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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 2-16, 22-27
Quelle: Beyer 2000
Seite(n): 36, 39, 40, Zeilen: 36: 4 ff.; 39: 5 ff.; 40: 1 ff.
Mit zunehmender Erfahrung im Einsatz einer HDCT wurde rasch die Bedeutung von Prognosefaktoren für das Therapieansprechen nach HDCT bei Patienten mit rezidivierten oder progredienten Keimzelltumoren deutlich 13,14,18,129. Es zeigte sich, dass sehr große Unterschiede in den Erfolgsaussichten einer HDCT für einzelne Patientenkollektive bestanden. Man wollte daher Patienten, die voraussichtlich auch von einer HDCT nicht profitieren würden, den Aufwand und die Toxizität des Verfahrens ersparen. Außerdem erschwerten sehr unterschiedliche Ein- und Ausschlusskriterien unterschiedliche Definitionen klinischer Variablen und die uneinheitliche Dokumentation des Therapieerfolges die Vergleichbarkeit der Therapieergebnisse 104,190. So war es bis Mitte der 90er Jahre nur in beschränktem Umfang möglich, eine Einschätzung des tatsächlichen Stellenwertes einer HDCT in verschiedenen klinischen Konstellationen vorzunehmen. Aus diesem Grund wurde in einem multizentrisch angelegten Projekt eine retrospektive Analyse der Charakteristika und der Behandlung von Patienten durchgeführt, die im Rahmen von Therapiestudien eine HDCT erhalten hatten 14. [...]

Tabelle 4: Einflussgrössen mit multivariat nachgewiesener statistischer Signifikanz auf das Überleben nach HDCT 14

Or 14a diss.png

Abkürzungen und Erläuterungen: ß-coeff. = Beta-Koeffizient; CI- = Konfidenzintervall; Sign. = Ergebnis der Signifikanztestung mittels der Regression nach Cox; Score = empirisch zugeordneter Scorewert; HCG = humanes Chorion Gonadotropin; # = jeweils zum Zeitpunkt unmittelbar vor Hochdosischemotherapie.

[...]

Es zeigte sich, dass es möglich war, auf der Grundlage der Ergebnisse der multivariaten Analyse Gruppen von Patienten zu identifizieren, die sich bezüglich der Remissionsraten, des ereignisfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens signifikant voneinander unterschieden. Insbesondere Patienten mit "schlechter Prognose" für ein Langzeitüberleben nach HDCT profitierten trotz des intensiven Verfahrens nicht (Abbildung 1).


13. Beyer J, Bokemeyer C, Schmoll HJ, Siegert W (1996): Hochdosischemotherapie bei Hodentumoren. Onkologe 2:S28-S32.

14. Beyer J, Kramar A, Mandanas R, et al (1996): High-dose chemotherapy as salvage treatment in germ cell tumors: a multivariate analysis of prognostic factors. J Clin Oncol 14:2638-2645.

18. Beyer J, Schmoll HJ (1998): Prognosefaktoren bei metastasierten seminomatösen und nichtseminomatösen Hodentumoren. Onkologe 4:518-523.

104. Levine EG, Raghavan D (1991): Treatment of refractory testis cancer: salvage or savage chemotherapy? Eur J Cancer 27:932-936.

129. Nichols CR, Roth BJ, Loehrer PJ, et al (1994): Salvage chemotherapy for recurrent germ cell cancer. Semin Oncol 21:102-108.

