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9 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Oz/Fragment 135 02 - Diskussion
Bearbeitet: 23. August 2014, 06:50 (SleepyHollow02)
Erstellt: 25. July 2014, 12:11 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, OECD 2003, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 2 ff.
Quelle: OECD 2003
Seite(n): 6 f., Zeilen: 6: 20 ff.; 7: 1 ff.
[Auch in der Kurzfassung des OECD Wirtschaftsberichtes über Österreich 2002/2003 wird über das Voranschreiten der Pensionsreform berichtet195:]

Nach wie vor nehme Österreich fast die Spitzenposition bei den öffentlichen Pensionsaufwendungen im Verhältnis zum BIP ein. Projektionen der Pensionsaufwendungen zeigten kontinuierliche Steigerungen auf ein nicht nachhaltiges Niveau, was sich negativ auf Sozialabgaben, Beschäftigung und Wachstum auswirke. Die Regierung nahm daher ein ehrgeiziges Programm zur Konsolidierung des öffentlichen Pensionssystems in Angriff, das auf eine signifikante Verlangsamung des Trendzuwachses bei den Pensionsausgaben abzielt. Die bisher gesetzlich verankerten Reformmaßnahmen stellen einen wesentlichen Fortschritt bei der Sicherung der Nachhaltigkeit der allgemeinen Staatsfinanzen dar. Dies gilt insbesondere für die Verlängerung des Berechnungszeitraums, auf dem die Pensionsansprüche basieren, wodurch vermehrt Anreize zur Vollzeiterwerbstätigkeit über den gesamten Lebenszyklus geschaffen werden, sowie für die Abschlaffung [sic!] der Frühpension bei Arbeitslosigkeit. Einige wichtigen Elemente fehlten gemäß dem OECD-Bericht jedoch noch immer; um die Reform zu einem dauerhaften Erfolg zu führen. Folgende Punkte hebt der Bericht hervor:

  • Der Erwerb von Pensionsansprüchen sollte versicherungsmathematisch fair gestaltet werden, so dass Arbeitskräfte die Dauer ihrer Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen kürzerer Lebensarbeitszeit und niedrigerer Pension bestimmen können; hierbei ist sicherzustellen, dass die finanzielle Belastung des Pensionssystems nicht durch die Frühpensionierung steigt. Entsprechend gestaltete persönliche Pensionskonten würden dies erleichtern. Die bestehenden und angestrebten Umverteilungselemente innerhalb des Pensionssystems sollten klar herausgearbeitet werden. Die gewünschte Umverteilung sollte in dem Ausmaß steuerfinanziert werden, in dem sie noch nicht durch Transfers aus dem Bundesbudget gedeckt ist.
  • Durch entsprechende Maßnahmen ist sicherzustellen, dass effiziente Instrumente zur Unterstützung privater Pensionsvorsorge als Ergänzung zum Umlagesystem zur Verfügung stehen. Das reformierte Abfertigungssystem ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Bei der Zulassung von Pensionssparplänen müssen Fortschritte erzielt werden, um einen hohen Wettbewerbsgrad zwischen geeigneten Fonds zu gewährleisten.

[195 OECD Wirtschaftsberichte, Österreich 2002-2003.]

