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Nig/Fragment 012 04

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 4-30
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 20ff; 5: 1ff
2.1.7 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand-Rezeptor-Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, (Aroian, et al. 1990). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden (Wasserman und Freeman 2000). Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität (Guy et al.1994).

Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen.

Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Olayioye et al. 2000). Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet (Klapper et al.1999). Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z. B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z. B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg aktiviert.

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2).


3. Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990): The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699

122. Wasserman JD, Freeman M (2000): Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

36. Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994): Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6

74. Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000): The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp 3159-3167

50. Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y (1999): The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000

1.4.1 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand- Rezeptor Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, [1]). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden [113]. Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der

[Seite 5]

ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität [29]. Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen- Wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen. Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Abb.3) [68]. Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet [45]. Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z.B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z.B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg gestartet.

[...]

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2) [16].


1 Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990) The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699.

16 Citri A, Skaria KB, Yarden Y. (2003) The deaf and the dumb: the biology of ErbB-2 and ErbB-3. Exp Cell Res. 284(1):54-65.

29 Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994) Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6.

45 Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y. (1999) The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000.

68 Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000) The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp3159-3167

113 Wasserman JD, Freeman M (2000) Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Singulus

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