190. Williams SD (1992): High dose therapy in germ cell tumors: when, what, and how much. Ann Oncol 3:780-781.

Mit zunehmender Erfahrung im Einsatz einer HDCT wurde rasch die Bedeutung von Prognosefaktoren für das Therapieansprechen nach HDCT bei Patienten mit rezidivierten und/oder refraktären Keimzelltumoren deutlich 5,6,10,65. Erstens zeigte sich, dass sehr weitgehende Unterschiede in den Erfolgsaussichten einer HDCT für einzelne Patientenkollektive bestanden. Man wollte daher Patienten, die voraussichtlich auch von einer HDCT nicht profitieren würden, den Aufwand und die Toxizität des Verfahrens ersparen. Zweitens erschwerten sehr unterschiedliche Ein- und Ausschlusskriterien, unterschiedliche Definitionen klinischer Variablen und die uneinheitliche Dokumentation des Therapieerfolges, Vergleiche der Therapieergebnisse unterschiedlicher Zentren und Vergleiche unterschiedlicher Konzepte eine HDCT bei Patienten mit rezidivierten und/oder refraktären Keimzelltumoren einzusetzen 50,81. So war es bis Mitte der 90er Jahre nur in beschränkten Umfang möglich, eine Einschätzung des tatsächlichen Stellenwertes einer HDCT in verschiedenen klinischen Konstellationen vorzunehmen. Aus diesem Grund sollte in einem multizentrisch angelegten Projekt eine retrospektive Analyse der Charakteristika und der Behandlung von Patienten erfolgen, die im Rahmen von Therapiestudien eine HDCT erhalten hatten 6.

[Seite 39]

Tabelle 13: Einflussgrössen mit multivariat nachgewiesener statistischer Signifikanz auf das Überleben nach HDCT.

Or 14a source.png

Abkürzungen und Erläuterungen: ß-coeff. = Beta-Koeffizient; CI- = Konfidenzintervall; Sign. = Ergebnis der Signifikanztestung mittels der Regression nach Cox; Score = empirisch zugeordneter Scorewert; HCG = humanes Chorion Gonadotropin; AFP = Alpha-Fetoprotein; # = jeweils zum Zeitpunkt unmittelbar vor Hochdosischemotherapie.

[Seite 40]

Es zeigte sich, dass es möglich war, auf der Grundlage der Ergebnisse der Multivarianzanalyse Gruppen von Patienten zu identifizieren, die sich bezüglich der Remissionsraten, des ereignisfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens signifikant voneinander unterschieden. Insbesondere Patienten mit "schlechter Prognose" für ein Langzeitüberleben nach HDCT profitierten trotz des intensiven Verfahrens nicht.


5. Beyer J, Bokemeyer C, Schmoll HJ, Siegert W (1996): Hochdosischemotherapie bei Hodentumoren. Onkologe 2:S28-S32.

6. Beyer J, Kramar A, Mandanas R, Linkesch W, Greinix A, Droz JP, Pico JL, Diehl A, Bokemeyer C, Schmoll HJ, Nichols CR, Einhorn LH, Siegert W (1996): High-dose chemotherapy as salvage treatment in germ cell tumors: a multivariate analysis of prognostic factors. J Clin Oncol 14:2638-2645.

10. Beyer J, Schmoll HJ (1998): Prognosefaktoren bei metastasierten seminomatösen und nichtseminomatösen Hodentumoren. Onkologe 4:518-523.

50. Levine EG, Raghavan D (1991): Treatment of refractory testis cancer: salvage or savage chemotherapy? Eur J Cancer 27:932-936.

65. Nichols CR, Roth BJ, Loehrer PJ, Williams SD, Einhorn LH (1994): Salvage chemotherapy for recurrent germ cell cancer. Semin Oncol 21:102-108.

81. Williams SD (1992): High dose therapy in germ cell tumors: when, what, and how much. Ann Oncol 3:780-781.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die zitierte Tabelle findet sich als Table 2 im angegebenen Aufsatz Beyer et al. (1996), so dass die Tabelle ausreichend gekennzeichnet ist, nicht jedoch der Rest der dokumentierten Übernahme.

In der Quelle wird die Abkürzung AFP erläutert, die in der Tabelle nicht vorkommt, auch nicht in der Table 2 des ursprünglichen Aufsatzes Beyer et al. (1996).

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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