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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 2-27
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 181-182, Zeilen: S.181, 12-34 - S.182, 1-12
Bedeutung interner Sarkomerlängenänderungen

Die Sarkomerlänge wurde in der vorliegenden Untersuchung nicht parallel gemessen. Eine isometrische Kontraktion ist unter den gegebenen experimentellen Bedingungen damit eine Kontraktion, bei der die Muskellänge konstant bleibt. Der Einfluss einer internen Sarkomerverkürzung (9) bzw. einer entsprechenden Sarkomerverlängerung auf den Calciumtransienten kann daher nicht quantifiziert werden. Eine Änderung des Ausmaßes der Überlappung der kontraktilen Proteine kann mit einer entsprechenden Dissoziation von Calcium von Troponin C vergesellschaftet sein, und damit den intrazellulären Calciumtransienten beeinflussen (2, 3, 9, 82).

Eine derartige stochastisch verteilte minimale Änderung der Sarkomerlänge unter isometrischen Bedingungen ist jedoch sowohl für gesundes als auch für krankes Myokard anzunehmen. Wenn unter pathologischen Bedingungen das Ausmaß der Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat vergrößert wäre, dann sollte dieser Effekt messbar sein. Die Untersuchungen zeigen jedoch, dass der intrazelluläre Calciumtransient unter isometrischen Bedingungen bei normalem Myokard und beim Myokard von Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie identisch ist. Daher wird der Einfluss einer internen Sarkomerlängenänderung bei konstanter Länge des Muskelpräparates auf den intrazellulären Calciumtransienten als vernachlässigbar angesehen.

Bestimmung der optimalen Länge

Da die Sarkomerlänge nicht bestimmt wurde, kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, dass die Messungen an normalem und pathologischem Myokard auf unterschiedlichen Punkten der Ruhedehnungskurve durchgeführt worden sind. Unterstellt man diese Hypothese, so könnten die reduzierten Verkürzungsamplituden des an Mitralklappeninsuffizienz (148, 159) erkrankten Myokards Ausdruck unzureichender Vordehnung sein. Dieser Einwand könnte insofern [bedeutsam sein, als in der vorliegenden Untersuchung gezeigt wurde, dass der intrazelluläre Calciumtransient von der Verkürzungsamplitude moduliert wird und dass das enddiastolische Calcium von der Muskellänge abhängig ist.]

(2) Allen DG, Kurihara S (1982) <br>The effects of muscle length on intracellular calcium transients in mammalian cardiac muscle. <br>J Physiol (Lond), 327: 79-94

(3) Allen DG, Kentish JC (1985a) <br>The cellular basis of the length-tension relation in cardiac muscle. <br>J Mol Cell Cardiol, 17: 821-840

(9) Backs PH, Ter Keurs HEDJ (1993) <br>Fluorescent properties of rat cardiac trabeculae microinjected with fura-2 salt. <br>Am J Physiol, 264: Hl098-H1110

(82) Kurihara S, Saeki Y, Hongo K, Tanaka E, Sudo N (1990) <br>Effects of length change on intracellular Calcium transients in ferret ventricular muscle treated with 2,3-butanedione monoxime (BDM). <br>Jap J Physiol, 40: 915-920

(148) Vahl CF, Bauernschmitt R, Bonz A, Herold U, Ziegler S, Lang A, Hagl S (1992c) <br>Contractile behaviour of skinned papillary muscle in mitral valve disease. <br>Thorac Cardiovasc Surg, 40: 253-260

(159) Vahl CF, Kloss T, Yang Y, Castell M, Mehrkens A, De Simone R, Schäffer L, Hagl S (1999) <br>Surgical treatment of oligosymptomatic mitral valve incompetence? <br>Eur J Cardiothorac Surg, 16: 524-532

<u>2) Bedeutung interner Sarkomerlängenänderungen</u>

Die Sarkomerlänge wurde in der vorliegenden Untersuchung nicht parallel gemessen. Eine isometrische Kontraktion ist unter den gegebenen experimentellen Bedingungen damit eine Kontraktion, bei der die Muskellänge konstant bleibt. Der Einfluß einer internen Sarkomerverkürzung (12) bzw. einer entsprechenden Sarkomerverlängerung auf den Calciumtransienten kann daher nicht quantifiziert werden. Eine Änderung des Ausmaßes der Überlappung der kontraktilen Proteine kann mit einer entsprechenden Dissociation von Calcium von Troponin C vergesellschaftet sein und damit den intracellulären Calciumtransienten beeinflussen (3, 5, 12, 182).

Eine derartige stochastisch verteilte minimale Änderung der Sarkomerlänge unter isometrischen Bedingungen ist jedoch sowohl für gesundes als auch krankes Myocard anzunehmen. Wenn unter pathologischen Bedingungen das Ausmaß der Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat vergrößert wäre, dann sollte dieser Effekt meßbar sein. Die Untersuchungen zeigen jedoch, daß der intracelluläre Calciumtransient unter isometrischen Bedingungen bei normalem Myocard und beim Myocard von Patienten mit dilatativer Cardiomyopathie identisch ist. Daher wird der Einfluß einer internen Sarkomerlängenänderung bei konstanter Länge des Muskelpräparates auf den intrazellulären Calciumtransienten als zu vernachlässigen angesehen.

[S. 182]

<u>3) Bestimmung der optimalen Länge </u>

Da die Sarkomerlänge nicht bestimmt wurde, kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, daß die Messungen an normalem und pathologischem Myocard auf unterschiedlichen Punkten der Ruhe-Dehnungskurve durchgeführt worden sind. Unterstellt man diese Hypothese, so könnten die reduzierten Verkürzungsamplituden des an dilatativer Cardiomyopathie erkrankten Myocards Ausdruck unzureichender Vordehnung sein. Dieser Einwand könnte insofern bedeutsam sein, als in der vorliegenden Untersuchung gezeigt wurde, daß der intracelluläre Calciumtransient von der Verkürzungsamplitude moduliert wird und daß das enddiastolische Calcium von der Muskellänge abhängig ist.

3) Allen DG, Kentish JC (1985a) <br>The cellular basis of the length-tension relation in cardiac muscle. <br>J Mol Cell Cardiol 17: 821-840

5) Allen DG, Kurihara S (1982) <br>The effects of muscle length on intracellular calcium transients in mammalian cardiac muscle. <br>J Physiol (Lond): 327: 79-94

12) Backs PH, Ter Keurs HEDJ (1993) <br>Fluorescent properties of rat cardiac trabeculae microinjected with fura-2 salt. <br>Am J Physiol, 264: Hl098-H1110

182) Kurihara S, Saeki Y, Hongo K, Tanaka E, Sudo N (1990) <br>Effects of length change on intracellular Calcium transients in ferret ventricular muscle treated with 2,3-butanedione monoxime (BDM). <br>Jap J Physiol 40: 915-920

Anmerkungen

Bis auf eine winzige Ausnahme identisch: wieder wurde "dilatative Cardiomyopathie" durch "Mitralklappeninsuffizienz " ersetzt.

Sichter
Hindemith

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