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Die Europäische Zentralbank

von Dr. Paul Fang

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Pf/Fragment 140 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-06-07 19:23:31 Schumann
Endler 1998, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 1-5
Quelle: Endler 1998
Seite(n): 180, Zeilen: 12 ff.
[Das Problem eines Missbrauchs der] Kreditschöpfungsmöglichkeiten einer Notenbank durch den Staat verschärfte sich im 19. Jahrhundert durch die zunehmende Zentralisierung der Notenemission bei einer staatlich privilegierten Notenbank,549 wobei der Unabhängigkeitsstatus solcher früher Zentralbanken in den einzelnen Staaten unterschiedlich ausgeprägt war.550

549 Diese Notenbanken waren vom Staat privilegiert, sie waren jedoch überwiegend nicht in staatlichem Besitz.

550 Vgl. VEITH, OTTO, Grundriss der Währungspolitik, 3. Auflage, Frankfurt am Main, 1969, S. 447 ff; SAMM, CARL-THEODOR, Die Stellung der Deutschen Bundesbank im Verfassungsgefüge, Berlin, 1967, S. 167 ff; SIEBELT, JOHANNES, Der juristische Verhaltensspielraum der Zentralbank, Baden-Baden, 1988, S. 21 ff.

Das Problem eines Mißbrauchs der Kreditschöpfungsmöglichkeiten einer Notenbank durch den Staat verschärfte sich im 19. Jahrhundert durch die zunehmende Zentralisierung der Notenemission bei einer staatlich privilegierten Notenbank3. Der Unabhängigkeitsstatus solcher frühen Zentralbanken war in den einzelnen Staaten unterschiedlich ausgeprägt.

3 Ein kurzer Überblick über die Entwicklung von den Privatnotenbanken hin zu den Zentralbanken für verschiedene Länder findet sich bei Born: Notenbank I: Geschichte, in HdWW Bd. 5, S. 329 ff. m.w.N.; Veith: Grundriss der Währungspolitik, S. 447 ff.; zur Entwicklung des deutschen Zentralbankwesens vgl. bspw. Samm: Die Stellung der Deutschen Bundesbank, S. 167 ff.; Siebelt: Der juristische Verhaltensspielraum der Zentralbank, S. 21 ff.. In Deutschland gab es 1875 insgesamt 34 Banken, die Noten emittierten, allerdings stammte schon damals 65 v.H. der Banknoten von der Preußischen Bank; bis 1910 war die Zahl der Privatnotenbanken neben der Reichsbank auf vier (Sachsen, Bayern, Württemberg und Baden) zurückgegangen, die ihr begrenztes Emmissionsrecht 1934 endgültig verloren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Referenzen werden mitübernommen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160607192455


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