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29 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Nig/Fragment 023 01 - Diskussion
Bearbeitet: 30. May 2014, 19:31 Graf Isolan
Erstellt: 29. May 2014, 08:23 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-3
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 8ff; 16: 1ff
Beispiele für den lichtmikroskopischen Aspekt der vier unterschiedlichen Färbescores sind in der nachstehenden

Abbildung 12 illustriert.

Nig 023a diss.png

Abbildung 12: Immunhistochemische HER2/neu -Färbeergebnisse bei vier verschiedenen Plattenepithelkarzinomen: Norm (oben links); 1+ (oben rechts); 2+ (unten links); 3+ (unten rechts)

Beispiele für den lichtmikroskopischen Aspekt der vier unterschiedlichen Färbescores sind in der nachstehenden Abb. 1 illustriert.

[Seite 16]

Nig 023a source.png

Abb. 1: Immunhistochemische HER2/neu-Färbeergebnisse bei vier verschiedenen muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen mit den Scores 0 (links oben), 1+ (rechts oben), 2+ (links unten) und 3+ (rechts unten; Originalvergrößerung: jeweils 600x)

Anmerkungen

Der Untersuchungsgegenstand und die Abbildungen sind unterschiedlich, Struktur und z.T. der Wortlaut sind jedoch übernommen.

Man beachte, dass vor und auch nach der hier dokumentierten Stelle aus der gleichen Quelle übernommen wurde: Nig/Fragment_022_06, Nig/Fragment_024_01.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Nig/Fragment 053 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:29 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 22:27 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vorsteher 2004

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-19
Quelle: Vorsteher 2004
Seite(n): 75, Zeilen: 1ff
[Es hatte bei un]seren Ergebnissen im Gegenteil eher den Anschein, als wäre in den invasiven Karzinomen die Färbung teilweise schwächer, so als würde der Rezeptor im Vergleich zum Normalepithel herunter reguliert werden. Dies stimmt mit den Ergebnissen von Kimmig et al. (1997) und Pfeiffer et al. (1998) überein, wo dieses nur für Plattenepithelkarzinome postuliert wurde. Dies lässt vermuten, dass eine Entdifferenzierung der Zellen im Laufe der malignen Transformation zu einer Reduktion von EGFR führen kann. Es gibt Studien, die besagen, dass HPV-immortalisierte Keratinozyten nicht länger eines EGF-Stimulus als Wachstumsreiz bedürfen, was bedeuten würde, dass eine EGFR-Aktivierung in der Mundschleimhaut als Proliferationsreiz nicht mehr essentiell ist und damit eine reduzierte EGFR-Expression erklärt werden könnte. Teilweise war das Färbemuster in den invasiven Karzinomen bei unserer Auswertung wie bei Berchuck et al. (1990) homogen über das gesamte Epithel verteilt und nicht wie im gesunden Epithel auf die basalen Schichten beschränkt. Es kam in unseren Präparaten jedoch auch vor, dass in den Tumorzellnestern das gleiche Muster wie im gesunden Epithel gefunden wurde mit einer stärkeren Färbung der basalen Zellen und einer schwächeren Färbung der Zellen in der Mitte der Nester. Dies lässt ein der ursprünglichen Funktion des Epithels nahe liegendes Verhalten des Tumors vermuten, was gegen eine starke Entdifferenzierung spricht. Ein ähnliches Färbemuster wurde auch von Kersemakers et al. (1999) beschrieben. Es hatte bei unseren Ergebnissen im Gegenteil eher den Anschein, als wäre in den invasiven Karzinomen die Färbung teilweise schwächer, so als würde der Rezeptor im Vergleich zum Normalepithel herunterreguliert werden. Dies stimmt mit den Ergebnissen von Kimmig et al. (1997) und Pfeiffer et al. (1998) überein, wobei dieses nur für Plattenepithelkarzinome postuliert wurde. Dies lässt vermuten, dass eine Entdifferenzierung der Zellen im Laufe der malignen Transformation zu einer Reduktion von EGFR führen kann. Es gibt Studien, die besagen, dass HPV-immortalisierte Keratinozyten nicht länger eines EGF-Stimulus als Wachstumsreiz bedürfen, was bedeuten würde, dass eine EGFR-Aktivierung in Zervixkarzinomen als Proliferationsreiz nicht mehr essentiell ist und damit eine reduzierte EGFR-Expression erklärt werden könnte (Creek et al. 1995).

Teilweise war das Färbemuster in den invasiven Karzinomen bei unserer Auswertung wie bei Berchuck et al. (1990) homogen über das gesamte Epithel verteilt und nicht wie im gesunden Epithel auf die basalen Schichten beschränkt. Es kam in unseren Präparaten jedoch auch vor, dass in den Tumorzellnestern das gleiche Muster wie im gesunden Epithel gefunden wurde mit einer stärkeren Färbung der basalen Zellen und einer schwächeren Färbung der Zellen in der Mitte der Nester. Dies lässt ein der ursprünglichen Funktion des Epithels naheliegendes Verhalten des Tumors vermuten, was gegen eine starke Entdifferenzierung spricht. Ein ähnliches Färbemuster wurde auch von Kersemakers et al. (1999) beschrieben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quellef ehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Nig/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:28 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 10:06 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-9
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 6ff; 21: 1-2
3.3 Statistische Auswertung

Alle statistischen Berechnungen erfolgten mit Hilfe des SPSS®-Statistikprogramms (SPSS, München). Das Signifikanzniveau (p) betrug jeweils <0,05. Die Zusammenhänge zwischen den immunhistochemischen Ergebnissen und anderen klinisch-pathologischen Parametern wurden in Kreuztabellen unter Verwendung des Pearson- χ2-Tests auf statistische Signifikanz geprüft. Nach Anfertigung von Kaplan- Meier-Überlebenskurven wurden Gruppenvergleiche unter Verwendung des log-rank Testes vorgenommen. In die Multivariat-Analyse wurden nur diejenigen Parameter eingeschleust, die in der Univariat-Analyse einen p-Wert von <0,10 erzielt hatten.

2.4. Statistische Auswertung

Alle statistischen Berechnungen erfolgten mit Hilfe des SPSS®-Statistikprogramms (SPSS, München). Das Signifikanzniveau (p) betrug jeweils <0,05. Die Zusammenhänge zwischen den immunhistochemischen Ergebnissen und anderen klinisch-pathologischen Parametern wurden in Kreuztabellen unter Verwendung des Pearson-χ2-Tests auf statistische Signifikanz geprüft. Nach Anfertigung von Kaplan-Meier-Überlebenskurven wurden Gruppenvergleiche unter Verwendung des log-rank Testes vorgenommen.

[Seite 21]

In die Multivariat-Analyse wurden nur diejenigen Parameter eingeschleust, die in der Univariat-Analyse einen p-Wert von <0,10 erzielt hatten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Nig/Fragment 052 10 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:27 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 22:24 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vorsteher 2004

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 10-30
Quelle: Vorsteher 2004
Seite(n): 74, 75, Zeilen: 74: 10ff; 75: 1
Im normalen Plattenepithel fand sich bei den durchgeführten Untersuchungen vor allem in den basalen und parabasalen Schichten eine kräftige EGFR-Färbung, die zu den oberen, weiter differenzierten Schichten hin abnahm bzw. ganz verschwand, was mit den Ergebnissen von Goeppinger et al. (1989) und Berchuck et al.(1990) übereinstimmt. Dies ließ Maruo et al. (1992) eine Rolle des Rezeptors bei der Proliferation des Plattenepithels vermuten, wohingegen er bei der Differenzierung des Epithels offensichtlich an Einfluss verliert, ähnlich wie HER2.

Auch in unserer Studie waren die Färbungen überwiegend membranständig mit einer schwachen bis mäßigen zytoplasmatischen Färbung. Dies entspricht der Lokalisation des membranständigen Rezeptors, der im Zuge der Internalisation und des Recycling-Mechanismus zu bestimmten Zeitpunkten auch im Zytosol nachweisbar ist. Insgesamt war das Färbemuster homogen. Eine starke Expression fanden wir in 33,3 Prozent der Fälle. Eine recht ähnliche Anzahl an Überexpressionen finden sich auch bei Krister et al. (1996) [sic] der Plattenepithelkarzinome in der der Mundschleimhaut recht ähnlichen Zervixschleimhaut untersuchte. Er stellte bei 28,5 Prozent von 132 Plattenepithelkarzinomen der Zervix eine Expression, die als Überexpression beschrieben wurde, fest.

Da der Rezeptor im normalen Plattenepithel deutlich exprimiert wird, kann im Vergleich zu den invasiven Karzinomen kaum von einer Überexpression des EGF-Rezeptors gesprochen werden wie dies Ozanne et al. (1986) taten.


[...]

Im normalen Plattenepithel fand sich bei den durchgeführten Untersuchungen vor allem in den basalen und parabasalen Schichten eine kräftige EGFR-Färbung, die zu den oberen, weiter differenzierten Schichten hin abnahm bzw. ganz verschwand, was mit den Ergebnissen von Goeppinger et al. (1989) und Berchuck et al. (1990) übereinstimmt. Dies ließ Maruo et al. (1992) eine Rolle des Rezeptors bei der Proliferation des Plattenepithels vermuten, wohingegen er bei der Differenzierung des Epithels offensichtlich an Einfluss verliert, ähnlich wie HER2. Die Färbungen waren überwiegend membranständig mit einer schwachen bis mäßigen zytoplasmatischen Färbung. Dies entspricht der Lokalisation des membranständigen Rezeptors, der im Zuge der Internalisation und des Recycling-Mechanismusses [sic] zu bestimmten Zeitpunkten auch im Zytosol nachweisbar ist.

Insgesamt war das Färbemuster sehr homogen, zumeist waren ca. 90 Prozent der Zellen gleichmäßig angefärbt.

Eine starke Expression fanden wir in 55 Prozent der Fälle. Diese Zahlen stimmen in etwa mit denen aus der Literatur überein (Berchuck et al. 1990, Hale et al. 1992 und 1993). Kim et al. (1991) hingegen fanden bei 40 invasiven Zervixkarzinomen beider histologischen Subtypen in 72,5 Prozent eine Überexpression und Kristensen et al. (1996) fanden in nur 28,5 Prozent von 132 Plattenepithelkarzinomen der Zervix eine Überexpression. [...]

