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Kontrastverstärkte sonografische perfusionsdynamische Dignitätsuntersuchungen bei Tumoren der Glandula parotis mit immunhistochemischer Auswertung der Gefäßstruktur

von Dr. Nicole Klipphahn

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[1.] Nkl/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-01 10:55:37 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Klipphahn 2013, Nkl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Klipphahn 2013
Seite(n): 6, Zeilen: 1 ff.
3.3. Sonografie

Die B-Bild-Sonografie hat sich in der täglichen Diagnostik als Routineverfahren bei Speicheldrüsentumoren etabliert. Gegenüber anderen nichtinvasiven Verfahren birgt sie mehrere Vorteile. Sie ist beliebig oft durchführbar aufgrund fehlender Strahlenbelastung und somit unbedenklich auch bei allen Patienten einsetzbar. Zudem ist die Untersuchung zumeist besser verfügbar als CT und MRT und weniger kostenintensiv [14 , 15]. Neben dem Erkennen von klinisch nicht tastbaren Raumforderungen [16 ] ermöglicht die einfache Handhabung des Ultraschallkopfes eine exakte Beurteilung, Größenausmessung und Gewebebeschreibung der untersuchten Struktur in fast jeder gewünschten Ebene.

Einige Studien zeigen, dass die B-Bild-Sonografie mit 92,6% eine höhere Sensitivität im Nachweis von Raumforderungen hat als die Magnet-Resonanz-Tomografie und die Computertomografie [17].

Verlässliche Aussagen hinsichtlich der Dignität einer Raumforderung lassen sich jedoch nicht treffen, da dieses Verfahren sich auf die Beurteilung von Größe, Form und Gewebetextur beschränkt.

Mit Hilfe der Farbdopplersonografie besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den bisherigen Kriterien die Gefäßversorgung und –struktur zu beurteilen. Diese diagnostische Methode ist vor allem dazu geeignet Gefäße in parenchymatösen Geweben zu beurteilen und findet unter anderem breite Anwendung in der Untersuchung von Raumforderungen im Kopf-Hals-Bereich [18, 19, 20 ]. Bereits Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als 1 mm sind mit Hilfe der Farbdopplersonografie darstellbar [21]. Besonders durch die Darstellung kleinster Gefäße erwartete man ein objektives Unterscheidungskriterium zwischen scheinbar identischen Raumforderungen im B-Bild-Sonografieverfahren und histologisch unterschiedlichen Tumoren. Diese Annahme basiert auf dem Gedanken, dass in pathologisch veränderten Strukturen eine Tumorneovaskularisation stattfindet, die zu einer sichtbaren Veränderung der Gefäßversorgung und –struktur führt.

In der Literatur bereits mehrfach beschrieben sind diese qualitativen sonomorphologischen Kriterien, die eine Differenzierung zwischen histologischen Tumorentitäten erlauben sollen. Das Vorhandensein von distalen Schallphänomenen, Randbegrenzung und der dopplersonografisch festgestellten Angioarchitektur wurde [bestimmten Tumortypen zugeordnet.]


14 Izzo L, Casullo A, Caputo M, Costi U, Guerrisi A, Stasolla A, Basso L, Marini M, De Toma G.Space occupying lesions of parotid gland. Comparative diagnostic imaging and pathological analysis of echo color/power Doppler and of magnetic resonance imaging.Acta Otorhinolaryngol Ital. 2006 Jun;26(3):147-53.

15 de Ru JA, van Leeuwen MS, van Benthem PP, Velthuis BK, Sie-Go DM, Hordijk GJ. Do magnetic resonance imaging and ultrasound add anything to the preoperative workup of parotid gland tumors? J Oral Maxillofac Surg. 2007 May

16. Martinoli C, Derchi LE, Solbiati L, Rizzatto G, Silvestri E, Giannoni M Color Doppler sonography of salivary glands. AJR Am J Roentgenol. 1994 Oct; 163(4):933-41

17. Bruneton JN, Roux P, Caramella E, Demard F, Vallicioni J, Chauvel P.Ear, nose, and throat cancer: ultrasound diagnosis of metastasis to cervical lymph nodes.Radiology. 1984 Sep;152(3):771-3.

18. Steinkamp HJ, Mueffelmann M, Böck JC, Thiel T, Kenzel P, Felix R. Differential diagnosis of lymph node lesions: a semiquantitative approach with colour Doppler ultrasound.Br J Radiol. 1998 Aug;71(848):828-33.

19. Mees K, Gutmann R, Wollenberg B.[Does the otorhinolaryngologist need Doppler sonography?]Laryngorhinootologie. 1992 Feb;71(2):91-4. Review. German.

20. Leuwer RM, Westhofen M, Schade G.Color duplex echography in head and neck cancer.Am J Otolaryngol. 1997 Jul-Aug;18(4):254-7.