Innerhalb der OECD nimmt Österreich fast die Spitzenposition bei den öffentlichen Pensionsaufwendungen im Verhältnis zum BIP ein. Projektionen der Pensionsaufwendungen zeigten kontinuierliche Steigerungen auf ein nicht nachhaltiges Niveau, was sich negativ auf Sozialabgaben, Beschäftigung und Wachstum ausgewirkt hätte. Die Regierung nahm daher ein ehrgeiziges Programm zur Konsolidierung des öffentlichen Pensionssystems in Angriff, das auf eine signifikante Verlangsamung des Trendzuwachses bei den Pensionsausgaben abzielt. Die bisher gesetzlich verankerten Reformmaßnahmen stellen einen wesentlichen Fortschritt bei der Sicherung der Nachhaltigkeit der allgemeinen Staatsfinanzen dar. Dies gilt insbesondere für die Verlängerung des Berechnungszeitraums, auf dem die Pensionsansprüche basieren, wodurch vermehrt Anreize zur Vollzeiterwerbstätigkeit über den gesamten Lebenszyklus geschaffen werden, sowie für die Abschaffung der Frühpension bei Arbeitslosigkeit. Einige wichtige Elemente fehlen jedoch noch immer; um die Reform zu einem dauerhaften Erfolg zu führen, sind folgende Punkte von Bedeutung: Der Erwerb von Pensionsansprüchen sollte versicherungsmathematisch fair gestaltet werden, so dass Arbeitskräfte die Dauer ihrer Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen kürzerer Lebensarbeitszeit und niedrigerer Pension bestimmen können; hierbei ist sicherzustellen, dass die finanzielle Belastung des Pensionssystems nicht durch die Frühpensionierung steigt. Entsprechend gestaltete persönliche Pensionskonten würden dies erleichtern. Die bestehenden und angestrebten Umverteilungselemente innerhalb des Pensionssystems sollten klar herausgearbeitet werden. Die gewünschte Umverteilung sollte in dem Ausmaß steuerfinanziert werden, in dem sie noch nicht durch Transfers aus dem Bundesbudget gedeckt ist. Durch entsprechende Maßnahmen ist sicherzustellen, dass effiziente Instrumente zur Unterstützung privater Pensionsvorsorge als Ergänzung zum Umlagesystem zur Verfügung stehen. Das reformierte Abfertigungssystem ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Bei der Zulassung von Pensionssparplänen müssen Fortschritte erzielt werden, um einen hohen Wettbewerbsgrad zwischen geeigneten Fonds zu gewährleisten.
Anmerkungen

Auf S. 134 unten und teils auf S. 195 wird klar auf die Quelle hingewiesen. Dass es sich im Wesentlichen um eine flächige wörtliche Wiedergabe handelt, ist nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Oz/Fragment 133 16 - Diskussion
Bearbeitet: 23. August 2014, 07:18 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. July 2014, 14:37 SleepyHollow02
Felber 2003, Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 16-22
Quelle: Felber 2003
Seite(n): online, Zeilen: online
Christian Felber meint am 15.5.2003 in der Furche zur geplanten Reform192:

Neben vorsichtigen Beitragserhöhungen, ließe sich an zahlreichen weiteren Schräubchen drehen:

  • Die Arbeitgeberbeiträge könnten auf eine Wertschöpfungsbasis umgestellt werden, damit Pensionen und Krankenversicherung nicht von der schrumpfenden Lohnsumme, sondern von der steigenden Wertschöpfung abhängen.
  • Der Bundeszuschuss (derzeit bei 20,5 Prozent) könnte in seinem gesetzlichen Rahmen von 33 Prozent ausgeschöpft werden.

192 http://www.steuerini.at/felbermythenderpensionsreform.htm ,2.

Neben vorsichtigen Beitragserhöhungen ließe sich an zahlreichen weiteren Schräubchen drehen: 1. Die Arbeitgeberbeiträge könnten auf Wertschöpfungsbasis umgestellt werden, damit Pensionen und Krankenversicherung nicht von der schrumpfenden Lohsumme, sondern von der steigenden Wertschöpfung abhängen. 2. Der Bundeszuschuss (derzeit bei 20,5 Prozent) könnte in seinem gesetzlichen Rahmen von 33 Prozent ausgeschöpft werden;
Anmerkungen

Quelle ist im Text und in Fn. 192 genannt. Die wörtliche Übernahme ist jedoch nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02)

[3.] Oz/Fragment 134 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. August 2014, 07:18 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. July 2014, 14:53 SleepyHollow02
Felber 2003, Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 134, Zeilen: 1-6
Quelle: Felber 2003
Seite(n): online, Zeilen: online
* Ein Teil der Beiträge könnte von der Arbeitslosen- in die Pensionsversicherung (bei sinkender Arbeitslosigkeit) umgeschichtet werden.
  • Die Pensionssysteme könnten harmonisiert werden.

