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41 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Nay/Fragment 008 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 19. July 2014, 14:23 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 2-27
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 2 ff.
1.1 Kolorektalkarzinom des Menschen

Das kolorektale Karzinom ist in Deutschland mit einer Inzidenz von 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr das häufigste Karzinom des Gastrointestinaltraktes des Menschen (1). Absolut gesehen ist es das zweithäufigste Karzinom sowohl des Mannes als auch der Frau. 12,4% bzw. 16,2% der Krebstodesfälle bei Männern bzw. Frauen sind auf ein Kolorektalkarzinom zurückzuführen, in der Statistik nach dem Bronchial- und Mammakarzinom liegend (1).

Ein häufiges und schwerwiegendes Problem stellt die hämatogene Fernmetastasierung der Primärtumoren in die Leber dar. Der Verlauf und die Prognose der Erkrankung werden wesentlich durch das Vorhandensein bzw. das Neuauftreten von Lebermetastasen bestimmt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eines kolorektalen Karzinoms liegen bei 10 bis 30% der Patienten synchron Lebermetastasen vor, und über 50% der Patienten entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung Lebermetastasen (2, 3, 4). Aus Autopsiestatistiken ist zu entnehmen, dass 60 bis 90% der Patienten, die an einem kolorektalen Karzinom versterben, Lebermetastasen aufweisen (4, 5) und dass ein Viertel der Patienten mit Lebermetastasen an einem Leberausfall versterben (6).

1.2 Kolorektale Lebermetastasen

Den Hauptweg der hämatogenen Metastasierung kolorektaler Karzinome in die Leber stellt die Pfortader dar (5). Die Feststellung, dass die Leber ein erstes Filterorgan für zirkulierende gastrointestinale Tumorzellen und somit ein Erstmanifestationsort für Metastasen darstellt, wurde bereits 1948 von WALTHER et al. postuliert (7). Der Kaskadentheorie zu Folge findet zunächst keine weitere Metastasierungen in andere Organe statt, und die Metastasen bleiben für längere Zeit lokal auf die Leber beschränkt (8).


1. Becker N, Wahrendorf J In: Becker N, Wahrendorf J. (Hrsg.) Krebsatlas der Bundesrepublik Deutschland; Atlas of cancer mortality in the Federal Republic of Germany. Springer, Berlin; 1998

2. Fong Y, Kemeny N, Paty P, Blumgart LH, Cohen AM. Treatment of colorectal cancer: hepatic metastasis. Semin Surg Oncol 1996;12:219-252

3. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH. Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995;31:41-46

4. Taylor I. Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical Studies; Br J Surg 1996;83:456-460

5. Eder M, Weiss M. Hämatogene Lebermetastasen - humanpathologische Grundlagen; Chirurg 1991;62:705-709

6. Pickren JW, Tsukuda Y, Lane WW. Liver metastasis: analysis of autopsy data; In: Weiss L (Hrsg.); Liver metastasis. Hall, Boston; 1984:1-18

7. Walther HE. In: Walther HE (Hrsg.) Krebsmetastasen; Schwabe, Basel; 1948

8. Viadana E, Bross IDJ, Pickren JW. Cascade spread of blood-borne metastases in solid and nonsolid cancer of humans; In: Weiss L; Gilbert HA (Hrsg.) Pulmunary metastasis. Hall, Boston; 1978:143

2.1 Kolorektalkarzinom des Menschen

Das kolorektale Karzinom ist in Deutschland mit einer Inzidenz von 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr das häufigste Karzinom des Gastrointestinaltrakts des Menschen (6). Absolut gesehen ist es das zweithäufigste Karzinom sowohl des Mannes als auch der Frau. 12,4 % bzw. 16,2 % der Krebstodesfälle bei Männern bzw. Frauen sind auf ein Kolorektalkarzinom zurückzuführen, in der Statistik hinter dem Bronchalkarzinom bzw. Mammakarzinom liegend (6).

Ein häufig schwerwiegendes Problem stellt die hämatogene Fernmetastasierung der Primärtumoren in die Leber dar, der Verlauf und die Prognose der Erkrankung werden wesentlich durch das Vorhandensein bzw. Neuauftreten von Lebermetastasen bestimmt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eines kolorektalen Karzinoms liegen bei 10 bis 30 % der Patienten synchron Lebermetastasen vor, und über 50 % der Patienten entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung Lebermetastasen (31, 34, 89). Aus Autopsiestatistiken ist zu entnehmen, daß 60 bis 90 % der Patienten, die an einem kolorektalen Karzinom versterben, Lebermetastasen aufweisen (24, 89) und daß ein Viertel der Patienten mit Lebermetastasen an einem Leberausfall versterben (71).

2.2 Kolorektale Lebermetastasen

Den Hauptweg der hämatogenen Metastasierung kolorektaler Karzinome in die Leber stellt die Pfortader dar (24). Die Feststellung, daß die Leber ein erstes Filterorgan für zirkulierende gastrointestinale Tumorzellen und somit ein Erstmanifestationsort für Metastasen darstellt, wurde bereits 1948 von WALTHER et al. postuliert (100). Der „Kaskadentheorie“ zu Folge findet zunächst keine weitere Metastasierungen in andere Organe statt, und der Tumor bleibt für längere Zeit lokal auf die Leber beschränkt (95).


6. Becker N, Wahrendorf J In: Becker N, Wahrendorf J. (Hrsg.) Krebsatlas der Bundesrepublik Deutschland; Atlas of cancer mortality in the Federal Republic of Germany. Springer, Berlin; 1998

24. Eder M, Weiss M Hämatogene Lebermetastasen - humanpathologische Grundlagen. Chirurg 1991; 62: 705-709

31. Fong Y, Kemeny N, Paty P, Blumgart LH, Cohen AM Treatment of colorectal cancer: hepatic metastasis. Semin Surg Oncol 1996; 12: 219-252

34. Foster JH Survival after liver resection for secundary tumors. Am J Surg 1978; 135: 389-394

71. Pickren JW, Tsukuda Y, Lane WW Liver metastasis: analysis of autopsy data. In: Weiss L (Hrsg.) Liver metastasis. Hall, Boston; 1984: 1-18

89. Taylor I Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical studies. Br J Surg 1996; 83: 456-460

95. Viadana E, Bross IDJ, Pickren JW Cascade spread of blood-borne metastases in solid and nonsolid cancer of humans. In: Weiss L; Gilbert HA (Hrsg.) Pulmunary metastasis. Hall, Boston; 1978: 143

100. Walther HE In: Walther HE (Hrsg.) Krebsmetastasen. Schwabe, Basel; 1948

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Nay/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 20:10 Hindemith
Erstellt: 19. July 2014, 22:09 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 8, 9, 10, Zeilen: 8: 2 ff.; 9: 28 ff.; 10: 1 ff.
NANKO et al. konnten bei intrahepatischen Makrometastasen ein invasives Wachstum in angrenzende Gefäße einschließlich der Gallengänge nachweisen, das als Entstehung intrahepatischer Satellitenmetastasen anzusehen ist. Die Autoren definieren Rezidivmetastasen mit einem Durchmesser von bis zu einem Millimeter, die mindestens einen Millimeter von den intrahepatischen Makrometastasen entfernt sind, als Mikrometastasen (9). Die Häufigkeit an Mikrometastasen sowie deren Abstand zu der Makrometastase korrelierten dabei mit dem Volumen der Makrometastase (9). Klinisch sind diese okkulten Mikrometastasen mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren (Sonographie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie) nicht darstellbar, da der Nachweis fokaler Leberläsionen beim Menschen erst ab einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter gelingt (10).

Die mittlere Überlebenszeit von Patienten mit unbehandelten kolorektalen Lebermetastasen beträgt 3 bis 24 Monate (3, 11, 12, 13, 14) und die 5-Jahres-Überlebensrate wird mit 1 bis 3% angegeben (15, 13). Dabei sind prognoserelevante Faktoren für den Spontanverlauf von Lebermetastasen der prozentuale Anteil des Tumors am Lebergesamtvolumen (<25% oder >25%), der Differenzierungsgrad des Primärtumors (GI oder GIII), das Vorliegen extrahepatischer Metastasen und die Tumormanifestation mesenterialer Lymphknoten (13).

Therapeutische Konzepte zur Behandlung von Lebermetastasen, wie die systemische oder lokoregionäre Chemotherapie (16, 17), die lokoregionäre Chemoembolisation (18) in Verbindung mit der SIR Therapie (selective internal radiation) (19), die externe und interne Strahlentherapie (20, 21), die Desarterialisation der Leber (22), die Cryotherapie (23), die Alkoholinstillation (24, 25) und die Tumorperfusion mit erhitztem Blut (26) konnten jedoch die Prognose der Patienten nur unzureichend verbessern.

1.3 Chirurgische Leberresektion

Das einzige Therapieverfahren zur Behandlung von Lebermetastasen mit potentiell kurativer Zielsetzung stellt derzeit die chirurgische Leberresektion dar. Nach potentiell kurativer Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome des [Menschen muss in 40 bis 50% der Fälle mit einem intrahepatischen Rezidiv gerechnet werden.]


3. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH. Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995;31:41-46

9. Nanko M, Shimada H, Yamaoka H, Tanaka K, Masui H, Matsuo K, Ike H, Oki S, Hara M. Micrometastatic colorectal cancer lesions in the liver; Jpn J Surg 1998;28:707-713

10. Akimoto S. Ultrasonic diagnosis of hepatic diseases; Surg Gastroenterol 1992;15:1981-1990

11. Doci R, Gennari L, Bignami P, Montalto F, Morabito A, Bozzetti F. One hundred patients with hepatic metastases from colorectal cancer treated by resection: analysis of prognostic determinants; Br J Surg 1991;78:797-801

12. Fortner JG, Silva JS, Golbey RB, Cox EB, MacLean BJ. Multivariante analysis of a personal series of 274 consecutive patients with liver metastases from colorectal cancer. I. Treatment by hepatic resection.Ann Surg 1984;199:306- 316

13. Stangl R, Altendorf-Hofmann A, Charnley RM, Scheele J. Factors influencing the natural history of colorectal liver metastases; Lancet 1994;343:1405-1410

14. Wagner JS, Adson MA, van Heerden JA, Adson MH, Ilstrup DM. The natural history of hepatic metastases from colorectal cancer; Ann Surg 1984;199:502- 508

15. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG. Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multi-institutional study of indications for resection; Surgery 1988;103:278-288

16. Kemeny N. Review of regional theraphy of liver metastases in colorectal cancer; Semin Oncol 1992;19:155-162

17. Sugarbaker PH, Kemeny N. Metastatic cancer to the liver; Adv Surg 1989;22:1- 56

18. Borner M, Castiglione M, Triller J, Baer HU, Soucek M, Blumgart L, Brunner K. Considerable side effect of chemoembolization for colorectal carcinoma metastatic to the liver; Ann Oncol 1992;3:113-115

19. Gray BN, Anderson JE, Burton MA, van Hazel G, Codde J, Morgan C, Klemp P. Regression of liver metastases following treatment with Yttrium-90 microspheres; N Z J Surg 1992;62:105-110

20. Dritschilo A, Harter KW, Thomas D, Nauta R, Holt R, Lee TC, Rustgi S, Rodgers J. Intraoperative radiation therapy of hepatic metastases: technical aspects and report of a pilot study; Int J Radiat Oncol Biol Phys 1988;14:1007- 1011

21. Sherman DM, Wechselbaum RE, Order SE, Cloud L, Trey C, Piro AJ. Palliation of hepatic metastasis; Cancer 1978; 41:2013-2017

22. Bengmark S. Palliativ treatment of hepatic tumours; Br J Surg 1989;76:771-773

23. Charnley RM, Doran J, Morris DL. Cryotherapy for liver metastases: a new approach; Br J Surg 1989;76:1040-1041

24. Amin Z, Bown SG, Lees WR. Local treatment of colorectal liver metastases: a comparison of interstitial laser photocoagulation (ILP) and percutaneous alcohol injection (PAI); Clin Radiol 1993;48:166-171

25. Livraghi T, Lazzaroni S, Meloni F, Torzillig G, Vettori C. Intralesional ethanol in the treatment of unresectable liver cancer; World J Surg 1995;19:801-806

26. Braasch D, Zoedler T, Röher HD. A method to perfuse liver metastases with heated blood (45°C, 45 min); Cancer Res Clin Oncol 1996;122:67-69

Nach potentiell kurativer Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome des Menschen muß in 40 bis 50 % der Fälle mit einem intrahepatischen Rezidiv gerechnet werden.

[Seite 9]

NANKO et al. konnten bei intrahepatischen Makrometastasen ein invasives Wachstum in angrenzende Gefäße einschließlich der Gallengänge nachweisen, das als Entstehung intrahepatischer Satellitenmetastasen anzusehen ist. Die Autoren definieren Rezidivmetastasen mit einem Durchmesser von bis zu einem Millimeter, die mindestens einen Millimeter von den intrahepatischen Makro-

[Seite 10]

metastasen entfernt sind, als Mikrometastasen (65). Die Häufigkeit an Mikrometastasen sowie deren Abstand zu der Makrometastase korrelierten dabei mit dem Volumen der Makrometastase (65). Klinisch sind diese okkulten Mikrometastasen mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren (Sonographie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie) nicht darstellbar, da der Nachweis fokaler Leberläsionen beim Menschen erst ab einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter gelingt (2).

Die mittlere Überlebenszeit von Patienten mit unbehandelten kolorektalen Lebermetastasen beträgt 3 bis 24 Monate (22, 33, 34, 86, 99) und die 5-Jahres-Überlebensrate wird mit 1 bis 3 % angegeben (42, 86). Dabei sind prognoserelevante Faktoren für den Spontanverlauf von Lebermetastasen der prozentuale Anteil des Tumors am Lebergesamtvolumen (< 25 % oder > 25 %), der Differenzierungsgrad des Primärtumors (GI oder GIII), das Vorliegen extrahepatischer Metastasen und die Tumormanifestation mesenterialer Lymphknoten (86).

Therapeutische Konzepte zur Behandlung von Lebermetastasen, wie die systemische oder lokoregionäre Chemotherapie (48, 88), die lokoregionäre Chemoembolisation (10) in Verbindung mit der SIR Therapie (selective internal radiation, 38), die externe und interne Strahlentherapie (23, 85), die Desarterialisation der Leber (7), die Cryotherapie (17), die Alkoholinstillation (3, 54) und die Tumorperfusion mit erhitztem Blut (12) konnten jedoch die Prognose der Patienten nur unzureichend verbessern.

2.3 Chirurgische Leberresektion

Das einzige Therapieverfahren zur Behandlung von Lebermetastasen mit potentiell kurativer Zielsetzung stellt derzeit die chirurgische Leberresektion dar.


2. Akimoto S Ultrasonic diagnosis of hepatic diseases. Surg Gastroenterol 1992; 15: 1981-1990

3. Amin Z, Bown SG, Lees WR Local treatment of colorectal liver metastases: a comparison of interstitial laser photocoagulation (ILP) and percutaneous alcohol injection (PAI). Clin Radiol 1993; 48: 166-171

7. Bengmark S Palliativ treatment of hepatic tumours. Br J Surg 1989; 76: 771-773

10. Borner M, Castiglione M, Triller J, Baer HU, Soucek M, Blumgart L, Brunner K Considerable side effect of chemoembolization for colorectal carcinoma metastatic to the liver. Ann Oncol 1992; 3: 113-115

12. Braasch D, Zoedler T, Röher HD A method to perfuse liver metastases with heated blood (45 °C, 45 min). Cancer Res Clin Oncol 1996; 122: 67-69

17. Charnley RM, Doran J, Morris DL Cryotherapy for liver metastases: a new approach. Br J Surg 1989; 76: 1040-1041

22. Doci R, Gennari L, Bignami P, Montalto F, Morabito A, Bozzetti F One hundred patients with hepatic metastases from colorectal cancer treated by resection: analysis of prognostic determinants. Br J Surg 1991; 78: 797-801

23. Dritschilo A, Harter KW, Thomas D, Nauta R, Holt R, Lee TC, Rustgi S, Rodgers J Intraoperative radiation therapy of hepatic metastases: technical aspects and report of a pilot study. Int J Radiat Oncol Biol Phys 1988; 14: 1007-1011

33. Fortner JG, Silva JS, Golbey RB, Cox EB, MacLean BJ Multivariante analysis of a personal series of 274 consecutive patients with liver metastases from colorectal cancer. I. Treatment by hepatic resection. Ann Surg 1984; 199: 306-316

34. Foster JH Survival after liver resection for secundary tumors. Am J Surg 1978; 135: 389-394

38. Gray BN, Anderson JE, Burton MA, van Hazel G, Codde J, Morgan C, Klemp P Regression of liver metastases following treatment with Yttrium-90 microspheres. N Z J Surg 1992; 62: 105-110

42. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multiinstitutional study of indications for resection. Surgery 1988; 103: 278-288

48. Kemeny N Review of regional theraphy of liver metastases in colorectal cancer. Semin Oncol 1992; 19: 155-162

54. Livraghi T, Lazzaroni S, Meloni F, Torzillig G, Vettori C Intralesional ethanol in the treatment of unresectable liver cancer. World J Surg 1995; 19: 801-806

65. Nanko M, Shimada H, Yamaoka H, Tanaka K, Masui H, Matsuo K, Ike H, Oki S, Hara M Micrometastatic colorectal cancer lesions in the liver. Jpn J Surg 1998; 28: 707-713

85. Sherman DM, Wechselbaum RE, Order SE, Cloud L, Trey C, Piro AJ Palliation of hepatic metastasis. Cancer 1978; 41: 2013-2017

86. Stangl R, Altendorf-Hofmann A, Charnley RM, Scheele J Factors influencing the natural history of colorectal liver metastases. Lancet 1994; 343: 1405-1410

88. Sugarbaker PH, Kemeny N Metastatic cancer to the liver. Adv Surg 1989; 22: 1-56

99. Wagner JS, Adson MA, van Heerden JA, Adson MH, Ilstrup DM The natural history of hepatic metastases from colorectal cancer. Ann Surg 1984; 199: 502-508

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Nay/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 20:09 Hindemith
Erstellt: 19. July 2014, 22:17 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-7
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 8, 10, Zeilen: 8: 2 ff.; 10: 24 ff.
[Nach potentiell kurativer Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome des] Menschen muss in 40 bis 50% der Fälle mit einem intrahepatischen Rezidiv gerechnet werden. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass das Trauma der Resektion und eine damit verbundene temporäre Immunsuppression einen möglichen Promotor für das Wachstum von okkulten Mikrometastasen darstellt und damit zu einer Rezidiventstehung in der Restleber führt. Die Morbidität der Leberresektion liegt bei 23 bis 37%, wobei das Ausmaß der Resektion sowie die Dauer des Eingriffs mit der Komplikationsrate korrelieren (27, 28, 29, 30, 31).

27. Cole DJ, Ferguson CM. Complications of hepatic resection for colorectal carcinoma metastasis; Am Surg 1992;58:88-91

28. Fong Y, Cohen AM, Fortner JG, Enker WE, Turnbull AD, Coit DG, Marrero AM, Prasad M, Blumgart LH, Brennan MF. Liver resection for colorectal metastases; J Clin Oncol 1997;15:938-946

29. Miyagawa S, Makuuchi M, Kawasaki S, Kakazu T. Criteria for safe hepatic resection; Am J Surg 1995;169:589-594

30. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC. Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery; In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer; Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992;129-146

31. Taylor M, Forster J, Langer B, Taylor BR, Greig PD, Mahut C. A study of prognostic factors for hepatic resection for colorectal metastases; Am J Surg 1997;173:467-471

Nach potentiell kurativer Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome des Menschen muß in 40 bis 50 % der Fälle mit einem intrahepatischen Rezidiv gerechnet werden. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, daß das Trauma der Resektion und eine damit verbundene temporäre Immunsuppression einen möglichen Promotor für das Wachstum von okkulten Mikrometastasen und damit einer Rezidiventstehung in der Restleber darstellt.

[Seite 10]

Die Morbidität der Leberresektion liegt bei 23 bis 37 %, wobei das Ausmaß der Resektion sowie die Dauer des Eingriffs mit der Komplikationsrate korrelieren (19, 32, 59, 68, 90).


19. Cole DJ, Ferguson CM Complications of hepatic resection for colorectal carcinoma metastasis. Am Surg 1992; 58: 88-91

32. Fong Y, Cohen AM, Fortner JG, Enker WE, Turnbull AD, Coit DG, Marrero AM, Prasad M, Blumgart LH, Brennan MF Liver resection for colorectal metastases. J Clin Oncol 1997; 15: 938-946

59. Miyagawa S, Makuuchi M, Kawasaki S, Kakazu T Criteria for safe hepatic resection. Am J Surg 1995; 169: 589-594

68. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery. In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer. Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992: 129-146

90. Taylor M, Forster J, Langer B, Taylor BR, Greig PD, Mahut C A study of prognostic factors for hepatic resection for colorectal metastases. Am J Surg 1997; 173: 467-471

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Nay/Fragment 010 13 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 12:48 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 13-17, 20-32
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 27ff - 11: 1ff
Die Operationsletalität der Leberresektion wird zwischen 2 und 6% angegeben (30, 33). Die 5-Jahres-Überlebensrate nach chirurgischer Resektion der Metastasen beträgt 20 bis 40%, die mittlere Überlebenszeit und die mittlere tumorfreie Überlebenszeit werden zwischen 25 und 40 Monaten, respektive zwischen 17 und 25 Monaten angegeben (34, 11, 28, 15, 35, 33, 36). [...]

Prognosefaktoren für einen rezidivfreien Verlauf nach chirurgischer Resektion von Lebermetastasen sind die Radikalität der chirurgischen Resektion mit Sicherstellung eines tumorfreien Resektionsrandes (R0-Resektion), die Art der Resektion (anatomische versus atypische), das Tumorstadium sowie der Differenzierungsgrad des Primärtumors, die Anzahl und die Größe der Metastasen, das Vorliegen von Satellitenmetastasen zum Zeitpunkt der Operation, der präoperative Serum- CEA-Wert (carcinom- embryonales Antigen) und der metastatische mesenteriale Lymphknotenbefall (38, 39, 40, 12, 3, 41, 42, 43, 33, 13, 17). Unter Berücksichtigung dieser prognoserelevanten Faktoren kommen jedoch lediglich unter 30% der Patienten mit Lebermetastasen für eine chirurgische Resektion in Frage (22, 44, 15, 33, 13).

