FANDOM


KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 3. April 2017) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1. EINLEITUNG
  • 1.2. Bisheriger Kenntnisstand
  • 1.2.1. Erythropoetin (EPO)
  • 1.2.1.1. Geschichte (S. 1-2): Seiten 1, 2 – [nahezu vollständig (exkl. letzter Satz)]
  • 1.2.1.2. Struktur und Metabolismus (S. 2-4): Seiten 2, 3, 4
  • 1.2.1.3. Wirkung (S. 4-5): Seiten 4, 5 – [nahezu vollständig (exkl. letzter Halbsatz)]
  • 1.2.2. Homocystein (HCY)
  • 1.2.2.1. Allgemeines (S. 5-7): Seiten 5, 6
  • 1.2.2.2. Physiologie des Homocysteinstoffwechsels (S. 7-11): Seiten 7, 8, 9, 10, 11
  • 1.2.2.3. Das Methylierungspotential (MP) (S. 11-13): Seiten 11, 12, 13
  • 1.2.2.4. Hyperhomocysteinämie (S. 13-14): Seiten 13, 14 – [vollständig]
  • 1.2.3. Carbonmonoxid (CO) (S. 15-17): Seite 15
  • 2. MATERIAL UND METHODEN
  • 2.3. Experimenteller Aufbau
  • 2.3.1. Hypoxiekasten (S. 22-23): Seite 22 f.
  • 2.5. Analytik
  • 2.5.6. Bestimmung von EPO mittels Enzymimmunoassay (S. 28-29): Seiten 28, 29 – [vollständig (wörtlich)].

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Literaturangaben, die aus den Quellen in die untersuchte Arbeit übernommen worden sind, dort aber im Literaturverzeichnis fehlen:
    • Fragment 004 01: "Wenger & Gassmann, 1997"
    • Fragment 004 21: "Jelkmann, 1994", "Samtleben & Gurland, 1990"
    • Fragment 005 10: "Cardier et al. 1997"
    • Fragment 008 01: "Bostom & Lathrop, 1997"
    • Fragment 009 01: "Bostom & Lathrop, 1997"
    • Fragment 010 01: "Cantoni & Chiang, 1980"
    • Fragment 010 23: "Schütz et al. 1981"
    • Fragment 011 01: "Oßwald, 1984" (Alle Verweise auf Oßwald im Literaturverzeichnis von Ph erfolgen - obwohl der Verfasser im Fließtext die korrekte Schreibweise "Oßwald" benutzt - in der Form "Osswald", d.h. genau in derselben Form wie in Lüdtke (2003).)
    • Fragment 012 02: "Kredich & Martin, 1980", "Keller & Borchardt, 1988", "Pugh et al., 1977", "Cantoni, 1986"
    • Fragment 013 01: "Patil et al. 1992", "Henderson et al. 1992"
    • Fragment 014 01: "Rady et al. 2002", "Selhub et al. 2001", "Vareela-Moreiras, 2001".

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Keine der bisher festgestellten 9 Übernahmequellen wird in der Arbeit genannt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die Dissertation wird mit Erscheinungsjahr 2008 angegeben, die mündliche Prüfung war jedoch laut Dokumentanzeige der Universitätsbibliothek Tübingen bereits am 13. Mai 2004.
  • Die zum Zeitpunkt der Abgabe der Dissertation gültige Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen vom 25. Mai 2001 enthält u.a. folgende Bestimmung:
  • § 5 Zulassung zum Promotionsverfahren
    "(2) Dem Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens sind beizufügen, soweit dies nicht bereits im Rahmen eines Annahmeverfahrens geschehen ist:
    [...]
    f) eine Erklärung des Bewerbers/der Bewerberin folgenden Inhalts:
    'Ich erkläre hiermit, dass ich die der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen zur Promotion eingereichte Arbeit mit dem Titel :
    „--- Thema der Arbeit ---“
    selbständig ohne unzulässige Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe; die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht. Ich versichere an Eides statt, dass diese Angaben wahr sind und dass ich nichts verschwiegen habe. Mir ist bekannt, dass die falsche Abgabe einer Versicherung an Eides statt mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft wird.[']"

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 28 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 60 Seiten im Hauptteil. Auf 18 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 30% entspricht.
    Die 60 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 42
0%-50% Plagiatsanteil 7
50%-75% Plagiatsanteil 3
75%-100% Plagiatsanteil 8
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 15% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Ph col

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.



Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 3. April 2017.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.