Bei Bedienung all dieser "Schräubchen" wären die Umlagepensionen nicht nur auf heutigem Niveau bis 2030 finanzierbar, es könnten auch noch die bestehenden Lücken (Mindestsicherung, Frauenpensionen) geschlossen werden.

Unter Verweis auf instabile Finanzmärkte, sinkende Renditen, Verwaltungskosten von etwa 15 %, hohe Steuerausfälle bei Anreizen für eine Privatvorsorge und der Gefahr einer breiten Altersarmut, weil sich viele Personen eine Zusatzpension nicht leisten können, plädiert Felber für das Umlageverfahren193.


193 http://www.steuerini.at/felbermythenderpensionsreform.htm ,3.

3. Umschichtung eines Teils der Beiträge von der Arbeitslosen- in die Pensionsversicherung (bei sinkender Arbeitslosigkeit); 4. Anwendung des Verursacherprinzips (Leistung der Ersatzzeiten durch die jeweils zuständigen Töpfe) und 5. Harmonisierung der Pensionssysteme. Bei Bedienung all dieser „Schräubchen“ wären die Umlage-Pensionen nicht nur auf heutigem Niveau bis 2030 finanzierbar, es könnten auch noch die bestehenden Lücken (Mindestsicherung, Frauenpensionen) geschlossen werden.
Anmerkungen

Quelle ist sowohl auf der Vorseite als auch in Fn. 193 genannt. Die wörtliche Übernahme wird nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02)

[4.] Oz/Fragment 035 02 - Diskussion
Bearbeitet: 23. August 2014, 07:47 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. July 2014, 07:30 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, Woess 2000, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 2 ff.
Quelle: Woess 2000
Seite(n): 1002, Zeilen: mittl.Sp. 8 ff.
Josef Wöss stellt die Faktoren der Beeinflussung wie folgt zusammen50:

1. Die gesetzlich normierten Zugangsvoraussetzungen zu den Pensionen

2. Die Erwerbsbeteiligung (die Erreichung einer bestimmten Zahl von Versicherungsjahren ist Voraussetzung für den Bezug einer Pension)

3. Der Gesundheitszustand der Erwerbstätigen (das Vorliegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ist Voraussetzung für die Zuerkennung von Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspensionen)

4. Die Arbeitsmarktlage und das Kündigungsverhalten der Betriebe (nicht vorhandene Arbeitsmarktchancen zwingen die Betroffenen, so früh wie möglich eine Pension in Anspruch zu nehmen)

5. Das subjektive Wollen der Betroffenen (reale Wahlmöglichkeit gibt es allerdings nur für jene, die über den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben selbst bestimmen können)

Antrittsalter - gesetzliche Pensionsversicherung51

Frauen Männer

1970 60,4 61,9

1975 60,1 61,8

1980 58,3 59,2

1985 57,9 58,3

1990 57,5 58,3

1995 56,7 58,1

1999 56,7 58,4


50 Wöss, Gesetzliche Pensionsversicherung- Rückblick auf die letzten 30 Jahre, in SoSi 2001, 1002.

51 Quelle: Statistisches Handbuch der österreichischen Sozialversicherung 2000 Kap3,7.

• die gesetzlich normierten Zugangsvoraussetzungen zu den Pensionen

• die Erwerbsbeteiligung (die Erreichung einer bestimmten Zahl von Versicherungsjahren ist Voraussetzung für den Bezug einer Pension)

• der Gesundheitszustand der Erwerbstätigen (das Vorliegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ist Voraussetzung für die Zuerkennung von Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensionen)

