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Kontrastverstärkte sonografische perfusionsdynamische Dignitätsuntersuchungen bei Tumoren der Glandula parotis mit immunhistochemischer Auswertung der Gefäßstruktur

von Dr. Nicole Klipphahn

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[1.] Nkl/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-01 10:35:38 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Klipphahn 2013, Nkl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Klipphahn 2013
Seite(n): 4, Zeilen: 1 ff.
3. Einleitung

3.1. Problemdarstellung

Die hier vorliegende Studie untersuchte Raumforderungen im Bereich der Ohrspeicheldrüse, wobei die Inzidenz für Parotistumoren in Deutschland bei etwa 3,8 pro 100 000 Einwohnern liegt. Insgesamt treten circa 7 % der Kopf-Hals-Tumoren und 1 % aller Tumoren in den Speicheldrüsen auf [1], 75 % davon wiederum in der Glandula parotis. Dabei kann man von zwischen 80 - 90% benignen Tumoren, vor allem pleomorphen Adenomen und Zystadenolymphomen, ausgehen [1, 2] Bei den Malignomen handelt es sich überwiegend um Adenokarzinome, aber auch adenoidzystische Karzinome, Azinuszellkarzinome und Mukoepidermoidkarzinome [2, 3]

Häufig kann eine Speicheldrüsenraumforderung bereits aufgrund einer genauen klinischen Untersuchung einer Entzündung oder einem Tumor zugeordnet werden. Allerdings ist es bei einer Vielzahl von Patienten, die zur Abklärung einer Raumforderung in der Parotisloge kommen, oft nicht möglich präoperativ eine Aussage bezüglich der Dignität eines Tumors zu treffen. Klinische Aspekte können Hinweise für die zu erwartende Dignität geben. So sprechen beispielsweise ein langsames Wachstum über Monate bis Jahre, eine schmerzlose weiche oder prall elastische Konsistenz, gute Verschieblichkeit und fehlende Zeichen einer Infiltration in umliegendes Gewebe eher für eine benigne Raumforderung [4]. Wohingegen ein schnelles Wachstum innerhalb von Wochen bis Monaten, ein schmerzhafter, nicht verschieblicher Knoten, Zeichen einer Tumorinfiltration in Muskeln, Haut oder Nerven und Lymphknotenvergrößerungen auf Malignität verweisen können. Eine Fazialisparese bei einem Tumor der Gl. parotis deutet fast immer auf einen malignen Tumor hin.

Da das weitere therapeutische Vorgehen von der Dignität des Tumors abhängt [ 5 ] und sich schon bei gutartigen Tumoren ein unterschiedliches operatives Vorgehen ergibt [ 6 , 7 ], ist die Kenntnis der Tumorart von großer Bedeutung. Die Therapie der Benignome besteht in einer vollständigen Entfernung mit einem Saum gesunden Gewebes, um die lokale Rezidivgefahr zu verringern. Die laterale Parotidektomie, bei der die [Drüsenanteile lateral des Nervenfächers extirpiert werden um den N. facialis zu schonen, ist hierbei der häufigste operative Eingriff.]


1 Behrbohm, H., Behrbohm, G., Birke, H. ; Tumoren der Seicheldrüsen [sic!]. HNO-Nachrichten 2007.2 21-28

2 Gierek T, Majzel K, Jura-Szołtys [sic] E, Slaska-Kaspera A, Witkowska M, Klimczak-Gołab [sic] L. [A 20-year retrospective histoclinical analysis of parotid gland tumors in the ENT Department AM in Katowice] 1: Otolaryngol Pol. 2007;61(4):399-403

3 Groh A, Borowitz R, Mühlmeier G, Maier H Regionale Inzidenzraten von Parotistumoren in Ostwürttemberg GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006; 2:Doc117 (20060424)

4 Seifert, G. Oralpathologie I - Pathologie der Speicheldrüsen Doerr, Seifert; Spezielle Pathologische Anatomie Band 1/1 Springer-Verlag GmbH, 2. Aufl. 1996, 811 S.

5 Hawe MJ, Bell DM. Superfacial parotidectomy for pleomorphic parotid adenomas. Clin Oncol. 1982;8(3):207-13.

6 Duroux S, Ballester M, Michelet V, Majoufre C, Siberchicot F, Pinsolle J.[Surgical treatment of pleomorphic adenoma of the parotid gland. Apropos of 192 cases]Rev Stomatol Chir Maxillofac. 1998 Feb;98(6):336-8. French.

7. Essaadi M, Raji A, Janah A, Detsouli M, Kadiri F, Laraqui NZ, Touhami M, MoukrimB [sic], Benghalem H, Chekkoury IA, Benchekroun Y. [Parotid tumors: a report of 120 cases]Rev Laryngol Otol Rhinol (Bord). 1998;119(3):177-82. Review. French.