Trotz unbestrittener Erfolge der chirurgischen Therapie erleiden 65 bis 80% der Patienten nach potentiell kurativer Leberresektion ein Rezidiv ihrer Grunderkrankung [(15, 30, 31).]


3. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH. Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995;31:41-46

11. Doci R, Gennari L, Bignami P, Montalto F, Morabito A, Bozzetti F. One hundred patients with hepatic metastases from colorectal cancer treated by resection: analysis of prognostic determinants; Br J Surg 1991;78:797-801

12. Fortner JG, Silva JS, Golbey RB, Cox EB, MacLean BJ. Multivariante analysis of a personal series of 274 consecutive patients with liver metastases from colorectal cancer. I. Treatment by hepatic resection.Ann Surg 1984;199:306- 316

13. Stangl R, Altendorf-Hofmann A, Charnley RM, Scheele J. Factors influencing the natural history of colorectal liver metastases; Lancet 1994;343:1405-1410

15. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG. Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multi-institutional study of indications for resection; Surgery 1988;103:278-288

17. Sugarbaker PH, Kemeny N. Metastatic cancer to the liver; Adv Surg 1989;22:1- 56

22. Bengmark S. Palliativ treatment of hepatic tumours; Br J Surg 1989;76:771-773

28. Fong Y, Cohen AM, Fortner JG, Enker WE, Turnbull AD, Coit DG, Marrero AM, Prasad M, Blumgart LH, Brennan MF. Liver resection for colorectal metastases; J Clin Oncol 1997;15:938-946

30. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC. Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery; In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer; Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992;129-146

31. Taylor M, Forster J, Langer B, Taylor BR, Greig PD, Mahut C. A study of prognostic factors for hepatic resection for colorectal metastases; Am J Surg 1997;173:467-471

33. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M. Resection of colorectal liver metastases; World J Surg 1995;19:59-71

34. Adson MA, van Heerden JA, Adson MH, Wagner JS, Ilstrup DM. Resection of hepatic metastases from colorectal cancer; Arch Surg 1984;119:647-651

35. Foster JH. Survival after liver resection for secundary tumors; Am J Surg 1978;135:389-394

36. van Ooijen B, Wiggers T, Meijer S, van der Heijde MN, Slooff MJH, van de Velde CJH, Obertop H, Gouma DJ, Bruggink EDM, Lange JF, Munting JDK. Hepatic resections for colorectal metastases in the Netherlands. A multiinstitutional 10-year study; Cancer 1992;70:28-34

38. Butler J, Attiyeh FF, Daly JM. Hepatic resection for metastases of the colon and rectum; Surg Gynecol Obstet 1986;162:109-113

39. Cady B, McDermott WV. Major hepatic resection for metachronous metastases from colon cancer; Ann Surg 1984;201:204-209

40. Ekberg H, Tranberg KG, Andersson R, Lundstedt C, Hägerstrand I, Ranstam J, Bengmark S. Pattern of recurrence in liver resection for colorectal secondaries World J Surg 1987;11:541-547

41. Funovics J. Leberresektion bei primären Tumoren und Metastasen; In: Häring R (Hrsg.) Chirurgie der Leber. Edition Medizin, Weinheim, Deerfield Beach, Florida, Basel; 1998:237-242

42. Jaeck D, Bachellier P, Guiguet M, Boudjema K, Vaillant JC, Balladur P, Nordlinger B. Long-term survival following resection of colorectal hepatic metastases; Br J Surg 1997;84:977-980

43. Ringe B, Bechstein WO, Raab R, Meyer HJ, Pichelmayr R. Leberresektion bei 157 Patienten mit colorectalen Metastasen; Chirurg 1990;61:272-279

44. Häring R, Bauknecht KJ, Boese-Landgraf J. Chirurgie der Lebermetastasen; In: Schumpelick V, Pichlmayr R (Hrgs.) Chirurgie der Leber. Springer, Heidelberg; 1995:165-173

Die Operationsletalität der Leberresektion wird zwischen 2 und 6 % angegeben (68, 81). Die 5-Jahres-Überlebensrate nach chirurgischer Resektion der Metastasen beträgt 20 bis 40 %, die mittlere Überlebenszeit und die mittlere tumorfreie Überlebenszeit werden zwischen 25 und 40 Monaten, respektive zwischen 17 und 25 Monaten angegeben (1, 22, 32, 42, 45, 81, 94).

Prognosefaktoren für einen rezedivfreien Verlauf nach chirurgischer Resektion von Lebermetastasen sind die Radikalität der chirurgischen Resektion mit Sicher-

[Seite 11]

stellung eines tumorfreien Resektionsrandes (R0-Resektion), die Art der Resektion (anatomische versus atypische), das Tumorstadium sowie der Differenzierungsgrad des Primärtumors, die Anzahl und die Größe der Metastasen, das Vorliegen von Satellitenmetastasen zum Zeitpunkt der Operation, der praeoperative Serum-CEA-Wert (carcinom-embryonales Antigen) und der metastatische mesenteriale Lymphknotenbefall (13, 14, 26, 33, 34, 35, 44, 77, 81, 86, 88). Unter Berücksichtigung dieser prognoserelevanten Faktoren kommen jedoch lediglich unter 30 % der Patienten mit Lebermetastasen für eine chirurgische Resektion in Frage (7, 39, 42, 81, 86).

Trotz unbestrittener Erfolge der chirurgischen Therapie erleiden 65 bis 80 % der Patienten nach potentiell kurativer Leberresektion ein Rezidiv ihrer Grunderkrankung (42, 68, 90).


1. Adson MA, van Heerden JA, Adson MH, Wagner JS, Ilstrup DM Resection of hepatic metastases from colorectal cancer. Arch Surg 1984; 119: 647-651

7. Bengmark S Palliativ treatment of hepatic tumours. Br J Surg 1989; 76: 771-773

13. Butler J, Attiyeh FF, Daly JM Hepatic resection for metastases of the colon and rectum. Surg Gynecol Obstet 1986; 162: 109-113

14. Cady B, McDermott WV Major hepatic resection for metachronous metastases from colon cancer. Ann Surg 1984; 201: 204-209

22. Doci R, Gennari L, Bignami P, Montalto F, Morabito A, Bozzetti F One hundred patients with hepatic metastases from colorectal cancer treated by resection: analysis of prognostic determinants. Br J Surg 1991; 78: 797-801

26. Ekberg H, Tranberg KG, Andersson R, Lundstedt C, Hägerstrand I, Ranstam J, Bengmark S Pattern of recurrence in liver resection for colorectal secondaries. World J Surg 1987; 11: 541-547

32. Fong Y, Cohen AM, Fortner JG, Enker WE, Turnbull AD, Coit DG, Marrero AM, Prasad M, Blumgart LH, Brennan MF Liver resection for colorectal metastases. J Clin Oncol 1997; 15: 938-946

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34. Foster JH Survival after liver resection for secundary tumors. Am J Surg 1978; 135: 389-394

35. Funovics J Leberresektion bei primären Tumoren und Metastasen. In: Häring R (Hrsg.) Chirurgie der Leber. Edition Medizin, Weinheim, Deerfield Beach, Florida, Basel; 1998: 237-242

39. Häring R, Bauknecht KJ, Boese-Landgraf J Chirurgie der Lebermetastasen. In: Schumpelick V, Pichlmayr R (Hrgs.) Chirurgie der Leber. Springer, Heidelberg; 1995: 165-173

42. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multiinstitutional study of indications for resection. Surgery 1988; 103: 278-288

44. Jaeck D, Bachellier P, Guiguet M, Boudjema K, Vaillant JC, Balladur P, Nordlinger B Long-term survival following resection of colorectal hepatic metastases. Br J Surg 1997; 84: 977-980

45. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995; 31: 41-46

68. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery. In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer. Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992: 129-146

77. Ringe B, Bechstein WO, Raab R, Meyer HJ, Pichelmayr R Leberresektion bei 157 Patienten mit colorectalen Metastasen. Chirurg 1990; 61: 272-279

81. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M Resection of colorectal liver metastases. World J Surg 1995; 19: 59-71

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88. Sugarbaker PH, Kemeny N Metastatic cancer to the liver. Adv Surg 1989; 22: 1-56

90. Taylor M, Forster J, Langer B, Taylor BR, Greig PD, Mahut C A study of prognostic factors for hepatic resection for colorectal metastases. Am J Surg 1997; 173: 467-471

94. van Ooijen B, Wiggers T, Meijer S, van der Heijde MN, Slooff MJH, van de Velde CJH, Obertop H, Gouma DJ, Bruggink EDM, Lange JF, Munting JDK Hepatic resections for colorectal metastases in the Netherlands. A multiinstitutional 10-year study. Cancer 1992; 70: 28-34

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[5.] Nay/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 13:01 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
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Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 12ff; 12: 1-7
Dabei entwickeln 40 bis 50% der betroffenen Patienten erneut Lebermetastasen (30, 36). In 30% sind diese einzige Manifestation des Rezidivs (30, 36). Die Tatsache, dass annähernd 80% der intrahepatischen Rezidive innerhalb der ersten zwei Jahre nach Operation auftreten, spricht für eine deutliche Verkürzung der angenommenen Tumorverdopplungszeit für kolorektale Lebermetastasen nach chirurgischer Resektion (45, 46, 4). NANKO et al. fanden histologisch bei 56% der Patienten, die einer chirurgischen Leberresektion unterzogen wurden, intrahepatische Mikrometastasen in den Gallengängen, Zentralvenen, Portalvenen und Sinusoiden (9). DE JONG et al. und andere Autoren sehen den Ursprung des auftretenden Tumorwachstums nach potentiell kurativer Leberresektion in diesen Mikrometastasen, die zeitlich schon während der Resektion vorgelegen haben (47, 48).

In tierexperimentellen Studien konnte gezeigt werden, dass die chirurgische Leberresektion zu einer höheren Angehrate und zu einem schnelleren Wachstum von Tumorzellen in der Leber führt (49, 50). Weitere tierexperimentell erhobene Daten machen es wahrscheinlich, dass im Rahmen der Leberregeneration nach ausgedehnten Parenchymresektionen vermehrt synthetisierte Wachstumsfaktoren (HGF- SF: hepatocyt growth factor- scatter factor, EGF: epidermal growth factor, TGF- ß transforming growth factor- ß, FGF: fibroblast growth factor) für beschleunigtes Tumorzellwachstum und Rezidivmetastasierung von Bedeutung sein könnten (51, 52, 53). Daraus lässt sich die Hypothese ableiten, dass das chirurgische Trauma der Resektion einen möglichen Promotor für das Wachstum von Mikrometastasen und Rezidivbildungen in der Restleber darstellen könnte.

Aus diesen epidemiologischen Daten ergibt sich die Forderung nach neuen Behandlungskonzepten und Strategien bei der Behandlung kolorektaler Lebermetastasen.

1.4 Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)

Die laserinduzierte Thermotherapie (LITT) ist eine Form der so genannten in-situ Ablationstechniken , die ebenfalls zur Behandlung von Lebermetastasen eingesetzt wird (54, 55, 56, 57, 58, 59).


4. Taylor I. Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical Studies; Br J Surg 1996;83:456-460

9. Nanko M, Shimada H, Yamaoka H, Tanaka K, Masui H, Matsuo K, Ike H, Oki S, Hara M. Micrometastatic colorectal cancer lesions in the liver; Jpn J Surg 1998;28:707-713

30. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC. Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery; In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer; Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992;129-146

36. van Ooijen B, Wiggers T, Meijer S, van der Heijde MN, Slooff MJH, van de Velde CJH, Obertop H, Gouma DJ, Bruggink EDM, Lange JF, Munting JDK. Hepatic resections for colorectal metastases in the Netherlands. A multiinstitutional 10-year study; Cancer 1992;70:28-34

45. Elias D, Lasser P, Hoang JM, Leclere J, Debaene B, Bognel C, Spencer A, Rougier P. Repeat hepatectomy for cancer; Br J Surg 1993;80:1557-1562

46. Rew DA, Wilson GD, Taylor I, Weaver PC. Proliferation characteristics of human colorectal carcinomas measured in vivo; Br J Surg 1991;78:60-66

47. De Jong KP, Lont HE, Bijma AM, Brouwers MAM, De Vries EGE, van Veen ML, Marquet RL, Slooff MJH, Terpstra OT. The effect of partial hepatectomy on tumor growth in rats: in vivo and in vitro studies; Hepatology 1995;22:1263-1272

48. Nishizaki T, Matsumata T, Kanematsu T, Yasunaga C, Sugimachi K. Surgical manipulation of VX2 carzinoma in the rabbit liver evokes enhancement of metastasis; J Surg Res 1990;49:92-97

49. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T. Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice; Cancer Detect Prev 1992;16:137-147

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59. Vogl TJ, Mack MG, Straub R, Roggan A, Felix R. Percutaneous MRI-guided laser-induced thermotherapy for hepatic metastases for colorectal cancer; Lancet 1997;350:29

Dabei entwickeln 40 bis 50 % der betroffenen Patienten erneut Lebermetastasen (68, 94). In 30 % sind diese einzige Manifestation des Rezidivs (68, 94). Die Tatsache, daß annähernd 80 % der intrahepatischen Rezidive innerhalb der ersten zwei Jahre nach Operation auftreten, spricht für eine deutliche Verkürzung der angenommenen Tumorverdopplungszeit für kolorektale Lebermetastasen nach chirurgischer Resektion (27, 76, 89). NANKO et al. fanden histologisch bei 56 % der Patienten, die einer chirurgischen Leberresektion unterzogen wurden, intrahepatische Mikrometastasen in den Gallengängen, Zentralvenen, Portalvenen und Sinusoiden (65). DE JONG et al. und andere Autoren sehen den Ursprung des auftretenden Tumorwachstums nach potentiell kurativer Leberresektion in diesen Mikrometastasen, die zeitlich schon während der Resektion vorgelegen haben (20, 66).

In tierexperimentellen Studien konnte gezeigt werden, daß die chirurgische Leberresektion zu einer höheren Angehrate und zu einem schnelleren Wachstum von Tumorzellen in der Leber führt (62, 69). Weitere tierexperimentell erhobene Daten machen es wahrscheinlich, daß im Rahmen der Leberregeneration nach ausgedehnten Parenchymresektionen vermehrt synthetisierte Wachstumsfaktoren (HGF-SF: hepatocyte growth factor - scatter factor, EGF: epidermal growth factor, TGF-α: transforming growth factor-α, FGF: fibroblast growth factor) für beschleunigtes Tumorzellwachstum und Rezidivmetastasierung von Bedeutung sein könnten (46, 55, 60). Daraus läßt sich die Hypothese ableiten, daß das chirurgische Trauma der Resektion einen möglichen Promotor für das Wachstum von Mikrometastasen und Rezidivbildungen in der Restleber darstellen könnte.

[Seite 12]

Aus diesen epidemiologischen Daten ergibt sich die Forderung nach neuen Behandlungskonzepten und Strategien bei der Behandlung kolorektaler Lebermetastasen.

2.4 Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)

Die laserinduzierte Thermotherapie (LITT) ist eine Form der sogenannten „in-situ Ablationstechniken“, die ebenfalls zur Behandlung von Lebermetastasen eingesetzt wird (11, 36, 67, 93, 96, 97).


11. Bown SG Phototherapy of tumors. World J Surg 1983; 7: 700-709

20. De Jong KP, Lont HE, Bijma AM, Brouwers MAM, De Vries EGE, van Veen ML, Marquet RL, Slooff MJH, Terpstra OT The effect of partial hepatectomy on tumor growth in rats: in vivo and in vitro studies. Hepatology 1995; 22: 1263-1272

27. Elias D, Lasser P, Hoang JM, Leclere J, Debaene B, Bognel C, Spencer A, Rougier P Repeat hepatectomy for cancer. Br J Surg 1993; 80: 1557-1562

36. Germer CT, Albrecht D, Boese-Landgraf J, Ernst M Lokale Behandlung von Lebermetastasen durch Kryo- oder Lasertherapie. Langenbecks Arch Chir Suppl 1994; 111. Kongreß: 1071-1081

46. Jiang WG, Hallett MB, Puntis MCA Hepatocyte growth factor/scatter factor, liver regeneration and cancer metastasis. Br J Surg 1993; 80: 1368-1373

55. Loizidou MC, Lawrance RJ, Holt S, Carty NJ, Cooper AJ, Alexander P, Taylor I Facilitation by partial hepatectomy of tumor growth within the rat liver following intraportal injection of syngeneic tumor cells. Clin Expl Metastasis 1991; 9: 335-349

60. Mizutani J, Hiraoka T, Yamashita R, Miyauchi Y Promotion of hepatic metastases by liver resection in the rat. Br J Cancer 1992; 65: 794-797

62. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice. Cancer Detect Prev 1992; 16: 137-147

65. Nanko M, Shimada H, Yamaoka H, Tanaka K, Masui H, Matsuo K, Ike H, Oki S, Hara M Micrometastatic colorectal cancer lesions in the liver. Jpn J Surg 1998; 28: 707-713

66. Nishizaki T, Matsumata T, Kanematsu T, Yasunaga C, Sugimachi K Surgical manipulation of VX2 carzinoma in the rabbit liver evokes enhancement of metastasis. J Surg Res 1990; 49: 92-97

67. Nolsøe CP, Torp-Pedersen S, Burcharth F, Horn T, Pedersen S, Christensen NE, Olldag ES, Andersen PH, Karstrup S, Lorentzen T, Holm HH Interstitial hyperthermia of colorectal liver metastases with a US-guided Nd- YAG laser with a diffuser tip: a pilot clinical study. Radiology 1993; 187: 333-337

68. Nordlinger B, Jaeck D, Guiguet M, Vaillant JC, Balladur P, Schaal JC Surgical resection of hepatic metastases. Multicentric retrospective study by the French Association of Surgery. In: Nordlinger B, Jaeck D (Eds.) Treatment of hepatic metastases of colorectal cancer. Springer, Paris, Berlin u.a.; 1992: 129-146

69. Panis Y, Ribeiro J, Chrétien Y, Nordlinger B Dormant liver metastases: an experimental study.

76. Rew DA, Wilson GD, Taylor I, Weaver PC Proliferation characteristics of human colorectal carcinomas measured in vivo. Br J Surg 1991; 78: 60-66

89. Taylor I Liver metastases from colorectal cancer: lessons from past and present clinical studies. Br J Surg 1996; 83: 456-460

93. van Hillegersberg R, van Staveren HJ, Kort WJ, Zondervan PE, Terpstra OT Interstitial Nd:YAG laser coagulation with a cylindrical diffusing fiber tip in experimental liver metastases. Lasers Surg Med 1994; 14: 124-138

94. van Ooijen B, Wiggers T, Meijer S, van der Heijde MN, Slooff MJH, van de Velde CJH, Obertop H, Gouma DJ, Bruggink EDM, Lange JF, Munting JDK Hepatic resections for colorectal metastases in the Netherlands. A multiinstitutional 10-year study. Cancer 1992; 70: 28-34 Br J Surg 1992; 79: 221-223

96. Vogl TJ, Müller PK, Hammerstingl R, Weinhold N, Mack MG, Philipp C, Deimling M, Beuthan J, Pegios W, Riess H, Lemmens HP, Felix R Malignant liver tumors treated with MR imaging-guided laser-induced thermotherapy: technique and prospective results. Radiology 1995; 196: 257-265

97. Vogl TJ, Mack MG, Straub R, Roggan A, Felix R Percutaneous MRI-guided laser-induced thermotherapy for hepatic metastases for colorectal cancer. Lancet 1997; 350: 29

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[6.] Nay/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 13:19 (Hindemith)
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KomplettPlagiat
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Hindemith
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 12, Zeilen: 12: 7ff; 13: 1ff
[Das Grundprinzip der Methode besteht darin, im] Tumorgewebe über flexible Lichtwellenleiter mittels Laserenergie eine uniforme, reproduzierbare Koagulationsnekrose im Sinne einer letalen Zellschädigung zu erzeugen (60, 61, 58). Dabei wird das Phänomen genutzt, dass Tumorzellen aufgrund ihrer relativen Hypoxie und ihres niedrigen pH-Wertes gegenüber Hitzeexposition empfindlicher reagieren als nicht maligne Zellen (62, 63). Nach der lokalen Zerstörung des Tumorgewebes wird auf die eigentliche Entfernung des Tumors verzichtet und dieser in-situ belassen. Eine ausgedehnte Leberresektion ist somit nicht notwendig und gleichzeitig wird eine maximale Schonung des gesunden Lebergewebes erreicht (64, 65, 66, 57).

In klinischen Pilotstudien ist die technische Durchführbarkeit der LITT zur Therapie von Lebermetastasen gezeigt worden (64, 55, 66, 58). Über den prognostischen Gewinn der laserinduzierten Thermotherapie für die behandelten Patienten sind aufgrund der Datenlage nur eingeschränkt Aussagen möglich, da mehrheitlich die Therapie in palliativer Intention erfolgte. VOGL et al., die weltweit über die größten klinischen Erfahrungen mit der laserinduzierten Thermotherapie verfügen, berichteten 1999 über insgesamt 251 Patienten im Alter von 28 bis 84 Jahren mit insgesamt 733 malignen Lebertumoren. Bei 159 Patienten war ein kolorektales Karzinom der Primärtumor. Die kumulative Überlebenszeit der letztgenannten Gruppe lag bei 38,1 Monaten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass in dieser Studie nur Patienten behandelt wurden, bei denen eine chirurgische Resektion der Lebermetastasen nicht mehr möglich war. Über die Hälfte der Patienten wurden wegen Rezidivmetastasen nach vorausgegangener chirurgischer Leberresektion der laserinduzierten Thermotherapie zugeführt. Es handelt sich somit um ein prognostisch relativ ungünstiges Kollektiv (67). Dennoch ist die mittlere Überlebenszeit von 36 bis 41 Monaten nach LITT durchaus mit der nachchirurgischer Resektion, die im Durchschnitt mit 25 bis 40 Monaten angegeben wird, vergleichbar (35, 33, 68, 59, 67). Derzeit existieren jedoch keine prospektiv- randomisierten Studien, die die Methode der laserinduzierten Thermotherapie und der chirurgischen Resektion hinsichtlich Morbidität, Letalität und prognostischem Gewinn vergleichen.

