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Nig/Fragment 047 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-27
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 55, 56, 57, Zeilen: 55: 11 ff.; 56: 1 ff.; 57: 6 ff.
[Bei Verwendung eines höheren Objektives und] einer größeren Lichtstärke erschien die Färbung intensiver. Ferner resultierte aus einem dünneren Gewebeschnitt eine geringere Signalintensität, da das lichtmikroskopisch sichtbare Signal der immunhistochemischen Färbung durch eine Aufsummierung von Einzelsignalen entsteht. Die Problematik bei der Beurteilung des HercepTest- Scores, speziell bei einer Differenzierung zwischen 1+ und 2+ beziehungsweise 2+ und 3+, ist ein häufig diskutiertes Thema in der Literatur.

5.3.2 Bewertung der Immunhistochemie zur Darstellbarkeit von HER2/neu

Der Nachweis einer Überexpression des HER-2/neu- Rezeptorproteins ist durch die IHC möglich. Die ICH ist ein kostengünstiges und zugleich zügiges Verfahren. Die Technik erfordert einen geringeren methodischen Aufwand als die FISH und ist im Allgemeinen in pathologischen Instituten etabliert (Hoang et al. 2000; Pauletti et al. 2000; Wang et al. 2000; Perez et al. 2002). Ferner kann mittels IHC auch in den seltenen Fällen (3-10%) eine HER-2/neu- Proteinüberexpression nachgewiesen werden, in denen eine Genamplifikation fehlt (Slamon et al. 1989b, Pauletti et al. 1996, Persons et al. 1997, Jacobs et al. 1999, Jimenez et al 2002, Lebeau et al. 2001). Zur Bestimmung der HER-2/neu- Proteinexpression stehen viele verschiedene Anti-HER- 2/neu-Antikörper mit einer hohen Variabilität bezüglich der Sensitivität und der Spezifität zur Verfügung (Busmanis et al. 1994, Press et al. 1994). Außer von der Wahl der Antikörper sind die Ergebnisse der immunhistochemischen Färbung vom präparativen Vorgehen, der Antigendemaskierung sowie Unterschieden in der Gewebefixierung und der Gewebeverarbeitung abhängig (Wang et al. 2000, Bartlett et al. 2001, Hanna et al. 2001). So zeigen beispielsweise verschiedene Antikörper je nach Fixierung verschiedene Färbeintensitäten (Penault-Llorca et al. 1995). Unterschiedliche Auswertungsschemata (Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001) und eine subjektive Bewertung der HER-2/neu- Proteinüberexpression (Hoang et al. 2000, Bartlett et al. 2001) erschweren einen Vergleich verschiedener Ergebnisse.

[Seite 55]

Die IHC ermöglicht den Nachweis einer Überexpression des HER-2/neu- Rezeptorproteins. Sie stellt ein relativ schnelles und vergleichsweise kostengünstiges Verfahren dar. Die Technik erfordert einen geringeren methodischen Aufwand als die FISH und ist im allgemeinen in pathologischen Instituten etabliert [Hoang et al. 2000, Pauletti et al. 2000, Wang et al. 2000, Leyland-Jones 2001, Perez et al. 2002]. Ferner kann mittels IHC auch in den seltenen Fällen (3-10%) eine HER-2/neu- Proteinüberexpression nachgewiesen werden, in denen eine Genamplifikation fehlt [Slamon et al. 1989a, Kallioniemi et al. 1992, Pauletti et el. 1996, Persons et al. 1997, Jacobs et al. 1999, Jimenez et al. 2000, Lebeau et al. 2001].

Zur Bestimmung der HER-2/neu-Proteinexpression stehen viele verschiedene Anti- HER-2/neu-Antikörper mit einer hohen Variabilität bezüglich der Sensitivität und der Spezifität zur Verfügung [Busmanis et al. 1994, Press et al. 1994b]. Außer von der Wahl der Antikörper sind die Ergebnisse der immunhistochemischen Färbung vom präparativen Vorgehen, der Antigendemaskierung sowie Unterschieden in der Gewebefixierung und der Gewebeverarbeitung abhängig [Wang et al. 2000, Bartlett et al. 2001, Hanna 2001, Leyland-Jones 2001]. So zeigen beispielsweise verschiedene Antikörper je nach Fixierung verschiedene Färbeintensitäten [Penault-Llorca et al. 1994].

[Seite 56]

Unterschiedliche Auswertungsschemata [Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001] und eine subjektive Bewertung der HER-2/neu- Proteinüberexpression [Hoang et al. 2000, Bartlett et al. 2001] erschweren einen Vergleich verschiedener Ergebnisse.

[Seite 57]

Bei Verwendung eines höheren Objektives und einer größeren Lichtstärke erschien die Färbung intensiver. Ferner resultierte aus einem dünneren Gewebeschnitt eine geringere Signalintensität, da das lichtmikroskopisch sichtbare Signal der immunhistochemischen Färbung durch eine Aufsummierung von Einzelsignalen entsteht. Die Problematik bei der Beurteilung des HercepTest-Scores, speziell bei einer Differenzierung zwischen 1+ und 2+ beziehungsweise 2+ und 3+, wurde im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen im Kollegenkreis bestätigt und diskutiert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Bemerkenswert die Übereinstimmungen auch in ungewöhnlichen Kleinigkeiten wie dem Dehnungs-e beim Genitiv von Objektiv (Objektives).

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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