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Therapieoptimierungsverfahren bei Patienten mit rezidivierten oder progredienten Keimzelltumoren

von Dr. Oliver Rick

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Or/Fragment 006 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-03 16:21:47 Schumann
Beyer et al 1996, Fragment, Gesichtet, Or, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 2-25
Quelle: Beyer et al 1996
Seite(n): S28, S29, S30, Zeilen: S 28: 2. Spalte: 1 ff.; S 29: 3. Spalte: 53 ff.; S 30: 1. Spalte: 17 ff.
Mit dem konsequenten Einsatz von Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie kann derzeit bei der Mehrzahl aller Patienten mit Keimzelltumoren auch noch in den metastasierten Krankheitsstadien mit Heilungsraten von bis zu 80% gerechnet werden. Jedoch haben Patienten, die schlecht auf cisplatinhaltige Kombinationschemotherapie ansprechen und keine komplette Remission (CR) oder tumormarkernegative partielle Remission (PRm-) ihrer Erkrankung erreichen, sowie diejenigen Patienten, deren Erkrankung nach cisplatinhaltiger Chemotherapie rezidiviert oder progredient ist, eine deutlich schlechtere Prognose. In dieser Gruppe von Patienten kann mit einer herkömmlichen "Salvagechemotherapie" in Kombination mit chirurgischer Resektion verbliebener Tumormanifestationen zwar noch eine CR Rate von etwa 30-60% erzielt werden, jedoch sind diese Remissionen in der Regel nur kurz anhaltend. Gegenwärtig rezidivieren mehr als 50% der Patienten nach Salvagechemotherapie, weshalb bei diesen Patienten nur mit einer Heilungsrate von bestenfalls etwa 10-30% gerechnet werden kann.

Durch die Möglichkeit, hämatopoetische Vorläuferzellen aus dem Knochenmark oder dem peripherem Blut zu gewinnen, wurde eine Hochdosischemotherapie (HDCT) sowohl mit Einzelsubstanzen als auch in Kombination möglich. Nichols et al. berichteten 1989 erstmals von einer Kombination aus hochdosiertem Carboplatin und Etoposid. Dadurch konnte eine Ansprechrate von 44% und Langzeitremissionen von über 12 Monaten bei 4 von 32 Patienten mit progredienten Keimzelltumoren, die auf konventionell dosierte cisplatinhaltige Salvagechemotherapie nicht oder nur ungenügend angesprochen hatten erreicht werden. Die Ergebnisse mehrerer Folgestudien der interdisziplinären Arbeitsgruppe Hodentumoren in Deutschland und anderer Arbeitsgruppen bestätigten diese ersten Erfahrungen.

Durch den Einsatz von Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie kann die Mehrzahl aller Patienten mit Keimzelltumoren heutzutage selbst in den metastasierten Krankheitsstadien noch geheilt werden. [...]

Dennoch existieren Patientengruppen mit deutlich schlechterer Prognose. [...] Die zweite Gruppe stellen Patienten dar, die, oftmals trotz initial günstiger Prognosefaktoren, schlecht auf cisplatinhaltige Kombinationschemotherapie ansprechen und keine komplette Remission (CR) oder markernegative partielle Remission (PRm-) ihrer Erkrankung erreichen sowie diejenigen Patienten, die nach Erreichen einer CR oder PRm- nach cisplatinhaltiger Chemotherapie rezidivieren. In dieser zweiten Gruppe von therapierefraktären oder rezidivierten Patienten kann mit einer herkömmlichen „Salvagechemotherapie“ (Tabelle 2) in Kombination mit chirurgischer Resektion verbliebener Tumormanifestationen zwar, je nach Autor und untersuchtem Patientenkollektiv, noch eine CR-Rate von etwa 30-60% erzielt werden; jedoch sind diese Remissionen in der Regel nur kurz anhaltend [11, 13, 18].

Gegenwärtig rezidivieren mehr als 50% der Patienten nach erfolgreicher Salvagechemotherapie erneut, weshalb nur mit einer endgültigen Heilungsrate von maximal etwa 10-30% nach Salvagechemotherapie gerechnet werden kann [18].

[Seite S 29]

Durch die ASCR wurde eine HDCT in maximalen Dosierungen sowohl mit Einzelsubstanzen als auch mit Hochdosiskombinationen möglich.

[Seite S 30]

So berichteten Nichols et al. 1989 mit der Kombination von hochdosiertem Carboplatin 1500 mg/m2 und Etoposid 1200 mg/m2 erstmals über eine Ansprechrate von 44% und Langzeitremissionen von über 12 Monaten bei 12% von 32 Patienten mit therapierefraktären Keimzelltumoren, die auf konventionell dosierte cisplatinhaltige Chemotherapie nicht oder nur ungenügend angesprochen hatten [16]. [...] Die Ergebnisse anderer Arbeitsgruppen bestätigten diese ersten Erfahrungen mit hochdosiertem Carboplatin und Etoposid [12,15,19].


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20141003162248

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