Im Gegensatz zur chirurgischen Resektion ist bei der laserinduzierten Thermotherapie eine ausgedehnte Parenchymresektion unnötig. Zusätzlich ist durch die Möglichkeit eines minimal- invasiven Zugangs (perkutan, laparoskopisch) das [Operationstrauma bei der LITT verringert.]


33. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M. Resection of colorectal liver metastases; World J Surg 1995;19:59-71

35. Foster JH. Survival after liver resection for secundary tumors; Am J Surg 1978;135:389-394

55. Germer CT, Albrecht D, Boese-Landgraf J, Ernst M. Lokale Behandlung von Lebermetastasen durch Kryo- oder Lasertherapie; Langenbecks Arch Chir Suppl 1994;111. Kongreß:1071-1081

57. van Hillegersberg R, van Staveren HJ, Kort WJ, Zondervan PE, Terpstra OT. Interstitial Nd:YAG laser coagulation with a cylindrical diffusing fiber tip in experimental liver metastases; Lasers Surg Med 1994;14:124-138

58. Vogl TJ, Müller PK, Hammerstingl R, Weinhold N, Mack MG, Philipp C, Deimling M, Beuthan J, Pegios W, Riess H, Lemmens HP, Felix R. Malignant liver tumors treated with MR imaging-guided laser-induced thermotherapy: technique and prospective results; Radiology 1995;196:257-265

59. Vogl TJ, Mack MG, Straub R, Roggan A, Felix R. Percutaneous MRI-guided laser-induced thermotherapy for hepatic metastases for colorectal cancer; Lancet 1997;350:29

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67. Vogl TJ, Müller PK, Mack MG, Straub R, Engelmann K, Neuhaus P. Therapiemöglichkeiten bei nicht resektablen Lebermetastasen. Percutane radiologische Interventionen; Chirurg 1999;70:133-140

68. Steele G, Bleday R, Mayer RJ, Lindblad A, Petrelli N, Weaver DA. Prospective evaluation of hepatic resection for colorectal Carcinomametastases to the liver; Gastrointestinal Tumor Study Group Protocol 6584.J Clin Oncol 1991;9:1105- 1112

Das Grundprinzip der Methode besteht darin, im Tumorgewebe über flexible Lichtwellenleiter mittels Laserenergie eine uniforme, reproduzierbare Koagulationsnekrose im Sinne einer letalen Zellschädigung zu erzeugen (73, 82, 96). Dabei wird das Phänomen genutzt, daß Tumorzellen aufgrund ihrer relativen Hypoxie und ihres niedrigen pH-Wertes gegenüber Hitzeexposition empfindlicher reagieren als nicht maligne Zellen (8, 63). Nach der lokalen Zerstörung des Tumorgewebes wird auf die eigentliche Entfernung des Tumors verzichtet und dieser in-situ belassen. Eine ausgedehnte Leberresektion ist somit nicht notwendig und gleichzeitig wird eine maximale Schonung des gesunden Lebergewebes erreicht (4, 61, 92, 93).

In klinischen Pilotstudien ist die technische Durchführbarkeit der LITT zur Therapie von Lebermetastasen gezeigt worden (4, 36, 92, 96). Über den prognostischen Gewinn der laserinduzierten Thermotherapie für die behandelten Patienten sind, aufgrund der Datenlage, nur eingeschränkt Aussagen möglich, da mehrheitlich die Therapie in palliativer Intention erfolgte. VOGL et al., die weltweit über die größten klinischen Erfahrungen mit der laserinduzierten Thermotherapie verfügen, berichteten 1999 über insgesamt 251 Patienten im Alter von 28 bis 84 Jahren mit insgesamt 733 malignen Lebertumoren. Bei 159 Patienten war ein kolorektales Karzinom der Primärtumor. Die kumulative Überlebenszeit der letztgenannten Gruppe lag bei 38,1 Monaten. Dabei muß berücksichtigt werden, daß in dieser Studie nur Patienten behandelt wurden, bei denen eine chirurgische Resektion der Lebermetastasen nicht mehr möglich war. Über die Hälfte der Patienten wurden wegen Rezidivmetastasen nach vorausgegangener chirurgischer Leberresektion der laserinduzierten Thermotherapie zugeführt. Es handelt sich somit um ein prognostisch relativ ungünstiges Kollektiv (98). Dennoch ist die mittlere Überlebenszeit von 36 bis 41 Monaten nach LITT durchaus mit der nach chirurgischer Resektion, die im Durchschnitt mit 25 bis 40 Monaten angegeben

[Seite 13]

wird, vergleichbar (45, 81, 87, 97, 98). Derzeit existieren jedoch keine prospektiv-randomisierten Studien, die die Methode der laserinduzierten Thermotherapie und der chirurgischen Resektion hinsichtlich Morbidität, Letalität und prognostischem Gewinn vergleichen.

Im Gegensatz zur chirurgischen Resektion ist bei der laserinduzierten Thermotherapie eine ausgedehnte Parenchymresektion unnötig. Zusätzlich ist durch die Möglichkeit eines minimal-invasiven Zugangs (perkutan, laparoskopisch) das Operationstrauma bei der LITT verringert.


4. Amin Z, Donald JJ, Masters A, Kant R, Steger AC, Bown SG, Lees WR Hepatic metastases: interstitial laser photocoagulation with real-time us monitoring and dynamic CT evaluation of treatment. Radiology 1993; 187: 339-347

8. Bhuyan BK Kinetics of cell kill by hyperthermia. Cancer Res 1979; 39: 2277-2284

36. Germer CT, Albrecht D, Boese-Landgraf J, Ernst M Lokale Behandlung von Lebermetastasen durch Kryo- oder Lasertherapie. Langenbecks Arch Chir Suppl 1994; 111. Kongreß: 1071-1081

45. Jatzko GR, Lisborg PH, Stettner HM, Klimpfinger MH Hepatic resection for metastases from colorectal carzinoma - a survival analysis. Eur J Cancer 1995; 31: 41-46

61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

63. Muckle DS, Dickson JA The selective inhibitory effect of hyperthermia on the metabolism and growth of malignant cells. Br J Cancer 1971; 25: 771-778

73. Ravikumar TS Interstitial therapies for liver tumors. Surg Oncol Clin North Am 1996; 2: 365-377

81. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M Resection of colorectal liver metastases. World J Surg 1995; 19: 59-71

82. Schneider PD Liver resection and laser hyperthermia. Surg Clin N Am 1992; 72: 623-639

87. Steele G, Bleday R, Mayer RJ, Lindblad A, Petrelli N, Weaver D A prospective evaluation of hepatic resection for colorectal Carcinoma metastases to the liver: Gastrointestinal Tumor Study Group Protocol 6584. J Clin Oncol 1991; 9: 1105-1112

92. Tranberg KG, Möller PH, Hannesson P, Stenram U Interstitial laser treament of malignant tumours: initial experience. Eur J Surg Oncol 1996; 22: 47-54

93. van Hillegersberg R, van Staveren HJ, Kort WJ, Zondervan PE, Terpstra OT Interstitial Nd:YAG laser coagulation with a cylindrical diffusing fiber tip in experimental liver metastases. Lasers Surg Med 1994; 14: 124-138

96. Vogl TJ, Müller PK, Hammerstingl R, Weinhold N, Mack MG, Philipp C, Deimling M, Beuthan J, Pegios W, Riess H, Lemmens HP, Felix R Malignant liver tumors treated with MR imaging-guided laser-induced thermotherapy: technique and prospective results. Radiology 1995; 196: 257-265

97. Vogl TJ, Mack MG, Straub R, Roggan A, Felix R Percutaneous MRI-guided laser-induced thermotherapy for hepatic metastases for colorectal cancer. Lancet 1997; 350: 29

98. Vogl TJ, Müller PK, Mack MG, Straub R, Engelmann K, Neuhaus P Therapiemöglichkeiten bei nicht resektablen Lebermetastasen. Percutane radiologische Interventionen. Chirurg 1999; 70: 133-140

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[7.] Nay/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 13:26 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-11
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 13, Zeilen: 8ff
Es ist somit hypothetisch vorstellbar, dass immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren nach einer LITT von Lebermetastasen geringer ausgeprägt sind als nach chirurgischer Resektion. Damit unmittelbar verbunden wäre ein verminderter Effekt auf das Wachstum residualen Tumorgewebes. Darüber hinaus ist vorstellbar, dass das in-situ belassene zerstörte Tumorgewebe nach Hitzekoagulation eine gegen residuales Tumorgewebe gerichtete zelluläre Immunreaktion mit der Folge einer Immunstimulation auslösen könnte (69). In diesem Zusammenhang führten MÖLLER et al. die verminderte Häufigkeit und Ausdehnung intraperitonealer Metastasenstreuung nach laserinduzierten Thermotherapie im Vergleich zur Leberresektion auf eine Induktion immunologischer Mechanismen zurück (65).

65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

69. Dickson JA, Shah SA. Hyperthermia: The immune response and tumor metastasis; Nat Cancer Inst Monogr 1982;61:183-192

Es ist somit hypothetisch vorstellbar, daß immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren nach einer LITT von Lebermetastasen geringer ausgeprägt sind, als nach chirurgischer Resektion. Damit unmittelbar verbunden wäre ein verminderter Effekt auf das Wachstum residualen Tumorgewebes. Darüber hinaus ist vorstellbar, daß das in-situ belassene zerstörte Tumorgewebe nach Hitzekoagulation eine gegen residuales Tumorgewebe gerichtete zelluläre Immunreaktion mit der Folge einer Immunstimulation auslösen könnte (21). In diesem Zusammenhang führten MÖLLER et al. die verminderte Häufigkeit und Ausdehnung intraperitonealer Metastasenstreuung nach laserinduzierten Thermotherapie im Vergleich zur Leberresektion auf eine Induktion immunologischer Mechanismen zurück (61).

21. Dickson JA, Shah SA Hyperthermia: the immune response and tumor metastasis. Nat Cancer Inst Monogr 1982; 61: 183-192

61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina

[8.] Nay/Fragment 021 03 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 19:27 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:15 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 3-25
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 16, Zeilen: 1-26
2.1.1 Nd: YAG- Laser

Bei dem Nd: YAG- Laser (Neodymium- Yttrium- Aluminium- Granat) handelt es sich um einen Festkörperlaser, der bei einer Wellenlänge von 1064nm Licht emittiert. Dreiwertige Ionen des Neodymiums (Nd) sind in Yttrium- Aluminium- Granat eingebettet. Je nachdem, ob die Pumpenergie von Blitzlampen oder von einem Dauerstrahler resultiert, kann er im Puls- oder Dauerbetrieb Laserstrahlung abgeben. Zur Anwendung kam der Medilas 2 (MBB- Medizintechnik, München) der Wellenlänge von 1064nm mit einer Laserenergie von 2 Watt im Dauerbetrieb. Der Nd: YAG- Laser fand in allen Versuchen Verwendung, da seine Laserstrahlung im Bereich des nahen Infrarot im so genannten optischen Fenster biologischen Gewebes (800 bis 1100nm) liegt. Aufgrund der großen optischen Eindringtiefe in biologischem Weichgewebe können ausgedehnte Volumina bei moderater Temperaturentwicklung therapiert werden.

2.1.1.1 Lichtübertragungssystem (Applikationssystem)

Bei der laserinduzierten Thermotherapie (LITT) erfolgt die Induktion der thermischen Koagulation über ein direkt in das Zielorgan eingeführtes Applikationssystem, welches sich aus dem Lichtwellenleiter, der Einkopplung und dem Streukörper zusammensetzt.

2.1.1.2 Lichtwellenleiter

Die Transmission des Laserlichts für die interstitielle Applikation erfolgt über einen flexiblen Lichtwellenleiter. Dieser setzt sich innen aus einem Kern und einem diesen umhüllenden optischen Mantel, dem so genannten Cladding, zusammen. Umschlossen werden diese von einem dünnen Kunststoffmantel, dem Coating, der [bei einem Faserbruch das unkontrollierte Austreten des Lichtstrahls verhindert.]

4.1.1.1 Nd:YAG-Laser

Bei dem Nd:YAG-Laser (Neodymium-Yttrium-Aluminium-Granat) handelt es sich um einen Festkörperlaser, der bei einer Wellenlänge von 1064 nm Licht emittiert. Dreiwertige Ionen des Neodymiums (Nd) sind in Yttrium-Aluminium- Granat eingebettet. Je nachdem, ob die Pumpenergie von Blitzlampen oder von einem Dauerstrahler resultiert, kann er im Puls- oder Dauerbetrieb Laserstrahlung abgeben.

Zur Anwendung kam der Medilas 2 (MBB-Medizintechnik, München) der Wellenlänge von 1064 nm mit einer Laserenergie von 2 Watt im Dauerbetrieb. Der Nd:YAG-Laser fand in allen Versuchen Verwendung, da seine Laserstrahlung im Bereich des nahen Infrarot im sogenannten optischen Fenster biologischen Gewebes (800 bis 1100 nm) liegt. Aufgrund der großen optischen Eindringtiefe in biologischem Weichgewebe können ausgedehnte Volumina bei moderater Temperaturentwicklung therapiert werden.

4.1.1.2 Lichtübertragungssystem (Applikationssystem)

Bei der laserinduzierten Thermotherapie (LITT) erfolgt die Induktion der thermischen Koagulation über ein direkt in das Zielorgan eingeführtes Applikationssystem, welches sich aus dem Lichtwellenleiter, der Einkopplung und dem Streukörper zusammensetzt.

4.1.1.2.1 Lichtwellenleiter

Die Transmission des Laserlichts für die interstitielle Applikation erfolgt über einen flexiblen Lichtwellenleiter. Dieser setzt sich innen aus einem Kern und einem diesen umhüllenden optischen Mantel, dem sogenannten Cladding, zusammen. Umschlossen werden diese von einem dünnen Kunststoffmantel, dem Coating, der bei einem Faserbruch das unkontrollierte Austreten des Lichtstrahls verhindert.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[9.] Nay/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 18:22 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:19 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 16, Zeilen: 16: 26ff; 17: 1-22
Der Kern besteht aus einer Quarzfaser mit einem Durchmesser von 400 bis 600μm. Für den Mantel findet Quarz ebenfalls Verwendung, jedoch zeichnet sich dieser durch einen kleineren Brechungsindex aus. Infolgedessen wird Licht, welches genau auf den Kern zentriert auftrifft, beständig von dem Kern zur Mantelfaser und umgekehrt reflektiert, wodurch es zu einer reflektionsbedingten Ausbreitung der Strahlung in der Längsachse der Faser kommt. Dies ist auch bei einer Biegung der Faser gewährleistet, wenn der Biegungsradius einen Zentimeter nicht unterschreitet.

2.1.1.3 Einkopplung

Die Einkopplung gewährleistet eine genaue Fokussierung des Laserstrahls auf den Quarzkern des Lichtwellenleiters, um den Energieverlust so gering wie möglich zu halten. Für die Verbindung von Laser und Laserfaser wird auf das proximale Ende des Lichtwellenleiters eine Metallfassung geklebt, die die Fixierung des Lichtwellenleiters im optischen Strahlengang des Lasers ermöglicht. In den durchgeführten Versuchsreihen kam ein axiales Einkopplungssystem zur Anwendung, bei dem der vom Laser emittierte Lichtstrahl in axialer Richtung auf die Eingangsfläche des Lichtwellenleiters auftrifft.

2.1.1.4 Streukörper (Diffuser- Tip Applikator)

Der Streukörper befindet sich am distalen Ende des Lichtwellenleiters. Durch seine spezielle technische Präparation wird das gebündelte Laserlicht in der Weise aufgespalten, dass eine diffuse gleichmäßige Lichtabstrahlung resultiert. Um diesen Effekt zu erzielen, besteht der Diffuser- Tip Applikator aus dem am distalen Ende des Lichtwellenleiters nach Entfernung des Coating und Cladding mattierten Quarzkern und einer der Laserfaser aufgeklebten, an der Innenseite ebenfalls mattierten Quarzkappe. Das Verfahren zur Mattierung der beiden Komponenten wird als Frostung bezeichnet. Dabei erfolgt unter Verwendung handelsüblicher Diamantschleifpaste und Flusssäure während einer 15-minütigen Kontaktzeit eine Ätzung der zu behandelnden Oberflächen.

Der Kern besteht aus einer Quarzfaser mit einem Durchmesser von 400 bis 600 μm. Für den Mantel findet Quarz ebenfalls Verwendung, jedoch zeichnet sich dieser durch einen kleineren Brechungsindex aus. Infolgedessen wird Licht, welches genau auf den Kern zentriert auftrifft, beständig von dem Kern zur Mantelfaser und umgekehrt reflektiert, wodurch es zu einer reflektionsbedingten Ausbreitung der Strahlung in der Längsachse der Faser kommt. Dies ist

[Seite 17]

auch bei einer Biegung der Faser gewährleistet, wenn der Biegungsradius einen Zentimeter nicht unterschreitet.

4.1.1.2.2 Einkopplung

Die Einkopplung gewährleistet eine genaue Fokussierung des Laserstrahls auf den Quarzkern des Lichtwellenleiters, um den Energieverlust so gering wie möglich zu halten. Für die Verbindung von Laser und Laserfaser wird auf das proximale Ende des Lichtwellenleiters eine Metallfassung geklebt, die die Fixierung des Lichtwellenleiters im optischen Strahlengang des Lasers ermöglicht. In den durchgeführten Versuchsreihen kam ein axiales Einkopplungssystem zur Anwendung, bei dem der vom Laser emittierte Lichtstrahl in axialer Richtung auf die Eingangsfläche des Lichtwellenleiters auftrifft.

4.1.1.2.3 Streukörper (Diffuser-Tip Applikator)

Der Streukörper befindet sich am distalen Ende des Lichtwellenleiters. Durch seine spezielle technische Präparation wird das gebündelte Laserlicht in der Weise aufgespalten, daß eine diffuse, gleichmäßige Lichtabstrahlung resultiert.

Um diesen Effekt zu erzielen, besteht der Diffuser-Tip Applikator aus dem am distalen Ende des Lichtwellenleiters nach Entfernung des Coating und Cladding mattierten Quarzkern und einer der Laserfaser aufgeklebten, an der Innenseite ebenfalls mattierten Quarzkappe. Das Verfahren zur Mattierung der beiden Komponenten wird als Frostung bezeichnet. Dabei erfolgt unter Verwendung handelsüblicher Diamantschleifpaste und Flußsäure während einer 15-minütigen Kontaktzeit eine Ätzung der zu behandelnden Oberflächen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[10.] Nay/Fragment 023 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:22 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 22ff; 18: 5ff: 19: 1-4
[Die Abstrahlungscharakteristik des] Diffuser- Tip Applikators ergibt sich bei einer axialen Laserfasereinkopplung durch Brechung des Laserlichts an der Kappeninnenseite und der Quarzkernoberfläche. Daraus resultiert eine diffuse, gleichmäßige Lichtabstrahlung. In den durchgeführten Versuchsreihen wurde in Kooperation mit der Lasermedizin gGmbH Berlin ein speziell entwickelter Diffuser- Tip Applikator verwendet. Dessen Glasdomlänge beträgt 23mm, bei einem Außendurchmesser von 1,4mm, und der Faserkerndurchmesser beträgt 400μm.

2.1.2 Applikatorhalterung

Eine spezielle Applikatorhalterung diente dazu, eine Dislokation des Applikators während der Laserapplikation zu verhindern. Die Applikatorhalterung fixierte außerdem die Thermosonden in einem parallelen Abstand zum Applikationssystem. Aus diesem Grunde wurden die Thermoelemente sowie der Laserapplikator in die Haltevorrichtung eingebracht.

2.1.3 Leistungsmessgerät

Vor jeder Laserapplikation wurde die distale Applikatorleistung mittels eines Leistungsmessgeräts (Hüttinger, München) ermittelt, um die faserbedingten Energieverluste bei der Applikation zu quantifizieren.

Das Leistungsmessgerät funktioniert nach dem Prinzip der Ulbricht-Kugel. Dabei wird das distale Ende der Laserfaser in die Kugel eingebracht. Bei der Applikation von Laserlicht entsteht ein leistungsfähiges Strahlungsfeld, welches sich durch vielfache Reflektion an der hochreflektiven Innenwand mit einer BaSO4-Beschichtung aufbaut und mittels einer Photodiode gemessen wird.

2.1.4 Temperaturmesseinheit

Zur Temperaturmessung während der Laserapplikation im Gewebe wurden zwei flexible Standardthermoelemente des Typs K mit Inconel- Legierung (Thermocoax UB der Panta Electronics Vertriebs- GmbH, Hamburg) verwendet.

Die Abstrahlungscharakteristik des Diffuser-Tip Applikators ergibt sich bei einer axialen Laserfasereinkopplung durch Brechung des Laserlichts an der Kappeninnenseite und der Quarzkernoberfläche. Daraus resultiert eine diffuse, gleichmäßige Lichtabstrahlung. In den durchgeführten Versuchsreihen wurde in Kooperation mit der Lasermedizin gGmbH, Berlin ein speziell entwickelter Diffuser-Tip Applikator verwendet. Dessen Glasdomlänge beträgt 23 mm, bei einem Außendurchmesser von 1,4 mm, und der Faserkerndurchmesser beträgt 400 μm.

[Seite 18]

4.1.3 Applikatorhalterung

Eine spezielle Applikatorhalterung diente dazu, eine Dislokation des Applikators während der Laserapplikation zu verhindern. Die Applikatorhalterung fixierte außerdem die Thermosonden in einem parallelen Abstand zum Applikationssystem. Aus diesem Grunde wurden die Thermoelemente sowie der Laserapplikator in die Haltevorrichtung eingebracht.

4.1.4 Leistungsmeßgerät

Vor jeder Laserapplikation wurde die distale Applikatorleistung mittels eines Leistungsmeßgeräts (Hüttinger, München) ermittelt, um die faserbedingten Energieverluste bei der Applikation zu quantifizieren.

Das Leistungsmeßgerät funktioniert nach dem Prinzip der Ulbricht-Kugel. Dabei wird das distale Ende der Laserfaser in die Kugel eingebracht. Bei der Applikation von Laserlicht entsteht ein leistungsfähiges Strahlungsfeld, welches sich durch vielfache Reflektion an der hochreflektiven Innenwand mit einer BaSO4- Beschichtung aufbaut und mittels einer Photodiode gemessen wird.