• die Arbeitsmarktlage und das Kündigungsverhalten der Betriebe (nicht vorhandene Arbeitsmarktchancen zwingen die Betroffenen, so früh wie möglich eine Pension in Anspruch zu nehmen)

• das subjektive Wollen der Betroffenen (reale Wahlmöglichkeiten gibt es allerdings nur für jene, die über den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben selbst bestimmen können)

[Tabelle:] Tabelle 2

Gesetzliche Pensionsversicherung5) - durchschnittliches Pensionsantrittsalter

Frauen Männer 1970 60,4 61,9

1975 60,1 61,8

1980 58,3 59,2

1985 57,9 58,3

1990 57,5 58,3

1995 56,7 58,1

1999 56,7 58,4

Quelle: Statistisches Handbuch der österreichischen Sozialversicherung 2000, Kap. 3, S. 7

Anmerkungen

Die Tabelle ist offensichtlich aus der Quelle übernommen; bei Veröffentlichung von O.Z. Ende 2006 sollten aktuellere Zahlen als die von 1990 verfügbar gewesen sein.

Zwar wird die Übernahme aus der Nennung der Quelle in Text und Fußnote deutlich; nicht erkennbar ist aber für den Leser, dass es sich um ein wörtliches Zitat handelt.

Sichter
(SleepyHollow02)

[5.] Oz/Fragment 010 25 - Diskussion
Bearbeitet: 31. July 2014, 12:20 (SleepyHollow02)
Erstellt: 31. July 2014, 12:20 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, Woess 2000, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 25 f.
Quelle: Woess 2000
Seite(n): 1000, Zeilen: l.Sp.: 21 ff.
Die Bewältigung schwieriger Herausforderungen ist nichts Neues, auch in der Vergangenheit waren eine ganze Reihe von Problemen zu lösen. Die Bewältigung schwieriger Herausforderungen ist nichts Neues, auch in der Vergangenheit war eine ganze Reihe von Problemen zu lösen.
Anmerkungen

kW mit Blick auf die Kürze. Aber inhaltlich entbehrt die Feststellung nicht einer gewissen Brillanz, selbst wenn es sich um eine Parallelschöpfung handelt.

Sichter
(SleepyHollow02)

[6.] Oz/Fragment 159 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. September 2014, 09:12 (PlagProf:-))
Erstellt: 31. July 2014, 22:28 Graf Isolan
Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stefanits Freitag und Hollarek 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 159, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Stefanits Freitag und Hollarek 2004
Seite(n): 423, 424, Zeilen: 423: 29-35; 424: 4-14
[Schaffung eines beitragsorientierten persönlichen Pensionskontos mit einer leistungsorientierten Komponente zur sozial] ausgewogenen Alterssicherung, die insbesondere Kindererziehungszeiten, Mutterschutz, Familienhospizkarenz, Präsenz- und Zivildienstzeiten und andere gesellschafts- und staatspolitisch wünschenswerte Leistungen entsprechend berücksichtigt. Diese Zeiten sind zu harmonisieren und in der Pensionsberechnung transparent zu gestalten, ebenso alle anderen Ersatzzeiten. [Für jeden Versicherten wird ein transparentes Pensionskonto eingerichtet, auf dem seine eingezahlten und aufgewerteten Beiträge sowie erworbene] Leistungsansprüche (zB Kinderzeiten, Arbeitslosigkeit) ausgewiesen werden.
  Für Ansprüche aus Zeiten, die in der Parallelrechnung nach dem Altrecht bemessen werden, fallen Abschläge aus dem Pensionskorridor nicht in den Schutzbereich des 10 %-Deckels, wenn sie das dann geltende Frühpensionsalter nach dem Altrecht unterschreiten. Für die Erlangung einer Pension ist eine Versicherungszeit aus Erwerbstätigkeit von 7 Jahren notwendig; ein Antritt im Pensionskorridor ist nur möglich, wenn nach Wirksamwerden der Abschläge der jeweils geltende AZ-Richtsatz nicht unterschritten wird. Diese Abschläge unterliegen keiner Deckelung.
  Leistungsgarantie: In die auf dem Pensionskonto ausgewiesenen Ansprüche kann nicht eingegriffen werden. Der Bund bürgt im Rahmen einer Ausfallshaftung vor allem für Risiken der Armut (AZ-Richtsatz), der [Erwerbsunfähigkeit (Arbeitslosigkeit und Krankheit) und Inflation.]
[Seite 423]
Schaffung eines beitragsorientierten persönlichen Pensionskontos mit einer leistungsorientierten Komponente zur sozial ausgewogenen Alterssicherung, die insbesondere Kindererziehungszeiten, Mutterschutz, Familienhospizkarenz, Präsenz- und Zivildienstzeiten und andere gesellschafts- und staatspolitisch wünschenswerte Leistungen entsprechend berücksichtigt. Diese Zeiten sind zu harmonisieren und in der Pensionsanrechnung transparent zu gestalten, ebenso alle anderen Ersatzzeiten. Für jeden Versicherten wird ein transparentes Pensionskonto eingerichtet, auf dem seine eingezahlten und aufgewerteten Beiträge sowie erworbenen Leistungsansprüche (z. B. Kinderzeiten, Arbeitslosigkeit) ausgewiesen werden.

