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Nk/Fragment 084 18

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 18-31
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 222, 223, Zeilen: 21-27, 1-10
In Analogie zu diesen Beobachtungen könnte vermutet werden, dass die Calciumüberladung des Zytoplasmas bei isotonen Kontraktionen durch eine überschießende Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat bei Mitralinsuffizienz verursacht wird. Dennoch erscheint diese Hypothese vor allem aus einem Grund wenig wahrscheinlich:

Die Untersuchungen zur Abhängigkeit des intrazellulären Calciumtransienten von der Muskellänge haben eindrücklich gezeigt, dass es am herzinsuffizientem Myokard - im Vergleich zum normalem Myokard - zu einer Steigerung der Empfindlichkeit für Calcium mit abnehmender Muskellänge kommt. Bei isotonen Kontraktionen verkürzt sich die Muskelzelle. Daher wäre gerade bei Herzinsuffizienz nicht mit einer gesteigerten, sondern im Gegenteil mit einer verzögerten Dissoziation von Calcium von dem kontraktilen Apparat zu rechnen. Offen ist allerdings, inwieweit die Befunde am Myokard von herzinsuffizienten Patienten auf den Sonderfall der Herzinsuffizienz bei Mitralklappeninsuffizienz übertragbar sind.

[Seite 222, Zeilen 21-27]

In Analogie zu diesen Beobachtungen könnte vermutet werden, daß die Calciumüberladung des Cytoplasmas bei nachbelasteten Kontraktionen durch eine überschießende Dissociation von Calcium vom kontraktilen Apparat bei dilatativer Cardiomyopathie verursacht wird. Der Zeitverlauf des »Buckels» (ABB 59, ABB 60, ABB 61) des intracellulären Calciumtransienten bei nachbelasteten Kontraktionen könnte zu dieser Hypothese passen. Dennoch erscheint sie vor

[Seite 223, Zeilen 1-10]

allem aus einem Grund nicht haltbar: die Untersuchungen zur Abhängigkeit des intracellulären Calciumtransienten von der Muskellänge haben eindrücklich gezeigt, daß es bei dilatativer Cardiomyopathie - im Vergleich zum normalen Myocard - zu einer Steigerung der Empfindlichkeit für Calcium mit abnehmender Muskellänge kommt. Bei nachbelasteten Kontraktionen verkürzt sich die Muskelzelle. Daher ist gerade bei dilatativer Cardiomyopathie nicht mit einer gesteigerten, sondern im Gegenteil mit einer verzögerten Dissociation von Calcium von dem kontraktilen Apparat zu rechnen.

Anmerkungen

Mit leichten Änderungen wurde der komplette Absatz übernommen. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

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