[Seite 19]

4.1.5 Temperaturmeßeinheit

Zur Temperaturmessung während der Laserapplikation im Gewebe wurden zwei flexible Standardthermoelemente des Typs K mit Inconel-Legierung (Thermocoax UB der Panta Electronics Vertriebs-GmbH, Hamburg) verwendet.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[11.] Nay/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:26 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 19, 21, 22, Zeilen: 19: 4-17; 21: 1ff; 22: 15-22
[Über ein] Temperaturanzeigegerät (Thermocoax UB der Panta Electronics Vertriebs-GmbH, Hamburg) wurde die jeweilige Temperaturentwicklung aufgenommen. Sämtliche Versuche wurden mit den gleichen Thermoelementen und mit gleichen Temperaturanzeigegeräten durchgeführt.

2.1.5 Versuchstiere

Als Versuchstiere dienten männliche WAG- Ratten aus der Zucht der Zentralen Tierlaboratorien (ZTL) der Freien Universität Berlin mit einem initialen Körpergewicht von 200 bis 280g und einem entsprechenden Lebensalter von vier bis sechs Monaten. Ihre Ernährung erfolgte mit Altromin Standard-Diät-Haltung für Ratten und Wasser ad libitum aus der automatischen Tränkanlage.

Die Tiere wurden bei einer Raumtemperatur von 20°C, einer relativen Luftfeuchte von 55% und einem 12-stündigen Hell-Dunkel-Rhythmus gehalten.

2.1.6 Tumorzellen

Bei den verwendeten Tumorzellen handelte es sich um ein chemisch induziertes Adenokarzinom des Colon sigmoideum der Reihe CC 531 aus der Tumorbank des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Der Tumor wurde durch das Tumorzellsuspensionsverfahren implantiert. Die Angehrate des Tumors lag bei Vorversuchen der Arbeitsgruppe bei 90%, ohne die Ausbildung weiterer extrahepatischer Tumoren, und die Proliferationsrate betrug 60%.

2.2 Methoden

2.2.1 Referenztumormodell

Den 75 Ratten wurden einheitlich je eine Millionen CC 531 Tumorzellen sowohl in den linken als auch in den rechten Leberlappen, wie unter Punkt 2.2.4.1 beschrieben, implantiert. Jede Ratte wies somit im Anschluss an den Tumorimplantationstag einen angehenden Tumor im linken Leberlappen und einen angehenden Tumor im rechten [Leberlappen auf.]

Über ein Temperaturanzeigegerät (Thermocoax UB der Panta Electronics Vertriebs-GmbH, Hamburg) wurde die jeweilige Temperaturentwicklung aufgenommen. Sämtliche Versuche wurden mit den gleichen Thermoelementen und mit gleichen Temperaturanzeigegeräten durchgeführt.

4.1.6 Versuchstiere

Als Versuchstiere dienten männliche WAG-Ratten aus der Zucht der Zentralen Tierlaboratorien (ZTL) der Freien Universität Berlin mit einem initialen Körpergewicht von 200 bis 280 g und einem entsprechenden Lebensalter von vier bis sechs Monaten. Ihre Ernährung erfolgte mit Altromin Standard-Diät-Haltung für Ratten und Wasser ad libitum aus der automatischen Tränkanlage. Die Tiere wurden bei einer Raumtemperatur von 20 °C (± 2 °C), einer relativen Luftfeuchte von 55 % (± 5 %) und einem 12-stündigen Hell-Dunkel-Rhythmus gehalten.

[Seite 21]

4.1.7 Tumorzellen

Bei den verwendeten Tumorzellen handelte es sich um ein chemisch induziertes Adenokarzinom des Colon sigmoideum der Reihe CC 531 aus der Tumorbank des Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Der Tumor wurde durch das Tumorzellsuspensionsverfahren implantiert. Die Angehrate des Tumors lag bei Vorversuchen der Arbeitsgruppe bei 90 %, ohne die Ausbildung weiterer extrahepatischer Tumoren, und die Proliferationsrate betrug 60 %.

[Seite 22]

4.2 Methoden

4.2.1 Referenztumormodell

Den 90 Ratten wurden einheitlich je eine Millionen CC 531 Tumorzellen sowohl in den linken als auch in den rechten Leberlappen, wie unter Punkt 4.2.4.1 beschrieben, implantiert. Jede Ratte wies somit im Anschluß an den Tumorimplantationstag einen angehenden Tumor im linken Leberlappen und einen angehenden Tumor im rechten Leberlappen auf.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[12.] Nay/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:29 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 21ff; 23: 1ff
Der in den linken Leberlappen implantierte Tumor wurde als Behandlungstumor bezeichnet, da je eine definierte Anzahl (n = 25) dieser Tumoren mit einer von drei unterschiedlichen Therapieformen therapiert wurde: Eine dieser Therapieformen war die thermische Koagulation des Behandlungstumors mittels laserinduzierter Thermotherapie, folglich wurden die Tiere als Lasergruppe bezeichnet. Eine weitere Therapiemethode war die anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links, die Tiere wurden als Resektionsgruppe bezeichnet. Bei der letzten Therapieform im weiteren Sinne handelte es sich um keine Therapie mit potentiell kurativer Zielsetzung, da die Tiere mit diesen Behandlungstumoren lediglich einer Scheinoperation unterzogen wurden und als Kontrollgruppe zusammengefasst wurden. Die Auswahl der jeweiligen Therapieform jedes Behandlungstumors erfolgte nach dem Zufallsprinzip und wurde einheitlich am Behandlungstag, mit einer Latenzzeit von 7 Tagen nach der Tumorimplantation, durchgeführt.

Der in den rechten Leberlappen implantierte Tumor wurde nachfolgend als Referenztumor betitelt, da er bei allen 75 Ratten, ohne Rücksicht auf die angewandte Therapieform des dazugehörigen Behandlungstumors und die entsprechende Therapiegruppe, in keinem der Fälle therapiert wurde. Folglich verblieb dieser unbehandelt bis zum Tötungszeitpunkt der Ratte in-situ und diente den dargestellten späteren Untersuchungen.

Um standardisierte und folglich vergleichbare Ausgangsbedingungen zu schaffen, wurde bei allen Tieren einheitlich der Tumor im linken Leberlappen als Behandlungstumor und der Tumor im rechten Leberlappen als Referenztumor gewählt (Abb. 1).

Der in den linken Leberlappen implantierte Tumor wurde als Behandlungstumor bezeichnet, da je eine definierte Anzahl (n = 30) dieser Tumoren mittels einer von drei unterschiedlichen Therapieformen therapiert wurde: Eine dieser Therapieformen war die thermische Koagulation des Behandlungstumors mittels laserinduzierter Thermotherapie, und folglich wurden die Tiere als Lasergruppe bezeichnet. Eine weitere Therapiemethode war die anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links, und folglich wurden die Tiere als Resektionsgruppe bezeichnet. Bei der letzten „Therapieform im weiteren Sinne“ handelte es sich um keine Therapie mit potentiell kurativer Zielsetzung, da die Tiere mit diesen Behandlungstumoren lediglich einer „Scheinoperation“ unterzogen wurden und als Kontrollgruppe zusammengefaßt wurden. Die Auswahl der jeweiligen Therapieform jedes Be-

[Seite 23]

handlungstumors erfolgte nach dem Zufallsprinzip und wurde einheitlich am Behandlungstag, mit einer Latenzzeit von 7 Tagen nach der Tumorimplantation, durchgeführt.

Der in den rechten Leberlappen implantierte Tumor wurde nachfolgend als Referenztumor betitelt, da er bei allen 90 Ratten, ohne Rücksicht auf die angewandte Therapieform des dazugehörigen Behandlungstumors und die entsprechende Therapiegruppe, in keinem der Fälle therapiert wurde. Folglich verblieb dieser unbehandelt bis zum Tötungszeitpunkt der Ratte in-situ und diente den dargestellten späteren Untersuchungen.

Um standardisierte und folglich vergleichbare Ausgangsbedingungen zu schaffen, wurde bei allen Tieren einheitlich der Tumor im linken Leberlappen als Behandlungstumor und der Tumor im rechten Leberlappen als Referenztumor gewählt.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Abgesehen von den unterschiedlichen Zahlenangaben zu Tumoren bzw. Tieren identisch.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[13.] Nay/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:35 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 23: 13ff; 24: 1ff
Nay 26a diss.png

Abb. 1: Schematische Darstellung des Referenztumormodells: Tumorimplantation in den linken und rechten Leberlappen (Behandlungs- bzw. Referenztumor) und Therapie des Behandlungstumors mittels laserinduzierter Thermotherapie, Leberresektion oder Scheinbehandlung nach 7 Tagen Latenzzeit. Der Referenztumor blieb unbehandelt und diente späteren Untersuchungen.

2.2.2 Vorbereitung der Tumorzellen zur Implantation

2.2.2.1 Tumorsuspensionsherstellung

Die CC 531 Tumorzellen wurden in RPMI 1640 Medium (Gibco, Eggenstein), welches mit 10% fötalem Kälberserum (Seromed, Berlin) und 1% Penicillin/ Streptomycin (Seromed, Berlin) komplettiert wurde, kultiviert. Die Zellen wurden in einer Konzentration von 2 mal 106 Zellen/ml mit 20ml des Komplettmediums versetzt und in einer liegenden 80cm3 Kulturflasche für 3 bis 4 Tage bei 37°C und 5% CO2 bebrütet. Die entstehenden Zellverbände haften auf dem Flaschenboden an.

Für die Herstellung der Tumorsuspension wurde das Medium aus der Kulturflasche abgegossen und die verbleibenden Tumorzellen 2-mal mit Phosphatpuffer (PBS, Seromed, Berlin) gewaschen.

Nay 26a source.png

Abbildung 4: Schematische Darstellung des Referenztumormodells: Tumorimplantation in den linken und rechten Leberlappen (Behandlungs- bzw. Referenztumor) und Therapie des Behandlungstumors mittels laserinduzierter Thermotherapie, Leberresektion oder „Scheinbehandlung“ nach 7 Tagen Latenzzeit. Der Referenztumor bleib unbehandelt und diente späteren Untersuchungen.

[Seite 24]

4.2.2 Vorbereitung der Tumorzellen zur Implantation

4.2.2.1 Tumorsuspensionsherstellung

Die CC 531 Tumorzellen wurden in RPMI 1640 Medium (Gibco, Eggenstein), welches mit 10 % fötalem Kälberserum (Seromed, Berlin) und 1 % Penicillin/ Streptomycin (Seromed, Berlin) komplettiert wurde, kultiviert. Die Zellen wurden in einer Konzentration von 2 mal 106 Zellen pro Milliliter mit 20 ml des Komplettmediums versetzt und in einer liegenden 80 cm3 Kulturflasche für 3 bis 4 Tage bei 37 °C und 5 % CO2 bebrütet. Die entstehenden Zellverbände haften auf dem Flaschenboden an.

Für die Herstellung der Tumorsuspension wurde das Medium aus der Kulturflasche abgegossen und die verbleibenden Tumorzellen 2 mal mit Phosphatpuffer (PBS, Seromed, Berlin) gewaschen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[14.] Nay/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 19:35 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:40 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 24, 25, Zeilen: 24: 12ff; 25: 1-10
[Es erfolgte die Zugabe von 3ml Trypsin (Seromed,] Berlin), einem proteinspaltenden Enzym, und die Inkubation für 3 bis 5 min im Brutschrank, da bei dieser Temperatur das Trypsin seine größte Wirkung entfaltet und die Zellen enzymatisch von dem Flaschenboden und aus dem Zellverband herauslösen kann. Anschließend wurden 6ml des Komplettmediums in die Kulturflasche zugegeben. Das darin enthaltene fötale Kälberserum inhibiert die Reaktion und verhindert, dass das Trypsin die Zellen schädigt. Die Zellen wurden 10- mal mit einer 10ml Pipette resuspendiert, damit sich vereinzelte Zellklumpen lösen, in eine 50ml Falcontuben umgefüllt und mit PBS (Seromed, Berlin) auf 50ml komplementiert. Die Suspension wurde 10 min bei 8000 Umdrehungen pro min zentrifugiert, das Zentrifugat abgegossen und der Rückstand noch einmal mit PBS (Seromed, Berlin) aufgefüllt und resuspendiert. Für die Zellzählung wurden 100μl von dieser Suspension mit 100μl Trypanblau (Merck, Darmstadt) versetzt, 2 min geschüttelt und in die Neubauerkammer pipettiert. Anschließend wurden alle Zellen in den 4 großen Eckquadraten ausgezählt. Die ermittelte Zellzahl wurde dividiert durch 2, da die Verdünnung mit dem Trypanblau 1:1 war. Das Ergebnis wurde multipliziert mit 50 (entspricht dem Volumen der 50ml Falcontube) und abschließend mit dem Faktor 104 multipliziert. Letzterer ist der Faktor der Neubauerkammer, um die Zellzahl für 1ml zu bestimmen. Nach der Errechnung der Zellzahl pro Milliliter wurde die Zellsuspension in der Falcontube noch einmal zentrifugiert und das Zentrifugat abgegossen. Der Rückstand wurde mit soviel PBS (Seromed, Berlin) aufgefüllt, dass sich eine Endkonzentration von einer Million Zellen pro 0,1ml ergab.

2.2.3 Operationsvorbereitung

2.2.3.1 Narkose

Die Tumorzellimplantation, die Laserapplikation, die Leberresektion und die Tötung der Tiere erfolgten in Allgemeinnarkose. Hierfür wurde nach Feststellen des Körpergewichts Xylazin (Rompun 2%, Bayer AG, Leverkusen) in einer Dosierung von 0,5mg pro kg Körpergewicht und Ketamin (Ketanest 50 Parke-Davis, Berlin) in einer Dosierung von 1mg pro kg Körpergewicht intramuskulär injiziert.

Es erfolgte die Zugabe von 3 ml Trypsin (Seromed, Berlin), einem proteinspaltenden Enzym, und die Inkubation für 3 bis 5 Minuten im Brutschrank, da bei dieser Temperatur das Trypsin seine größte Wirkung entfaltet und die Zellen enzymatisch von dem Flaschenboden und aus dem Zellverband herauslösen kann. Anschließend wurden 6 ml des Komplettmediums in die Kulturflasche zugegeben. Das darin enthaltene fötale Kälberserum inhibiert die Reaktion und verhindert, daß das Trypsin die Zellen schädigt. Die Zellen wurden 10 mal mit einer 10 ml Pipette resuspendiert, damit sich vereinzelte Zellklumpen lösen, in eine 50 ml Falcontuben umgefüllt und mit PBS (Seromed, Berlin) auf 50 ml komplementiert. Die Suspension wurde 10 Minuten bei 8000 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert, das Zentrifugat abgegossen und der Rückstand noch einmal mit PBS (Seromed, Berlin) aufgefüllt und resuspendiert. Für die Zellzählung wurden 100 μl von dieser Suspension mit 100 μl Trypanblau (Merck, Darmstadt) versetzt, 2 Minuten geschüttelt und in die Neubauerkammer pipettiert. Anschließend wurden alle Zellen in den 4 großen Eckquadraten ausgezählt. Die ermittelte Zellzahl wurde dividiert durch 2, da die Verdünnung mit dem Trypanblau 1:1 war. Das Ergebnis wurde multipliziert mit 50 (entspricht dem Volumen der 50 ml-Falcontube) und abschließend mit dem Faktor 104 multipliziert. Letzterer ist der Faktor der Neubauerkammer, um die Zellzahl für 1 ml zu bestimmen. Nach der Errechnung der Zellzahl pro Milliliter wurde die Zellsuspension in der Falcontube noch einmal zentrifugiert und das Zentrifugat abgegossen. Der Rückstand wurde mit soviel PBS (Seromed, Berlin)

[Seite 25]

aufgefüllt, daß sich eine Endkonzentration von einer Million Zellen pro 0,1 ml ergab.

4.2.3 Operationsvorbereitung

4.2.3.1 Narkose

Die Tumorzellimplantation, die Laserapplikation, die Leberresektion und die Tötung der Tiere erfolgten in Allgemeinnarkose. Hierfür wurde nach Feststellen des Körpergewichts Xylazin (Rompun 2 %, Bayer AG, Leverkusen) in einer Dosierung von 0,5 mg pro kg Körpergewicht und Ketamin (Ketanest 50, Parke- Davis, Berlin) in einer Dosierung von 1 mg pro kg Körpergewicht intramuskulär injiziert.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[15.] Nay/Fragment 028 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:43 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 25, 26, Zeilen: 25: 11ff; 26: 1-3, 9-14
2.2.3.2 Rasur und Lagerung

Den narkotisierten Tieren wurde der gesamte Ober- und Unterbauch rasiert. Die Tiere wurden in Rückenlage, an den Vorder- und Hinterbeinen mit Haltegummis fixiert, auf dem Operationstisch gelagert. Es folgte die Desinfektion der Haut und des Bauches mit einer Jodlösung (B. Braun, Melsungen).

2.2.4 Operative Eingriffe

Sämtliche nachfolgend beschriebenen operativen Eingriffe erfolgten unter aseptischen Kautelen.

2.2.4.1 Tumorzellimplantation

2.2.4.1.1 Durchführung der Tumorzellimplantation

Als Zugang erfolgte bei der Tumorzellimplantation die Laparotomie 0,5cm unterhalb des rechten Rippenbogens. Nach der schichtweisen Durchtrennung der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums, wurden der rechte und linke Leberlappen mobilisiert und auf eine sterile Gazekompresse vor die Bauchdecke gelagert. Anschließend wurden je 0,1ml der unter Punkt 2.2.2.1 hergestellten Tumorzellsuspension (entspricht einer Million Tumorzellen) unter die Leberkapsel des rechten und linken Leberlappens injiziert. Um ein retrogrades Zurückfließen der Zellen zu verhindern, wurde dabei die Kanüle im Lebergewebe mäanderförmig vorgeschoben und nach dem Implantieren der Tumorzellen die Einstichstelle der Kanüle in die Leber mit Acrylkleber (B. Braun, Melsungen) verschlossen.

Nach Abschluss der Tumorzellimplantation wurden die Leberlappen in die Abdominalhöhle zurückverlagert. Das Peritoneum und die Bauchmuskulatur wurden mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

4.2.3.2 Rasur und Lagerung

Den narkotisierten Tieren wurde der gesamte Ober- und Unterbauch rasiert. Die Tiere wurden in Rückenlage, an den Vorder- und Hinterbeinen mit Haltegummis fixiert, auf dem Operationstisch gelagert. Es folgte die Desinfektion der Haut und des Bauches mit einer Jodlösung (B. Braun, Melsungen).

4.2.4 Operative Eingriffe

Sämtliche nachfolgend beschriebenen operativen Eingriffe erfolgten unter aseptischen Kautelen:

4.2.4.1 Tumorzellimplantation

4.2.4.1.1 Durchführung der Tumorzellimplantation

Als Zugang erfolgte bei der Tumorzellimplantation die Laparotomie 0,5 cm unterhalb des rechten Rippenbogens. Nach schichtweisem Durchtrennen der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums, wurden der rechte und linke Leberlappen mobilisiert und auf eine sterile Gazekompresse vor die Bauchdecke gelagert. Anschließend wurden je 0,1 ml der unter Punkt 4.2.2.1 hergestellten Tumorzellsuspension (entspricht einer Million Tumorzellen) unter die Leberkapsel des rechten und linken Leberlappens injiziert. Um ein retrogrades Zurückfließen der Zellen zu verhindern, wurde dabei die Kanüle im Lebergewebe

[Seite 26]

mäanderförmig vorgeschoben und nach dem Implantieren der Tumorzellen die Einstichstelle der Kanüle in die Leber mit Acrylkleber (B. Braun, Melsungen) verschlossen.

[...]

Nach Abschluß der Tumorzellimplantation wurden die Leberlappen in die Abdominalhöhle zurückverlagert. Das Peritoneum und die Bauchmuskulatur wurden mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid®, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[16.] Nay/Fragment 029 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:50 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 26, 27, 28, Zeilen: 26: 15ff; 27: 1-18; 28: 5-8
2.2.4.1.2 Haltung der Tiere nach Tumorzellimplantation

Die Tiere wurden zu zweit in ausreichend großen Käfigen untergebracht, welche bis zum 2. Tag nach der Operationsdurchführung mit Zellstoff ausgelegt waren. Nach dieser Latenzzeit wurde die Einstreu auf Sägespäne umgestellt. Die Ernährung der Ratten erfolgte wiederum mit Altromin Standard-Diät-Haltung für Ratten und Wasser ad libitum aus der automatischen Tränkanlage.

Die Tiere wurden während der 7-tägigen Latenzzeit bis zum Behandlungstermin bei einer Raumtemperatur von 20°C, einer relativen Luftfeuchte von 55% und einem 12- stündigen Hell-Dunkel-Rhythmus gehalten.

2.2.4.2 Experimentelle Prozeduren

2.2.4.2.1 Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)

Der Zugang erfolgte über eine obere Medianlaparotomie, welche vom Processus xiphoideus bis zum Nabel durchgeführt wurde. Nach der schichtweisen Durchtrennung der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums wurden der linke und rechte Leberlappen mobilisiert und auf eine sterile Gazekompresse vor die Bauchdecke gelagert.

Sowohl der Behandlungstumor im linken Leberlappen, als auch der Referenztumor im rechten Leberlappen wurden in ihren axialen und radialen Durchmessern mit einem Mikrometer vermessen und die Daten dokumentiert.

Zur Durchführung der Laserapplikation wurde zunächst das Zentrum des Tumors im linken Leberlappen mit einer Punktionsnadel (4 Fr/Ch, B. Braun, Melsungen) punktiert. Anschließend wurde das Applikationssystem über den Punktionskanal in den Tumor eingebracht. Ein Thermoelement wurde parallel zum Applikationssystem am makroskopisch erkennbaren peripheren Behandlungstumorrand und ein weiteres am zugewandten Tumorrand des Referenztumors intrahepatisch plaziert.

Nach der intrahepatischen Plazierung des Laserapplikationssystems und der Thermoelemente erfolgte die Messung der Ausgangstemperatur. Anschließend wurde die Laserapplikation mit 2 Watt für 800 sek, entsprechend einer Energieleistung von 1600 Joule, durchgeführt (124).


