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4 ungesichtete Fragmente: kein Plagiat

[1.] Oz/Fragment 195 05 - Diskussion
Bearbeitet: 25. July 2014, 23:11 (Kybot)
Erstellt: 25. July 2014, 04:41 SleepyHollow02
Fragment, KeinPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 5-9
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 14, Zeilen: 10 ff.
Hebung der Erwerbsbeteiligung junger Menschen

2. Zurückdrängen der zu frühen Verrentung

Maßnahmen im Rahmen der Rentenreform 2003 und 2004

3. Rentenreform aus der Sicht der öffentlichen Haushalte

„Rentensysteme so reformieren, dass das überwiegende Ziel der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen gewahrt bleibt. Die Nachhaltigkeit der Rentensysteme muss untermauert werden durch eine solide Fiskalpolitik, einschließlich, soweit erforderlich, eines Schuldenabbaus. Die Strategien zur Realisierung dieses Ziels können auch die Einrichtung zweckgebundener Reservefonds beinhalten“ 281.


281 Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 14.

Sechstes Ziel: Die Rentensysteme so reformieren, dass das überwiegende Ziel der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen gewahrt bleibt. Die Nachhaltigkeit der Rentensysteme muss untermauert werden durch eine solide Fiskalpolitik, einschließlich, soweit erforderlich, eines Schuldenabbaus. Die Strategien zur Realisierung dieses Ziels können auch die Einrichtung zweckgebundener Reservefonds beinhalten.
Anmerkungen

Ein regelgerechtes Zitat.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Oz/Fragment 128 12 - Diskussion
Bearbeitet: 29. July 2014, 05:00 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. July 2014, 10:47 Graf Isolan
Fragment, KeinPlagiat, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, Steiger 2003, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 12-24
Quelle: Steiger 2003
Seite(n): online, Zeilen: online
Stefan Steiger fasst diese Maßnahme unter dem Titel „Kinder-Package“ zusammen:

„Für „Erzieher“ (im Regelfall Frauen) wurden drei besondere Regelungen in das Budgetbegleitgesetz 2003 eingebaut: Bei Erziehern werden pro Kind drei Jahre vom Durchrechnungszeitraum abgezogen. Diese Regelung ist auch für zurückliegende Geburten anzuwenden. Das Gleiche gilt auch für Zeiten der Familienhospizkarenz. Bei Mehrlingsgeburten kommt die Reduzierung mehrfach zur Anwendung. Wem die Versicherungszeiten zugerechnet werden, ist im Gesetz nicht normiert. Vorrangig sollte es jedoch jene Person sein, die das Kind erzogen hat, keine sonstigen Versicherungszeiten in dieser Zeit aufweist bzw Karenzgeld bezogen hat. Decken sich die Zeiten der Kindererziehung mit den Zeiten einer Erwerbstätigkeit, so zählen die Monate zwar nicht doppelt, jedoch werden die jeweiligen Beitragsgrundlagen (Bemessungsgrundlagen) zusammengezählt. Zu beachten ist jedoch, dass der Durchrechnungszeitraum mindestens fünfzehn Jahre betragen muss (§ 238 Abs 2 ASVG, § 122 Abs 2 GSVG, § 113 ABS 2 BSVG)“179.


179 http://www.svberatung. at/assets/sv/files/Pensionsreform_2003.pdf?PHPSESSID=98bc1a290944fafc48 585a5b237df853 .

3. Das „Kinder-Package“

Für „Erzieher“ (im Regelfall Frauen) wurden drei besondere Regelungen in das Budgetbegleitgesetz 2003 eingebaut:

– Bei Erziehern werden pro Kind drei Jahre vom Durchrechnungszeitraum abgezogen. Diese Regelung ist auch für zurückliegende Geburten anzuwenden. Das Gleiche gilt auch für Zeiten der Familienhospizkarenz. Bei Mehrlingsgeburten kommt die Reduzierung mehrfach zur Anwendung. Wem die Versicherungszeiten zugerechnet werden, ist im Gesetz nicht normiert. Vorrangig sollte es jedoch jene Person sein, die das Kind erzogen hat, keine sonstigen Versicherungszeiten in dieser Zeit aufweist bzw Karenzgeld bezogen hat. Decken sich die Zeiten der Kindererziehung mit den Zeiten einer Erwerbstätigkeit, so zählen die Monate zwar nicht doppelt, jedoch werden die jeweiligen Beitragsgrundlagen (Bemessungsgrundlagen) zusammengezählt. Zu beachten ist jedoch, dass der Durchrechnungszeitraum mindestens 15 Jahre betragen muss (§ 238 Abs 2 ASVG, § 122 Abs 2 GSVG, § 113 Abs 2 BSVG).