[Seite 424]

  Für Ansprüche aus Zeiten, die in der Parallelrechnung nach dem Altrecht bemessen werden, fallen Abschläge aus dem Pensionskorridor nicht in den Schutzbereich des 10% Deckels, wenn sie das dann geltende Frühpensionsalter nach dem Altrecht unterschreiten. Für die Erlangung einer Pension ist eine Versicherungszeit aus Erwerbstätigkeit von 7 Jahren notwendig; ein Antritt im Pensionskorridor ist nur möglich, wenn nach Wirksamwerden der Abschläge der jeweils geltende AZ-Richtsatz nicht unterschritten wird. Diese Abschläge unterliegen keiner Deckelung.
  Leistungsgarantie: In die auf dem Pensionskonto ausgewiesenen Ansprüche kann nicht eingegriffen werden. Der Bund bürgt im Rahmen einer Ausfallshaftung vor allem für Risiken der Armut (AZ-Richtsatz), der Erwerbsunfähigkeit (Arbeitslosigkeit und Krankheit) und Inflation.
Anmerkungen

Hinweis auf eine Übernahme auf S. 158. Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[7.] Oz/Fragment 053 04 - Diskussion
Bearbeitet: 15. September 2014, 20:41 (WiseWoman)
Erstellt: 3. August 2014, 13:58 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Knell 2004, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 4-9
Quelle: Knell 2004
Seite(n): 72 f., Zeilen: 72: l.Sp. 18 ff.; 73: r.Sp. 1 ff.
Markus Knell spricht die Problematik der Aufwertung bestehender Pensionen an, denn Jahre ohne Erhöhung bzw Zahlungen in Form von Einmalbeträgen entwerten die Basis für nächste Anpassungen73.

Wird die Pension dem Lohnwachstum angepasst, so bleibt das relative Pensionsniveau über die Pensionsbezugsdauer konstant, bei niedrigerer Anpassung verringert es sich stetig.

Eine Valorisierung bloß mit der Inflationsrate führt bei langer Bezugsdauer zu stetigem Verlust an realer Kaufkraft, was für einzelne Personen ein Absinken unter die Armutsgrenze bedeuten kann, wie folgende Statistik belegt74:


73 Vgl Knell, Die Rolle von Aufwertungs- und Anpassungsfaktoren in umlagebasierten Pensionssystemen, in http://www.oenb.at/de/img/gewi_20042_4_tcm14-9690.pdf 12.

Wird die Pension mit dem Lohnwachstum angepasst, so bleibt das relative Pensionsniveau über die Pensionsbezugsdauer konstant, bei niedrigerer Anpassung verringert es sich über die Zeit stetig, wodurch dann — ceteris paribus — klarerweise auch eine höhere Erstersatzrate möglich ist.