124. Isbert C, Boerner A, Ritz JP, Schuppan D, Buhr HJ, Germer CT. In situ ablation of experimental liver metastases delays and reduces residual intrahepatic tumour growth and peritoneal tumour spread compared with hepatic resection; Br J Surg. 2002;Oct;89(10):1252-9.

4.2.4.1.3 Haltung der Tiere nach Tumorzellimplantation

Die Tiere wurden zu zweit in ausreichend großen Käfigen untergebracht, welche bis zum 2. Tag nach der Operationsdurchführung mit Zellstoff ausgelegt waren. Nach dieser Latenzzeit wurde die Einstreu auf Sägespäne umgestellt. Die Ernährung der Ratten erfolgte wiederum mit Altromin Standard-Diät-Haltung für Ratten und Wasser ad libitum aus der automatischen Tränkanlage.

Die Tiere wurden während der 7-tägigen Latenzzeit bis zum Behandlungstermin bei einer Raumtemperatur von 20 °C (± 2 °C), einer relativen Luftfeuchte von 55 % (± 5 %) und einem 12-stündigen Hell-Dunkel-Rhythmus gehalten.

[Seite 27]

4.2.4.2 Tumorbehandlung

4.2.4.2.1 Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)

4.2.4.2.1.1 Plazierung des Applikators

Der Zugang erfolgte über eine obere Medianlaparotomie, welche vom Processus xiphoideus bis zum Nabel durchgeführt wurde. Nach schichtweisem Durchtrennen der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums wurden der linke und rechte Leberlappen mobilisiert und auf eine sterile Gazekompresse vor die Bauchdecke gelagert.

Sowohl der Behandlungstumor im linken Leberlappen, als auch der Referenztumor im rechten Leberlappen wurden in ihren axialen und radialen Durchmessern mit einem Mikrometer vermessen und die Daten dokumentiert.

Zur Durchführung der Laserapplikation wurde zunächst das Zentrum des Tumors im linken Leberlappen mit einer Punktionsnadel (4 Fr/Ch, B. Braun, Melsungen) (Punkt 4.1.2) punktiert. Anschließend wurde das Applikationssystem über den Punktionskanal in den Tumor eingebracht. Ein Thermoelement wurde parallel zum Applikationssystem am makroskopisch erkennbaren peripheren Behandlungstumorrand und ein weiteres am zugewandten Tumorrand des Referenztumors intrahepatisch plaziert.

[Seite 28]

Nach der intrahepatischen Plazierung des Laserapplikationssystems und der Thermoelemente erfolgte die Messung der Ausgangstemperatur.

Anschließend wurde die Laserapplikation mit 2 Watt für 800 Sekunden, entsprechend einer Energieleistung von 1600 Joule, durchgeführt.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Die Autorin der Quelle ist Zweitautorin der angegebenen Quelle. Diese ist allerdings auf Englisch verfasst und enthält den Wortlaut daher so nicht.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[17.] Nay/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 14:55 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: 9ff; 29: 1-5, 9-26
[Vor und während der] Laserapplikation erfolgte die kontinuierliche Registrierung der Temperaturen an den peripheren Tumorrändern des Behandlungs- und Referenztumors mittels der unter (Punkt 2.1.4) beschriebenen Temperaturmesseinheiten.

Zur Quantifizierung der faserbedingten Energieverluste wurde vor jeder Laserapplikation die distale Applikatorleistung mit einem Leistungsmessgerät (Hüttinger, München) (Punkt 2.1.3) ermittelt.

Nach Abschluss der Laserapplikation wurde der Diffuser- Tip Applikator aus dem linken Leberlappen entfernt, und die Leberlappen wurden in die Abdominalhöhle zurückverlagert. Anschließend wurde erst das Peritoneum mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) und dann die Aponeurose der Linea alba mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) in Einzelknopfnähten vernäht.

2.2.4.2.2 Leberresektion

Der Zugang erfolgte über eine obere Medianlaparotomie vom Processus xiphoideus bis zum Nabel. Es erfolgte die schichtweise Durchtrennung der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums. Zunächst erfolgte die Mobilisation der Leberlappen, daraufhin wurden sowohl der Behandlungstumor im linken Leberlappen als auch der Referenztumor im rechten Leberlappen in ihren axialen und radialen Durchmessern mit einem Mikrometer vermessen und die Daten dokumentiert. Anschließend erfolgte die Durchtrennung des ligamentären Halteapparats der Leber. Nach der schichtweisen Abklemmung der zu resezierenden Leberlappen dicht an der Leberpforte wurde unterhalb der Klemme eine Ligatur aus 5/0 Prolene (Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) gelegt. Der Leberlappen wurde mit einem Skalpell abgetrennt, die Klemme entfernt und der verbleibende Parenchymstumpf vorsichtig mit einer fortlaufenden U-Naht aus 5/0 Prolene (Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Darüber wurde eine zweite fortlaufende U-Naht gesetzt, und abschließend wurde der Parenchymstumpf fortlaufend, ebenfalls mit 5/0 Prolene (Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt), abermals vernäht.

Vor und während der Laserapplikation erfolgte die kontinuierliche Registrierung der Temperaturen an den peripheren Tumorrändern des Behandlungs- und Referenztumors mittels der unter Punkt 4.1.5 beschriebenen Temperaturmeßeinheiten. Zur Quantifizierung der faserbedingten Energieverluste wurde vor jeder Laserapplikation die distale Applikatorleistung mit einem Leistungsmeßgerät (Hüttinger, München) (Punkt 4.1.4) ermittelt.

4.2.4.2.1.3 Beendigung der Operation

Nach Abschluß der Laserapplikation wurde der Diffuser-Tip Applikator aus dem linken Leberlappen entfernt, und die Leberlappen wurden in die Abdominalhöhle zurückverlagert. Anschließend wurde erst das Peritoneum mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG,

[Seite 29]

Norderstedt) und dann die Aponeurose der Linea alba mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl®, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid®, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

[...]

4.2.4.2.2 Leberresektion

4.2.4.2.2.1 Durchführung der Leberresektion

Der Zugang erfolgte über eine obere Medianlaparotomie vom Processus xiphoideus bis zum Nabel. Es erfolgte die schichtweise Durchtrennung der Bauchdecke und Eröffnung des Peritoneums. Zunächst erfolgte die Mobilisation der Leberlappen, daraufhin wurden sowohl der Behandlungstumor im linken Leberlappen als auch der Referenztumor im rechten Leberlappen in ihren axialen und radialen Durchmessern mit einem Mikrometer vermessen und die Daten dokumentiert. Anschließend erfolgte die Durchtrennung des ligamentären Halteapparats der Leber. Nach schichtweisem Abklemmen der zu resezierenden Leberlappen dicht an der Leberpforte wurde unterhalb der Klemme eine Ligatur aus 5/0 Prolene® (Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) gelegt. Der Leberlappen wurde mit einem Skalpell abgetrennt, die Klemme entfernt und der verbleibende Parenchymstumpf vorsichtig mit einer fortlaufenden U-Naht aus 5/0 Prolene®(Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Darüber wurde eine zweite fortlaufende U-Naht gesetzt, und abschließend wurde der Parenchymstumpf fortlaufend, ebenfalls mit 5/0 Prolene® (Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt), abermals vernäht.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[18.] Nay/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:39 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 15:07 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 29, 30, 31, Zeilen: 29: 26ff; 30: 1ff; 31: 1ff
[In dieser Weise wurde mit] dem Lobus sinister lateralis und medialis, der Pars intermedia und dem Processus caudatus verfahren. Dieses Vorgehen entspricht bei den vorliegenden Tumorgrößen einer anatomiegerechten Hemihepatektomie humaner Lebermetastasen.

Der verbleibende rechte Leberlappen wurde in die Bauchhöhle zurückverlagert, das Peritoneum und die Aponeurose der Linea alba einzeln mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

2.2.4.2.3 Scheinbehandlung der Kontrolltiere

Es erfolgte wiederum eine Medianlaparotomie und die Vermessung des Behandlungs- und Referenztumors. Das Abdomen wurde als Scheinbehandlung für die Dauer der operativen Durchführung der Laserung bzw. der Resektion geöffnet belassen. Das Peritoneum und die Aponeurose der Linea alba wurden einzeln mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

2.2.4.3 Tötung der Tiere und Entnahme der Leber

Nach der angegebenen Latenzzeit wurden die Tiere, wie unter Punkt 2.2.3.1 erläutert, narkotisiert und mittels einer intrakardialen Injektion mit Embutramid (T 61, Hoechst, Unterschleißheim) in einer Dosierung von 0,3ml pro kg Körpergewicht getötet. Über eine Medianlaparotomie wurde die Abdominalhöhle eröffnet und zur Entnahme der Leber der ligamentäre Halteapparat, insoweit er noch nicht bei der Leberresektion entfernt wurde, und die Vena cava inferior durchtrennt. Der Referenztumor wurde unmittelbar nach Entnahme der Leber in radialer und axialer Achse aufgeschnitten, mit einem Mikrometer in seinem axialen und radialen Durchmesser vermessen, und die Daten wurden dokumentiert. Die eine Hälfte der Tumorprobe wurde mit dem angrenzenden Lebergewebe in einer 10%igen Formalinlösung (August Hedinger [GmbH & Co, Stuttgart) konserviert, die andere wurde in einer Phosphatpuffer- Lösung (PBS, Seromed, Berlin) in flüssigem Stickstoff bei 196°C eingefroren und bei -80°C gelagert.]

In dieser Weise wurde mit dem Lobus sinister lateralis und medialis, der Pars intermedia und dem Processus caudatus verfahren. Dieses Vorgehen entspricht bei den vorliegenden Tumorgrößen einer anatomiegerechten Hemihepatektomie humaner Lebermetastasen.

[Seite 30]

4.2.4.2.2.2 Beendigung der Operation

Der verbleibende rechte Leberlappen wurde in die Bauchhöhle zurückverlagert, das Peritoneum und die Aponeurose der Linea alba einzeln mit einer fortlaufenden Naht mit resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Vicryl®, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) verschlossen. Die Haut wurde mit nicht resorbierbarem Nahtmaterial (3/0 Suturamid®, Ethicon GmbH & Co KG, Norderstedt) mit Einzelknopfnähten vernäht.

[...]

4.2.4.2.3 „Scheinbehandlung“ der Kontrolltiere

Es erfolgte wiederum eine Medianlaparotomie und die Vermessung des Behandlungs- und Referenztumors. Das Abdomen wurde als „Scheinbehandlung“ für die Dauer der operativen Durchführung der Laserung bzw. der Resektion geöffnet belassen und anschließend wie unter Punkt 4.2.4.2.2.2 verschlossen.

[...]

4.2.4.3 Tötung der Tiere und Entnahme der Leber

[...] Nach der angegebenen Latenzzeit wurden die Tiere, wie unter Punkt 4.2.3.1 erläutert, narkotisiert und mittels einer intrakardialen Injektion mit Embutramid (T 61®, Hoechst, Unterschleißheim) in einer Dosierung von 0,3 ml pro kg Körpergewicht getötet.

Über eine Medianlaparotomie wurde die Abdominalhöhle eröffnet und zur Entnahme der Leber der ligamentäre Halteapparat, insoweit er noch nicht bei der Leberresektion entfernt wurde, und die Vena cava inferior durchtrennt.

[Seite 31]

Der Referenztumor wurde unmittelbar nach Entnahme der Leber in radialer und axialer Achse aufgeschnitten, mit einem Mikrometer in seinem axialen und radialen Durchmesser vermessen, und die Daten wurden dokumentiert.

Die eine Hälfte der Tumorprobe wurde mit dem angrenzenden Lebergewebe in einer 10%igen Formalinlösung (August Hedinger GmbH & Co., Stuttgart) konserviert, die andere wurde in einer Phosphatpuffer-Lösung (PBS, Seromed, Berlin) in flüssigem Stickstoff bei − 196 °C eingefroren und bei − 80 °C gelagert.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Man beachte, dass das Ende des Abschnitts 2.2.4.2.3 identisch ist zum Ende des vorherigen Abschnitts.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[19.] Nay/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 16:04 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 15:15 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-18
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 31, Zeilen: 4ff
[Die eine Hälfte der Tumorprobe wurde mit dem angrenzenden Lebergewebe in einer 10%igen Formalinlösung (August Hedinger] GmbH & Co, Stuttgart) konserviert, die andere wurde in einer Phosphatpuffer- Lösung (PBS, Seromed, Berlin) in flüssigem Stickstoff bei 196°C eingefroren und bei -80°C gelagert. Der Behandlungstumor der Kontrollgruppe bzw. die Nekrose der Lasergruppe wurde entsprechend dem Referenztumor vermessen und unterlagen denselben Konservierungsverfahren.

2.2.5 Versuchstiergruppen

Es wurden drei Gruppen mit je 25 Tieren gebildet, deren Behandlungstumor unterschiedlich behandelt wurde (Gruppe I, II und III): Gruppe I diente als Kontrollgruppe und die Tiere wurden lediglich einer Scheinoperation unterzogen. In der Gruppe II wurde eine laserinduzierte Thermotherapie des Behandlungstumors durchgeführt und in der Gruppe III erfolgte eine anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links. Je 5 Tiere aus jeder Gruppe wurden 1, 2, 3, 4, sowie 14 Tage nach Therapiedurchführung (Gruppe Ia bis Ie, IIa bis IIe und IIIa bis IIIe) zur Bestimmung der Tumorgrößen und zur Gewebeentnahme für die histologische Auswertung getötet.

Die Tiere wurden im Zufallsprinzip den Therapiegruppen und den Tötungszeitpunkten zugeordnet. Die Tabelle 2 zeigt den Behandlungsplan der Gruppen.

Die eine Hälfte der Tumorprobe wurde mit dem angrenzenden Lebergewebe in einer 10%igen Formalinlösung (August Hedinger GmbH & Co., Stuttgart) konserviert, die andere wurde in einer Phosphatpuffer-Lösung (PBS, Seromed, Berlin) in flüssigem Stickstoff bei − 196 °C eingefroren und bei − 80 °C gelagert. Der Behandlungstumor der Kontrollgruppe bzw. die Nekrose der Lasergruppe wurde entsprechend dem Referenztumor vermessen und unterlagen den selben Konservierungsverfahren.

4.2.5 Versuchstiergruppen

Es wurden drei Gruppen mit je 30 Tieren gebildet, deren Behandlungstumor unterschiedlich behandelt wurde (Gruppe A, B und C): Gruppe A diente als Kontrollgruppe und die Tiere wurden lediglich einer „Scheinoperation“ unterzogen. In der Gruppe B wurde eine laserinduzierte Thermotherapie des Behandlungstumors durchgeführt, und in der Gruppe C erfolgte eine anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links. Je 5 Tiere aus jeder Gruppe wurden 1, 2, 4, 7, 10 sowie 21 Tage nach Therapiedurchführung (Gruppe A1 bis A6, B1 bis B6 und C1 bis C6) zur Bestimmung der Tumorgrößen und zur Gewebeentnahme für die histologische Auswertung getötet.

Die Tiere wurden im Zufallsprinzip den Therapiegruppen und den Tötungszeitpunkten zugeordnet. Die Tabelle 1 zeigt den Behandlungsplan der Gruppen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[20.] Nay/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. August 2014, 21:22 WiseWoman
Erstellt: 10. August 2014, 15:21 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-11
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 33, Zeilen: 10ff
2.2.5.1 Gruppe I

Die Tiere der Gruppe I wurden einer laserinduzierten Thermotherapie unterzogen. Folglich wurden 7 Tage nach der Tumorimplantation der Referenz- und Behandlungstumor in ihren Größen vermessen, und nachfolgend wurde der Behandlungstumor der Tiere laserkoaguliert. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe a), 2 Tage (Gruppe b), 3 Tage (Gruppe c), 4 Tage (Gruppe d), und 14 Tage (Gruppe e) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

2.2.5.2 Gruppe II

Bei den Tieren der Gruppe II erfolgte eine anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links.

4.2.5.2 Gruppe B

Die Tiere der Gruppe B wurden einer laserinduzierten Thermotherapie unterzogen. Folglich wurden 7 Tage nach der Tumorimplantation der Referenz- und Behandlungstumor in ihren Größen vermessen, und nachfolgend wurde der Behandlungstumor der Tiere laserkoaguliert. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe B1), 2 Tage (Gruppe B2), 4 Tage (Gruppe B3), 7 Tage (Gruppe B4), 10 Tage (Gruppe B5) und 21 Tage (Gruppe B6) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

4.2.5.3 Gruppe C

Bei den Tieren der Gruppe C erfolgte eine anatomiegerechte Tumorresektion als Hemihepatektomie links.

Anmerkungen

Eine Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[21.] Nay/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. August 2014, 21:31 WiseWoman
Erstellt: 10. August 2014, 15:26 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-14
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 33, Zeilen: 1ff
[Folglich wurden 7 Tage nach der Tumorimplantation der] Referenz- und Behandlungstumor in ihren Größen vermessen, und nachfolgend wurde der Behandlungstumor der Tiere mit den angrenzenden Leberlappen reseziert. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe IIa), 2 Tage (Gruppe IIb), 3 Tage (Gruppe IIc), 4 Tage (Gruppe IId), und 14 Tage (Gruppe IIe) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

2.2.5.3 Gruppe III

Die Tiere der Gruppe III dienten als Kontrollgruppe. Folglich wurde der Behandlungstumor der Tiere 7 Tage nach der Tumorimplantation nur scheinbehandelt . Die Abdominalhöhle wurde für die zeitgleiche Dauer der Durchführung der Laser- bzw. der Resektionstherapie eröffnet belassen, und der Referenz- sowie der Behandlungstumor wurden in ihren Größen vermessen. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe IIIa), 2 Tage (Gruppe IIIb), 3 Tage (Gruppe IIIc), 4 Tage (Gruppe IIId) und 14 Tage (Gruppe IIIe) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

4.2.5.1 Gruppe A

Die Tiere der Gruppe A dienten als Kontrollgruppe. Folglich wurde der Behandlungstumor der Tiere 7 Tage nach der Tumorimplantation nur „scheinbehandelt“. Die Abdominalhöhle wurde für die zeitgleiche Dauer der Durchführung der Laser- bzw. der Resektionstherapie eröffnet belassen, und der Referenz- sowie der Behandlungstumor wurden in ihren Größen vermessen. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe A1), 2 Tage (Gruppe A2), 4 Tage (Gruppe A3), 7 Tage (Gruppe A4), 10 Tage (Gruppe A5) und 21 Tage (Gruppe A6) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

4.2.5.2 Gruppe B

[...] Folglich wurden 7 Tage nach der Tumorimplantation der Referenz- und Behandlungstumor in ihren Größen vermessen, und nachfolgend wurde der Behandlungstumor der Tiere mit den angrenzenden Leberlappen reseziert. Je 5 Tiere wurden 1 Tag (Gruppe C1), 2 Tage (Gruppe C2), 4 Tage (Gruppe C3), 7 Tage (Gruppe C4), 10 Tage (Gruppe C5) und 21 Tage (Gruppe C6) nach Therapiedurchführung getötet, hepatektomiert und wie dargestellt weiterbehandelt.

Anmerkungen

Eine Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[22.] Nay/Fragment 035 06 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:43 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 6-26
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 34, Zeilen: 1ff (komplett)
2.2.7.2 Herstellung der Gefrierschnitte

Die Herstellung der Kryostatschnitte erfolgte mit dem Kryostaten Microm HM500 OM, bestehend aus einer Kryostatkammer und einem thermovariablem Mikrotom. Die Gewebeproben wurden in kryoasserviertem Zustand im Kryostatraum bei 17°C weiterverarbeitet, ohne dass die Präparate antauten. Die Gewebeproben wurden vorsichtig mit einem Skalpell von dem Phosphatpuffer (PBS, Seromed, Berlin) befreit und so präpariert, dass eine Schnittfläche entstand, die neben der Tumorinvasionsfront (Grenze zwischen Tumor- und Lebergewebe) auch Tumorgewebe und einen Anteil nicht geschädigten Lebergewebes enthielt. Anschließend wurden die Proben mit Hilfe einer tiefgekühlten Pinzette mit der Schnittfläche nach oben auf einen mit thermodynamischen Gel (Cryoembedding combound, Microm Laborgeräte GmbH) beschichteten Aluminiumblock gelegt.

Durch das Gefrieren des Gels erfolgte eine Fixierung der Gewebeprobe auf dem Aluminiumblock. Der Aluminiumblock wurde mit dem Mikrotom verbunden und die Temperatur auf 17°C eingestellt. Es wurden Schnittpräparate von 7μm Dicke hergestellt und mit einem zimmerwarmen Objektträger zur Weiterverarbeitung abgenommen.

2.2.7.2.1 Fixierung

Die fertigen Schnitte wurden in Acetonchloroform (Baker, Deventer/Holland) bei Raumtemperatur für 10 min fixiert und bei Raumtemperatur getrocknet. Anschließend wurden sie bis zum Färben bei -80°C gelagert.

4.2.6 Histologische Aufarbeitung

4.2.6.1 Herstellung der Gefrierschnitte

Die Herstellung der Kryostatschnitte erfolgte mit dem Kryostaten 2800 Frigocut N (Leica, Nußloch), bestehend aus einer Kryostatkammer und einem thermovariablem Mikrotom. Die Gewebeproben wurden in kryoasserviertem Zustand im Kryostatraum bei − 23 °C weiterverarbeitet, ohne daß die Präparate antauten. Die Gewebeproben wurden vorsichtig mit einem Skalpell von dem Phosphatpuffer (PBS, Seromed, Berlin) befreit und so präpariert, daß eine Schnittfläche entstand, die neben der Tumorinvasionsfront (Grenze zwischen Tumor- und Lebergewebe) auch Tumorgewebe und einen Anteil nicht geschädigten Lebergewebes enthielt. Anschließend wurden die Proben mit Hilfe einer tiefgekühlten Pinzette mit der Schnittfläche nach oben auf einen mit thermodynamischen Gel (Microm Laborgeräte GmbH, Walldorf) beschichteten Aluminiumblock gelegt. Durch das Gefrieren des Gels erfolgte eine Fixierung der Gewebeprobe auf dem Aluminiumblock. Der Aluminiumblock wurde mit dem Mikrotom verbunden und die Temperatur auf − 23 °C eingestellt. Es wurden Schnittpräparate von 5 μm Dicke hergestellt und mit einem zimmerwarmen Objektträger zur Weiterverarbeitung abgenommen.