Da der Rezeptor im normalen Plattenepithel deutlich exprimiert wird, kann im Vergleich zu den invasiven Karzinomen kaum von einer Überexpression des EGF-Rezeptors gesprochen

[Seite 75]

werden wie dies Ozanne et al. (1986) taten.


[...]

Kristensen GB, Holm R, Abeler VM and Trope CG. Evaluation of the prognostic significance of cathepsin D, epidermal growth factor receptor, and c-erb B-2 in early cervical squamous cell carcinoma. Cancer 1996: 78, 433-440

[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit findet sich weder Kristensen et al. (1996) noch "Krister et al. (1996)".

Sichter
(Hindemith) Schumann

[5.] Nig/Fragment 025 19 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:25 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 10:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 19-25
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 21ff: 20: 4ff
Die Signalauswertung erfolgte an einem Fluoreszenzmikroskop AXIOPLAN der Firma Zeiss, das mit einem geeigneten Rot- und Grün-Multi-Bandpass-Filterset ausgestattet war. Bei jedem Präparat wurden Tumorzellkerne bei 650-facher Vergrößerung (in Ölimmersion) evaluiert, indem in jedem Zellkern die Anzahl grüner Signale gezählt wurde. Ein Beispiel für ein Plattenepithelkarzinom mit positiver HER2/neu-Genamplifikation ist in der nachstehenden

Abbildung 13 illustriert.

Die Signalauswertung erfolgte ohne Kenntnis der Ergebnisse der immunohistochemischen Färbeergebnisse an einem Fluoreszenzmikroskop AXIOPLAN der Firma Zeiss (Göttingen), das mit einem geeigneten Rot- und Grün-Multi-Bandpass-Filterset ausgestattet war. Bei jedem Präparat wurden 60 Tumorzellkerne bei 1000-facher Vergrößerung (in Ölimmersion) evaluiert, indem in jedem Zellkern die Anzahl roter und grüner Signale gezählt wurde.

[Seite 20]

Ein Beispiel für ein Harnblasenkarzinom mit positiver HER2/neu-Genamplifikation ist in der nachstehenden Abb. 2 illustriert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[6.] Nig/Fragment 045 02 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:23 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 10:13 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 2-24
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 10, 30, Zeilen: 10: 10ff; 30: 3ff
Seit Mitte der 1990er Jahre ist bekannt, dass die Expression von HER2/neu beim Mammakarzinom ein unabhängiges prognostisches Kriterium darstellt (Slamon et al. 1989; Fisher et al. 1993; Lonn et al. 1995). Dies konnte inzwischen auch für andere maligne Tumoren, wie beispielsweise Karzinome der Zervix uteri (Niibe et al. 2003), des Corpus uteri (Rolitsky et al.1999), des Ovars (Slamon et al. 1989), der Prostata (Ross et al. 1997; Fossa et al. 2002), der Lunge (Micke et al. 2001; Cox et al 2001), der Speicheldrüsen (Muller et al. 1994; Press et al. 1994a), des Magens (Yonemura et al. 1998) oder des Kolons (Osako et al. 1998) gezeigt werden.

Überexpression von HER2/neu ist assoziiert mit einer erhöhten Proliferationsrate der Zellen, einem erhöhten angiogenetischen Potential und verminderter Zelladhäsion. Beim Mammakarzinom konnte gezeigt werden, dass in ungefähr 30% der Fälle eine Überexpression des HER2/neu-Gens vorliegt, welche auch mit einem schlechteren klinischen Verlauf korreliert (Tzahar et al. 1996). Daher wird die Überexpression von HER2/neu als wichtiger prognostischer Faktor insbesondere bei Patientinnen, die bereits Lymphknotenmetastasen entwickelt haben, angesehen (Toikkanen et al. 1992). Weiterhin konnte am Mammakarzinom die Wirksamkeit einer Kombinationstherapie mit dem monoklonalen Antikörper Transtuzumab (Herceptin® bei HER2/neu-überexprimierenden Tumoren gezeigt werden (Slamon et al. 2001a; Ranson und Sliwkowski, 2002). Auch am Plattenepithelkarzinom wurde in zahlreichen Studien der immunhistochemische HER2/neu-Status untersucht. Die dabei publizierten Ergebnisse sind recht uneinheitlich: So schwankt der Anteil der als HER2/neuüberexprimierend beschriebenen Plattenepithelkarzinome zwischen 11 % und 53 % (Scheer et al. 2003).

[Seite 10]

Überexpression von HER2/neu ist assoziiert mit einer erhöhten Proliferationsrate der Zellen, einem erhöhten angiogenetischen Potential und verminderter Zelladhäsion. Beim Mammakarzinom konnt [sic] gezeigt werden, dass in ungefähr 30 % Prozent der Fälle eine Überexpression des HER2/neu-Gens vorliegt, welche auch mit einem schlechteren klinischen Verlauf korreliert (Tzahar et al., 1996). Daher wird die Überexpression von HER2/neu als wichtiger prognostischer Faktor insbesondere bei Patientinnen, die bereits Lymphknotenmetastasen entwickelt haben, angesehen (Toikkanen et al., 1992). Weiterhin konnte am Mammakarzinom die Wirksamkeit einer Kombinationstherapie mit dem monoklonalen Antikörper Transtuzumab (Herceptin®) und einem Chemotherapeutikum bei HER2/neu überexprimierenden Tumoren gezeigt werden (Slamon et al., 2001; Ranson und Shiwkowski, 2002).

[Seite 30]

Seit Mitte der 1990er Jahre ist bekannt, dass die Expression von HER2/neu beim Mammakarzinom ein unabhängiges prognostisches Kriterium darstellt (Slamon et al., 1989; Fisher et al., 1990; Lonn et al., 1995). Dies konnte inzwischen auch für andere maligne Tumoren wie beispielsweise Karzinome der Zervix uteri (Niibe et al., 2003), des Corpus uteri (Rolitsky et al., 1999), des Ovars (Slamon et al., 1989), der Prostata (Ross et al., 1997; Fossa et al., 2002), der Lunge (Micke et al., 2001; Cox et al., 2001), der Speicheldrüsen (Muller et al., 1994; Press et al., 1994), des Magens (Yonemura et al., 1998) oder des Kolons (Osako et al., 1998) gezeigt werden.

Auch am Harnblasenkarzinom wurde in zahlreichen Studien der immunhistochemische HER2/neu-Status untersucht. Die dabei publizierten Ergebnisse sind recht uneinheitlich: So schwankt der Anteil der als HER2/neu-überexprimierend beschriebenen Harnblasentumoren zwischen 2 % (McCann et al., 1990) und 74 % (Zhau et al., 1990).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[7.] Nig/Fragment 050 14 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:19 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 12:02 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 14-20
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 30, Zeilen: 11ff
Am Plattenepithelkarzinom wurden zahlreichen [sic] Studien des immunhistochemische HER2/neu-Status untersucht. Die dabei publizierten Ergebnisse sind uneinheitlich: So schwankt der Anteil der als HER2/neu-überexprimierend beschriebenen Plattenepithelkarzinom zwischen 11-% und 53-% (Scheer et al.2003). Diese großen Schwankungen sind in erster Linie durch Unterschiede im Studiendesign, in der immunhistochemischen Färbetechnik und in der Auswertungsmethodik (Lebeau et al. 2001), verschiedene Auswertungsschemata (Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001), verschiedene Gewebefixierungen und Gewebeverarbeitungen (Wang et al. 2000, Hanna 2001, Lebeau et al. 2001) sowie in der Auswertung unterschiedlicher Tumorarten begründet. Auch am Harnblasenkarzinom wurde in zahlreichen Studien der immunhistochemische HER2/neu-Status untersucht. Die dabei publizierten Ergebnisse sind recht uneinheitlich: So schwankt der Anteil der als HER2/neu-überexprimierend beschriebenen Harnblasentumoren zwischen 2 % (McCann et al., 1990) und 74 % (Zhau et al., 1990). Diese großen Schwankungen sind in erster Linie durch Unterschiede im Studiendesign, in der immunhistochemischen Färbetechnik und in der Auswertungsmethodik zu erklären.
Anmerkungen

Der zweite Teil des letzten hier dokumentierten Satzes stammt aus einer anderen Quelle: Nig/Fragment_050_18.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[8.] Nig/Fragment 052 08 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:18 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 12:24 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 8-10
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 31, Zeilen: 8-10
Die häufigsten Mechanismen, die einer Überexpression eines Onkogens auf molekulare [sic] Ebene zugrunde liegen, sind Genamplifikation, Punktmutation, Translokation oder transkriptionelle Hochregulation. Die häufigsten Mechanismen, die einer Überexpression eines Onkogens auf molekularer Ebene zugrunde liegen, sind Genamplifikation, Punktmutation, Translokation oder transkriptionelle Hochregulation.
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[9.] Nig/Fragment 053 20 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:16 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 12:26 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 20-31
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 32, Zeilen: 15ff
5.8 Therapeutische Möglichkeiten

Seit einigen Jahren ist beim Mammakarzinom bekannt, dass im fortgeschrittenen (metastasierten) Status die Kombinationsbehandlung von Trastuzumab (Herceptin®) und einem Chemotherapeutikum den betroffenen Patientinnen einen Überlebensvorteil verschafft (Slamon et al. 2001; Ranson und Sliwkowski, 2002). Die Therapie mit Herceptin® ist an verschiedene Voraussetzungen gebunden. In den aktuellen Behandlungsrichtlinien (Piccart 2001) wird eine solche Behandlung nur dann empfohlen, wenn immunhistochemisch ein HER2/neu-Score von 3+ oder mittels FISH-Technik bei Fällen mit einem immunhistochemischen Score 2+ eine HER2/neu- Genamplifikation nachgewiesen werden kann. Wie im vorangegangenen Abschnitt dargelegt wurde, bestehen hinsichtlich der Frequenz der HER2/neu-Genamplifikation zwischen Mamma- und Plattenepithelkarzinom erhebliche Unterschiede.

