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Pes/Fragment 026 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Cassiopeia30, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-12
Quelle: Jann 1998
Seite(n): 71, Zeilen: re. 14-39
[Eine "Managementlücke" bestand, da keine Instrumente zur Leistungsverbesserung

vorlagen. Einen Zwang zur Leistungsverbesserung, zur Strukturanpassung, zur] Ressourcenumschichtung oder zur Anpassung an Nachfrageänderungen gab es nicht.[19] Aufgrund der sinkenden Attraktivität des öffentlichen Sektors für engagierte Mitarbeiter und der unzureichenden Nutzung der vorhandenen Einsatzbereitschaft und Kreativität wurde den Gemeindeverwaltungen eine "Attraktivitätslücke" attestiert.[20] Abschließend zeigt die KGSt eine "Legitimitätslücke" in den deutschen Kommunen auf. Sie basiert auf einer fehlenden kontinuierlichen Rechenschaftslegung über Effizienz, Zielgenauigkeit und Qualität öffentlicher Leistungen; dies unter der Prämisse, daß Verwaltungsleistungen Geld wert sind.[21] Im Kern sprach sich die Kritik, die das Neue Steuerungsmodell gegen die klassische Bürokratie erhebt - wie sie Max Weber idealtypisch konzeptualisiert -, gegen den Mangel an Steuerungsfähigkeit der Kommunen aus.[22]

[19] KGSt Bericht 5/1993 S. 9.

[20] KGSt Bericht 5/1993 S. 11.

[21] KGSt Bericht 5/1993 S. 12.

[22] Bohret, VR 1996, 325; Jann, Handbuch der Verwaltungsreform, S. 71; Grimmer, Die Verwaltung 31 (1998), 481 (484); vgl. zur klassischen Dichotomie auch Jann, FS für Carl Böhret, S. 254 ff.

- Managementlücke: fehlender Zwang und fehlende Instrumente zur Leistungsverbesserung, zur Strukturanpassung, zu Ressourcenumschichtungen, zur Anpassung an Nachfrageänderungen,

- Attraktivitätslücke: sinkende Attraktivität des öffentlichen Sektors für engagierte Mitarbeiter, unzureichende Nutzung der vorhandenen Bereitschaft zu Engagement und Kreativität, - Legitimitätslücke: Unfähigkeit nachzuweisen, dass Verwaltungsleistungen durchaus ihr Geld wert sind, fehlende kontinuierliche Rechenschaftslegung über Effizienz, Zielgenauigkeit und Qualität öffentlicher Leistungen und daher schwindende Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Im Kern richtet sich die Kritik gegen die klassische bürokratische Steuerung, wie sie von Max Weber idealtypisch konzeptualisiert wurde, die in Verbindung mit in Zeiten unproblematischen Haushaltswachstums angenommenen Gewohnheiten, zu gravierenden Mängeln in der internen Steuerung der Verwaltung aber auch der kommunalen Beteiligungen geführt habe.

Anmerkungen

Es sind viele Fußnoten gesetzt, aber dem Leser wird dabei keineswegs klar, dass wohl Jann die eigentliche Quelle der teilweise wörtlichen Übernahmen ist. Ein Verweis auf Jann existiert nur in der letzten Fußnote an zweiter Stelle.

Sichter
Plaqueiator

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