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Oz/Fragment 225 01

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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 1-23
Quelle: Peterka und Sedlak 1980
Seite(n): 348, Zeilen: 3. Sp. 6ff
[Ich möchte an dieser Stelle auf einen Aufsatz von Peterka/Sedlak Bezug nehmen, die schon 1980 neun Forderungen an ein neues Pensionsbemessungssystem stellten, dass nun verwirklicht scheint, genauso wie die Problematik der Verwaltung:]

„Die Verwirklichung der Gedanken nach beitragsgerechten Leistungen wäre jedoch einwandfrei mit einem Durchrechnungssystem möglich. Da sich die Höhe der Beiträge regelmäßig in der Höhe der Beitragsgrundlage widerspiegelt, könnte das Ausmaß der Pension ohne Errechnung einer Bemessungsgrundlage mit einem bestimmten Prozentsatz der Beitragsgrundlagensumme während des ganzen Erwerbslebens festgesetzt werden. Die Beitragsgrundlagen wären natürlich – wie auch heute – aufzuwerten. Ein solches Durchrechnungssystem entspräche sämtlichen neun Forderungen an ein neues System der Pensionsbemessung. Bei Prüfung des Gedankens eines Durchrechnungssystems wäre aber außer auf den Grundsatz der Kostenneutralität noch auf die administrativen Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Beitragsgrundlagen vor der zentralen maschinellen Speicherung (ab 1972) Bedacht zu nehmen. Hiefür müssten praktikable Lösungen gesucht werden318.

Im ÖGB-Rednerdienst Jänner 1980, Folge 1/80 (Herausgeber: Pressereferat des ÖGB) wurde zum Thema Bemessung ausgeführt:

„Wünschenswert wäre auch die Schaffung eines Leistungssystems, das beitragsadäquate Pensionen vorsieht. Einerseits würde dadurch das spekulatorische Moment zurückgedrängt werden; es wäre nicht mehr so ohne weiteres möglich, mit minimalen Beitragsleistungen ein Optimum an Pensionshöhe zu erreichen. Andererseits könnte es nicht geschehen, dass Versicherte, die jahrzehntelang hohe Beiträge erbracht haben und nur in den Bemessungszeiträumen aus Gründen, die außerhalb ihres Einflusses liegen, niedriger versichert waren, zu unterdurchschnittlich bemessenen Leistungen kommen. Schließlich würde ein beitragsgerechtes Leistungssystem auch eine Überversorgung – sozialpolitisch besteht hiefür keine Notwendigkeit – vermeiden319.


318 Peterka/Sedlak, Ist unser Pensionsbemessungssystem befriedigend? Eine Dokumentation mit Ausblick, in SoSi 1980, 348.

319 ÖGB-Rednerdienst 1/1980 in Peterka/Sedlak, Ist unser Pensionsbemessungssystem befriedigend? Eine Dokumentation mit Ausblick, in SoSi 1980, 348.

Die Verwirklichung der Gedanken nach beitragsgerechten Leistungen wäre jedoch einwandfrei mit einem „Durchrechnungssystem“ möglich. Da sich die Höhe der Beiträge regelmäßig in der Höhe der Beitragsgrundlage widerspiegelt, könnte das Ausmaß der Pension ohne Errechnung einer Bemessungsgrundlage mit einem bestimmten Prozentsatz der Beitragsgrundlagensumme während des ganzen Erwerbslebens festgesetzt werden. Die Beitragsgrundlagen wären natürlich - wie auch heute - aufzuwerten. Ein solches Durchrechnungssystem entspräche sämtlichen neun „Forderungen an ein neues System der Pensionsbemessung“.

Bei Prüfung des Gedankens eines Durchrechnungssystems wäre aber außer auf den Grundsatz der Kostenneutralität noch auf die administrativen Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Beitragsgrundlagen vor der zentralen maschinellen Speicherung (ab 1972) Bedacht zu nehmen. Hiefür müßten praktikable Lösungen gesucht werden.

Im ÖGB-Rednerdienst Jänner 1980, Folge 1/80 (Herausgeber: Pressereferat des ÖGB) wird zu diesem Thema jedenfalls ausgeführt:

„Wünschenswert wäre auch die Schaffung eines Leistungssystems, das beitragsadäquate Pensionen vorsieht. Einerseits würde dadurch das spekulatorische Moment zurückgedrängt werden; es wäre nicht mehr so ohne weiteres möglich, mit minimalen Beitragsleistungen ein Optimum an Pensionshöhe zu erreichen. Andererseits könnte es nicht geschehen, daß Versicherte, die jahrzehntelang hohe Beiträge erbracht haben und nur in den Bemessungszeiträumen aus Gründen, die außerhalb ihres Einflusses liegen, niedriger versichert waren, zu unterdurchschnittlich bemessenen Leistungen kommen. Schließlich würde ein beitragsgerechtes Leistungssystem auch eine Überversorgung - sozialpolitisch besteht hiefür keine Notwendigkeit - vermeiden.“

Anmerkungen

Nicht nur das Zitat stammt aus Peterka und Sedlak (1980), sondern auch die gesamte Argumentationslinie (inkl. des Zitats aus dem ÖGB-Rednerdienst).

Sichter
(Graf Isolan)

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