4.3. Therapeutische Möglichkeiten

Seit einigen Jahren ist beim Mammakarzinom bekannt, dass im fortgeschrittenen (metastasierten) Status die Kombinationsbehandlung von Trastuzumab (Herceptin®) und einem Chemotherapeutikum den betroffenen Patientinnen einen Überlebensvorteil verschafft (Slamon et al., 2001; Ranson und Sliwkowski, 2002). Die Therapie mit Herceptin® ist an verschiedene Voraussetzungen gebunden. In den aktuellen Behandlungsrichtlinien (Piccart et al., 2001) wird eine solche Behandlung nur dann empfohlen, wenn immunhistochemisch ein HER2/neu-Score von 3+ oder mittels FISH-Technik bei Fällen mit einem immunhistochemischen Score 2+ eine HER2/neu-Genamplifikation nachgewiesen werden kann. Wie im vorangegangenen Abschnitt dargelegt wurde, bestehen hinsichtlich der Frequenz der HER2/neu- Genamplifikation zwischen Mamma- und Harnblasenkarzinom erhebliche Unterschiede.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[10.] Nig/Fragment 054 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:14 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 12:35 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-3
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 32, Zeilen: 26-27
Daher erscheint es zweifelhaft, ob die für das Mammakarzinom geltenden Herceptin® Behandlungsrichtlinien ohne weiteres auch auf das Plattenepithelkarzinom der Mundschleimhaut übertragbar sind. Daher erscheint es zweifelhaft, ob die für das Mammakarzinom geltenden Herceptin®- Behandlungsrichtlinien ohne weiteres auch auf das Harnblasenkarzinom übertragbar sind.
Anmerkungen

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Nig/Fragment_053_20.

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[11.] Nig/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:10 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 09:42 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-19
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 1ff - 17: 1ff
Laut Herstellerangaben sind die HER2/neu Scores 2+ und 3+ als „positiv“ zu werten. In der vorliegenden Studie wurde den Plattenepithelkarzinomen, die mit einem Score von 3+ bewertet wurden, besonderes Augenmerk geschenkt, da – nach den Erfahrungen am Mammakarzinom – diese Tumoren generell als für eine Herceptin®- Therapie geeignet gelten. Zur Vereinfachung des Sprachgebrauchs werden daher in dieser Studie Tumoren mit einem Score von 3+ als „HER2/neu überexprimierend“ anstelle von „stark HER2/neu überexprimierend“ bezeichnet.

FISH-Analyse

Um quantitative Nachweise eines Gens in Zellkernen durchführen zu können, hat sich die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) als geeignetes Verfahren erwiesen. Als In-situ-Hybridisierung bezeichnet man Verfahren, die den In-situ-Nachweis von DNA-Sequenzen auf einem Chromosomenpräparat erlauben. Hierbei müssen die auf einem Objektträger fixierten Zellen zuerst denaturiert werden, um die doppelsträngige DNA in Einzelstrang-DNA zu überführen. Anschließend erfolgt die eigentliche Hybridisierung mit der komplementären DAN-Sequenz [sic] auf dem Metaphasepräparat. Diese Sonden können entweder durch weitere Antikörperbindungen in einem weiteren Schritt sichtbar gemacht werden oder, wie in unserem Fall, direkt eine Fluorochrommarkierung tragen. Die fluoreszenzmarkierten Sonden sind unter einem Fluoreszenzmikroskop sichtbar, welches die Signale verstärkt.

Laut Herstellerangaben sind die HER2/neu-Scores 2+ und 3+ als „positiv“ zu werten. In der vorliegenden Studie wurde den Harnblasenkarzinomen, die mit einem Score von 3+ bewertet wurden, besonderes Augenmerk geschenkt, da – nach den Erfahrungen am Mammakarzinom – diese Tumoren generell als für eine Herceptin®-Therapie geeignet gelten. Zur Vereinfachung des Sprachgebrauchs werden daher in dieser Studie Tumoren mit einem Score von 3+ als „HER2/neu überexprimierend“ anstelle von „stark HER2/neu überexprimierend“ bezeichnet.

[Seite 17]

2.3. FISH-Analyse

Um quantitative Nachweise eines Gens in Zellkernen durchführen zu können, hat sich die Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH) als geeignetes Verfahren erwiesen. Als in situ- Hybridisierung bezeichnet man Verfahren, die den in situ-Nachweis von DNA-Sequenzen auf einem Chromosomenpräparat erlauben. Hierbei müssen die auf einem Objektträger fixierten Zellen zuerst denaturiert werden, um die doppelsträngige DNA in Einzelstrang-DNA zu überführen. Anschließend erfolgt die eigentliche Hybridisierung mit der komplementären DNA-Sequenz auf dem Metaphasepräparat. Diese Sonden können entweder durch weitere Antikörperbindungen in einem weiteren Schritt sichtbar gemacht werden oder, wie in diesem Fall, direkt eine Fluorochrommarkierung tragen. Die fluoreszenzmarkierten Sonden sind unter einem Fluoreszenzmikroskop sichtbar, welches die Signale verstärkt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[12.] Nig/Fragment 055 09 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:09 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 12:46 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 9-14
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 33, Zeilen: 2ff
In der vorliegenden Studie folgten wir der Frage , in welchem quantitativen Ausmaß bei oralen Plattenepithelkarzinomen eine HER2/neu-Überexpression und eine HER2/neu-Genamplifikation vorkommt. Es wurde auf einen Zusammenhang zwischen HER2/neu-Überexpression und HER2/neu-Genamplifikation hin untersucht. Weiterhin Prüften [sic] wir, ob die HER2/neu-Überexpression bzw. -Genamplifikation einen Einfluss auf die Prognose der betroffenen Patienten besitzt. In der vorliegenden Studie wurde der Frage nachgegangen, in welchem quantitativen Ausmaß bei muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen eine HER2/neu-Überexpression und eine HER2/neu-Genamplifikation vorkommt. Darüber hinaus sollte der Zusammenhang zwischen HER2/neu-Überexpression und HER2/neu-Genamplifikation untersucht werden. Weiterhin sollte überprüft werden, ob die HER2/neu-Überexpression bzw. -Genamplifikation einen Einfluss auf die Prognose der betroffenen Patienten besitzt.
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[13.] Nig/Fragment 022 06 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:05 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 02:53 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 6-17
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 21ff - 15: 1ff
Bei jeder Färbung wurden Positivkontrollen, die dem HercepTest® beilagen, mitgeführt. Diese bestanden aus Objektträgern, auf die per Zytospin-Verfahren drei verschiedene humane Mammakarzinomzelllinien mit unterschiedlichem HER2/neu-Status (Scores 3+, 1+ und 0) aufgebracht worden waren. Ferner wurde bei jeder Färbung eine Negativkontrolle mitgeführt, indem auf einem Objektträger anstelle des HER2/neu- Antikörpers ein ebenfalls im Hercep Test® enthaltenes „Negativkontroll-Reagens“ aufgebracht wurde. Alle immunhistochemisch gefärbten Schnitte wurden an einem Lichtmikroskop bei 400-facher Vergrößerung ausgewertet.

Die Evaluation der HER2/neu-Proteinexpression erfolgte gemäß den Richtlinien des Herstellers des HercepTests®. Demnach war die Einteilung in die Scores 3+ bis 0 durch folgende Kriterien definiert:

Nig 022a diss.png

Tabelle 4: Kriterien der Scoreeinteilung bei der Auswertung der immunhistochemischen HER2/neu- bzw. EGFR–Färbung

Bei jeder Färbung wurden Positivkontrollen, die dem HercepTest® beilagen, mitgeführt. Diese bestanden aus Objektträgern, auf die per Zytospin-Verfahren drei verschiedene humane Mammakarzinomzelllinien mit unterschiedlichem HER2/neu-Status (Scores 3+, 1+ und 0) aufgebracht worden waren. Ferner wurde bei jeder Färbung eine Negativkontrolle mitgeführt, indem auf einem Objektträger anstelle des HER2/neu-Antikörpers ein ebenfalls im HercepTest® enthaltenes „Negativkontroll-Reagens“ aufgebracht wurde.

[Seite 15]

Alle immunhistochemisch gefärbten Schnitte wurden an einem Lichtmikroskop bei 400- facher Vergrößerung ausgewertet. [...] Die Evaluation der HER2/neu-Proteinexpression erfolgte gemäß den Richtlinien des Herstellers des HercepTests®. Demnach war die Einteilung in die Scores 3+ bis 0 durch folgende Kriterien definiert (Tabelle 2):

Tabelle 2: Kriterien der Scoreeinteilung bei der Auswertung der immunhistochemischen HER2/neu-Färbung

Nig 022a source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[14.] Nig/Fragment 021 12 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:02 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 02:41 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 12-15, 16-22
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 13, Zeilen: 1ff
Der weitere immunhistochemische Prozess zum Nachweis des HER2/neu Proteins erfolgte nach einem standardisierten Meerrettichperoxidase-Verfahrens unter Verwendung von Diaminobenzidin (DAB) als Farbstoff. Der zweite und dritte Schritt der Reaktion wurde in dem Ventana Automated Slide Stainer durchgeführt. Dabei war die Meerrettichperoxidase an einen sekundären Antikörper gekoppelt, welcher an den zuvor aufgebrachten primären Antikörper bindet. Das Enzym Meerrettichperoxidase bildete im nächsten Schritt einen Komplex mit seinem Substrat Wasserstoffperoxid. Dieser Komplex reagierte mit DAB, welches durch Oxidation polymerisiert wurde. An der Stelle des Zielantigens, dem HER2/neu Transmembranprotein, bildete sich ein unlösliches, braunes Polymer, welches schon makroskopisch sichtbar war. Der weitere immunhistochemische Prozess zum Nachweis des HER2/neu Proteins mittels HercepTest® erfolgte nach einem standardisierten Meerrettichperoxidase-Verfahrens unter Verwendung von Diaminobenzidin (DAB) als Farbstoff. Dabei war die Meerrettichperoxidase an einen sekundären Antikörper gekoppelt, welcher an den zuvor aufgebrachten primären Antikörper bindet. Das Enzym Meerettichperoxidase bildete im nächsten Schritt einen Komplex mit seinem Substrat Wasserstoffperoxid. Dieser Komplex reagierte mit DAB, welches durch Oxidation polymerisiert wurde. An der Stelle des Zielantigens, dem HER2/neu Transmembranprotein, bildete sich ein unlösliches, braunes Polymer, welches schon makroskopisch sichtbar war.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Beschreibung gemachter Beobachtungen wird hier übernommen, z.B: "An der Stelle des Zielantigens, dem HER2/neu Transmembranprotein, bildete sich ein unlösliches, braunes Polymer, welches schon makroskopisch sichtbar war."