4.2.6.1.1 Fixierung

Die fertigen Schnitte wurden in Acetonchloroform (Baker, Deventer/Holland) bei 4 °C für 5 Minuten im Kühlschrank fixiert und bei Raumtemperatur getrocknet. Anschließend wurden sie bis zum Färben bei − 80 °C gelagert.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[23.] Nay/Fragment 041 20 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 14:08 Graf Isolan
Erstellt: 10. August 2014, 04:39 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 20-25
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 41, Zeilen: 1-6
2.2.8 Auswertekriterien

2.2.8.1 Makroskopische Beurteilung

2.2.8.1.1 Makroskopische Beurteilung der Referenztumoren

Die makroskopische Beurteilung der Referenztumoren zur Zeit der Behandlung sowie zum Tötungszeitpunkt, unmittelbar nach Entnahme der Leber und vor der Konservierung, erfolgte nach folgenden Methoden:

4.2.8 Auswertkriterien

4.2.8.1 Makroskopische Beurteilung

4.2.8.1.1 Makroskopische Beurteilung der Referenztumoren

Die makroskopische Beurteilung der Referenztumoren zur Zeit der Behandlung sowie zum Tötungszeitpunkt, unmittelbar nach Entnahme der Leber und vor der Konservierung, erfolgte nach folgenden Methoden:

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[24.] Nay/Fragment 042 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:34 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-15
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 41, Zeilen: 7-14, 16ff.
Makroskopische Vermessung des Referenztumors in seinem axialen und radialen Durchmesser zum Behandlungs- und Tötungszeitpunkt mit Hilfe eines Mikrometers. Aus diesen Daten wurde das Volumen des Referenztumors wie folgend berechnet. Berechnung des Volumens (V) des Referenztumors zur Zeit der Behandlung sowie zum Tötungszeitpunkt. Dabei entsprechen a, b, und c den Radien der Längsachsen in der Länge, Breite und Höhe.

2.2.8.1.2 Makroskopische Beurteilung der Behandlungstumoren

Die Behandlungstumoren wurden zum Behandlungs- sowie zum Tötungszeitpunkt unmittelbar nach Entnahme der Leber und vor der Konservierung, wie unter 2.2.8.1.1 angegeben, vermessen und die Volumina berechnet.

2.2.8.2 Auswertung der Autoradiographien

Die Autoradiographien wurden von zwei unterschiedlichen, in der Beurteilung erfahrenen Untersuchern ohne Kenntnis des Behandlungsmodus und Ergebnis unter einem Binokularmikroskop (Axiophot, Zeiss, Jena) bei 100-, 200- und 400- facher Vergrößerung beurteilt (Blindauswertung) und die Beobachtungen abgeglichen.

1. Makroskopische Vermessung des Referenztumors in seinem axialen und radialen Durchmesser zum Behandlungs- und Tötungszeitpunkt mit Hilfe eines Mikrometers. Aus diesen Daten wurde das Volumen des Referenztumors wie unter 2. berechnet.

2. Berechnung des Volumens (V) des Referenztumors zur Zeit der Behandlung sowie zum Tötungszeitpunkt mit Hilfe der Formel für Rotationsellipsoide, dabei entsprechen a, b, und c den Radien der Längsachsen in der Länge, Breite und Höhe:

[...]

4.2.8.1.2 Makroskopische Beurteilung der Behandlungstumoren

Die Behandlungstumoren wurden zum Behandlungs- sowie zum Tötungszeitpunkt unmittelbar nach Entnahme der Leber und vor der Konservierung, wie unter 4.2.8.1.1 angegeben, vermessen und die Volumina berechnet.

4.2.8.2 Histologische Beurteilung der Schnittpräparate

Die histologischen Schnittpräparate wurden von zwei unterschiedlichen, in der Beurteilung derartiger Histologie erfahrenen Untersuchern ohne Kenntnis des Behandlungsmodus und Ergebnis unter einem Binokularmikroskop (Axiophot, Zeiss, Jena) bei 100-, 200- und 400-facher Vergrößerung beurteilt (Blindauswertung) und die Beobachtungen abgeglichen.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Bemerkenswerterweise fehlt die Formel für das Volumen eines Rotationsellipsoids in der untersuchten Arbeit. Dem übernommenen Satz "Dabei entsprechen a, b, und c den Radien der Längsachsen in der Länge, Breite und Höhe." fehlt dadurch der Bezugspunkt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[25.] Nay/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 14:06 Graf Isolan
Erstellt: 10. August 2014, 04:30 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-8
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 46, Zeilen: 1-8
3. Ergebnisse

3.1 Makroskopische Ergebnisse

3.1.1 Makroskopie der Referenztumoren

Unmittelbar nach der Entnahme der Leber zum Tötungszeitpunkt konnte der Referenztumor durch Palpation sicher intrahepatisch lokalisiert werden. Bei Untersuchung der Schnittfläche stellte sich der Tumor bei allen Gruppen und zu allen Zeiten ohne morphologische Veränderungen, als ellipsoides, weißes Gewebe dar, das sich deutlich sichtbar vom gesunden Lebergewebe abhob.

5. Ergebnisse

5.1 Makroskopische Ergebnisse

5.1.1 Makroskopie der Referenztumoren

Unmittelbar nach der Entnahme der Leber zum Tötungszeitpunkt konnte der Referenztumor durch Palpation sicher intrahepatisch lokalisiert werden. Bei Untersuchung der Schnittfläche stellte sich der Tumor bei allen Gruppen und zu allen Zeiten ohne morphologische Veränderungen, als ellipsoides, weißes Gewebe dar, das sich deutlich sichtbar vom gesunden Lebergewebe abhob.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[26.] Nay/Fragment 047 07 - Diskussion
Bearbeitet: 12. August 2014, 21:13 WiseWoman
Erstellt: 10. August 2014, 04:29 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 7-14
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 61, Zeilen: 1ff
3.1.5 Todesfälle vor Erreichen des Tötungszeitpunkts

Von n= 5 Tieren der Kontrollgruppe und der Resektionsgruppe starben je Gruppe n= 2 Tiere (40%) ein bis zwei Tage vor dem Erreichen des 14. postoperativen Tages. Die Autopsie ergab eine manifeste Ausbreitung der peritonealen Metastasenaussaat in die gesamte Bauchhöhle. Diese verendeten Tiere wurden nicht in die statistische Auswertung einbezogen, sondern durch neue Ratten in der Versuchsreihe ersetzt. Demgegenüber starb keines der Tiere der Lasergruppe vor dem Erreichen des 14. postoperativen Tages.

5.1.5 Todesfälle vor Erreichen des Tötungszeitpunkts

Von den 5 Tieren der Kontrollgruppe A6 und der Resektionsgruppe C6 starben in beiden Fällen je 3 Tiere (60 %) ein bis zwei Tage vor dem Erreichen des 21. postoperativen Tages. Die Autopsie ergab eine manifeste Ausbreitung der peritoneale Metastasenaussaat in die gesamte Bauchhöhle. Diese verendeten Tiere wurden nicht in die statistische Auswertung einbezogen, sondern durch neue Ratten in der Versuchsreihe ersetzt.

Demgegenüber starb keines der Tiere der Lasergruppe B6 vor dem Erreichen des 21. postoperativen Tages.

Anmerkungen

Eine Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[27.] Nay/Fragment 047 15 - Diskussion
Bearbeitet: 12. August 2014, 21:07 WiseWoman
Erstellt: 10. August 2014, 04:26 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 15-24
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 63, Zeilen: 1ff
3.2 Histologische Ergebnisse

3.2.1 Auswertung der Schnittpräparate der Referenztumoren

3.2.1.1 Histologische Morphologie der vitalen Referenztumoren

Die histologische Morphologie der vitalen Referenztuomoren wurde nach HE-Färbung von Paraffinschnitten beurteilt. Die Ergebnisse der Referenztumorpräparate sind im folgenden für die Kontroll-, Laser- und Resektionsgruppe zusammenfassend beschrieben, da die vitalen Tumoren keine morphologischen Unterschiede aufwiesen:

In den Referenztumorpräparaten zeigte sich ein unilokulär wachsendes, vollständig intrahepatisch gelegenes Adenokarzinom mit mittlerem Differenzierungsgrad.

5.2 Histologische Ergebnisse

5.2.1 Auswertung der Schnittpräparate der Referenztumoren

5.2.1.1 Histologische Morphologie der vitalen Referenztumoren nach HE-Färbung

Die Ergebnisse der Hämalaun-Eosin-Färbung der Referenztumorpräparate sind im folgenden für die Kontroll-, Laser- und Resektionsgruppe zusammenfassend beschrieben, da die vitalen Tumoren keine morphologischen Unterschiede aufwiesen:

In den Referenztumorpräparaten zeigte sich ein unilokulär wachsendes, vollständig intrahepatisch gelegenes Adenokarzinom mit mittlerem Differenzierungsgrad.

Anmerkungen

Eine Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[28.] Nay/Fragment 048 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 18:30 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:22 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-10
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 63, Zeilen: 11-21
Der Tumor zeigte überwiegend tubuläre Strukturen mit vakuolenartiger Lumenbildung und war von bindegewebigen Septen durchzogen. Im Bereich des Übergangs zum Lebergewebe wuchs der Tumor verdrängend mit breiter homogener Invasionsfront und partieller Infiltration der Hepatozyten oder hepatischen Sinus. Die Spontannekroserate betrug geschätzt 20 bis 40%. Die großen basophilen Tumorzellen besaßen eine deutliche Zell- und Kernpolymorphie mit Kern- Plasma- Verschiebung zu Gunsten des Zellkerns. Es ließen sich zahlreiche Mitosen nachweisen.

Im zeitlichen Verlauf änderte sich die Morphologie des Tumors nicht. Lediglich die Spontannekrosen nahmen im Zentrum mit dem Alter der Tumoren an Häufigkeit zu.

Der Tumor zeigte überwiegend tubuläre Strukturen mit vakuolenartiger Lumenbildung und war von bindegewebigen Septen durchzogen. Im Bereich des Übergangs zum Lebergewebe wuchs der Tumor verdrängend mit breiter homogener Invasionsfront und partieller Infiltration der Hepatozyten oder hepatischen Sinus. Die Spontannekroserate betrug geschätzt 20 bis 40 %. Die großen basophilen Tumorzellen besaßen eine deutliche Zell- und Kernpolymorphie mit Kern-Plasma-Verschiebung zu Gunsten des Zellkerns. Es ließen sich zahlreiche Mitosen nachweisen.

Im zeitlichen Verlauf änderte sich die Morphologie des Tumors nicht. Lediglich die Spontannekrosen nahmen im Zentrum mit dem Alter der Tumoren an Häufigkeit zu.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[29.] Nay/Fragment 056 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. August 2014, 21:02 WiseWoman
Erstellt: 10. August 2014, 04:20 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1-8
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 61, Zeilen: 10ff
3.4 Temperaturentwicklung während der Laserapplikation

Die einzelnen Temperaturmesswerte am Behandlungs- und auch am Referenztumorrand, sind für die 25 Tiere der Gruppe der laserinduzierten Thermotherapie folgend beschrieben.

An den Rändern der Behandlungstumoren zeigten sich mit steigender Laserenergie kontinuierliche Temperatursteigerungen

An den Rändern der Referenztumoren zeigten sich während der gesamten Laserapplikation keine Abweichungen von der jeweiligen Ausgangstemperatur.

5.1.6 Temperaturentwicklung während der Laserapplikation

Die einzelnen Temperaturmeßwerte am Behandlungs- und auch am Referenztumorrand, die daraus errechneten arithmetischen Mittel (x̄), die Standardabweichungen (s) und die SEM-Werte nach je 100 Joule Energiesteigerung, sind für die 30 Tiere der Gruppe der laserinduzierten Thermotherapie in den Tabellen 21 bis 26 im Anhang aufgeführt. Aus den registrierten Daten ergaben sich an den Rändern der Behandlungstumoren im Vergleich zu denen der Referenztumoren folgende unterschiedliche Temperaturverläufe:

5.1.6.1 Temperatur am Behandlungstumor

An den Rändern der Behandlungstumoren zeigten sich mit steigender Laserenergie kontinuierliche Temperatursteigerungen mit einem mittleren Kurvenverlauf, der in Abbildung 11 graphisch dargestellt wurde.

5.1.6.2 Temperatur am Referenztumor

An den Rändern der Referenztumoren zeigten sich während der gesamten Laserapplikation keine Abweichungen von der jeweiligen Ausgangstemperatur. Die Mittelwerte der Temperaturen pro 100 Joule Energiesteigerung sind in der Abbildung 11 graphisch dargestellt.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[30.] Nay/Fragment 057 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 15:29 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:17 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 75, Zeilen: 1ff (komplett)
4. Diskussion

4.1 Begründung der Methoden

Naturgemäß konnten die zur Überprüfung der aufgestellten Fragestellungen notwendigen experimentellen Untersuchungen nicht an menschlichen Lebertumoren durchgeführt werden, so dass ein in-vivo Tumormodell gewählt wurde.

Ein geeignetes Lebermetastasenmodell sollte ermöglichen, einerseits Tumorgewebe durch eine laserinduzierte Thermotherapie (LITT) zu zerstören bzw. durch chirurgische Resektion zu entfernen, und andererseits vitales Tumorgewebe im Organismus zu belassen. Im Rahmen von Vorversuchen ist hierzu ein Lebermetastasenmodell der Ratte entwickelt und etabliert worden, das diese Voraussetzungen erfüllt. Dieses von uns als Referenztumormodell bezeichnete Tiermodell (Material und Methoden, Punkt 2.2.1) ermöglichte die Untersuchung indirekter, sekundärer Effekte von an Behandlungstumoren durchgeführten Therapieverfahren auf unbehandelte intrahepatische Referenztumoren. Die Wahl der verwendeten CC 531 Tumorzellen basierte einerseits auf Erfahrungen über die Reproduzierbarkeit und die Zuverlässigkeit im Lebermetastasenmodell aus früheren Projekten der Arbeitsgruppe, und andererseits auf dem vergleichbaren tumorbiologischen Verhalten dieses Tumors zu Lebermetastasen eines humanen kolorektalen Karzinoms: Die Angehrate dieser Tumoren liegt bei der Implantation in die Leber mittels Tumorzellsuspensionsverfahren bei 90% ohne die Ausbildung weiterer extrahepatischer Tumoren. Die Proliferationsrate von 40 bis 60% entspricht der Proliferationsrate humaner kolorektaler Karzinome.

Die Wahl des Tumorimplantationsverfahren fiel auf das Tumorzellsuspensionsverfahren, da das Fragmenttumorimplantationsverfahren aufgrund der Transplantation großer Tumorgewebestücke (ein Millimeter im Durchmesser) starke Gewebereizungen in der Leber verursacht und folglich immunologische Abwehrmechanismen induzieren könnte (65). Andererseits hätte die intraportale Injektion von Tumorzellen (53) die entscheidende Voraussetzung nicht gewährleisten können, dass es sich bei dem zu untersuchenden Tumorgewebe um bereits solide Residualtumoren handeln sollte.


53. Mizutani J, Hiraoka T, Yamashita R, Miyauchi Y. Promotion of hepatic metastases by liver resection in the rat; Br J Cancer 1992;65:794-797

65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

6. Diskussion

6.1 Begründung der Methoden

Naturgemäß konnten die zur Überprüfung der aufgestellten Fragestellungen notwendigen experimentellen Untersuchungen nicht an menschlichen Lebertumoren durchgeführt werden, sodaß ein in-vivo Tumormodell gewählt wurde. Ein geeignetes Lebermetastasenmodell sollte ermöglichen, einerseits Tumorgewebe durch eine laserinduzierte Thermotherapie (LITT) zu zerstören bzw. durch chirurgische Resektion zu entfernen, und andererseits vitales Tumorgewebe im Organismus zu belassen. Im Rahmen von Vorversuchen ist hierzu ein Lebermetastasenmodell der Ratte entwickelt und etabliert worden, das diese Voraussetzungen erfüllt. Dieses von uns als Referenztumormodell bezeichnete Tiermodell (Material und Methoden, Punkt 4.2.1) ermöglichte die Untersuchung indirekter, sekundärer Effekte von an Behandlungstumoren durchgeführten Therapieverfahren auf unbehandelte intrahepatische Referenztumoren.

Die Wahl der verwendeten CC 531 Tumorzellen basierte einerseits auf Erfahrungen über die Reproduzierbarkeit und die Zuverlässigkeit im Lebermetastasenmodell aus früheren Projekten der Arbeitsgruppe, und andererseits auf dem vergleichbaren tumorbiologischen Verhalten dieses Tumors zu Lebermetastasen eines humanen kolorektalen Karzinoms: Die Angehrate dieser Tumoren liegt bei der Implantation in die Leber mittels Tumorzellsuspensionsverfahren bei 90 % ohne die Ausbildung weiterer extrahepatischer Tumoren. Die Proliferationsrate von 40 bis 60 % entspricht der Proliferationsrate humaner kolorektaler Karzinome.

Die Wahl des Tumorimplantationsverfahren fiel auf das Tumorzellsuspensionsverfahren, da das Fragmenttumorimplantationsverfahren aufgrund der Transplantation großer Tumorgewebestücke (ein Millimeter im Durchmesser, 61) starke Gewebereizungen in der Leber verursacht und folglich immunologische Abwehrmechanismen induzieren könnte. Andererseits hätte die intraportale Injektion von Tumorzellen (60) die entscheidende Voraussetzung nicht gewährleisten können, daß es sich bei dem zu untersuchenden Tumorgewebe um bereits solide Residualtumoren handeln sollte.


60. Mizutani J, Hiraoka T, Yamashita R, Miyauchi Y Promotion of hepatic metastases by liver resection in the rat. Br J Cancer 1992; 65: 794-797

61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[31.] Nay/Fragment 058 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:12 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 76, 77, Zeilen: 76: 1ff - 77: 1-3
Die Tumorzellimplantation im Referenztumormodell musste in Vorversuchen optimiert werden. Daraus folgend wurde bei der Tumorzellimplantation die Laparotomie unterhalb des rechten Rippenbogens angelegt, um einen ausreichenden Zugang zum weiter kranial gelegenen rechten Leberlappen zu erlangen. Für den weiteren Verlauf musste gewährleistet sein, dass es weder zur Ausbildung eines einzigen großen Tumors noch zur Verwachsung der Leber am Zwerchfell kam.

Zur Durchführung der laserinduzierten Thermotherapie war ein Laser notwendig, dessen Wellenlänge im so genannten optischen Fenster biologischen Gewebes (800 bis 1100nm) liegt, so dass aufgrund der optischen Eindringtiefe in biologisches Weichgewebe ausgedehnte Volumina bei moderater Temperaturentwicklung therapiert werden konnten (126, 127). Für die experimentellen Versuche wurde ein Nd- YAG Laser verwendet, der Laserlicht mit einer Wellenlänge von 1064nm emittiert. Grundvoraussetzung zur sicheren interstitiellen Applikation tumorvolumenadaptierter Energiedosen von Laserlicht war die Verwendung temperaturstabiler Applikationssysteme. Der Bau eines Streuapplikators (Diffuser- Tip Applikator), der die Größe der vorliegenden Tumoren in dem gewählten Tiermodell berücksichtigt, war notwendig, um eine Vergleichbarkeit der experimentellen Befunde mit klinischen Daten zu gewährleisten (126, 56).

Aus experimentellen Erfahrungen der eigenen Arbeitsgruppe war bekannt, dass mittels der laserinduzierten Thermotherapie mit den Parametern 2 Watt über eine Applikationszeit von 800 sek, Tumorgrößen von 10mm im Durchmesser vollständig ablatiert werden (126, 57).

Demzufolge wurde unter Verwendung der entsprechenden Laserparametern eine vollständige Tumorablation des Therapietumors mittels LITT durchgeführt und die histologischen Ergebnisse von HGF und CTGF erworben. Entsprechend den onkologischen Grundsätzen der Therapie beim Menschen erfolgte eine anatomiegerechte Resektion des Therapietumors als Hemihepatektomie (128, 17). In unterschiedlichen multivarianten Analysen zur chirurgischen Resektion von Lebermetastasen zeigte sich, dass die R0- Resektion und der Sicherheitsabstand bei der Resektion für das Überleben der Patienten Prognosefaktoren darstellen (15, 33). Diese Grundvoraussetzungen, vollständige Tumorentfernung und Einhalten eines [Sicherheitsabstands, wurden durch eine anatomiegerechte Hemihepatektomie gewährleistet.]


15. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG. Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multi-institutional study of indications for resection; Surgery 1988;103:278-288

17. Sugarbaker PH, Kemeny N. Metastatic cancer to the liver; Adv Surg 1989;22:1- 56

33. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M. Resection of colorectal liver metastases; World J Surg 1995;19:59-71

56. Nolsøe CP, Torp-Pedersen S, Burcharth F, Horn T, Pedersen S, Christensen NE, Olldag ES, Andersen PH, Karstrup S, Lorentzen T, Holm HH. Interstitial hyperthermia of colorectal liver metastases with a US-guided Nd-YAG laser with a diffuser tip: a pilot clinical study; Radiology 1993;187:333-337

57. van Hillegersberg R, van Staveren HJ, Kort WJ, Zondervan PE, Terpstra OT. Interstitial Nd:YAG laser coagulation with a cylindrical diffusing fiber tip in experimental liver metastases; Lasers Surg Med 1994;14:124-138

126. Germer CT, Roggan A, Ritz JP, Isbert C, Albrecht D, Müller G, Buhr HJ. Optical properties of native and coagulated human liver tissue and liver metastases in the near infrared range; Lasers Surg Med 1998;23:194-203

127. Roggan A. Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Untersuchung der optischen Gewebeeigenschaften und physikalisch mathematische Modellentwicklung; Dissertation 1997; Fachbereich Physik, Technische Universität Berlin

128. Castaing D, Houssin D, Bismuth H. In: Castaing D, Houssin D (Hrsg.) Hepatic and portal surgery in the rat; Masson, Paris; 1980

Die Tumorzellimplantation im Referenztumormodell mußte in Vorversuchen optimiert werden. Daraus folgend wurde bei der Tumorzellimplantation die Laparotomie unterhalb des rechten Rippenbogens angelegt, um einen ausreichenden Zugang zum weiter kranial gelegenen rechten Leberlappen zu erlangen. Für den weiteren Verlauf mußte gewährleistet sein, daß es weder zur Ausbildung eines einzigen großen Tumors noch zur Verwachsung der Leber am Zwerchfell kam.