2. Einleitung

2.1. Problemdarstellung

Diese Arbeit thematisiert Tumoren im Bereich der Ohrspeicheldrüse (Gl. Parotis), wobei die Inzidenz für Parotistumoren in Deutschland bei etwa 3,8 pro 100 000 Einwohnern liegt. Insgesamt treten circa 7 % der Kopf-Hals-Tumoren und 1 % aller Tumoren in den Speicheldrüsen auf [1], 75 % davon wiederum in der Glandula parotis. Dies unterteilt sich zu fast 90% in benigne Tumoren, vor allem pleomorphen Adenomen und Zystadenolymphomen [1, 2]. Bei den bösartigen Tumoren handelt es sich hauptsächlich um Adenokarzinome, oder auch adenoidzystische Karzinome, Azinuszellkarzinome und Mukoepidermoidkarzinome [2, 3].

Häufig kann eine Speicheldrüsenraumforderung bereits durch eine gründliche klinischen Untersuchung einer entzündlichen Reaktion oder einem Tumor zugeordnet werden. Weiterhin ist es jedoch bei vielen Patienten, die zur Abklärung einer Raumforderung in der Parotisloge kommen, oft nicht möglich vor dem operativen Eingriff eine Aussage bezüglich der Dignität eines Tumors zu treffen. Obwohl einige klinische Aspekte Hinweise für die zu erwartende Dignität geben können, ist eine gute Prognose nur sehr schwer zu treffen. Auch wenn beispielsweise ein langsames Wachstum über Monate bis Jahre, eine schmerzlose weiche oder prall elastische Konsistenz, gute Verschieblichkeit und fehlende Zeichen einer Infiltration in umliegendes Gewebe eher für eine benigne Raumforderung [4] sprechen. Im Gegensatz dazu sprechen ein schnelles Wachstum innerhalb von Wochen bis Monaten, ein schmerzhafter, nicht verschieblicher Knoten, Zeichen einer Tumorinfiltration in Muskeln, Haut oder Nerven und Lymphknotenvergrößerungen für Bösartigkeit. Eine Lähmung des Gesichtsnerven bei einem Tumor der Gl. parotis deutet fast immer auf einen bösartigen Tumor hin.

Da das weitere therapeutische Vorgehen von der Dignität des Tumors abhängt [5] und sich schon bei gutartigen Tumoren ein unterschiedliches operatives Vorgehen ergibt [6, 7], ist das Wissen der Tumorart vor dem operativen Eingriff von großer Bedeutung. Die Therapie der gutartigen Tumore besteht in einer vollständigen Entfernung mit einem Saum gesunden Gewebes, um die örtliche Rezidivgefahr zu mindern. Die laterale Parotidektomie, bei der die Drüsenanteile lateral des Nervenfächers mit entfernt werden um den N. facialis zu schonen, ist hierbei der häufigste operative Eingriff.


1 Behrbohm, H., Behrbohm, G., Birke, H. ; Tumoren der Seicheldrüsen [sic!]. HNO-Nachrichten 2007.2 21-28

2 Gierek T, Majzel K, Jura-Szołtys [sic] E, Slaska-Kaspera A, Witkowska M, Klimczak- Gołab [sic] L. [A 20-year retrospective histoclinical analysis of parotid gland tumors in the ENT Department AM in Katowice] 1: Otolaryngol Pol. 2007;61(4):399-403

3 Groh A, Borowitz R, Mühlmeier G, Maier H Regionale Inzidenzraten von Parotistumoren in Ostwürttemberg GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2006; 2:Doc117 (20060424)

4 Seifert, G. Oralpathologie I - Pathologie der Speicheldrüsen Doerr, Seifert; Spezielle Pathologische Anatomie Band 1/1 Springer-Verlag GmbH, 2. Aufl. 1996, 811 S.

5 Hawe MJ, Bell DM. Superfacial parotidectomy for pleomorphic parotid adenomas. Clin Oncol. 1982;8(3):207-13.

6 Duroux S, Ballester M, Michelet V, Majoufre C, Siberchicot F, Pinsolle J. [Surgical treatment of pleomorphic adenoma of the parotid gland. Apropos of 192 cases]Rev Stomatol Chir Maxillofac. 1998 Feb;98(6):336-8. French.

7. Essaadi M, Raji A, Janah A, Detsouli M, Kadiri F, Laraqui NZ, Touhami M, MoukrimB [sic], Benghalem H, Chekkoury IA, Benchekroun Y. [Parotid tumors: a report of 120 cases] Rev Laryngol Otol Rhinol (Bord). 1998;119(3):177-82. Review. French.

Anmerkungen

Nur leicht umgeschrieben, Synonyma verwendet.

Kopierfehler bei der 2. Referenz identisch (siehe [1]), auch die fehlenden Punkte hinter den Nummern 1-6 im Literaturverzeichnis finden sich in beide Arbeiten.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02


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