Sichter
(Hindemith) Schumann

[15.] Nig/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:00 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 02:09 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weitsch 2005

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-5
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: letzte Zeile - 11: 1ff
[Der von der amerikanischen Food and Drug Administra]tion (FDA) zugelassene HercepTest® (DAKO, Glostrup, Dänemark) ist in Mitteleuropa einer der am meisten verbreiteten Test. Ein standardisierter und ebenfalls von der FDA zugelassener Test zum Nachweis von Amplifikationen des HER2/neu-Gens, mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) (PathVysion®) wird von der Firma Abbott-Vysis (Wiesbaden) vertrieben. Der von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA)

[Seite 11]

zugelassene HercepTest® (DAKO, Glostrup, Dänemark) ist in Mitteleuropa einer der am meisten verbreiteten Test. Ein standardisierter und ebenfalls von der FDA zugelassener Test zum Nachweis von Amplifikationen des HER2/neu-Gens (PathVysion®) wird von der Firma Abbott-Vysis (Wiesbaden) vertrieben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt schon auf der Vorseite: Nig/Fragment_014_15.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[16.] Nig/Fragment 014 15 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 15:00 Singulus
Erstellt: 29. May 2014, 02:04 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weitsch 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 15-29
Quelle: Weitsch 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 1ff
2.1.8 HER2/neu als potenzieller neuer Prognosefaktor

Beim Mammakarzinom wurde in den letzten 15 Jahren die Expression des HER2/neu-Wachstumsfaktorrezeptors intensiv erforscht und auch als prognostischer Indikator beschrieben. Das HER2/neu-Protein wird durch das auf dem Chromosom 17 lokalisierte HER2/neu-Onkogen (auch c-erbB2-Onkogen genannt) kodiert und stellt ein 185 kDa großes Glykoprotein dar, das als transmembranöser Tyrosinkinaserezeptor vom Typ des Epidermal-growth-factor-Rezeptors (EGFR) fungiert (Wiethege et al. 2000). Eine durch Liganden-Rezeptor-Bindung aktivierte Tyrosinkinase setzt intrazelluläre Signalübertragungen in Gang, welche Einfluss auf das Wachstum, Differenzierung und Überleben der Zelle nehmen.

Die bisher publizierten Ergebnisse über die HER2/neu-Expression beim Plattenepithelkarzinom sind recht uneinheitlich, was vor allem auf unterschiedliche Testmethoden zurückzuführen sein dürfte. Inzwischen sind für die HER2/neu-Analyse beim Mammakarzinom mehrere standardisierte Tests erhältlich, um reproduzierbare Ergebnisse liefern zu können.

1.6.2. HER2/neu als potenzieller neuer Prognosefaktor

Beim Mammakarzinom wurde in den letzten 15 Jahren die Expression des HER2/neu- Wachstumsfaktorrezeptors intensiv erforscht und auch als prognostischer Indikator beschrieben. Das HER2/neu-Protein wird durch das auf dem Chromosom 17 lokaliserte [sic] HER2/neu-Onkogen (auch c-erbB2-Onkogen genannt) kodiert und stellt ein 185 kDa großes Glykoprotein dar, das als transmembranöser Tyrosinkinaserezeptor vom Typ des Epidermalgrowth- factor-Rezeptors (EGFR) fungiert (Wiethege et al., 2000). Eine durch Liganden- Rezeptor-Bindung aktivierte Tyrosinkinase setzt intrazelluläre Signalübertragungen in Gang, welche Einfluss auf das Wachstum, Differenzierung und Überleben der Zelle nehmen. [...]

Die bisher publizierten Ergebnisse über die HER2/neu-Expression beim Harnblasenkarzinom (McCann et al., 1990; Zhau et al., 1990; Moriyama et al., 1991; Wood et al., 1991; Wright et al., 1991; Lipponen et al., 1991; Sato et al., 1992; Coombs et al., 1993; Fossa et al., 1993; Sauter et al., 1993; Gorgoulis et al., 1995; Underwood et al., 1995; Mellon et al., 1996; Ravery et al., 1997; Korkolopoulou et al., 1997; Vollmer et al., 1998; Ioachim et al., 2000; Jiminez et al., 2001; Latif et al., 2003; Latif et al., 2004; Pinieux et al., 2004; Krüger et al., 2004) sind recht uneinheitlich, was vor allem auf unterschiedliche Testmethoden zurückzuführen sein dürfte. Inzwischen sind für die HER2/neu-Analyse beim Mammakarzinom mehrere standardisierte Tests erhältlich, um reproduzierbare Ergebnisse liefern zu können.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[17.] Nig/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 13:33 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 23:25 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Matthias 1999, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-4, 6-23
Quelle: Matthias 1999
Seite(n): 47, 48, Zeilen: -
[Der histologische Differenzierungsgrad war signifikant asso-]ziiert mit der Tumorgröße und dem Auftreten von Halslymphknoten-Metastasen. Diese Zusammenhänge sind vielfach von anderen Autoren beschrieben worden (Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al. 1988; Jahnke et al. 1995; Evans et al. 1997; Robin et al. 1997). [...] Durch die hier nachgewiesene Verflechtung der einzelnen Patientencharakteristika mit Tumoreigenschaften konnte gezeigt werden, dass es sich bei den untersuchten Studiengruppen um ein weitgehend repräsentatives Kollektiv von Patienten mit oralen Plattenepithelkarzinomen handelt.

In der vorliegenden Arbeit sollte nicht auf Einzelheiten der Tumorbehandlung eingegangen werden. Da die Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren ein sehr inhomogenes Krankheitsbild darstellt, mussten verschiedene Patienten- und Tumoreigenschaften berücksichtigt werden. Der Zeitpunkt der Diagnose unterschied sich sehr stark. Auch variiert die Häufigkeit des Lymphknotenbefalls bei Diagnosestellung zwischen benachbarten anatomischen Lokalisationen erheblich. Damit stehen wir im Einklang mit zahlreichen Studien (Jahnke et al. 1995; Muir und Weiland 1995; Evans et al. 1997). Einige Autoren konnten allein in der Mundhöhle zusätzlich 7 anatomische Untergruppen herausstellen, die sich in der Metastasierungshäufigkeit und dem Tumorverhalten signifikant unterschieden (Evans et al. 1997). Die Lokalisation und das Stadium der Tumoren ist für die Prognose dieser Erkrankung sicherlich von größerer Bedeutung als das histologische Grading oder genetische Wirtsfaktoren (Muir et al. 1995), Evans et al. 1997).

Der histologische Differenzierungsgrad beeinflußte wiederum die Tumorgröße und das Auftreten von Halslymphknoten-Metastasen. Diese Zusammenhänge sind vielfach von anderen Autoren beschrieben worden (Elwood u. Mitarb. 1984; Brugere u. Mitarb. 1986; Blot u. Mitarb. 1988; Jahnke 1995a; Evans 1997; Robin 1997). Durch die hier nachgewiesene Verflechtung der einzelnen Patientencharakteristika mit Tumoreigenschaften konnte gezeigt werden, daß es sich bei den untersuchten Studiengruppen um ein repräsentatives Kollektiv von Kopf-Hals-Tumor-Patienten handelt.

In der vorliegenden Arbeit sollte nicht auf Einzelheiten der Tumorbehandlung eingegangen werden. [...] Da die Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren ein sehr inhomogenes Krankheitsbild darstellt, mußten verschiedene Patienten- und Tumoreigenschaften berücksichtigt werden. Der Zeitpunkt der Diagnose unterscheidet sich sehr stark, von häufigen

[Seite 48]

Frühdiagnosen bei glottischen Larynxkarzinomen aufgrund frühzeitig aufgetretener Heiserkeit bis zur Spätdiagnose bei Oro- und Hypopharynxkarzinomen, die meist erst in fortgeschrittenem Tumorstadium Schluckbeschwerden verursachen. Auch variiert die Häufigkeit des Lymphknotenbefalls bei Diagnosestellung zwischen benachbarten anatomischen Lokalisationen erheblich (Jahnke 1995a; Muir u. Weiland 1995; Evans 1997; Robin 1997). Einige Autoren konnten allein in Mundhöhle und Oropharynx 10 anatomische Untergruppen herausstellen, die sich in der Metastasierunghäufigkeit und dem Tumorverhalten signifikant unterschieden (Evans 1997). Lokalisation und Stadium der Tumoren sind für die Prognose dieser Erkrankung sicherlich von größerer Bedeutung als das histologische Grading oder genetische Wirtsfaktoren (Muir u. Mitarb. 1995, Evans 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[18.] Nig/Fragment 043 11 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 13:27 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 23:14 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Matthias 1999, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 11-15, 17-29
Quelle: Matthias 1999
Seite(n): 46, 47, Zeilen: -
5.1 Patienten- und Tumorcharakteristika

Sowohl die Alters- wie auch Geschlechterverteilung in der Patientengruppe und den nach der Tumorlokalisation aufgestellten Untergruppen entsprachen denen vergleichbarer epidemiologischer Studien (Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al. 1988). Die ausgeprägten Rauch- und Trinkgewohnheiten, die in dem Studien von Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al.1988 mit einflossen, sind bei dem Patientenkollektiv dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Allein die Auswahl der Kontrollpersonen würde große Schwierigkeiten mit sich bringen, da Personen im Alter von 50-70 Jahren, die mehr als 50 g Alkohol täglich zu sich nehmen und mindestens 10 bis 20 Packungsjahre an Zigarettenkonsum aufweisen, dabei aber gesund sind, nur äußerst schwer rekrutiert werden könnten. Aus den epidemiologischen Studien geht hervor, dass Männer signifikant mehr rauchten und Alkohol tranken und zum Zeitpunkt der Diagnosestellung häufiger fortgeschrittene Tumorstadien aufwiesen als Frauen. Geschlechtsunabhängig wird durch starken Alkoholkonsum die Tumorlokalisation (Mundhöhlen-/-Pharynxtumoren), die Größe (T3-T4 Tumoren) sowie der Lymphknotenbefall signifikant beeinflusst.