Zur Durchführung der laserinduzierten Thermotherapie war ein Laser notwendig, dessen Wellenlänge im sogenannten optischen Fenster biologischen Gewebes (800 bis 1100 nm) liegt, sodaß aufgrund der optischen Eindringtiefe in biologisches Weichgewebe ausgedehnte Volumina bei moderater Temperaturentwicklung therapiert werden können (37, 78). Für die experimentellen Versuche wurde ein Nd-YAG Laser verwendet, der Laserlicht mit einer Wellenlänge von 1064 nm emittiert.

Grundvoraussetzung zur sicheren interstitiellen Applikation tumorvolumenadaptierter Energiedosen von Laserlicht war die Verwendung temperaturstabiler Applikationssysteme. Der Bau eines Streuapplikators (Diffuser-Tip Applikator), der die Größe der vorliegenden Tumoren in dem gewählten Tiermodell berücksichtigt, war notwendig, um eine Vergleichbarkeit der experimentellen Befunde mit klinischen Daten zu gewährleisten (37, 67).

Aus experimentellen Erfahrungen der eigenen Arbeitsgruppe war bekannt, daß mittels der laserinduzierten Thermotherapie mit den Parametern 2 Watt über eine Applikationszeit von 800 Sekunden, Tumorgrößen von 10 mm im Durchmesser vollständig ablatiert werden (37, 93). [...]

Demzufolge wurde unter Verwendung der entsprechenden Laserparametern eine vollständige Tumorablation des Therapietumors mittels LITT durchgeführt und durch die immunologische Bestimmung der Proliferationsrate der Tumorzellen sowie die histologische Morphologie (Ergebnisse, Punkt 5.2.2.1) kontrolliert.

Entsprechend den onkologischen Grundsätzen beim Menschen erfolgte eine anatomiegerechte Resektion des Therapietumors als Hemihepatektomie (15, 88). In unterschiedlichen multivariaten Analysen zur chirurgischen Resektion von Lebermetastasen zeigte sich, daß die R0-Resektion und der Sicherheitsabstand bei der Resektion für das Überleben der Patienten Prognosefaktoren darstellen (42,

[Seite 77]

81). Diese Grundvoraussetzungen, vollständige Tumorentfernung und Einhalten eines Sicherheitsabstands, wurden durch eine anatomiegerechte Hemihepatektomie gewährleistet.


15. Castaing D, Houssin D, Bismuth H In: Castaing D, Houssin D (Hrsg.) Hepatic and portal surgery in the rat. Masson, Paris; 1980

37. Germer CT, Roggan A, Ritz JP, Isbert C, Albrecht D, Müller G, Buhr HJ Optical properties of native and coagulated human liver tissue and liver metastases in the near infrared range. Lasers Surg Med 1998; 23: 194-203

42. Hughes K, Simon R, Songhorabodi S, Adson MA, Ilstrup DM, Fortner JG Resection of the liver for colorectal carcinoma metastases: a multi-institutional study of indications for resection. Surgery 1988; 103: 278-288

67. Nolsøe CP, Torp-Pedersen S, Burcharth F, Horn T, Pedersen S, Christensen NE, Olldag ES, Andersen PH, Karstrup S, Lorentzen T, Holm HH Interstitial hyperthermia of colorectal liver metastases with a US-guided Nd- YAG laser with a diffuser tip: a pilot clinical study. Radiology 1993; 187: 333-337

78. Roggan A Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Untersuchung der optischen Gewebeeigenschaften und physikalisch-mathematische Modellentwicklung. Dissertation 1997; Fachbereich Physik, Technische Universität Berlin

81. Scheele J, Stang R, Altendorf-Hofmann A, Paul M Resection of colorectal liver metastases. World J Surg 1995; 19: 59-71

88. Sugarbaker PH, Kemeny N Metastatic cancer to the liver. Adv Surg 1989; 22: 1-56

93. van Hillegersberg R, van Staveren HJ, Kort WJ, Zondervan PE, Terpstra OT Interstitial Nd:YAG laser coagulation with a cylindrical diffusing fiber tip in experimental liver metastases. Lasers Surg Med 1994; 14: 124-138

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[32.] Nay/Fragment 059 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. August 2014, 19:27 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 04:03 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-14, 23-30
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 77, 78, 79, Zeilen: 77: 1-12; 78: 20-23; 79: 12-19
[Diese Grundvoraussetzungen, vollständige Tumorentfernung und Einhalten eines] Sicherheitsabstands, wurden durch eine anatomiegerechte Hemihepatektomie gewährleistet.

Die Scheinbehandlung der Kontrolltiere sollte den natürlichen Verlauf und das Wachstumsverhalten der gewählten Tumoren aufzeigen. Da maligne Tumoren im Wachstum eine spontane Nekroserate aufweisen, musste zur Evaluierung der experimentellen Behandlungsergebnisse ein Vergleich zu unbehandelten Kontrolltieren erfolgen.

Die Dedektion von Früh- und Späteffekten nach der Laserapplikation bzw. der chirurgischen Leberresektion auf residuales Tumorgewebe machte die makroskopische und histologische Auswertungen nach 24, 48, 72, 96 h und 14 Tagen notwendig.

4.2 Wachstumsverhalten des Residualtumorgewebes

Die Referenztumoren und scheinbehandelten Tumoren der Kontrollgruppe zeigten im Beobachtungszeitraum eine Zunahme ihres Volumens. [...]

Wir kommen zu der Schlussfolgerung, dass sowohl die chirurgische Leberresektion als auch die laserinduzierte Thermotherapie einen Einfluss auf das Wachstum intrahepatischer Residualtumoren innerhalb der definierten Zeitintervalle haben. Die Leberresektion ist mit einer Wachstumsbeschleunigung von intrahepatischem Residualtumorgewebe im Lebermetastasenmodell der Ratte assoziiert. Demgegenüber resultiert nach in-situ Ablation intrahepatischer Tumoren mittels laserinduzierter Thermotherapie eine deutliche Wachstumsverzögerung der Referenztumoren im Vergleich zur chirurgischen Resektion und zur [Scheinbehandlung.]

Diese Grundvoraussetzungen, vollständige Tumorentfernung und Einhalten eines Sicherheitsabstands, wurden durch eine anatomiegerechte Hemihepatektomie gewährleistet.

Die „Scheinbehandlung“ der Kontrolltiere sollte den natürlichen Verlauf und das Wachstumsverhalten der gewählten Tumoren aufzeigen. Da maligne Tumoren im Wachstum eine spontane Nekroserate aufweisen, mußte zur Evaluierung der experimentellen Behandlungsergebnisse ein Vergleich zu unbehandelten Kontrolltieren erfolgen.

Die Dedektion von Früh- und Späteffekten nach der Laserapplikation bzw. der chirurgischen Leberresektion auf residuales Tumorgewebe machte die makroskopische und immunologische Auswertungen nach 1, 2, 4, 7, 10 und 21 Tagen notwendig.

[Seite 78]

6.2 Wachstumsverhalten des Residualtumorgewebes

Die Referenztumoren und scheinbehandelten Tumoren der Kontrollgruppe zeigten im gesamten Beobachtungszeitraum eine kontinuierliche Zunahme ihrer relativen Radien.

[Seite 79]

Aus diesen Daten läßt sich folgern, daß sowohl die chirurgische Leberresektion als auch die laserinduzierte Thermotherapie einen Einfluß auf das Wachstum intrahepatischer Residualtumoren innerhalb der definierten Zeitintervalle haben: Die Leberresektion ist mit einer Wachstumsbeschleunigung von intrahepatischem Residualtumorgewebe im Lebermetastasenmodell der Ratte assoziiert. Demgegenüber resultiert nach in-situ Ablation intrahepatischer Tumoren mittels laserinduzierter Thermotherapie eine Wachstumsverzögerung der Referenztumoren im Vergleich zur chirurgischen Resektion und zur „Scheinbehandlung“.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[33.] Nay/Fragment 060 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. August 2014, 12:14 Hindemith
Erstellt: 10. August 2014, 03:55 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1-23, 30-32
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 79, 80, Zeilen: 79: 22ff - 80: 1ff
Anders verhält es sich mit der vermehrten und beschleunigten Wachstumsrate der Tumoren nach Leberresektion. Dieses Ergebnis wurde bereits in anderen tierexperimentellen Untersuchungen zur chirurgischen Resektion in ähnlicher Weise gezeigt. PANIS und MORIMOTO et al. konnten tierexperimentell zeigen, dass die chirurgische Resektion zu einer höheren Angehrate (50) und einem schnelleren Wachstum von Tumorzellen in der Leber der Ratte bzw. der Maus führt (48). Die Autoren fanden nach 70%iger Hepatektomie bei BD IX-Ratten in 62% der Fälle Metastasen in der Restleber, denen 12 Wochen zuvor intraportal Tumorzellen der Kolonkarzinomzell-Linie DHDK 12 injiziert wurden. Das gleiche Vorgehen ohne vorausgegangene Hemihepatektomie führte nur bei 20% der Versuchstiere zur Ausbildung von Lebermetastasen (50). MIZUTANI et al. berichten über das vermehrte Auftreten von Lebermetastasen nach intraportaler Injektion einer Zellsuspension (105 Zellen pro 0,2ml) der Hepatomzell-Linie AH130 bei Ratten, die 24 Stunden zuvor einer Leberresektion unterzogen wurden. Dabei fand sich eine positive Korrelation zwischen dem Ausmaß der Resektion und der Ausbildung der Metastasen. Dagegen führte die intraportale Injektion der gleichen Zellsuspension 2 Wochen nach der Leberresektion nicht zur vermehrten Metastasenbildung (53). MORIMOTO et al. inokulierten den mittleren Leberlappen von DS-Mäusen mit einer Zellsuspension (2 x 105 Zellen pro 0,02ml) der Karzinomzell-Linie SC 42, nachdem zuvor 40% der Leber reseziert worden war. In der Kontrollgruppe erfolgte das gleiche Vorgehen ohne vorausgegangene Leberresektion. Als Ergebnis fanden sich bei den Tieren mit Leberresektion signifikant größere Lungen- und Lebermetastasen im Vergleich zu den nicht resezierten Kontrolltieren (49). [...]

Als eine weitere mögliche pathophysiologische Ursache für das vermehrte Auftreten von Rezidivmetastasen nach chirurgischer Leberresektion wird eine durch das chirurgische Trauma induzierte temporäre Immunsuppression diskutiert (129, 52, 49, [50, 130)]


48. Nishizaki T, Matsumata T, Kanematsu T, Yasunaga C, Sugimachi K. Surgical manipulation of VX2 carzinoma in the rabbit liver evokes enhancement of metastasis; J Surg Res 1990;49:92-97

49. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T. Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice; Cancer Detect Prev 1992;16:137-147

50. Panis Y, Ribeiro J, Chrétien Y, Nordlinger B. Dormant liver metastases: an experimental study; Br J Surg 1992;79:221-223

52. Loizidou MC, Lawrance RJ, Holt S, Carty NJ, Cooper AJ, Alexander P, Taylor I. Facilitation by partial hepatectomy of tumor growth within the rat liver following intraportal injection of syngeneic tumor cells; Clin Expl Metastasis 1991;9:335- 349

53. Mizutani J, Hiraoka T, Yamashita R, Miyauchi Y. Promotion of hepatic metastases by liver resection in the rat; Br J Cancer 1992;65:794-797

129. Eggermont AMM, Steller EP, Sugarbaker PH. Laparotomy enhances intraperitoneal tumor growth and abrogates the antitumor effects of interleukin-2 and lymphokine-activated killer cells; Surgery 1987;102:71-78

130. Pollock RE, Lotzová E, Stanford SD. Surgical stress impairs natural killer cell programming of tumor for lysis in patients with sarcomas and other solid tumors; Cancer 1992;70:2192-2202

Anders verhält es sich mit der vermehrten und beschleunigten Wachstumsrate der Tumoren nach Leberresektion. Dieses Ergebnis wurde bereits in anderen tierexperimentellen Untersuchungen zur chirurgischen Resektion in ähnlicher Weise gezeigt. PANIS und MORIMOTO et al. konnten tierexperimentell zeigen, daß die chirurgische Resektion zu einer höheren Angehrate (69) und einem schnelleren Wachstum von Tumorzellen in der Leber der Ratte bzw. der Maus führt (62). Die Autoren fanden nach 70%iger Hepatektomie bei BD IX-Ratten in 62 % der Fälle Metastasen in der Restleber, denen 12 Wochen zuvor intraportal Tumorzellen der Kolonkarzinomzell-Linie DHDK 12 injiziert wurden. Das gleiche Vorgehen ohne vorausgegangene Hemihepatektomie führte nur bei 20 % der Versuchstiere zur Ausbildung von Lebermetastasen (69). MIZUTANI et al. berichten über das vermehrte Auftreten von Lebermetastasen nach intraportaler Injektion einer Zellsuspension (105 Zellen pro

[Seite 80]

0,2 ml) der Hepatomzell-Linie AH130 bei Ratten, die 24 Stunden zuvor einer Leberresektion unterzogen wurden. Dabei fand sich eine positive Korrelation zwischen dem Ausmaß der Resektion und der Ausbildung der Metastasen. Dagegen führte die intraportale Injektion der gleichen Zellsuspension 2 Wochen nach der Leberresektion nicht zur vermehrten Metastasenbildung (60). MORIMOTO et al. inokkulierten den mittleren Leberlappen von DS-Mäusen mit einer Zellsuspension (2 x 105 Zellen pro 0,02 ml) der Karzinomzell-Linie SC 42, nachdem zuvor 40 % der Leber reseziert worden war. In der Kontrollgruppe erfolgte das gleiche Vorgehen ohne vorausgegangene Leberresektion. Als Ergebnis fanden sich bei den Tieren mit Leberresektion signifikant größere Lungen- und Lebermetastasen im Vergleich zu den nicht resezierten Kontrolltieren (62).

Als eine mögliche pathophysiologische Ursache für das vermehrte Auftreten von Rezidivmetastasen nach chirurgischer Leberresektion wird eine durch das chirurgische Trauma induzierte temporäre Immunsuppression diskutiert (25, 55, 62, 69, 72).


25. Eggermont AMM, Steller EP, Sugarbaker PH Laparotomy enhances intraperitoneal tumor growth and abrogates the antitumor effects of interleukin-2 and lymphokine-activated killer cells. Surgery 1987; 102: 71-78

55. Loizidou MC, Lawrance RJ, Holt S, Carty NJ, Cooper AJ, Alexander P, Taylor I Facilitation by partial hepatectomy of tumor growth within the rat liver following intraportal injection of syngeneic tumor cells. Clin Expl Metastasis 1991; 9: 335-349

60. Mizutani J, Hiraoka T, Yamashita R, Miyauchi Y Promotion of hepatic metastases by liver resection in the rat. Br J Cancer 1992; 65: 794-797

62. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice. Cancer Detect Prev 1992; 16: 137-147

69. Panis Y, Ribeiro J, Chrétien Y, Nordlinger B Dormant liver metastases: an experimental study. Br J Surg 1992; 79: 221-223

72. Pollock RE, Lotzová E, Stanford SD Surgical stress impairs natural killer cell programming of tumor for lysis in patients with sarcomas and other solid tumors. Cancer 1992; 70: 2192-2202

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[34.] Nay/Fragment 061 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 21:54 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:30 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 1-16
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 80, Zeilen: 15ff
So fanden MORIMOTO et al. in der bereits zitierten tierexperimentellen Untersuchung bei DS-Mäusen eine verminderte B- und T- Zellfunktion nach Leberresektion (49). Als weiterer pathophysiologischer Faktor des Rezidivmetastasenwachstums wird eine vermehrte Freisetzung von Wachstumsfaktoren im Rahmen der Leberregeneration nach ausgedehnten Parenchymresektionen diskutiert (51, 131, 132). Die Synthese und Freisetzung der Wachstumsfaktoren zur Leberregeneration korreliert dabei mit dem Ausmaß des Verlusts an funktionellem Leberparenchym (133, 134). Von besonderer Bedeutung scheint die Freisetzung von hepatocyte growth factor- scatter factor (HGF- SF) zu sein, da HGF- SF nicht nur das Wachstum von Hepatozyten stimuliert, sondern auch Einfluss auf die Proliferation und Motilität von Tumorzellen hat (135, 136). ZARNEGAR et al. fanden deutlich erhöhte HGF mRNA Spiegel in Rattenlebern 3 bis 6 Stunden nach Hemihepatektomie bis zu einem Höchststand bei 12 Stunden (137), und PANIS et al. konnten eine biphasische HGF- Expression 1 Stunde und 12 Stunden nach 80%iger Hepatektomie bei Wistar- Ratten nachweisen (133). Auch beim Menschen führt die Leberresektion zum einem zu temporär erhöhten HGF- SF-Spiegeln (138, 139, 140).

49. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T. Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice; Cancer Detect Prev 1992;16:137-147

51. Jiang WG, Hallett MB, Puntis MCA. Hepatocyte growth factor/scatter factor, liver regeneration and cancer metastasis; Br J Surg 1993;80:1368-1373

131. Matsumoto K, Nakamura T. Hepatocyte growth factor: molecular structure, roles in liver regeneration and other biological functions; Crit Rev Oncog 1992;3:27- 54

132. Tomiya T, Ogata I, Fujiwara K. Transforming growth factor levels in liver and blood correlate better than hepatic growth factor with hetatocyte proliferation during liver regeneration; Am J Pathology 1998;153:955-961

133. Panis Y, Lomri N, Emond JC. Early gene expression associated with regeneration is intact after massive hepatectomy in rats; J Surg Res 1998;79:103-108

134. Scotté M, Masson S, Lyoumi S, Hiron M, Ténière P, Lebreton JP, Daveau M. Cytokine gene expression in liver following minor and major hepatectomy in rat; Cytokine 1997;9:859-867

135. Kinoshita T, Hirao S, Matsumoto K, Nakamura T. Possible endocrine control by hepatocyte growth factor of liver regeneration after partial hepatectomy; Biochem Biophys Res Commun 1991;177:330-335

136. Lindroos P, Tsai WH, Zarnegar R, Michalopoulos GK. Plasma levels of HGF in rats treated with tumor promoters; Carcinogenesis 1992;13:139-141

137. Zarnegar R, DeFrances MC, Kost DP, Lindroos P, Michalopoulos GK. Expression of hepatocyte growth factor mRNA in regenerating rat liver after partial hepatectomy; Biochem Biophys Res Commun 1991;177:559-565

138. Kaneko A, Hayashi N, Tanaka Y, Ito T, Kasahara A, Kubo M, Mukuda T, Fusamoto H, Kamada T. Changes in serum human hepatocyte growth factor levels after transcatheter arterial embolization and partial hepatectomy; Am J Gastroenterol 1992;87:1014-1017

139. Sakon M, Monden M, Gotoh M, Kanai T, Umeshita K, Mori T, Tsubouchi H, Daikuhara Y. Hepatocyte growth factor concentrations after liver resection; Lancet 1992;339:818

140. Selden C, Johnstone R, Darby H, Gupta S, Hodgson HJ. Human serum does contain a high molecular weight hepatocyte growth factor: studies pre- and post-hepatic resection; Biochem Biophys Res Commun 1986;139:361-366

So fanden MORIMOTO et al. in der bereits zitierten tierexperimentellen Untersuchung bei DS-Mäusen eine verminderte B- und T-Zellfunktion nach Leberresektion (62). Als weiterer pathophysiologischer Faktor des Rezidivmetastasenwachstums wird eine vermehrte Freisetzung von Wachstumsfaktoren im Rahmen der Leberregeneration nach ausgedehnten Parenchymresektionen diskutiert (46, 56, 91). Die Synthese und Freisetzung der Wachstumsfaktoren zur Leberregeneration korreliert dabei mit dem Ausmaß des Verlusts an funktionellem Leberparenchym (70, 83). Von besonderer Bedeutung scheint die Freisetzung von hepatocyte growth factor - scatter factor (HGF-SF) zu sein, da HGFSF nicht nur das Wachstum von Hepatozyten stimuliert, sondern auch Einfluß auf die Proliferation und Motilität von Tumorzellen hat (46, 49, 53). ZARNEGAR et al. fanden deutlich erhöhte HGF mRNA Spiegel in Rattenlebern 3 bis 6 Stunden nach Hemihepatektomie bis zu einem Höchststand bei 12 Stunden (101), und PANIS et al. konnten eine biphasische HGF-Expression 1 Stunde und 12 Stunden nach 80%iger Hepatektomie bei Wistar-Ratten nachweisen (70). Auch beim Menschen führt die Leberresektion zu temporär erhöhten HGF-SF-Spiegeln (47, 80, 84)

46. Jiang WG, Hallett MB, Puntis MCA Hepatocyte growth factor/scatter factor, liver regeneration and cancer metastasis. Br J Surg 1993; 80: 1368-1373

47. Kaneko A, Hayashi N, Tanaka Y, Ito T, Kasahara A, Kubo M, Mukuda T, Fusamoto H, Kamada T Changes in serum human hepatocyte growth factor levels after transcatheter arterial embolization and partial hepatectomy. Am J Gastroenterol 1992; 87: 1014-1017

49. Kinoshita T, Hirao S, Matsumoto K, Nakamura T Possible endocrine control by hepatocyte growth factor of liver regeneration after partial hepatectomy. Biochem Biophys Res Commun 1991; 177: 330-335

53. Lindroos P, Tsai WH, Zarnegar R, Michalopoulos GK Plasma levels of HGF in rats treated with tumor promoters. Carcinogenesis 1992; 13: 139-141

56. Matsumoto K, Nakamura T Hepatocyte growth factor: molecular structure, roles in liver regeneration and other biological functions. Crit Rev Oncog 1992; 3: 27-54

62. Morimoto H, Nio Y, Imai S, Shiraishi T, Tsubono M, Tseng CC, Tobe T Hepatectomy accelerates the growth of transplanted liver tumor in mice. Cancer Detect Prev 1992; 16: 137-147

70. Panis Y, Lomri N, Emond JC Early gene expression associated with regeneration is intact after massive hepatectomy in rats. J Surg Res 1998; 79: 103-108

80. Sakon M, Monden M, Gotoh M, Kanai T, Umeshita K, Mori T, Tsubouchi H, Daikuhara Y Hepatocyte growth factor concentrations after liver resection. Lancet 1992; 339: 818

83. Scotté M, Masson S, Lyoumi S, Hiron M, Ténière P, Lebreton JP, Daveau M Cytokine gene expression in liver following minor and major hepatectomy in rat. Cytokine 1997; 9: 859-867

84. Selden C, Johnstone R, Darby H, Gupta S, Hodgson HJ Human serum does contain a high molecular weight hepatocyte growth factor: studies pre- and post-hepatic resection. Biochem Biophys Res Commun 1986; 139: 361-366

91. Tomiya T, Ogata I, Fujiwara K Transforming growth factor α levels in liver and blood correlate better than hepatic growth factor with hetatocyte proliferation during liver regeneration. Am J Pathology 1998; 153: 955-961

101. Zarnegar R, DeFrances MC, Kost DP, Lindroos P, Michalopoulos GK Expression of hepatocyte growth factor mRNA in regenerating rat liver after partial hepatectomy. Biochem Biophys Res Commun 1991; 177: 559-565

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[35.] Nay/Fragment 061 27 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 22:58 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:20 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 27-32
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 81, Zeilen: 1ff
Die Besonderheit der laserinduzierten Thermotherapie liegt in der Tatsache begründet, dass auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym verzichtet werden kann und somit im Vergleich zur chirurgischen Resektion mehr funktionelles Lebergewebe erhalten bleibt (56, 60, 61). Somit ist vorstellbar, dass postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Trauma und dem Verzicht auf eine [ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym, immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren (z.B. HGF) geringer ausgeprägt sind.]

