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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-5, 7-13
Quelle: Bolt 1983
Seite(n): 1, Zeilen: 12-14, 18-26
1.2.3. Carbonmonoxid (CO)

Bei Carbonmonoxid handelt es sich um ein Stoffwechselendprodukt, das im Organismus nicht weiter metabolisiert wird. Physiologisch entsteht es beim Hämabbau aus den Methylengruppen des Häms (Coburn et al. 1966).

Die Aufnahme von exogenem CO erfolgt über Inhalation. [...] Die Affinität von CO zum zweiwertigen Eisen des Hämoglobins ist unter sonst physiologischen Bedingungen ca. 250 Mal höher als die des Sauerstoffs. Diese hohe Affinität ist durch die außerordentlich langsame Dissoziationsgeschwindigkeit von CO aus HbCO (Carboxyhämoglobin) bedingt (ca. 3 Größenordnungen langsamer als bei Oxyhämoglobin), während die Assoziationsgeschwindigkeit von CO an Hb sogar langsamer ist als die von Sauerstoff (Henschler, D., 1975).

Die biologische Halbwertszeit des HbCO-Komplexes beim Menschen wird mit 5 Stunden angegeben. Die Elimination von CO erfolgt ausschließlich durch Abatmung. Eine Beschleunigung der Abatmung wird erreicht durch die Inhalation von reinem Sauerstoff, noch stärker durch Beatmung mit O2 + 5 – 7% CO2 (British Occupational Hygiene Society, 1975).

Kohlenmonoxid'

[...]

Kohlenmonoxid (CO) wird im Organismus nicht weiter metabolisiert, sondern ist seinerseits selbst ein Stoffwechsel-Endprodukt. Physiologisch entsteht es beim Hämabbau aus den Methylengruppen des Häms (1). [...]

Die Aufnahme von exogenem CO erfolgt durch Inhalation. Die Bindung von CO an Hämoglobin verläuft 10mal langsamer als die von O2, die Abdissoziation 2400mal langsamer; die resultierende Affinitätskonstante von CO gegenüber Hb ist demnach 240mal größer als die von O2 gegenüber Hb (siehe (7)). Die biologische Halbwertszeit des COHb-Komplexes beim Menschen wird mit etwa 5 Stunden angegeben (4, 6). Die Elimination von CO erfolgt ausschließlich durch Abatmung. Eine Beschleunigung der Elimination wird erreicht durch Einatmung von reinem Sauerstoff, noch stärker durch Beatmung mit O2 + 5 - 7% CO2 (6).


1. Coburn, R. F., W. J. Williams, P. B. Kane: J. Clin. Invest. 45, 460-468 (1966)

5. British Occupational Hygiene Society: Ann. Occup. Hyg. 18, 1-90 (1975)

6. Werkgroep van Deskundigen van de Nationale MAC-Commissie: Rapport inzake grenswaarde koolmonoxyde. Voorburg, Juli 1979, No. 2/79

7. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Kohlenoxid. Toxikologisch-arbeitsmedizinische Begründungen von MAK-Werten. Verlag Chemie, Weinheim, 1. Lieferung, 1975, Nach- trag 1981 (Hrsg.: D. Henschler)

Anmerkungen

Inhaltlich wie in sehr vielen Formulierungen übereinstimmend, trotzdem unterbleibt der Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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