Die Primärtumor-Lokalisation zeigt keine statistisch signifikante Assoziation mit dem Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose sowie dem histologischen Differenzierungsgrad des Tumors.

6.1 Patienten- und Tumorcharakteristika

Sowohl die Alters- wie auch Geschlechterverteilung in der Patientengruppe und den nach der Tumorlokalisation aufgestellten Untergruppen entsprachen denen vergleichbarer epidemiologischer Studien (Elwood u. Mitarb. 1984; Brugere u. Mitarb. 1986; Blot u. Mitarb. 1988). [...]

Die Auswahl der Kontrollpersonen war schwierig, da Personen im Alter von 50-70 Jahren, die mehr als 50g Alkohol täglich zu sich nehmen und mindestens 10-20 Packungsjahre an Zigarettenkonsum aufweisen, dabei aber gesund sind, schwer rekrutiert werden konnten.

[Seite 47]

[...]

Männer rauchten und tranken signifikant mehr Alkohol und wiesen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung häufiger fortgeschrittene Tumorstadien auf als Frauen. Geschlechtsunabhängig wurde durch starken Alkoholkonsum die Tumorlokalisation (Mundhöhlen / Pharynxtumoren), die Größe (T3-T4 Tumoren) sowie der Lymphknotenbefall signifikant beeinflußt. Die Primärtumor-Lokalisation hingegen beeinflußte signifikant das Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose sowie den histologischen Differenzierungsgrad des Tumors.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[19.] Nig/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 13:17 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 23:00 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-14
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 15 ff.; 13: 1 ff.
2.1.7 EGFR und HER2/neu in der Tumorentstehung

Der EGF-Rezeptor ist in einer Vielzahl menschlicher Tumoren amplifiziert, überexprimiert oder mutiert. In Glioblastomen, Lungenkarzinomen, Mamma- und Ovarialkarzinomen, Kopf und Halstumoren, Tumoren des Gastrointestinaltraktes und in Nieren-, Blasen- und Prostatakarzinomen wird vermehrt EGFR exprimiert (Salomon et al. 1995). Ein Zusammenhang zwischen EGFR Expression und schlechter Prognose konnte bei einigen Karzinomen gezeigt werden (Harris et al. 1992; Selvaggi et al. 2004).

Aus In- vitro- Studien und Tierexperimenten ist bekannt, dass die Überexpression des ErbB2-Rezeptors eine wichtige Rolle in der malignen Transformation und Tumorentstehung spielt. Die Transfektion des ErbB2-Gens in humane Tumorzelllinien (Mamma- und Ovarzelllinien) hat ein aggressiveres Wachstumsverhalten in vitro und eine größere Tumorigenität sowie ein erhöhtes metastatisches Potential in Mäusen zur Folge (Benz et al. 1993).

1.6 EGFR und ErbB2 im Zusammenhang der Tumorentstehung

Der EGF-Rezeptor ist in einer Vielzahl menschlicher Tumoren amplifiziert, überexprimiert oder mutiert. In Glioblastomen, Lungenkarzinomen, Mamma-, und Ovarialkarzinomen, Kopf und Halstumoren, Tumoren des Gastrointestinaltraktes und in Nieren-, Blasen-, und Prostatakarzinomen wird vermehrt EGFR exprimiert [84]. Ein Zusammenhang zwischen EGFR-Expression und schlechter Prognose konnte bei einigen Karzinomen gezeigt werden [32,94]. [...]

[...] Aus in Vitro- und Tierstudien ist bekannt, dass die Überexpression des ErbB2-Rezeptors eine wichtige Rolle im

[Seite 13]

Bezug auf maligne Transformation und Tumorentstehung spielt. Die Transfektion des ErbB2-Gens in humane Tumorzelllinien (Mamma- und Ovarzelllinien) hat ein aggressiveres Wachstumsverhalten in vitro und eine grössere Tumorigenität sowie ein erhöhtes metastatisches Potential in Mäusen zur Folge [6].


6 Benz CC, Scott GK, Sarup JC, Johnson RM, Tripathy D, Coronado E, Shepard HM, Osborne CK. (1993) Estrogen-dependent, tamoxifen-resistant tumorigenic growth of MCF-7 cells transfected with HER2/neu. Breast Cancer Res Treat. 24(2):85-95.

32 Harris AL, Nicholson S, Sainsbury R, Wright C, Farndon J. (1992) Epidermal growth factor receptor and other oncogenes as prognostic markers. J Natl Cancer Inst Monogr. (11):181-7.

84 Salomon DS, Brandt R, Ciardiello F, Normanno N. (1995) Epidermal growth factor-related peptides and their receptors in human malignancies. Crit Rev Oncol Hematol. 19(3):183-232.

94 Selvaggi G, Novello S, Torri V, Leonardo E, De Giuli P, Borasio P, Mossetti C, Ardissone F, Lausi P, Scagliotti GV (2004) Epidermal growth factor receptor overexpression correlates with a poor prognosis in completely resected non-small-cell lung cancer. Ann Oncol. 15(1):28-32.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch die Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[20.] Nig/Fragment 050 18 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 12:20 Hindemith
Erstellt: 29. May 2014, 01:26 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Herzog 2005, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 18-30
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 57, 59, 60, Zeilen: 57: 22 ff.; 59: 26 ff.; 60: 1
Diese großen Schwankungen sind in erster Linie durch Unterschiede im Studiendesign, in der immunhistochemischen Färbetechnik und in der Auswertungsmethodik (Lebeau et al. 2001), verschiedene Auswertungsschemata (Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001), verschiedene Gewebefixierungen und Gewebeverarbeitungen (Wang et al. 2000, Hanna 2001, Lebeau et al. 2001) sowie in der Auswertung unterschiedlicher Tumorarten begründet.

Die Entstehungsmechanismen einer HER-2/neu-Proteinüberexpression in nicht-amplifizierten Tumoren sind nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden verschiedene molekulare Ereignisse wie beispielsweise eine Aktivierung auf Transkriptions- oder Posttranskriptionsebene, die zu einer gesteigerten Rezeptorexpression auf der Zelloberfläche führt (Slamon et al. 1987, Earp et al. 1995). Ferner besteht die Möglichkeit von falsch-positiven Ergebnissen der Immunhistochemischen Färbung (Tsuda et al. [2001).]

Wie bereits beschrieben (siehe 4.2.2) liegen diese Unterschiede in der Verwendung verschiedener Antikörper [Press et al. 1994b, Lebeau et al. 2001], verschiedener Gewebefixierungen und Gewebeverarbeitungen [Wang et al. 2000, Hanna 2001, Lebeau et al. 2001], verschiedener Auswertungsschemata [Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001] sowie in der Auswertung unterschiedlicher Tumorarten begründet.

[Seite 59]

Die Entstehungsmechanismen einer HER-2/neu-Proteinüberexpression in nicht-amplifizierten Tumoren sind nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden verschiedene molekulare Ereignisse wie beispielsweise eine Aktivierung auf Transkriptions- oder Posttranskriptionsebene, die zu einer gesteigerten Rezeptorexpression auf der Zelloberfläche führt [Slamon et al. 1987, Earp et al. 1995]. Ferner besteht die Möglichkeit von falsch-positiven Ergebnissen der

[Seite 60]

immunhistochemischen Färbung [Tsuda et al. 2001].

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Beginn des ersten hier dokumentierten Satzes stammt aus einer anderen Quelle: Nig/Fragment_050_14

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[21.] Nig/Fragment 046 11 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 11:10 Graf Isolan
Erstellt: 29. May 2014, 00:58 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Herzog 2005, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 11-26
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 56, 57, Zeilen: 56: 14 ff.; 57: 1 ff.
Die Expression des HER-2/neu-Rezeptorproteins wurde in der vorliegenden Arbeit nach den Kriterien des HercepTest-Scores bewertet. Dieser Score umfasst vier Einteilungen von 0 bis 3+.

Theoretisch sind die einzelnen Gruppen klar voneinander getrennt. In der Praxis ist eine Unterscheidung zwischen schwach und mäßig jedoch bisweilen sehr schwer zu treffen. Auch kann die Differenzierung zwischen einer inkompletten und einer kompletten Zellmembrananfärbung und damit zwischen einem Score von 1+ und 2+ Probleme aufwerfen. So wäre z. B. beim Mammakarzinom bei einem Score von 2+ eine etwaige Herceptin®-Therapie zu überdenken, bei einem Score von 1+ wird nicht therapiert.

Die Bestimmung des semiquantitativen Hercep- Test-Scores durch den Pathologen war unter anderem von der Wahl des Objektives (verschiedene Vergrößerungen), von der Wahl der Lichtstärke im Mikroskop und vom ständigen Durchfokussieren des Präparates während der Auswertung abhängig. Ohne Beurteilung der Zellmembran auf mehreren Fokusebenen konnte beispielsweise die Vollständigkeit einer Membrananfärbung übersehen werden.

Die Expression des HER-2/neu-Rezeptorproteins wurde in der vorliegenden Arbeit nach den Kriterien des HercepTest-Scores (siehe 2.2.3.4: Tab. 4) bewertet. Dieser Score umfasst vier Einteilungen von 0 bis 3+. [...] Theoretisch sind die einzelnen Gruppen klar voneinander getrennt. In der Praxis ist eine Unterscheidung zwischen schwach, mäßig und kräftig jedoch bisweilen sehr schwer zu treffen. Auch kann die Differenzierung zwischen einer inkompletten und einer kompletten Zellmembrananfärbung und damit zwischen einem Score von 1+ und 2+ Probleme aufwerfen. So wäre bei einem Score von 2+ eine Herceptin®-Therapie zu überdenken, bei einem Score von 1+ wird nicht therapiert.

