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Nay/Fragment 008 02

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 2-27
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 2 ff.
1.1 Kolorektalkarzinom des Menschen

Das kolorektale Karzinom ist in Deutschland mit einer Inzidenz von 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr das häufigste Karzinom des Gastrointestinaltraktes des Menschen (1). Absolut gesehen ist es das zweithäufigste Karzinom sowohl des Mannes als auch der Frau. 12,4% bzw. 16,2% der Krebstodesfälle bei Männern bzw. Frauen sind auf ein Kolorektalkarzinom zurückzuführen, in der Statistik nach dem Bronchial- und Mammakarzinom liegend (1).

Ein häufiges und schwerwiegendes Problem stellt die hämatogene Fernmetastasierung der Primärtumoren in die Leber dar. Der Verlauf und die Prognose der Erkrankung werden wesentlich durch das Vorhandensein bzw. das Neuauftreten von Lebermetastasen bestimmt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eines kolorektalen Karzinoms liegen bei 10 bis 30% der Patienten synchron Lebermetastasen vor, und über 50% der Patienten entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung Lebermetastasen (2, 3, 4). Aus Autopsiestatistiken ist zu entnehmen, dass 60 bis 90% der Patienten, die an einem kolorektalen Karzinom versterben, Lebermetastasen aufweisen (4, 5) und dass ein Viertel der Patienten mit Lebermetastasen an einem Leberausfall versterben (6).

1.2 Kolorektale Lebermetastasen

Den Hauptweg der hämatogenen Metastasierung kolorektaler Karzinome in die Leber stellt die Pfortader dar (5). Die Feststellung, dass die Leber ein erstes Filterorgan für zirkulierende gastrointestinale Tumorzellen und somit ein Erstmanifestationsort für Metastasen darstellt, wurde bereits 1948 von WALTHER et al. postuliert (7). Der Kaskadentheorie zu Folge findet zunächst keine weitere Metastasierungen in andere Organe statt, und die Metastasen bleiben für längere Zeit lokal auf die Leber beschränkt (8).


1. Becker N, Wahrendorf J In: Becker N, Wahrendorf J. (Hrsg.) Krebsatlas der Bundesrepublik Deutschland; Atlas of cancer mortality in the Federal Republic of Germany. Springer, Berlin; 1998

2. Fong Y, Kemeny N, Paty P, Blumgart LH, Cohen AM. Treatment of colorectal cancer: hepatic metastasis. Semin Surg Oncol 1996;12:219-252

3. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH. Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995;31:41-46

4. Taylor I. Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical Studies; Br J Surg 1996;83:456-460

5. Eder M, Weiss M. Hämatogene Lebermetastasen - humanpathologische Grundlagen; Chirurg 1991;62:705-709

6. Pickren JW, Tsukuda Y, Lane WW. Liver metastasis: analysis of autopsy data; In: Weiss L (Hrsg.); Liver metastasis. Hall, Boston; 1984:1-18

7. Walther HE. In: Walther HE (Hrsg.) Krebsmetastasen; Schwabe, Basel; 1948

8. Viadana E, Bross IDJ, Pickren JW. Cascade spread of blood-borne metastases in solid and nonsolid cancer of humans; In: Weiss L; Gilbert HA (Hrsg.) Pulmunary metastasis. Hall, Boston; 1978:143

2.1 Kolorektalkarzinom des Menschen

Das kolorektale Karzinom ist in Deutschland mit einer Inzidenz von 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr das häufigste Karzinom des Gastrointestinaltrakts des Menschen (6). Absolut gesehen ist es das zweithäufigste Karzinom sowohl des Mannes als auch der Frau. 12,4 % bzw. 16,2 % der Krebstodesfälle bei Männern bzw. Frauen sind auf ein Kolorektalkarzinom zurückzuführen, in der Statistik hinter dem Bronchalkarzinom bzw. Mammakarzinom liegend (6).

Ein häufig schwerwiegendes Problem stellt die hämatogene Fernmetastasierung der Primärtumoren in die Leber dar, der Verlauf und die Prognose der Erkrankung werden wesentlich durch das Vorhandensein bzw. Neuauftreten von Lebermetastasen bestimmt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eines kolorektalen Karzinoms liegen bei 10 bis 30 % der Patienten synchron Lebermetastasen vor, und über 50 % der Patienten entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung Lebermetastasen (31, 34, 89). Aus Autopsiestatistiken ist zu entnehmen, daß 60 bis 90 % der Patienten, die an einem kolorektalen Karzinom versterben, Lebermetastasen aufweisen (24, 89) und daß ein Viertel der Patienten mit Lebermetastasen an einem Leberausfall versterben (71).

2.2 Kolorektale Lebermetastasen

Den Hauptweg der hämatogenen Metastasierung kolorektaler Karzinome in die Leber stellt die Pfortader dar (24). Die Feststellung, daß die Leber ein erstes Filterorgan für zirkulierende gastrointestinale Tumorzellen und somit ein Erstmanifestationsort für Metastasen darstellt, wurde bereits 1948 von WALTHER et al. postuliert (100). Der „Kaskadentheorie“ zu Folge findet zunächst keine weitere Metastasierungen in andere Organe statt, und der Tumor bleibt für längere Zeit lokal auf die Leber beschränkt (95).


6. Becker N, Wahrendorf J In: Becker N, Wahrendorf J. (Hrsg.) Krebsatlas der Bundesrepublik Deutschland; Atlas of cancer mortality in the Federal Republic of Germany. Springer, Berlin; 1998

24. Eder M, Weiss M Hämatogene Lebermetastasen - humanpathologische Grundlagen. Chirurg 1991; 62: 705-709

31. Fong Y, Kemeny N, Paty P, Blumgart LH, Cohen AM Treatment of colorectal cancer: hepatic metastasis. Semin Surg Oncol 1996; 12: 219-252

34. Foster JH Survival after liver resection for secundary tumors. Am J Surg 1978; 135: 389-394

71. Pickren JW, Tsukuda Y, Lane WW Liver metastasis: analysis of autopsy data. In: Weiss L (Hrsg.) Liver metastasis. Hall, Boston; 1984: 1-18

89. Taylor I Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical studies. Br J Surg 1996; 83: 456-460

95. Viadana E, Bross IDJ, Pickren JW Cascade spread of blood-borne metastases in solid and nonsolid cancer of humans. In: Weiss L; Gilbert HA (Hrsg.) Pulmunary metastasis. Hall, Boston; 1978: 143

100. Walther HE In: Walther HE (Hrsg.) Krebsmetastasen. Schwabe, Basel; 1948

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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