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Therapieoptimierungsverfahren bei Patienten mit rezidivierten oder progredienten Keimzelltumoren

von Dr. Oliver Rick

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Or/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-15 21:33:41 Singulus
Beyer 2000, Fragment, Gesichtet, Or, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-7, 13-25
Quelle: Beyer 2000
Seite(n): 6, Zeilen: 1ff
Je nach Autor und untersuchter Patientengruppe können etwa zwischen 10% und 25% aller Patienten mit Versagen der Primärtherapie durch eine konventionell-dosierte Salvagechemotherapie geheilt werden 17,18,88,129,153. Die Interpretation dieser Ergebnisse wird allerdings deutlich erschwert durch die Tatsache, dass in den in Tabelle 2 dargestellten Studien die Primärbehandlung der untersuchten Patientenkollektive sehr heterogen war und nicht nur Patienten im ersten Salvagechemotherapieversuch in diesen Studien eingeschlossen waren 18,104. [...]

Die aktuell üblichen Medikamentenkombinationen konventionell-dosierter Salvagechemotherapien sind in Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3: Medikamentenkombinationen konventionell-dosierter Salvagechemotherapien

Or 12a diss.png

2.6.3. Prognosefaktoren für die konventionell-dosierte Salvagechemotherapie

Die grosse Schwankungsbreite der Therapieergebnisse publizierter Studien zur Salvagechemotherapie erklärt sich aus der unterschiedlichen Verteilung von Prognosefaktoren in den Studienkollektiven, die den Therapieerfolg einer konventionell-dosierten Salvagechemotherapie mehr oder weniger wahrscheinlich werden lassen 18,63. Patienten, die keine komplette Remission erreichen, Patienten mit kurzem rezidivfreien Intervall und diejenigen mit grosser Tumormasse im Rezidiv, gemessen entweder am Tumorstadium oder an der Höhe der Tumormarker HCG oder AFP, haben eine deutlich schlechtere Aussicht, mit konventionell-dosierter Salvagechemotherapie geheilt zu werden, als Patienten, bei denen keine dieser [ungünstigen Prognosefaktoren vorlagen 63.]


17. Beyer J, Bokemeyer C, Schmoll HJ, Siegert W (1998): Salvagetherapie rezidivierter und refraktärer Hodentumoren. Onkologe 4:541-546.

18. Beyer J, Schmoll HJ (1998): Prognosefaktoren bei metastasierten seminomatösen und nichtseminomatösen Hodentumoren. Onkologe 4:518-523.

63. Fossa SD, Stenning SP, Gerl A, et al (1999): Prognostic factors in patients relapsing after platinum-based chemotherapy for malignant non-seminomatous germ cell tumours. Br J Cancer 80:1392-1399.

88. Horwich A (1995): Salvage therapy of germ cell tumours. Br J Cancer 71:901- 903.

104. Levine EG, Raghavan D (1991): Treatment of refractory testis cancer: salvage or savage chemotherapy? Eur J Cancer 27:932-936.

129. Nichols CR, Roth BJ, Loehrer PJ, et al (1994): Salvage chemotherapy for recurrent germ cell cancer. Semin Oncol 21:102-108.

153. Sandler A, Loehrer P: Salvage therapy and autologous bone marrow transplantation, in Horwich A (ed): Testicular cancer. 2 ed. London, Chapman and Hall Medical, 1996, pp 307-318.

Je nach Autor und untersuchter Patientengruppe können etwa zwischen 10% und 25% aller Patienten mit Versagen der Primärtherapie durch eine konventionell-dosierte Salvagechemotherapie geheilt werden 9,10,39,65,72. Die Interpretation dieser Ergebnisse wird allerdings deutlich erschwert durch die Tatsache, dass in den in Tabelle 2 dargestellten Studien die Primärbehandlung der untersuchten Patientenkollektive sehr heterogen war und nicht nur Patienten im ersten Salvagechemotherapieversuch in diesen Studien eingeschlossen waren 10,50.

Die aktuell üblichen Medikamentenkombinationen konventionell-dosierter Salvagechemotherapie sind als Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3: Medikamentenkombinationen konventionell-dosierter Salvagechemotherapie.

Or 12a source.png

1.5.3. Prognosefaktoren für die konventionell-dosierte Salvagechemotherapie

Die grosse Schwankungsbreite der Therapieergebnisse publizierter Studien zur Salvagechemotherapie erklärt sich aus der unterschiedlichen Verteilung von Prognosefaktoren in den Studienkollektiven, die den Therapieerfolg einer konventionell-dosierten Salvagechemotherapie mehr oder weniger wahrscheinlich werden lassen 10,27. Patienten mit schlechtem Ansprechen auf Primärtherapie, die keine komplette Remission erreichen, Patienten mit kurzem rezidivfreien Intervall und diejenigen mit grosser Tumormasse im Rezidiv, gemessen entweder am Tumorstadium oder an der Höhe der Tumormarker HCG oder AFP, haben eine deutlich schlechtere Aussicht mit konventionell-dosierter Salvagechemotherapie geheilt zu werden, als Patienten, bei denen keiner dieser ungünstigen Prognosefaktoren vorliegt.


9. Beyer J, Bokemeyer C, Schmoll HJ, Siegert W (1998): Salvagetherapie rezidivierter und refraktärer Hodentumoren. Onkologe 4:541-546.

10. Beyer J, Schmoll HJ (1998): Prognosefaktoren bei metastasierten seminomatösen und nichtseminomatösen Hodentumoren. Onkologe 4:518-523.

27. Fossa SD, Stenning SP, Gerl A, Horwich A, Clark PI, Wilkinson PM, Jones WG, Williams MV, Oliver RT, Newlands ES, Mead GM, Cullen MH, Kaye SB, Rustin GJS, Cook PA (1999): Prognostic factors in patients relapsing after platinum-based chemotherapy for malignant non-seminomatous germ cell tumours. Br J Cancer :in press.

39. Horwich A (1995): Salvage therapy of germ cell tumours. Br J Cancer 71:901-903.

50. Levine EG, Raghavan D (1991): Treatment of refractory testis cancer: salvage or savage chemotherapy? Eur J Cancer 27:932-936.

65. Nichols CR, Roth BJ, Loehrer PJ, Williams SD, Einhorn LH (1994): Salvage chemotherapy for recurrent germ cell cancer. Semin Oncol 21:102-108.

72. Sandler A, Loehrer P: Salvage therapy and autologous bone marrow transplantation, in Horwich A (ed): Testicular cancer. 2 ed. London, Chapman and Hall Medical, 1996, pp 307-318.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Tabelle 3 wurde um eine dritte Therapieform erweitert.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140915213554

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