [...] den „Ehrgeiz auf atomaren Mitbesitz“ aufzugeben. Bonn müsse „aktiv für die Normalisierung unseres Verhältnisses zu den östlichen Nachbarvölkern und für die Versöhnung mit ihnen eintreten“. Außerdem sei es Aufgabe der Bundesregierung, Klarheit „über unseren inneren Handlungsspielraum gegenüber den Ostberliner Machthabern“ zu schaffen, und sie müsse „diesen Handlungsspielraum ausfüllen.“

[Seite 55, Z. 15-19]

Außenpolitisch ging es ihr dabei um die Beilegung der bündnispolitischen Konflikte, die durch den Streit der „Gaullisten“ und der „Atlantiker“ in den Unionsparteien seit dem Frühsommer 1966 immer wieder neue Nahrung erhalten hatten.[FN 46]

[Seite 55, Z. 101-103]

[FN 45] Dieser Acht-Punkte-Katalog wurde am 2. November 1966 von der Pressestelle der SPD-Fraktion veröffentlicht. Abgedruckt in: Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1961—1966, S. 1000, Anm. 7. [...]

Anmerkungen

Übernahme mitsamt (ergänzter) Quellenreferenz; Fortsetzung in Fragment 052 01

Sichter
Frangge

[8.] Mw/Fragment 054 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 10:58 (Kybot)
Erstellt: 7. December 2011, 20:47 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Schönhoven 2004, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 01-05, 101-102
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 061, Zeilen: 101-106
Strauß erklärte auf der CDU/CSU-Fraktionssitzung am 30. November 1966, dass die FDP in den Koalitionsverhandlungen sowohl in der Steuerpolitik wie in der Deutschlandpolitik zu keinem Kompromiss bereit gewesen sei. Sie sei von allen guten Geistern verlassen gewesen, obwohl sich Kiesinger bis zur Selbstverleugnung um die Liberalen bemüht habe.[FN 211]

[FN 211]: CDU/CSU-Fraktionssitzung 30.11.1966: ACDP, Protokolle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion V. WP, Bandsignatur 08-001-1011/1: S. 451-485, hier S. 456-457.

[FN 60] In der Fraktionssitzung der Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 30. November 1966 erklärte Strauß, die FDP sei in den Verhandlungen sowohl in der Steuerpolitik wie in der Deutschlandpolitik zu keinem Kompromiss bereit gewesen; sie sei „von allen guten Geistern“ verlassen gewesen, obwohl sich Kiesinger „bis zur Selbstverleugnung“ um die Liberalen bemüht habe. ACDP, Protokolle der Bundestagsfraktion der CDU/CSU, VIII-001-1011/1.
Anmerkungen

Auch wenn die Passage kurz ist, ist hier ob der starken Ähnlichkeit bzw. sogar Identität im Wortlaut des zweiten Satzes von einer Übernahme auszugehen. Die Quellenangabe wird vom Verf. ergänzt.

Sichter
Frangge

[9.] Mw/Fragment 153 08 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 11:01 (Kybot)
Erstellt: 12. December 2011, 22:20 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Schönhoven 2004, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: 04-08, 103-104
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 095; 096, Zeilen: 103-106; 101-102
Manfred Görtemaker meint, dass die Große Koalition mit der übereilten Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Rumänien ohne vorherige gründliche Konsultationen in Moskau, Warschau und Ostberlin nicht eine Auflockerung, sondern eine Abriegelung des Ostblocks bewirkt habe, wobei die DDR nicht isoliert, sondern integriert worden sei.[FN 676]

[FN 676]: Görtemaker, Manfred, Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von der Gründung bis zur Gegenwart, (Taschenbuchausgabe), Frankfurt a. M. 2004, S. 76.

[FN 14] [...] Ähnlich urteilt auch Manfred Görtemaker, Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von der Gründung bis zur Gegenwart, München 1999, S. 465: Die Große Koalition habe „mit der übereilten Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Rumänien ohne vorherige gründliche Konsultationen in Moskau, Warschau [Seite 96] und Ost-Berlin ... nicht eine Auflockerung, sondern die Abriegelung des Ostblocks bewirkt, in dem die DDR dadurch „nicht isoliert, sondern integriert“ worden sei.
Anmerkungen

Die Seitenangabe des Verf. bzgl. Görtemaker ist ganz offenbar frei erfunden: auf der genannten Seite findet sich ein ganzseitiges Faksimile eines Filmplakats mit Hildegard Knef.

Sichter
Frangge

[10.] Mw/Fragment 153 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 11:01 (Kybot)
Erstellt: 13. December 2011, 08:51 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schutzlevel, Schönhoven 2004, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: 01, 101
Quelle: Schönhoven 2004
Seite(n): 095, Zeilen: 31-34; 102-103
[Sie habe schon nach wenigen Monaten das Gegenteil ihres Zweckes er-] reicht, so das Urteil von Peter Bender.[FN 674]

[FN 674]: Bender, Peter, Neue Ostpolitik. Vom Mauerbau bis zum Moskauer Vertrag, München 1989<sup>2</sup>, S. 141.

Die Ostpolitik der neuen Regierung war innerhalb kürzester Zeit in einer Sackgasse gelandet und hatte schon nach wenigen Monaten „das Gegenteil ihres Zweckes“ erreicht.[FN 14]

[FN 14] So Peter Bender, Neue Ostpolitik. Vom Mauerbau bis zum Moskauer Vertrag, München 1986, S. 141. [...]

Anmerkungen

Fortsetzung von Mw/Fragment_152_28; Übernahme mit aktualisierter Literaturreferenz Bender 1986, S. 141: "Die Ostpolitik der großen Koalition hatte, bevor sie recht begann, das Gegenteil ihres Zwecks erreicht."

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