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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 6-26
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 210,211, Zeilen: 8ff
4.2.1 Frequenzinotropie bei Mitralinsuffizienz und bei Mitralstenose

In der Literatur liegt eine große Zahl von Hinweisen vor, dass die „Frequenzinotropie" bei Patienten mit Herzinsuffizienz - unabhängig von der zugrundeliegenden Ursache - nur noch in reduziertem Maße vorhanden ist (24, 39, 53, 76, 104, 105, 108, 121, 132, 133, 134, 137). In Übereinstimmung mit diesen Befunden konnte auch an dem hier untersuchten Patientenkollektiv gezeigt werden, dass das Frequenzoptimum bei Patienten mit Mitralinsuffizienz im Vergleich zu Patienten mit Mitralstenose zu niedrigeren Stimulationsfrequenzen hin verschoben ist. Das Verhalten des isolierten Myokards von Patienten, die wegen einer Mitralstenose zur Operation kamen entsprach hingegen im wesentlichen den in der Literatur erhobenen Daten normalen Myokards.

Die parallel zu den Messungen der Muskelmechanik durchgeführte Bestimmung der intrazellulären Calciumtransienten lässt den Schluss zu, dass eine Störung der intrazellulären Calciumhomöostase wesentlich an der pathologisch veränderten Kraft-Frequenz-Beziehung bei Mitralinsuffizienz beteiligt ist. Ähnlich wie von Gwathmey und Kollegen bei der terminalen Herzinsuffizienz beobachtet, kommt es mit Erhöhung der Stimulationsfrequenz zu einem Anstieg des enddiastolischen intrazellulären Calciumspiegels (Abb. 19). Der gleichfalls stattfindende frequenzabhängige Anstieg der systolischen intrazellulären Calciumkonzentrationen ist weniger ausgeprägt, so dass es mit höheren Stimulationsfrequenzen zu einer Abnahme der Amplitude des intrazellulären Calciumtransienten kommt (Abb. 20).


(24) Böhm M, La Rosee K, Schmidt U ,Schulz C, Schwinger RHG, Erdmann E (1992) Force-frequency relationship and inotropic stimulatlon in the nonfiling and failing human myocardium : implications for the medical treatment of heart failure Clin Invest 70: 421-425

(39) Feldman MD, Gwathmey JK, Phillips P, Schoen F, Morgan JP (1988) Reversal of the force frequency relationshioship in working myocardium from patients with end stage heart failure. J Appl Cardiol, 3: 273-283

(53) Gwathmey JK, Slawsky MT, Hajjar RJ Brians GM Role of intracellular Calcium handling in force-

7.) Frequenzinotropie bei dilatativer Cardiomyopathie

Inzwischen gibt es in der Literatur eine große Zahl von Hinweisen, daß die "Frequenzinotropie" bei Patienten mit dilatativer Cardiomyopathie nur noch in reduziertem Maße vorhanden ist (39, 88, 123, 214, 216, 275, 276). In Übereinstimmung mit diesen Befunden konnte auch an dem hier untersuchten Patientenkollektiv gezeigt werden, daß das Frequenzoptimum bei Patienten mit dilatativer Cardiomyopathie bei einer Frequenz von circa 1 Hz liegt (ABB 48). Im gesunden Spendermyocard liegt das Frequenzoptimum deutlich höher zwischen 2 und 3 Hz.

Die parallel zu den Messungen der Muskelmechanik durchgeführte Bestimmung des intracellulären Calciumtransienten (ABB 47) läßt den Schluß zu, daß eine Störung der intracellulären Calciumhomöostase wesentlich an der pathologisch veränderten Kraft-Frequenz- Beziehung bei dilatativer Cardiomyopathie beteiligt ist. Ähnlich wie von Gwathmey und Kollegen beobachtet, kommt es mit Erhöhung

[S. 211]

der Stimulationsfrequenz zu einem Anstieg des enddiastolischen intracellulären Calciumspiegels (ABB 50). [...] Der gleichfalls stattfindende frequenzabhängige Anstieg der systolischen intracellulären Calciumkonzentration ist weniger ausgeprägt (ABB 49), so daß es mit höheren Stimulationsfrequenzen zu einer Abnahme der Amplitude des intracellulären Calciumtransienten kommt.


39) Böhm M, La Rosee K, Schmidt U ,Schulz C, Schwinger RHG Erdmann E, (1992) Force-frequency relationship and inotropic stimUlatlon in the nonfiling and failing human myocardium : implications for the medical treatment of heart failure Clin Invest 70: 421-425

88) Feldman MD,Gwathmey JK, Phillips P, Schoen F, Morgan JP (1988) Reversal of the force frequency relationshioship in working myocardium from patients with end stage heart failure. J Appl Cardiol, 3: 273-283

123)Gwathmey JK, Slawsky MT, Hajjar RJ Brians GM Role of intracellular Calcium handling in force-

Anmerkungen

Übernahmen ohne Quellenverweis auf Vahl (1995). Die Übernahmen sind meist wörtlich, bis auf das Ende des ersten Paragraphs. welches freier umgewidmet wurde. Auch wurde wieder zweimal "dilatative Cardiomyopathie" durch "Mitralinsuffizienz" ersetzt.

Sichter
Hindemith

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