[Seite 57]

Die Bestimmung des semiquantitativen HercepTest-Scores durch den Pathologen war unter anderem von der Wahl des Objektives (verschiedene Vergrößerungen), von der Wahl der Lichtstärke im Mikroskop und vom ständigen Durchfokussieren des Präparates während der Auswertung abhängig. Ohne Beurteilung der Zellmembran auf mehreren Schärfeebenen konnte beispielsweise die Vollständigkeit einer Membrananfärbung übersehen werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[22.] Nig/Fragment 051 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 11:07 Graf Isolan
Erstellt: 29. May 2014, 01:54 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Herzog 2005, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-14, 16-22
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 60, 61, 62, Zeilen: 60:1 ff.; 61: 1 ff.; 62: 3 ff.
Auch die Auswirkung einer Chromosom 17-Polyploidie auf die HER-2/neu-Proteinexpression ist nicht sicher geklärt; sie scheint jedoch bis auf wenige Ausnahmen keine signifikante Rolle zu spielen (Wang et al. 2002). Eine Genamplifikation ohne erfassbare Proteinüberexpression wird in der Literatur in 2-9% der Fälle berichtet (Slamon et al. 1989a, Ciocca et al. 1992, Jacobs et al. 1999, Hoang et al. 2000, Lebeau et al. 2001, McCormick et al. 2002). Gründe hierfür könnten in einer abnormen oder herunter regulierten Transkription oder Translation mit konsekutiv abnormer Proteinproduktion beziehungsweise geringerer Proteinexpression liegen (Lebeau et al. 2001). Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Behandlung des Tumorgewebes durch Formalinfixierung und Paraffineinbettung zu einem Antigenitätsverlust der HER-2/neu-Rezeptoren führt (Khan et al. 2002).

5.6 Wertigkeit von IHC und FISH

Sowohl die FISH als auch die IHC sind aufgrund ihrer Durchführbarkeit und Auswertung zur Bestimmung des HER-2/neu-Status von Mammakarzinomzellen geeignet. Die Frage, die sich uns stellt, ist die, in wie weit dies auch auf das orale Plattenepithel zutrifft. Unter der Voraussetzung, dass für eine Therapie mit dem monoklonalen Anti-HER-2/neu-Antikörper Herceptin® eine Amplifikation vorliegen muss, wäre der FISH-Test alleine zur Bestimmung des HER-2/neu-Status ausreichend. Ferner ist der Materialwert eines FISH-Tests mit etwa 60 Euro pro Fall erheblich höher im Verhältnis zur IHC mit etwa 5-10 Euro pro Fall. Weitere Vorteile des immunhistochemischen Tests bestehen im geringeren methodischen Aufwand und einer schnelleren Auswertung ohne spezielle Auswertungstabellen.

Auch die Auswirkung einer Chromosom 17-Polyploidie auf die HER-2/neu-Proteinexpression ist nicht sicher geklärt; sie scheint jedoch bis auf wenige Ausnahmen keine signifikante Rolle zu spielen [Wang et al. 2002].

[Seite 61]

Eine Genamplifikation ohne erfassbare Proteinüberexpression wird in der Literatur in 2-9% der Fälle berichtet [Slamon et al. 1989a, Ciocca et al. 1992, Jacobs et al. 1999, Hoang et al. 2000, Lebeau et al. 2001, McCormick et al. 2002]. Gründe hierfür könnten in einer abnormen oder herunterregulierten Transkription oder Translation mit konsekutiv abnormer Proteinproduktion beziehungsweise geringerer Proteinexpression liegen [Lebeau et al. 2001]. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Behandlung des Tumorgewebes durch Formalinfixierung und Paraffineinbettung zu einem Antigenitätsverlust der HER-2/neu-Rezeptoren führt [Khan et al. 2002]. [...]

4.4 Bewertung von FISH und IHC

Sowohl die FISH als auch die IHC sind aufgrund ihrer Durchführbarkeit und Auswertung zur Bestimmung des HER-2/neu-Status von Mammakarzinomzellen geeignet.

Unter der Voraussetzung, dass für eine Therapie mit dem monoklonalen Anti-HER- 2/neu-Antikörper Herceptin® eine Amplifikation vorliegen muss, wäre der FISH-Test alleine zur Bestimmung des HER-2/neu-Status ausreichend.

[Seite 62]

Ferner ist der Materialwert eines FISH-Tests mit etwa 60 Euro pro Fall erheblich höher im Verhältnis zur IHC mit etwa 5-10 Euro pro Fall. Weitere Vorteile des immunhistochemischen Tests bestehen im geringeren methodischen Aufwand und einer schnelleren Auswertung ohne spezielle Auswertungstabellen oder Berechnungen von Rationes.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[23.] Nig/Fragment 047 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 11:05 Graf Isolan
Erstellt: 29. May 2014, 01:05 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Herzog 2005, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-27
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 55, 56, 57, Zeilen: 55: 11 ff.; 56: 1 ff.; 57: 6 ff.
[Bei Verwendung eines höheren Objektives und] einer größeren Lichtstärke erschien die Färbung intensiver. Ferner resultierte aus einem dünneren Gewebeschnitt eine geringere Signalintensität, da das lichtmikroskopisch sichtbare Signal der immunhistochemischen Färbung durch eine Aufsummierung von Einzelsignalen entsteht. Die Problematik bei der Beurteilung des HercepTest- Scores, speziell bei einer Differenzierung zwischen 1+ und 2+ beziehungsweise 2+ und 3+, ist ein häufig diskutiertes Thema in der Literatur.

5.3.2 Bewertung der Immunhistochemie zur Darstellbarkeit von HER2/neu

Der Nachweis einer Überexpression des HER-2/neu- Rezeptorproteins ist durch die IHC möglich. Die ICH ist ein kostengünstiges und zugleich zügiges Verfahren. Die Technik erfordert einen geringeren methodischen Aufwand als die FISH und ist im Allgemeinen in pathologischen Instituten etabliert (Hoang et al. 2000; Pauletti et al. 2000; Wang et al. 2000; Perez et al. 2002). Ferner kann mittels IHC auch in den seltenen Fällen (3-10%) eine HER-2/neu- Proteinüberexpression nachgewiesen werden, in denen eine Genamplifikation fehlt (Slamon et al. 1989b, Pauletti et al. 1996, Persons et al. 1997, Jacobs et al. 1999, Jimenez et al 2002, Lebeau et al. 2001). Zur Bestimmung der HER-2/neu- Proteinexpression stehen viele verschiedene Anti-HER- 2/neu-Antikörper mit einer hohen Variabilität bezüglich der Sensitivität und der Spezifität zur Verfügung (Busmanis et al. 1994, Press et al. 1994). Außer von der Wahl der Antikörper sind die Ergebnisse der immunhistochemischen Färbung vom präparativen Vorgehen, der Antigendemaskierung sowie Unterschieden in der Gewebefixierung und der Gewebeverarbeitung abhängig (Wang et al. 2000, Bartlett et al. 2001, Hanna et al. 2001). So zeigen beispielsweise verschiedene Antikörper je nach Fixierung verschiedene Färbeintensitäten (Penault-Llorca et al. 1995). Unterschiedliche Auswertungsschemata (Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001) und eine subjektive Bewertung der HER-2/neu- Proteinüberexpression (Hoang et al. 2000, Bartlett et al. 2001) erschweren einen Vergleich verschiedener Ergebnisse.

[Seite 55]

Die IHC ermöglicht den Nachweis einer Überexpression des HER-2/neu- Rezeptorproteins. Sie stellt ein relativ schnelles und vergleichsweise kostengünstiges Verfahren dar. Die Technik erfordert einen geringeren methodischen Aufwand als die FISH und ist im allgemeinen in pathologischen Instituten etabliert [Hoang et al. 2000, Pauletti et al. 2000, Wang et al. 2000, Leyland-Jones 2001, Perez et al. 2002]. Ferner kann mittels IHC auch in den seltenen Fällen (3-10%) eine HER-2/neu- Proteinüberexpression nachgewiesen werden, in denen eine Genamplifikation fehlt [Slamon et al. 1989a, Kallioniemi et al. 1992, Pauletti et el. 1996, Persons et al. 1997, Jacobs et al. 1999, Jimenez et al. 2000, Lebeau et al. 2001].

Zur Bestimmung der HER-2/neu-Proteinexpression stehen viele verschiedene Anti- HER-2/neu-Antikörper mit einer hohen Variabilität bezüglich der Sensitivität und der Spezifität zur Verfügung [Busmanis et al. 1994, Press et al. 1994b]. Außer von der Wahl der Antikörper sind die Ergebnisse der immunhistochemischen Färbung vom präparativen Vorgehen, der Antigendemaskierung sowie Unterschieden in der Gewebefixierung und der Gewebeverarbeitung abhängig [Wang et al. 2000, Bartlett et al. 2001, Hanna 2001, Leyland-Jones 2001]. So zeigen beispielsweise verschiedene Antikörper je nach Fixierung verschiedene Färbeintensitäten [Penault-Llorca et al. 1994].

[Seite 56]

Unterschiedliche Auswertungsschemata [Press et al. 1993, Press et al. 1994b, Allred et al. 1998, Hanna 2001] und eine subjektive Bewertung der HER-2/neu- Proteinüberexpression [Hoang et al. 2000, Bartlett et al. 2001] erschweren einen Vergleich verschiedener Ergebnisse.

[Seite 57]

Bei Verwendung eines höheren Objektives und einer größeren Lichtstärke erschien die Färbung intensiver. Ferner resultierte aus einem dünneren Gewebeschnitt eine geringere Signalintensität, da das lichtmikroskopisch sichtbare Signal der immunhistochemischen Färbung durch eine Aufsummierung von Einzelsignalen entsteht. Die Problematik bei der Beurteilung des HercepTest-Scores, speziell bei einer Differenzierung zwischen 1+ und 2+ beziehungsweise 2+ und 3+, wurde im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen im Kollegenkreis bestätigt und diskutiert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Bemerkenswert die Übereinstimmungen auch in ungewöhnlichen Kleinigkeiten wie dem Dehnungs-e beim Genitiv von Objektiv (Objektives).