[...] Zweitens droht hier bei langer Bezugsdauer der stetige Verlust an realer Kaufkraft, was für einzelne Personengruppen ein Absinken unter die Armutsgrenze bedeuten kann.

Anmerkungen

Quelle wird im Text und in der Fußnote benannt. Auf die Wortlautnähe hätte hingewiesen werden sollen. Angesichts des Umfangs und der fachsprachlichen Alternativarmut auch kW denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

[8.] Oz/Fragment 160 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. September 2014, 09:13 (PlagProf:-))
Erstellt: 6. August 2014, 19:15 Graf Isolan
Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stefanits Freitag und Hollarek 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 160, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Stefanits Freitag und Hollarek 2004
Seite(n): 424, Zeilen: 12 ff.
  [Der Bund bürgt im Rahmen einer Ausfallshaftung vor allem für Risiken der Armut (AZ-Richtsatz), der] Erwerbsunfähigkeit (Arbeitslosigkeit und Krankheit) und Inflation.
  Ersatzzeit Arbeitslosigkeit: Für Zeiten der Arbeitslosengeldbezuges gilt als Basis für den Pensionsbeitrag 70 % der Bemessungsgrundlage in der Arbeitslosenversicherung. Für Zeiten des Notstandshilfebezuges gilt 92 % davon (92 % von 72 %). Für den Pensionsbeitrag bei der Notstandshilfe erfolgt keine Anrechnung des Partnereinkommens.
  Krankengeldbezug: Zeiten des Krankengeldbezuges werden wie bisher durch den Bund bedeckt (Beitragsgrundlage ist 100 % der Bemessungsgrundlage)
  Um die Finanzierung langfristig zu sichern, wird ein Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt. Dieser basiert bis zum Jahr 2015 auf einem Sollpfad des Anstiegs der periodenbezogenen Lebenserwartung zum Alter 65 des mittleren Szenarios der Statistik Austria. Im Jahr 2015 wir [sic] eine Evaluierung stattfinden.

Abweichungen von der „mittleren Prognose“ wirken sich automatisch zur Sicherung der Finanzierbarkeit mit gleicher finanzieller Auswirkung auf Beitragssatz, Steigerungsbeitrag, Antrittalter, Pensionsanpassung und Bundesbeitrag aus.

Alle drei Jahre hat die Bundesregierung dem Parlament einen Bericht bezüglich [der Entwicklung und Finanzierbarkeit des Systems vorzulegen und in ihren Empfehlungen die Einhaltung der Annahmen zu [sic] Erreichung des Leistungsziels (wie Entwicklung der Erwerbsquote und der Produktivität) zu berücksichtigen.]

  Der Bund bürgt im Rahmen einer Ausfallshaftung vor allem für Risiken der Armut (AZ-Richtsatz), der Erwerbsunfähigkeit (Arbeitslosigkeit und Krankheit) und Inflation.
  Ersatzzeit Arbeitslosigkeit: Für Zeiten des Arbeitslosengeldbezuges gilt als Basis für den Pensionsbeitrag 70% der Bemessungsgrundlage in der Arbeitslosenversicherung. Für Zeiten des Notstandshilfebezuges gilt 92% davon (92% von 70%). Für den Pensionsbeitrag bei der Notstandshilfe erfolgt keine Anrechnung des Partnereinkommens.
  Krankengeldbezug: Zeiten des Krankengeldbezuges werden wie bisher durch den Bund bedeckt (Beitragsgrundlage ist 100% der Bemessungsgrundlage).
  Um die Finanzierung langfristig zu sichern wird ein Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt. Dieser basiert bis zum Jahr 2015 auf einem Sollpfad des Anstiegs der periodenbezogenen Lebenserwartung zum Alter 65 des mittleren Szenarios der Statistik Austria. Im Jahr 2015 wird eine Evaluierung stattfinden.

