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[1.] Ph/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-23 15:53:30 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lebert-Keiner 2003, Ph, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-24
Quelle: Lebert-Keiner 2003
Seite(n): 1-2, Zeilen: 1: 20-26.28-30 - 2: 1-3.6-10
Auf die pathobiochemische Bedeutung der Aminosäure Hcy, die de Vigneaud 1932 als Zwischenprodukt des Methioninstoffwechsels entdeckte, war man erstmals 1962 aufmerksam geworden. Damals beschrieben Carson (Carson & Neill, 1962) und Gerritsent [sic!] (Gerritsent [sic!] et al. 1968) unabhängig voneinander die Krankheit Homocysteinurie, die durch einen marfanoiden Körperbau mit Hochwuchs und Arachnodaktylie, Linsenluxation, Osteoporose und geistige Retardierung gekennzeichnet ist und häufig schon im Kindesalter zu thromboembolischen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall mit oft tödlichem Ausgang führt.

1969 machte McCully bei der Obduktion von Kindern, die unterschiedliche Stoffwechseldefekte mit dem gemeinsamen Merkmal einer erhöhten Hcy-Ausscheidung im Urin gehabt hatten, die Beobachtung, dass diese arteriosklerotische Gefäßveränderungen aufwiesen, wie man sie sonst nur bei älteren Individuen findet. Damit hatte er als erster den Zusammenhang zwischen erhöhten Hcy-Konzentrationen im Blut bzw. Urin und Arteriosklerose erkannt und veröffentlichte diese Erkenntnis 1975 als „homocysteine theory of arteriosclerosis“ (McCully, 1993).

Den Durchbruch für die Anerkennung von Homocystein als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen brachte 1992 die Physicians Health Study (McCully, 1996). In einem Untersuchungskollektiv von 22071 nordamerikanischen Ärzten war hier ein dreifach erhöhtes Herzinfarktrisiko für diejenigen Personen gefunden worden, deren Hcy-Werte über der 95. Perzentile der Gesamtheit lagen, was einer Konzentration von 15,9 µmol/l entsprach.


15. Carson NA, Neill DW. Metabolic abnormalities detected in a survey of mentally backward individuals in Northern Ireland. Arch Dis Child 1962 October;37:505-13.

43. Gerritsen T, Vaughn JG, Waisman HA. The identification of homocystine in the urine. Biochem Biophys Res Commun 1962 December 19;9:493-6.

90. McCully KS. Chemical pathology of homocysteine. I. Atherogenesis. Ann Clin Lab Sci 1993 November;23(6):477-93.

91. McCully KS. Homocysteine and vascular disease. Nat Med 1996 April;2(4):386-9.

[Seite 1, Zeilen 20-26]

Auf die pathobiochemische Bedeutung der Aminosäure Homocystein, die de Vigneaud 1932 als Zwischenprodukt des Methioninstoffwechsels entdeckte, war man erstmals 1962 aufmerksam geworden. Damals beschrieben Carson1 und Gerritsent2 [sic!] unabhängig voneinander die Krankheit Homocysteinurie, die durch einen marfanoiden Körperbau mit Hochwuchs und Arachnodaktylie, Linsenluxation, Osteoporose und geistige Retardierung gekennzeichnet ist und häufig schon im Kindesalter zu thromboembolischen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall mit oft tödlichem Ausgang führt.

[Seite 1, Zeilen 28-30]

1969 machte McCully bei der Obduktion von Kindern, die unterschiedliche Stoffwechseldefekte mit dem gemeinsamen Merkmal einer erhöhten Homocysteinausscheidung im Urin gehabt hatten, die Beobachtung, daß diese arteriosklerotische Gefäßveränderungen aufwiesen, wie man sie sonst nur bei älteren Individuen findet.

[Seite 2, Zeilen 1-3]

Damit hatte er als erster den Zusammenhang zwischen erhöhten Homocysteinkonzentrationen im Blut bzw. Urin und Arteriosklerose erkannt und veröffentlichte diese Erkenntnis 1975 als „homocysteine theory of arteriosclerosis“.5

[Seite 2, Zeilen 6-10]

Den Durchbruch für die Anerkennung von Homocystein als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen brachte 1992 die Physicians Health Study.6 In einem Untersuchungskollektiv von 22071 nordamerikanischen Ärzten war hier ein dreifach erhöhtes Herzinfarktrisiko für diejenigen Personen gefunden worden, deren Homocysteinwerte über der 95. Perzentile der Gesamtheit lagen, was einer Konzentration von 15,9 μmol/L entsprach.


1. Carson, N.A..J., Neill, D.W. Metabolic abnormalities detected in a survey of mentally backward individuals in Northern Ireland. Arch. Dis. Child. 37 (1962) 505-513

2. Gerritson, T., Vaughn, J.G., Waisman, H.A. The identification of homocysteine in the urine. Biochem. Biophys. Res. Commun. 9 (1962) 493-496

5. McCully, K.S. Chemical pathology of homocysteine. I. Atherogenesis. Ann. Clin. Lab. Sci. 23 (1993) 477-493

6. McCully, K.S. Homocysteine and vascular disease. Nat. Med. 2 (1996) 386-389

Anmerkungen

Weitgehend identisch bis hinein in die Literaturverweise. Keinerlei Kennzeichnung einer Übernahme.

Man achte auf den identischen Fehler "Gerritsent" in der Angabe des Autorennamens "Gerritsen".

Sichter
(Graf Isolan), Hood, Guckar


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