Anmerkungen

Schließt im Original unmittelbar an die in [Oz/Fragment_127_01] wiedergegebene Passage an.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[3.] Oz/Fragment 183 09 - Diskussion
Bearbeitet: 30. July 2014, 10:21 (Graf Isolan)
Erstellt: 30. July 2014, 10:18 Graf Isolan
Fragment, KeinPlagiat, Nationalrat Stenographisches Protokoll 2004, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 9ff
Quelle: Nationalrat Stenographisches Protokoll 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
So meine etwa der Vorsitzende der SPÖ Dr. Alfred Gusenbauer in der Parlamentsdiskussion259:

„Mit dem heute vorliegenden Entwurf einer so genannten Pensionsharmonisierung wurde in Wirklichkeit eine große Chance vertan, nämlich die Chance, endlich gleiches Recht für alle zu schaffen und zu einem Pensionssystem in Österreich zu kommen, das fair, gerecht und sozial ist.

Meine Damen und Herren! Diese Pensionsreform ist ja nicht die erste, und man muss schon daran erinnern, dass nach der Pensionsreform des Jahres 2000, noch vor der letzten Nationalratswahl, der Herr Bundeskanzler gemeint hat: Nach dieser Jahrhundertreform seien keine weiteren Pensionsreformen mehr notwendig! Nun, sehr lange hat dieses Jahrhundert nicht gedauert, im Jahr 2003 ist die Pensionskürzungsreform gekommen, und jetzt liegt eine so genannte Pensionsharmonisierung vor, die nicht mehr und nicht weniger ist als der Pensionskürzung dritter Schritt.

Was wäre das Grundprinzip einer Harmonisierung? – Das Grundprinzip wäre, dass alle gleiche Beiträge zahlen und alle dafür gleiche Leistungen bekommen. Was Sie vorlegen, das ist, dass es weiterhin ungleiche Beiträge gibt und weiterhin ungleiche Leistungen. Das heißt, es ist weder auf der Beitragsseite noch auf der Leistungsseite zu einer Vereinheitlichung gekommen. Ganz im Gegenteil: Diese Pensionsharmonisierung doppelt die Verluste der Pensionskürzungsreform des Jahres 2003 noch auf, und daher ist es eine ungerechte Reform, weil es keine Reform im eigentlichen Sinn ist, sondern eine [blanke Pensionskürzung für die künftigen Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich. [...]]


259 http://www.parlament.gv.at/pd/steno/PG/DE/XXII/NRSITZ/NRSITZ_00087/SEITE_003 2.html?P_PM=SEITE_0032 .

10.15

Abgeordneter Dr. Alfred Gusenbauer (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Mitglie­der der Bundesregierung! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Mit dem heute vorliegenden Entwurf einer so genannten Pensionsharmonisierung wurde in Wirklich­keit eine große Chance vertan (Zwischenrufe bei der ÖVP), nämlich die Chance, endlich gleiches Recht für alle zu schaffen und zu einem Pensionssystem in Österreich zu kommen, das fair, gerecht und sozial ist. (Beifall bei der SPÖ und den Grünen.)

Meine Damen und Herren! Diese Pensionsreform ist ja nicht die erste, und man muss schon daran erinnern, dass nach der Pensionsreform des Jahres 2000, noch vor der letzten Nationalratswahl, der Herr Bundeskanzler gemeint hat: Nach dieser Jahrhun­dertreform seien keine weiteren Pensionsreformen mehr notwendig! Nun, sehr lange hat dieses Jahrhundert nicht gedauert, im Jahr 2003 ist die Pensionskürzungsreform gekommen, und jetzt liegt eine so genannte Pensionsharmonisierung vor, die nicht mehr und nicht weniger ist als der Pensionskürzung dritter Schritt.

[...]

Was wäre das Grundprinzip einer Harmonisierung? – Das Grundprinzip wäre, dass alle gleiche Beiträge zahlen und alle dafür gleiche Leistungen bekommen. Was Sie vorlegen, das ist, dass es weiterhin ungleiche Beiträge gibt und weiterhin ungleiche Leistungen. Das heißt, es ist weder auf der Beitragsseite noch auf der Leistungsseite zu einer Vereinheitlichung gekommen. Ganz im Gegenteil: Diese Pensions­harmoni­sierung doppelt die Verluste der Pensionskürzungsreform des Jahres 2003 noch auf, und daher ist es eine ungerechte Reform, weil es keine Reform im eigentlichen Sinn ist, sondern eine blanke Pensionskürzung für die künftigen Pensionistinnen und Pen­sionisten in Österreich. Das ist der falsche Weg, meine sehr verehrten Damen und Herren! (Beifall bei der SPÖ.)