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[24.] Nig/Fragment 048 16 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 11:01 Graf Isolan
Erstellt: 29. May 2014, 01:16 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Herzog 2005, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 16-21
Quelle: Herzog 2005
Seite(n): 51, Zeilen: 2 ff.
5.4 Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH)

Um eine hohe Qualität mit der gewünschten Methode erreichen zu können, muss geeignetes Material verfügbar sein. Für die FISH sollte das Material als dünne Schicht vorliegen, optimal ist eine Einzellage der Zellen. Außerdem sollte möglichst wenig Hintergrund vorhanden sein, der durch Eigenfluoreszenz die Signalintensität beeinflussen kann.

4.1 Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung

4.1.1 FISH am Tumorabklatschpräparat

Um eine hohe Qualität mit der gewünschten Methode erreichen zu können, muss geeignetes Material verfügbar sein. Für die FISH sollte das Material als dünne Schicht vorliegen, optimal ist eine Einzellage der Zellen. Außerdem sollte möglichst wenig Hintergrund vorhanden sein, der durch Eigenfluoreszenz die Signalintensität beeinflussen kann.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[25.] Nig/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. May 2014, 10:03 Graf Isolan
Erstellt: 28. May 2014, 22:54 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 5, 6, 7, Zeilen: 5: 14 ff.; 6: 1 ff.; 7: 2 ff.
[Von den Liganden] NRG1 und EGF ist bekannt, dass sie über zwei Rezeptor-Bindungsstellen verfügen mit denen sie an L1 und L2 binden: eine hochaffine und spezifische Bindungsstelle und eine weniger affine und weniger spezifische Bindungsstelle (Tzahar et al. 1997; Summerfield et al. 1996). Durch die Ligandenbindung kommt es zu einer Konformationsänderung des Rezeptors, in deren Verlauf S1 einen „dimerization loop“ genannten Fortsatz bildet. Dieser befähigt den Rezeptor zur Dimerisierung. Beim ErbB2- Rezeptor liegt eine Interaktion zwischen L1 und L2 vor, dadurch besteht die „dimerization loop“ auch ohne Ligandenbindung (Citri et al. 2003). Dies steht im Gegensatz zu älteren Modellen, nach denen die Bildung der Dimere nicht durch eine Konformationsänderung der Rezeptoren vermittelt wird, sondern durch Bindung der Liganden an Hauptrezeptor (affine Bindungsstelle) und Dimerisierungspartner (weniger affine Bindungsstelle) (Tzahar et al. 1998).

Durch die Kombination aus mehreren Liganden und vier Rezeptoren und durch die Dimerisierung der Rezeptoren nach der Ligandenbindung ergibt sich eine Vielzahl möglicher Signalwege. Das resultierende Signal hängt davon ab, welcher Ligand vorhanden ist, an welchen Rezeptor der Ligand bindet und welcher zweite Rezeptor zur Dimerisierung zur Verfügung steht.

Es sind vier verschiedene Homodimere und sechs verschiedene Heterodimere möglich. Die Identität des entstandenen Dimers entscheidet darüber, welche zytoplasmatischen Signalmoleküle sich anlagern können und welcher weitere Signalweg in Gang gesetzt wird. Bemerkenswert ist allerdings, dass der ligandenlose ErbB2- Rezeptor der bevorzugte Dimerisierungspartner der anderen Rezeptoren ist und ErbB2-Heterodimere eine erhöhte Ligandenaffinität und eine längere Rezeptoraktivierung aufweisen als Homodimere der anderen Rezeptoren (Graus-Porta et al. 1997; Karunagaran et al. 1996; Graus-Porta et al 1995). ErbB3-Homodimere können aufgrund der fehlenden Kinaseaktivität keine Signalwege starten. ErbB3 ist deswegen auf einen anderen ErbB-Rezeptor als Dimerisierungspartner angewiesen. Auch ein Dimer aus dem ligandenlosen ErbB2 und dem kinasedefizienten ErbB3 führt zu einer erfolgreichen Signaltransduktion (Olayioye et al. 2000). ErbB3 ist der bevorzugte Dimerisierungspartner von ErbB2 und das ErbB2-ErbB3-Heterodimer ist ein besonders potenter Signalgeber für Zellwachstum und Transformation (Citri et al. 2003).

Von den Liganden NRG1 und EGF ist bekannt, dass sie über zwei Rezeptor-Bindungsstellen verfügen mit denen sie an L1 und L2 binden: eine hochaffine und spezifische Bindungsstelle und eine weniger affine und weniger spezifische Bindungsstelle [103,99]. Durch die Ligandenbindung kommt es zu einer Konformationsänderung des Rezeptors, in deren Verlauf S1 einen „dimeriziation [sic] loop“ genannten Fortsatz bildet. Dieser befähigt den Rezeptor zur Dimerisierung. Beim ErbB2-Rezeptor liegt eine Interaktion zwischen L1 und L2 vor, dadurch besteht die „dimerization loop“ auch ohne Ligandenbildung (Abb.4) [16]. Dies steht im Gegensatz zu älteren Modellen,

[Seite 6]

nach denen die Bildung der Dimere nicht durch eine Konformationsänderung der Rezeptoren vermittelt wird, sondern durch Bindung der Liganden an Hauptrezeptor (affine Bindungsstelle) und Dimerisierungspartner (weniger affine Bindungsstelle) [104].

[...]

Durch die Kombination aus mehreren Liganden und vier Rezeptoren und durch die Dimerisierung der Rezeptoren nach der Ligandenbindung ergibt sich eine Vielzahl möglicher Signalwege. Das resultierende Signal hängt davon ab, welcher Ligand vorhanden ist, an welchen Rezeptor der Ligand bindet und welcher zweite Rezeptor zur Dimerisierung zur Verfügung steht. Es sind vier verschiedene Homodimere und sechs verschiedene Heterodimere möglich. Die Identität des entstandenen Dimers entscheidet darüber, welche zytoplasmatischen Signalmoleküle sich anlagern können und welcher weitere Signalweg in Gang gesetzt wird (Abb.5).

[Seite 7]

Bemerkenswert ist allerdings, das der ligandenlose ErbB2-Rezeptor der bevorzugter Dimerisierungspartner der anderen Rezeptoren ist und ErbB2-Heterodimere eine erhöhte Ligandenaffinität und eine längere Rezeptoraktivierung aufweisen als Homodimere der anderen Rezeptoren [26,42,27]. ErbB3-Homodimere können aufgrund der fehlenden Kinaseaktivität keine Signalwege starten. ErbB3 ist deswegen auf einen anderen ErbB-Rezeptor als Dimerisierungspartner angewiesen. Auch ein Dimer aus dem ligandenlosen ErbB2 und dem kinasedefizienten ErbB3 führt zu einer erfolgreichen Signaltransduktion [68]. ErbB3 ist der bevorzugte Dimerisierungspartner von ErbB2 und das ErbB2-ErbB3-Heterodimer ist ein besonders potenter Signalgeber für Zellwachstum und Transformation [16].


16 Citri A, Skaria KB, Yarden Y. (2003) The deaf and the dumb: the biology of ErbB-2 and ErbB-3. Exp Cell Res. 284(1):54-65.

26 Graus-Porta D, Beerli RR, Daly JM, Hynes NE. (1997) ErbB-2, the preferred heterodimerization partner of all ErbB receptors, is a mediator of lateral signaling. EMBO J. 16(7):1647-55.

27 Graus-Porta D, Beerli RR, Hynes NE. (1995) Single-chain antibody-mediated intracellular retention of ErbB-2 impairs Neu differentiation factor and epidermal growth factor signaling. Mol Cell Biol. 15(3):1182-91.

42 Karunagaran D, Tzahar E, Beerli RR, Chen X, Graus-Porta D, Ratzkin BJ, Seger R, Hynes NE, Yarden Y. (1996) ErbB-2 is a common auxiliary subunit of NDF and EGF receptors: implications for breast cancer. EMBO J. 15(2):254-64.

68 Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000) The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp3159-3167

99 Summerfield AE, Hudnall AK, Lukas TJ, Guyer CA, Staros JV. (1996) Identification of residues of the epidermal growth factor receptor proximal to residue 45 of bound epidermal growth factor. J Biol Chem. 16;271(33):19656-9.

103 Tzahar E, Pinkas-Kramarski R, Moyer JD, Klapper LN, Alroy I, Levkowitz G, Shelly M, Henis S, Eisenstein M, Ratzkin BJ, Sela M, Andrews GC, Yarden Y. (1997) Bivalence of EGF-like ligands drives the ErbB signaling network. EMBO J. 16(16):4938-50

104 Tzahar E, Yarden Y. (1998) The ErbB-2/HER2 oncogenic receptor of adenocarcinomas: from orphanhood to multiple stromal ligands. Biochim Biophys Acta. 1377(1):M25-37.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch die Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[26.] Nig/Fragment 012 04 - Diskussion
Bearbeitet: 28. May 2014, 23:00 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 22:45 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 4-30
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 20ff; 5: 1ff
2.1.7 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand-Rezeptor-Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, (Aroian, et al. 1990). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden (Wasserman und Freeman 2000). Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität (Guy et al.1994).

Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen.

Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Olayioye et al. 2000). Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet (Klapper et al.1999). Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z. B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z. B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg aktiviert.

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2).


3. Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990): The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699

122. Wasserman JD, Freeman M (2000): Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

36. Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994): Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6

74. Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000): The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp 3159-3167

50. Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y (1999): The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000

1.4.1 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand- Rezeptor Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, [1]). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden [113]. Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der

[Seite 5]

ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität [29]. Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen- Wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen. Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Abb.3) [68]. Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet [45]. Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z.B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z.B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg gestartet.

[...]

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2) [16].


1 Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990) The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699.