Abweichungen von der „mittleren Prognose“ wirken sich automatisch zur Sicherung der Finanzierbarkeit mit gleicher finanzieller Auswirkung auf Beitragssatz, Steigerungsbeitrag, Antrittsalter, Pensionsanpassung und Bundesbeitrag aus.

Alle drei Jahre hat die Bundesregierung dem Parlament einen Bericht bezüglich der Entwicklung und Finanzierbarkeit des Systems vorzulegen und in ihren Empfehlungen die Einhaltung der Annahmen zur Erreichung des Leistungsziels (wie Entwicklung der Erwerbsquote und der Produktivität) zu berücksichtigen.

Anmerkungen

Hinweis auf eine Übernahme in Fn. 235 auf S. 158.

Wörtliche Übernahmen sind aber nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[9.] Oz/Fragment 161 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. September 2014, 19:32 (WiseWoman)
Erstellt: 6. August 2014, 19:29 Graf Isolan
Fragment, KeineWertung, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, Stefanits Freitag und Hollarek 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Stefanits Freitag und Hollarek 2004
Seite(n): 424, Zeilen: 28-31, 39 ff.
  [Alle drei Jahre hat die Bundesregierung dem Parlament einen Bericht bezüglich] der Entwicklung und Finanzierbarkeit des Systems vorzulegen und in ihren Empfehlungen die Einhaltung der Annahmen zu Erreichung des Leistungsziels (wie Entwicklung der Erwerbsquote und der Produktivität) zu berücksichtigen.
 

Übergangsrecht: Der Übergang vom bestehenden Pensionsrecht auf das harmonisierte Pensionsrecht erfolgt mittels Parallelrechnung für alle unter 50jährigen. Basis der Parallelrechnung sind das geltende Pensionsrecht hochgerechnet auf den gesamten Erwerbsverlauf und das harmonisierte Pensionsrecht rückgerechnet auf den gesamten Erwerbsverlauf. Die Ansprüche richten sich nach dem Verhältnis der in den verschiedenen Systemen erworbenen Versicherungszeiten. Der „10%- Schutzdeckel“ der Pensionssicherungsreform 2003 wird insofern modifiziert, als er im Jahr 2004 5 % beträgt und in den folgenden Jahren jeweils um 0,25 % pro Jahr ansteigt, sodass er 2024 wieder 10 % beträgt. Im Jahr 2004 zuerkannte Pensionen sind entsprechend neu zu berechnen.

  Alle drei Jahre hat die Bundesregierung dem Parlament einen Bericht bezüglich der Entwicklung und Finanzierbarkeit des Systems vorzulegen und in ihren Empfehlungen die Einhaltung der Annahmen zur Erreichung des Leistungsziels (wie Entwicklung der Erwerbsquote und der Produktivität) zu berücksichtigen.
[...] [...]
  Übergangsrecht: Der Übergang vom bestehenden Pensionsrecht auf das harmonisierte Pensionsrecht erfolgt mittels Parallelrechnung für alle unter 55-Jährigen. Basis der Parallelrechnung sind das geltende Pensionsrecht hochgerechnet auf den gesamten Erwerbsverlauf und das harmonisierte Pensionsrecht rückgerechnet auf den gesamten Erwerbsverlauf.

Die Ansprüche richten sich nach dem Verhältnis der in den verschiedenen Systemen erworbenen Versicherungszeiten. Der „10%-Schutzdeckel“ der Pensionssicherungsreform 2003 wird insofern modifiziert, als er im Jahre 2004 5% beträgt und in den folgenden Jahren jeweils um 0,25% pro Jahr ansteigt, sodass er 2024 wieder 10% beträgt. Im Jahr 2004 zuerkannte Pensionen sind entsprechend neu zu berechnen.

Anmerkungen

Hinweis auf eine Übernahme in Fn. 235 auf S. 158.

Wörtliche Übernahmen sind aber nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith)

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