Anmerkungen
Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Oz/Fragment 225 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. August 2014, 22:38 (Graf Isolan)
Erstellt: 8. August 2014, 22:37 Graf Isolan
Fragment, KeinPlagiat, Oz, Peterka und Sedlak 1980, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 1-23
Quelle: Peterka und Sedlak 1980
Seite(n): 348, Zeilen: 3. Sp. 6ff
[Ich möchte an dieser Stelle auf einen Aufsatz von Peterka/Sedlak Bezug nehmen, die schon 1980 neun Forderungen an ein neues Pensionsbemessungssystem stellten, dass nun verwirklicht scheint, genauso wie die Problematik der Verwaltung:]

„Die Verwirklichung der Gedanken nach beitragsgerechten Leistungen wäre jedoch einwandfrei mit einem Durchrechnungssystem möglich. Da sich die Höhe der Beiträge regelmäßig in der Höhe der Beitragsgrundlage widerspiegelt, könnte das Ausmaß der Pension ohne Errechnung einer Bemessungsgrundlage mit einem bestimmten Prozentsatz der Beitragsgrundlagensumme während des ganzen Erwerbslebens festgesetzt werden. Die Beitragsgrundlagen wären natürlich – wie auch heute – aufzuwerten. Ein solches Durchrechnungssystem entspräche sämtlichen neun Forderungen an ein neues System der Pensionsbemessung. Bei Prüfung des Gedankens eines Durchrechnungssystems wäre aber außer auf den Grundsatz der Kostenneutralität noch auf die administrativen Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Beitragsgrundlagen vor der zentralen maschinellen Speicherung (ab 1972) Bedacht zu nehmen. Hiefür müssten praktikable Lösungen gesucht werden318.

Im ÖGB-Rednerdienst Jänner 1980, Folge 1/80 (Herausgeber: Pressereferat des ÖGB) wurde zum Thema Bemessung ausgeführt:

„Wünschenswert wäre auch die Schaffung eines Leistungssystems, das beitragsadäquate Pensionen vorsieht. Einerseits würde dadurch das spekulatorische Moment zurückgedrängt werden; es wäre nicht mehr so ohne weiteres möglich, mit minimalen Beitragsleistungen ein Optimum an Pensionshöhe zu erreichen. Andererseits könnte es nicht geschehen, dass Versicherte, die jahrzehntelang hohe Beiträge erbracht haben und nur in den Bemessungszeiträumen aus Gründen, die außerhalb ihres Einflusses liegen, niedriger versichert waren, zu unterdurchschnittlich bemessenen Leistungen kommen. Schließlich würde ein beitragsgerechtes Leistungssystem auch eine Überversorgung – sozialpolitisch besteht hiefür keine Notwendigkeit – vermeiden319.


318 Peterka/Sedlak, Ist unser Pensionsbemessungssystem befriedigend? Eine Dokumentation mit Ausblick, in SoSi 1980, 348.

319 ÖGB-Rednerdienst 1/1980 in Peterka/Sedlak, Ist unser Pensionsbemessungssystem befriedigend? Eine Dokumentation mit Ausblick, in SoSi 1980, 348.

Die Verwirklichung der Gedanken nach beitragsgerechten Leistungen wäre jedoch einwandfrei mit einem „Durchrechnungssystem“ möglich. Da sich die Höhe der Beiträge regelmäßig in der Höhe der Beitragsgrundlage widerspiegelt, könnte das Ausmaß der Pension ohne Errechnung einer Bemessungsgrundlage mit einem bestimmten Prozentsatz der Beitragsgrundlagensumme während des ganzen Erwerbslebens festgesetzt werden. Die Beitragsgrundlagen wären natürlich - wie auch heute - aufzuwerten. Ein solches Durchrechnungssystem entspräche sämtlichen neun „Forderungen an ein neues System der Pensionsbemessung“.

Bei Prüfung des Gedankens eines Durchrechnungssystems wäre aber außer auf den Grundsatz der Kostenneutralität noch auf die administrativen Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Beitragsgrundlagen vor der zentralen maschinellen Speicherung (ab 1972) Bedacht zu nehmen. Hiefür müßten praktikable Lösungen gesucht werden.

Im ÖGB-Rednerdienst Jänner 1980, Folge 1/80 (Herausgeber: Pressereferat des ÖGB) wird zu diesem Thema jedenfalls ausgeführt:

„Wünschenswert wäre auch die Schaffung eines Leistungssystems, das beitragsadäquate Pensionen vorsieht. Einerseits würde dadurch das spekulatorische Moment zurückgedrängt werden; es wäre nicht mehr so ohne weiteres möglich, mit minimalen Beitragsleistungen ein Optimum an Pensionshöhe zu erreichen. Andererseits könnte es nicht geschehen, daß Versicherte, die jahrzehntelang hohe Beiträge erbracht haben und nur in den Bemessungszeiträumen aus Gründen, die außerhalb ihres Einflusses liegen, niedriger versichert waren, zu unterdurchschnittlich bemessenen Leistungen kommen. Schließlich würde ein beitragsgerechtes Leistungssystem auch eine Überversorgung - sozialpolitisch besteht hiefür keine Notwendigkeit - vermeiden.“

Anmerkungen

Nicht nur das Zitat stammt aus Peterka und Sedlak (1980), sondern auch die gesamte Argumentationslinie (inkl. des Zitats aus dem ÖGB-Rednerdienst).

Sichter
(Graf Isolan)

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