56. Nolsøe CP, Torp-Pedersen S, Burcharth F, Horn T, Pedersen S, Christensen NE, Olldag ES, Andersen PH, Karstrup S, Lorentzen T, Holm HH. Interstitial hyperthermia of colorectal liver metastases with a US-guided Nd-YAG laser with a diffuser tip: a pilot clinical study; Radiology 1993;187:333-337

60. Ravikumar TS. Interstitial therapies for liver tumors; Surg Oncol Clin North Am 1996;2:365-377

61. Schneider PD. Liver resection and laser hyperthermia; Surg Clin N Am 1992;72:623-639

Die Besonderheit der laserinduzierten Thermotherapie liegt in der Tatsache begründet, daß auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym verzichtet werden kann und somit im Vergleich zur chirurgischen Resektion mehr funktionelles Lebergewebe erhalten bleibt (67, 73, 82). Somit ist vorstellbar, daß postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Trauma und dem Verzicht auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym, immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren geringer ausgeprägt sind.

67. Nolsøe CP, Torp-Pedersen S, Burcharth F, Horn T, Pedersen S, Christensen NE, Olldag ES, Andersen PH, Karstrup S, Lorentzen T, Holm HH Interstitial hyperthermia of colorectal liver metastases with a US-guided Nd- YAG laser with a diffuser tip: a pilot clinical study. Radiology 1993; 187: 333-337

73. Ravikumar TS Interstitial therapies for liver tumors. Surg Oncol Clin North Am 1996; 2: 365-377

82. Schneider PD Liver resection and laser hyperthermia. Surg Clin N Am 1992; 72: 623-639

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[36.] Nay/Fragment 062 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 21:59 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:16 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 1-4, 7-11
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 81, 82, Zeilen: 81: 4ff; 82: 19ff
[Somit ist vorstellbar, dass postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Trauma und dem Verzicht auf eine] ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym, immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren (z.B. HGF) geringer ausgeprägt sind. Damit unmittelbar verbunden wäre der verminderte Effekt auf das Wachstum residualen Tumorgewebes im Vergleich zur chirurgischen Resektion.

[...] Des weiteren konnten MÖLLER et al. zeigen, dass selbst eine suboptimale laserinduzierte Thermotherapie (44°C über 30 min) im Vergleich zur Scheindurchführung zu einer etwa 50%igen Reduzierung des Tumorvolumens und der Häufigkeit und Ausdehnung intraperitonealer Metastasenstreuung führt (65).


65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

Somit ist vorstellbar, daß postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Trauma und dem Verzicht auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym, immunsuppressive Effekte sowie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren geringer ausgeprägt sind. Damit unmittelbar verbunden wäre der verminderte Effekt auf das Wachstum residualen Tumorgewebes im Vergleich zur chirurgischen Resektion.

[Seite 82]

Des weiteren konnten MÖLLER et al. zeigen, daß selbst eine suboptimale laserinduzierte Thermotherapie (44 °C über 30 Minuten) im Vergleich zur „Scheindurchführung“ zu einer etwa 50%igen Reduzierung des Tumorvolumens und der Häufigkeit und Ausdehnung intraperitonealer Metastasenstreuung führt (61).


61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[37.] Nay/Fragment 063 06 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 22:56 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:12 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 6-11
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 83, Zeilen: 21ff
Der histologische Nachweis von HGF und CTGF ergab ein unterschiedliches Expressionsverhalten innerhalb der Referenztumoren postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie, Leberresektion oder Scheinbehandlung : Die Referenztumoren der Kontrollgruppe zeigten innerhalb der Tumorinvasionsfront während der gesamten Zeitperiode vom 1. bis zu dem 14. postoperativen Tag kontinuierlich eine geringe, zum 14. Tag ansteigende Expression von CTGF. Der immunologische Nachweis der Oberflächenmoleküle CD8, CD54, MHC I und MHC II ergab ein unterschiedliches Expressionsverhalten innerhalb der Referenztumoren postinterventionell nach laserinduzierter Thermotherapie, Leberresektion oder „Scheinbehandlung“:

Die Referenztumoren der Kontrollgruppe zeigten innerhalb der Tumorinvasionsfront während der gesamten Zeitperiode vom 1. bis zum 21. postoperativen Tag kontinuierlich eine geringe Expression von CD8, CD54, MHC I sowie MHC II.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt. Der Text der Quelle wird angepasst.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[38.] Nay/Fragment 064 13 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 22:55 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:08 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 13-30
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 81, 82, Zeilen: 81: 24ff - 82: 1-7
Diese Ergebnisse zeigen, dass die peritoneale Metastasenaussaat nach Leberresektion im Vergleich zur Scheinbehandlung tendenziell erhöht und nach laserinduzierter Thermotherapie verringert ist. Diese Beobachtungen werden durch ähnliche Beobachtungen von der

Arbeitsgruppe MÖLLER et al. bestätigt (65). Im Unterschied zur eigenen Arbeit verwendeten die Autoren jedoch einerseits kein Referenztumormodell und andererseits transplantierten sie ein chemisch induziertes Adenokarzinom des Rattenkolons mittels Fragmenttumorimplantationsverfahren männlichen Wistar- Ratten in die Leber. Nach einer Latenzzeit von 8 Tagen wurden die Tiere einer laserinduzierten Thermotherapie mittels Nd- YAG Laser (46°C an der Tumorgrenze über 30 min), einer Resektion des tumortragenden Leberlappens oder einer Scheintherapie unterzogen. Als Ergebnis konnte beobachtet werden, dass die Häufigkeit und die Ausdehnung der intraperitonealen Metastasenstreuung im beobachteten Zeitraum geringer nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Leberresektion ausgeprägt war. 75% aller Ratten nach laserinduzierter Thermotherapie zeigten postinterventionell keine Anzeichen einer Metastasierung. Demgegenüber zeigten nur 46% der Ratten nach Leberresektion kein intraperitoneales Tumorwachstum.


65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

Diese Ergebnisse zeigen, daß die peritoneale Metastasenaussaat nach Leberresektion im Vergleich zur „Scheinbehandlung“ erhöht und nach laserinduzierter Thermotherapie verringert ist.

Diese Beobachtungen werden durch ähnliche Beobachtungen von der Arbeitsgruppe MÖLLER et al. bestätigt. Im Unterschied zur eigenen Arbeit, verwendeten die Autoren einerseits kein Referenztumormodell und andererseits transplantierten sie ein chemisch induziertes Adenokarzinom des Rattenkolons mittels Fragmenttumorimplantationsverfahren männlichen Wistar-Ratte in die Leber. Nach einer Latenzzeit von 8 Tagen wurden die Tiere einer laserinduzierten Thermotherapie mittels Nd-YAG Laser (46 °C an der Tumorgrenze über 30 Minuten), einer

[Seite 82]

Resektion des tumortragenden Leberlappens oder einer „Scheintherapie“ unterzogen. Als Ergebnis konnte beobachtet werden, daß die Häufigkeit und die Ausdehnung der intraperitonealen Metastasenstreuung im beobachteten Zeitraum geringer nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Leberresektion ausgeprägt war. 75 % aller Ratten nach laserinduzierter Thermotherapie zeigten postinterventionell keine Anzeichen einer Metastasierung. Demgegenüber zeigten nur 46 % der Ratten nach Leberresektion kein intraperitoneales Tumorwachstum.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[39.] Nay/Fragment 065 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 23:00 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 20:04 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 82, 83, Zeilen: 82: 8ff; 83: 1ff
[Dabei wurde während des] Beobachtungszeitraums ein kontinuierlicher Anstieg der Häufigkeit einer Peritonealkarzinose nach Leberresektion und Scheinbehandlung, nicht jedoch nach laserinduzierter Thermotherapie, festgestellt (65). In weiterführenden Versuchen verwendeten MÖLLER et al. das Tumorzell- Suspensionsverfahren (1,0 x 106 Zellen). Nach einer Latenzzeit von 6 Tagen wiesen die Tiere nach laserinduzierter Thermotherapie keine bzw. maximal 3 intraperitoneale Tumoren auf, während die Tiere nach Resektion und Scheintherapie zwischen 4 und über 10 intraperitoneale Tumoren aufwiesen. Demzufolge war die laserinduzierte Thermotherapie auch in dieser Versuchsdurchführung mit einer geringeren intraperitonealen Metastasenstreuung im Vergleich zur Resektion des tumortragenden Leberlappens assoziiert (65).

Als eine weitere mögliche pathophysiologische Ursache für die unterschiedliche extrahepatische Rezidiventstehung nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Resektion vermuten NAMIENO et al., dass die chirurgische Leberresektion promovierend auf extrahepatisches Tumorgewebe wirken könnte (149). In diesem Zusammenhang konnten EGGERMONT et al. in einem intraperitonealen Tumormodell zeigen, dass der chirurgische Eingriff der Laparotomie ein verstärktes Tumorwachstum in der gesamten Peritonealhöhle induziert. Der immuntherapeutische Effekt von Interleukin- 2 und natürlichen Killerzellen wurde nach dem chirurgischen Eingriff signifikant reduziert. Aus diesem immunsuppressiven Effekt resultiert einerseits die Bereitschaft für postoperative Infektionen und andererseits die Wachstumsförderung von peritonealen Residualtumoren (128).

Als weiterer Erklärungsansatz wird diskutiert, dass das chirurgische Trauma oder die Gewebemanipulation die Verbreitung von Tumorzellen in die Blutzirkulation und somit in umliegendes Gewebe induziert (149, 150, 151, 48). MÖLLER et al. stellen jedoch aufgrund ihrer Ergebnisse eine Gegenhypothese auf, denn das starke Auftreten von intraperitonealen Metastasen bei Ratten, die einer Scheindurchführung der laserinduzierten Thermotherapie unterzogen wurden, zeigte, dass eine stärkere Manipulation des Tumors während der Lasertherapie als während der Leberresektion stattgefunden haben muss. Als Erklärung für die geringere Häufigkeit und Verbreitung der Metastasen nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich [zur Resektion erscheint die chirurgische Manipulation mit Verbreitung der Tumorzellen in die Zirkulation während der Behandlung somit relativ unwahrscheinlich (65).]


48. Nishizaki T, Matsumata T, Kanematsu T, Yasunaga C, Sugimachi K. Surgical manipulation of VX2 carzinoma in the rabbit liver evokes enhancement of metastasis; J Surg Res 1990;49:92-97

65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

128. Castaing D, Houssin D, Bismuth H. In: Castaing D, Houssin D (Hrsg.) Hepatic and portal surgery in the rat; Masson, Paris; 1980

149. Choy A, McCulloch P. Induction of tumor cell shedding into effluent venous blood breast cancer surgery; Br J Surg 1996;73:79-82

150. Eschwège P, Dumas F, Blanchet P, Le Maire V, Benoit G, Jardin A, Lacour B, Loric S. Haematogenous dissemination of prostatic epithelial cells during radical prostatectomy; Lancet 1995;346:1528-1530

151. Hansen E, Wolff N, Knuechel R, Ruschoff J, Hofstaedter F, Taeger K. Tumor cells in blood shed from the surgical field; Arch Surg 1995;130:387-393

Dabei wurde während des Beobachtungszeitraums ein kontinuierlicher Anstieg der Häufigkeit einer Peritonealkarzinose nach Leberresektion und „Scheinbehandlung“, nicht jedoch nach laserinduzierter Thermotherapie, festgestellt (61).

In weiterführenden Versuchen verwendeten MÖLLER et al. das Tumorzellsuspensionsverfahren (1,0 x 106 Zellen). Nach einer Latenzzeit von 6 Tagen wiesen die Tiere nach laserinduzierter Thermotherapie keine bzw. maximal 3 intraperitoneale Tumoren auf, während die Tiere nach Resektion und „Scheintherapie“ zwischen 4 und über 10 intraperitoneale Tumoren aufwiesen. Demzufolge war die laserinduzierte Thermotherapie auch in dieser Versuchsdurchführung mit einer geringeren intraperitonealen Metastasenstreuung im Vergleich zur Resektion des tumortragenden Leberlappens assoziiert (61).

[...]

Als eine mögliche pathophysiologische Ursache für die unterschiedliche extrahepatische Rezidiventstehung nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Resektion vermuten NAMIENO et al., daß die chirurgische Leberresektion promovierend auf extrahepatisches Tumorgewebe wirken könnte (64). In diesem Zusammenhang konnten EGGERMONT et al. in einem intraperitonealen Tumormodell zeigen, daß der chirurgische Eingriff der Laparotomie ein verstärktes Tumorwachstum in der gesamten Peritonealhöhle induziert. Der immuntherapeutische Effekt von Interleukin-2 und natürlichen Killerzellen wurde nach dem chirurgischen Eingriff signifikant reduziert. Aus diesem immunsuppressiven Effekt resultiert einerseits die Bereitschaft für postoperative Infektionen und andererseits die Wachstumsförderung von peritonealen Residualtumoren (25).

[Seite 83]

Als weiterer Erklärungsansatz wird diskutiert, daß das chirurgische Trauma oder die Gewebemanipulation die Verbreitung von Tumorzellen in die Blutzirkulation und somit in umliegendes Gewebe induziert (18, 28, 40, 66). MÖLLER et al. stellen jedoch aufgrund ihrer Ergebnisse eine Gegenhypothese auf, denn das starke Auftreten von intraperitonealen Metastasen bei Ratten, die einer „Scheindurchführung“ der laserinduzierten Thermotherapie unterzogen wurden, zeigte, daß eine stärkere Manipulation des Tumors während der Lasertherapie als während der Leberresektion stattgefunden haben muß. Als Erklärung für die geringere Häufigkeit und Verbreitung der Metastasen nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Resektion erscheint die chirurgische Manipulation mit Verbreitung der Tumorzellen in die Zirkulation während der Behandlung somit relativ unwahrscheinlich (61).


18. Choy A, McCulloch P Induction of tumor cell shedding into effluent venous blood breast cancer surgery. Br J Surg 1996; 73: 79-82

25. Eggermont AMM, Steller EP, Sugarbaker PH Laparotomy enhances intraperitoneal tumor growth and abrogates the antitumor effects of interleukin-2 and lymphokine-activated killer cells. Surgery 1987; 102: 71-78

28. Eschwège P, Dumas F, Blanchet P, Le Maire V, Benoit G, Jardin A, Lacour B, Loric S Haematogenous dissemination of prostatic epithelial cells during radical prostatectomy. Lancet 1995; 346: 1528-1530

40. Hansen E, Wolff N, Knuechel R, Ruschoff J, Hofstaedter F, Taeger K Tumor cells in blood shed from the surgical field. Arch Surg 1995; 130: 387-393

61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

64. Namieno T, Tackeichi N, Hata Y, Uchino J, Kobayashi H Kinetic changes of liver regeneration and hepatocellular carcinoma cells after partial hepatectomy in rats. Gastroenterol Jpn 1991; 26: 29-36

66. Nishizaki T, Matsumata T, Kanematsu T, Yasunaga C, Sugimachi K Surgical manipulation of VX2 carzinoma in the rabbit liver evokes enhancement of metastasis. J Surg Res 1990; 49: 92-97

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[40.] Nay/Fragment 066 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 22:21 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 19:56 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 83, Zeilen: 8ff
[Als Erklärung für die geringere Häufigkeit und Verbreitung der Metastasen nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich] zur Resektion erscheint die chirurgische Manipulation mit Verbreitung der Tumorzellen in die Zirkulation während der Behandlung somit relativ unwahrscheinlich (65). Als Hauptursache für das verringerte Auftreten extrahepatischer Metastasierung nach laserinduzierter Thermotherapie vermuten MÖLLER et al. immunologische Mechanismen. Die Autoren sind der Überzeugung, dass selbst im Anschluss an die suboptimal durchgeführte LITT eine Aktivierung immunologischer Reaktionen ausschlaggebend für eine verminderte Häufigkeit und Ausdehnung peritonealer Metastasenstreuung sei (65). Diese Hypothese bedarf der Überprüfung in weiterführenden experimentellen Studien.

65. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG. Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver; Br J Cancer 1998;77:1884-1892

Als Erklärung für die geringere Häufigkeit und Verbreitung der Metastasen nach laserinduzierter Thermotherapie im Vergleich zur Resektion erscheint die chirurgische Manipulation mit Verbreitung der Tumorzellen in die Zirkulation während der Behandlung somit relativ unwahrscheinlich (61).

Als Hauptursache für das verringerte Auftreten extrahepatischer Metastasierung nach laserinduzierter Thermotherapie vermuten MÖLLER et al. immunologische Mechanismen. Die Autoren sind der Überzeugung, daß selbst im Anschluß an die suboptimal durchgeführte LITT eine Aktivierung immunologischer Reaktionen ausschlaggebend für eine verminderte Häufigkeit und Ausdehnung peritonealer Metastasenstreuung sei (61). Diese Hypothese bedarf weiterer Überprüfung in weiterführenden experimentellen Studien.


61. Möller PH, Ivarsson K, Stenram U, Randnell M, Tranberg KG Comparsion between interstitial laser thermotherapy and excision of an adenocarcinoma transplanted into rat liver. Br J Cancer 1998; 77: 1884-1892

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[41.] Nay/Fragment 067 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. August 2014, 23:04 Graf Isolan
Erstellt: 9. August 2014, 19:50 (Hindemith)
Boerner 2000, Fragment, Gesichtet, Nay, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 1-10, 12-24
Quelle: Boerner 2000
Seite(n): 89, Zeilen: 1ff
5. Zusammenfassung

In der vorliegenden Studie wurde am Lebermetastasenmodell der Ratte der Einfluss einer in situ Ablation intrahepatischer Tumoren mittels laserinduzierter Thermotherapie (LITT) auf residuales intrahepatisches Tumorgewebe im Vergleich zur chirurgischen Leberresektion sowie die unterschiedliche Expression von HGF und CTGF in gesundem Lebergewebe, Tumoren oder nach LITT untersucht. Es wurde überprüft, ob die laserinduzierte Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Traumas und dem Verzicht auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym zu einer Wachstumsinhibition residualen Tumorgewebes führt. [...]

Hierzu erfolgte bei 75 männlichen WAG- Ratten mittels Tumorzellsuspensionsverfahren die standardisierte Induktion von jeweils einem Tumor in den linken (entspricht dem Behandlungstumor) und in den rechten Leberlappen (entspricht dem Referenztumor).

Der Behandlungstumor im linken Leberlappen diente zur Durchführung des entsprechenden Therapieverfahrens, der Referenztumor im rechten Leberlappen blieb unbehandelt und diente der Verlaufsbeobachtung. Nach einer Latenzzeit von sieben Tagen wurden die Tiere in drei Versuchstiergruppen randomisiert: In der Lasergruppe erfolgte eine vollständige Tumorablation des Behandlungstumors im linken Leberlappen mittels laserinduzierter Thermotherapie (LITT), in der Resektionsgruppe erfolgte eine anatomiegerechte Resektion des Behandlungstumors durch eine Hemihepatektomie links und in der Kontrollgruppe wurde eine Scheinbehandlung (keine Therapie) durchgeführt.

7. Zusammenfassung

In der vorliegenden Studie wurde am Lebermetastasenmodell der Ratte der Einfluß einer in-situ Ablation intrahepatischer Tumoren mittels laserinduzierter Thermotherapie (LITT) auf residuales intrahepatisches Tumorgewebe im Vergleich zur chirurgischen Leberresektion untersucht. Es sollten die Hypothesen überprüft werden, ob die laserinduzierte Thermotherapie im Gegensatz zur Leberresektion, aufgrund des geringeren Traumas und dem Verzicht auf eine ausgedehnte Entfernung von gesundem Leberparenchym zu keiner Wachstumsbeschleunigung residualen Tumorgewebes führt [...].

Hierzu erfolgte bei 90 männlichen WAG-Ratten standardisiert die Induktion von jeweils einem Tumor in den linken (entspricht dem Behandlungstumor) und einem in den rechten Leberlappen (entspricht dem Referenztumor) mittels Tumorzellsuspensionsverfahren. Der Behandlungstumor im linken Leberlappen diente zur Durchführung des entsprechenden Therapieverfahrens, der Referenztumor im rechten Leberlappen blieb unbehandelt und diente der Verlaufsbeobachtung. Nach einer Latenzzeit von sieben Tagen wurden die Tiere in drei Versuchstiergruppen randomisiert: In der Lasergruppe erfolgte eine vollständige Tumorablation des Behandlungstumors im linken Leberlappen mittels laserinduzierter Thermotherapie (LITT), in der Resektionsgruppe erfolgte eine anatomiegerechte Resektion des Behandlungstumors als Hemihepatektomie links und in der Kontrollgruppe wurde eine „Scheinbehandlung“ durchgeführt.

Anmerkungen

Die Quelle ist hier nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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