21. Jecker P, Engelke JC, Westhofen M. [Possible application of a signal enhancer for duplex ultrasound in otorhinolaryngology]Laryngorhinootologie. 1998 May;77(5):289-93. German.

Sonografie

Die B-Bild-Sonografie hat sich in der täglichen Diagnostik als Routineverfahren bei Speicheldrüsentumoren etabliert. Gegenüber anderen nichtinvasiven Verfahren birgt sie mehrere Vorteile. Sie ist beliebig oft durchführbar aufgrund fehlender Strahlenbelastung und somit unbedenklich auch bei allen Patienten einsetzbar. Zudem ist die Untersuchung wenig kostenintensiv [14, 15, 32]. Neben dem Erkennen von klinisch nicht tastbaren Raumforderungen [16] ermöglicht die einfache Handhabung des Ultraschallkopfes eine exakte Beurteilung, Größenausmessung und Gewebedichteanalyse der untersuchten Struktur in fast jeder gewünschten Ebene.

Einige Studien zeigen, dass die B-Bild-Sonographie mit 92,6% eine höhere Sensitivität im Nachweis von Raumforderungen hat als die Magnet-Resonanz-Tomographie und die Computertomographie [17].

Verlässliche Aussagen hinsichtlich der Dignität einer Raumforderung lassen sich jedoch nicht treffen, da dieses Verfahren sich auf die Beurteilung von Größe, Form und Gewebetextur beschränkt.

Mit Hilfe der Farbdopplersonografie besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den bisherigen Kriterien die Gefäßversorgung und –struktur zu beurteilen. Diese diagnostische Methode ist vor allem dazu geeignet Gefäße in parenchymatösen Geweben zu beurteilen und findet unter anderem Anwendung in der Untersuchung von Tumoren der Ohrspeicheldrüse und weiteren Raumforderungen im Kopf-Hals-Bereich [18, 19, 20]. Bereits Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als 1 mm sind mit Hilfe der Farbdopplersonographie darstellbar [21]. Besonders durch die Darstellung kleinster Gefäße erwartete man ein objektives Unterscheidungskriterium zwischen scheinbar identischen Raumforderungen im B-Bild Sonografieverfahren und histologisch unterschiedlichen Tumoren. Diese Annahme basiert auf dem Gedanken, dass in pathologisch veränderten Strukturen eine Tumorneo-vaskularisation stattfindet, die zu einer sichtbaren Veränderung der Gefäßversorgung und –struktur führt. In der Literatur bereits mehrfach beschrieben sind diese qualitative sonomorphologischen Kriterien, die eine Differenzierung zwischen histologischen Tumorentitäten erlauben sollen. Das Vorhandensein von distalen Schallphänomenen, Randbegrenzung und der dopplersonografisch festgestellten Angioarchitektur wurde bestimmten Tumortypen zugeordnet.


14 Izzo L, Casullo A, Caputo M, Costi U, Guerrisi A, Stasolla A, Basso L, Marini M, De Toma G.Space occupying lesions of parotid gland. Comparative diagnostic imaging and pathological analysis of echo color/power Doppler and of magnetic resonance imaging.Acta Otorhinolaryngol Ital. 2006 Jun;26(3):147-53.

15 de Ru JA, van Leeuwen MS, van Benthem PP, Velthuis BK, Sie-Go DM, Hordijk GJ. Do magnetic resonance imaging and ultrasound add anything to the preoperative workup of parotid gland tumors? J Oral Maxillofac Surg. 2007 May

16 Martinoli C, Derchi LE, Solbiati L, Rizzatto G, Silvestri E, Giannoni M Color Doppler sonography of salivary glands. AJR Am J Roentgenol. 1994 Oct; 163(4):933-41

17 Bruneton JN, Roux P, Caramella E, Demard F, Vallicioni J, Chauvel P.Ear, nose, and throat cancer: ultrasound diagnosis of metastasis to cervical lymph nodes.Radiology. 1984 Sep;152(3):771-3.

18 Steinkamp HJ, Mueffelmann M, Böck JC, Thiel T, Kenzel P, Felix R. Differential diagnosis of lymph node lesions: a semiquantitative approach with colour Doppler ultrasound.Br J Radiol. 1998 Aug;71(848):828-33.

19 Mees K, Gutmann R, Wollenberg B.[Does the otorhinolaryngologist need Doppler sonography?] Laryngorhinootologie. 1992 Feb;71(2):91-4. Review. German.

20 Leuwer RM, Westhofen M, Schade G.Color duplex echography in head and neck cancer. Am J Otolaryngol. 1997 Jul-Aug;18(4):254-7.

21 Jecker P, Engelke JC, Westhofen M. [Possible application of a signal enhancer for duplex ultrasound in otorhinolaryngology]Laryngorhinootologie. 1998 May;77(5):289-93. German.

32 Schlief R, Bauer A.: Ultrasound contrast media. New perspectives in ultrasound

diagnosis, Radiologe. 1996 Jan;36(1):51-7.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02


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