16 Citri A, Skaria KB, Yarden Y. (2003) The deaf and the dumb: the biology of ErbB-2 and ErbB-3. Exp Cell Res. 284(1):54-65.

29 Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994) Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6.

45 Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y. (1999) The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000.

68 Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000) The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp3159-3167

113 Wasserman JD, Freeman M (2000) Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[27.] Nig/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. May 2014, 22:31 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 22:09 (Hindemith)
Adam 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-6
Quelle: Adam 2003
Seite(n): 8, Zeilen: 5ff
[Sowohl bei Lokalrezidiven als auch bei Fernmetastasen zeigen nur ca. 35% der Pati]enten ein Ansprechen auf die Therapie, welches mit 6 bis 9 Monaten nur von kurzer Dauer ist (Forastiere 1994). Dieses schlechte Ansprechen auf die Therapie lenkt das Interesse vermehrt auf die (Weiter-) Entwicklung neuerer Therapieformen, von denen unter anderem die Gentherapie, Antiköper-basierte [sic] Therapie und photodynamische Therapie Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Derartige Behandlungen haben das Potential, den Tumor selektiv zu bekämpfen.

26. Forastiere A (1994): Overview of platinum chemotherapy in head and neck cancer. Semin Oncol. 21: p. 20-27.

Sowohl bei Lokalrezidiven als auch bei Fernmetastasen zeigen nur ca. 35% der Patienten ein Ansprechen auf die Therapie, welches mit 6 bis 9 Monaten nur von kurzer Dauer ist [46]. Dieses schlechte Ansprechen auf die Therapie lenkt das Interesse vermehrt auf die (Weiter-) Entwicklung neuerer Therapieformen, von denen unter anderem die Gentherapie, Antikörper-basierte Therapie und photodynamische Therapie Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Derartige Behandlungen haben das Potential, den Tumor selektiv zu bekämpfen während normales Gewebe relativ unbeeinflusst bleibt.

46. Forastiere, A., Overview of platinum chemotherapy in head and neck cancer. Semin Oncol, 1994. 21: p. 20-27.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Nig/Fragment_015_13

Sichter
(Hindemith) Singulus

[28.] Nig/Fragment 015 13 - Diskussion
Bearbeitet: 28. May 2014, 22:23 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 22:04 (Hindemith)
Adam 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 13-31
Quelle: Adam 2003
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 7: 15ff; 8: 1ff
Die Überlebensraten haben sich in den letzten 30 Jahren trotz der Fortschritte in chirurgischer Rekonstruktion, Entwicklung neuer chemotherapeutischer Wirkstoffe und Einführung verbesserter radiotherapeutischer Protokolle nicht signifikant steigern lassen. Der bedeutendste prognostische Faktor in der chirurgischen Therapie des Plattenepithelkarzinoms des Kopf-Hals-Bereiches ist die Frage der kompletten chirurgischen Entfernbarkeit des Tumors (Wennerberg 1996). Therapieversagen resultiert überwiegend aus der Entwicklung von Lokalrezidiven nach Primärtherapie oder aus der Entwicklung von Fernmetastasen und Zweittumoren (Ganly et al. 2000).

Zwei Drittel aller Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren befinden sich bei Erstdiagnose in den klinischen Stadien III und IV, Lokalrezidive treten hierbei in 50-60% auf, Fernmetastasen in 25% aller Fälle (Stupp et al. 1994). Die Angaben in der Literatur zur Häufigkeit von Zweittumoren differieren, Werte zwischen 10-40% werden gefunden. Lokoregionäre Rezidive, die am häufigsten infolge inkompletter chirurgischer Resektion und nach primärer Radiotherapie entstehen (Snow et al. 1989), werden üblicherweise mit erneuter Operation oder Bestrahlung behandelt. Sollten die Risiken einer erneuten Operation zu groß sein, kommt eine Radiotherapie in Frage (Zieske 1986). Eine Therapie der Fernmetastasen wird derzeit häufig mit Chemotherapie versucht. Sowohl bei Lokalrezidiven als auch bei Fernmetastasen zeigen nur ca. 35% der Pati[enten ein Ansprechen auf die Therapie, welches mit 6 bis 9 Monaten nur von kurzer Dauer ist (Forastiere 1994).]


124. Wennerberg J (1996): Predicting response to therapy of squamous celll [sic] carcinoma of the head and the neck (review). Anticancer Res. 16: p.2389-2396.

28. Ganly I, Soutar D, Kaye S (2000) Current role of gene therapy in head and neck cancer. Eur J Surg Oncol. 26(4): p. 338-43

110. Stupp R, Weichselbaumm R, Vokes E (1994): Combined modality therapy of head and neck cancer. Semin Oncol. 21: p. 349-58.

129. Zieske L (1986): Squamous cell carcinoma with positive margins: Surgery and postoperative irradiation. Arch Otolaryngol Head and Neck Surg. 112: p. 863- 6.

26. Forastiere A (1994): Overview of platinum chemotherapy in head and neck cancer. Semin Oncol. 21: p. 20-27.

Die Überlebensraten haben sich in den letzten 30 Jahren trotz der Fortschritte in chirurgischer Rekonstruktion, Entwicklung neuer chemotherapeutischer Wirkstoffe und Einführung verbesserter radiotherapeutischer Protokolle nicht signifikant steigern lassen.

Der einzigst bedeutende prognostische Faktor in der chirurgischen Therapie des Plattenepithelkarzinoms des Kopf-Hals-Bereiches ist die Frage der kompletten chirurgischen Entfernbarkeit des Tumors [39].

Therapieversagen resultiert überwiegend aus der Entwicklung von Lokalrezidiven nach Primärtherapie oder aus der Entwicklung von Fernmetastasen und Zweittumoren [2]. 2/3 aller Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren befinden sich bei Erstdiagnose in den klinischen Stadien III und IV, Lokalrezidive treten hierbei in 50-60% auf, Fernmetastasen in 25% aller Fälle [40]. Die Angaben in der Literatur zur Häufigkeit von Zweittumoren differieren, Werte zwischen 10-40% werden gefunden [41-43].

[Seite 8]

Lokoregionäre Rezidive, die am häufigsten infolge inkompletter chirurgischer Resektion und nach primärer Radiotherapie entstehen [44], werden üblicherweise mit erneuter Operation oder Bestrahlung behandelt. Sollten die Risiken einer erneuten Operation zu groß sein, kommt eine Radiotherapie in Frage [45]. Eine Therapie der Fernmetastasen wird derzeit häufig mit Chemotherapie versucht. Sowohl bei Lokalrezidiven als auch bei Fernmetastasen zeigen nur ca. 35% der Patienten ein Ansprechen auf die Therapie, welches mit 6 bis 9 Monaten nur von kurzer Dauer ist [46].


2. Ganly, I., D. Soutar, and S. Kaye, Current role of gene therapy in head and neck cancer. Eur J Surg Oncol, 2000. 26(4): p. 338-43.

39. Wennerberg, J., Predicting response to therapy of squamous cell carcinoma of the head and the neck (review). Anticancer Res, 1996. 16: p. 2389-2396.

40. Stupp, R., R. Weichselbaumm, and E. Vokes, Combined modality therapy of head and neck cancer. Semin Oncol, 1994. 21: p. 349-58.

41. Haughey, B., et al., Meta-analysis of second malignant tumors in head and neck cancer: the case for an endoscopic protocol. Ann Otol Rhinol Laryngol, 1992. 101: p. 105-112.

42. Jones, A., et al., Second primary tumours in patients with head and neck squamous cell carcinoma. Cancer, 1995. 95: p. 1343-53.

43. Dammer, R.e.a., Die Früherkennung von Mehrfachtumoren bei der Primärdiagnostik oraler Karzinome mit Hilfe der Panendoskopie. Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, 1999. 3: p. 61-66.

44. Snow, G., Evaluation and staging of the patient with head and neck cancer. 1989, Churchill Livingstone: New York. p. 17-38.

45. Zieske, L., et al., Squamous cell carcinoma with positive margins: Surgery and postoperative irradiation. Arch Otolaryngol Head and Neck Surg, 1986. 112: p. 863-6.

46. Forastiere, A., Overview of platinum chemotherapy in head and neck cancer. Semin Oncol, 1994. 21: p. 20-27.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Die Literaturangabe Snow et al. 1989 fehlt im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[29.] Nig/Fragment 003 19 - Diskussion
Bearbeitet: 28. May 2014, 22:12 Singulus
Erstellt: 28. May 2014, 21:56 (Hindemith)
Adam 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 19-24
Quelle: Adam 2003
Seite(n): 6, Zeilen: 20-25
Obwohl Tabak- und Alkoholkonsum die beiden Hauptrisikofaktoren sind und deren schädliche Wirkungen sich zudem potenzieren, entwickelt nur eine Minderheit aller Menschen, die beiden Wirkstoffen ausgesetzt sind, ein Karzinom. Dies erlaubt die Unterstützung des Konzeptes, dass zwischen einzelnen Individuen große Unterschiede in der genetischen Vulnerabilität gegenüber Karzinogenen bestehen. Obwohl Tabak- und Alkoholkonsum die beiden Hauptrisikofaktoren sind und deren schädliche Wirkungen sich zudem potenzieren [31-33], entwickelt nur eine Minderheit aller Menschen, die beiden Wirkstoffen ausgesetzt sind, Krebs. Dies erlaubt die Unterstützung des Konzeptes, dass zwischen einzelnen Individuen große Unterschiede in der genetischen Vulnerabilität gegenüber Karzinogenen bestehen [28].

28. Chen, A. and J. Myers, Cancer of the Oral Cavity. Curr Probl Surg, 2000. 37(10): p. 635-731.

31. Heiner, H., et al., Tumorfrüherkennung in der Mundhöhle. Stomatol, 1983. 33: p. 438-445.

32. Burkhardt, A., Der Mundhöhlenkrebs und seine Vorstadien. 1980, Stuttgart - New York: Gustav Fischer Verlag.

33. Pindborg, J., Krebs und Vorkrebs der Mundhöhle. 1982, Berlin - Chicago - Rio de Janeiro - Tokio: Quintessenz Verlags - GmbH.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

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