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Innovationsregulierung im Recht der netzgebundenen Elektrizitätswirtschaft

von Pascal Schumacher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Psc/Fragment 143 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-29 08:10:05 KayH
Fragment, Gesichtet, Leprich et al. 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 8-19
Quelle: Leprich et al. 2005
Seite(n): 13, Zeilen: 2-13
Die politische Erkenntnis, dass das heutige Energiesystem unter den sich verändernden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen nicht zukunftsfähig ist, bildet dabei den Ausgangspunkt aller Überlegungen zu seiner Umgestaltung497. Dies gilt insbesondere für das Stromsystem, das allein knapp 40 % des (Primär-)Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen auf sich vereinigt. Bereits die Tatsache, dass die bevölkerungsreichsten Länder China und Indien einen gegenüber Deutschland um den Faktor 6 (China) bzw. 16 (Indien) geringeren Pro-Kopf-Stromverbrauch aufweisen498, demonstriert anschaulich, wie dramatisch eine Übertragung des konventionellen Energiesystems auf diese Länder unter CO2- und Ressourcengesichtspunkten wäre.

Eine Lösungsperspektive, die vor diesem Hintergrund in allen Industrieländern zunehmend diskutiert wird, ist eine stärkere Dezentralisierung der Stromerzeugung.


497 Paschen/Oertel/Grünwald, Möglichkeiten geothermischer Stromerzeugung in Deutschland,11.
498 Leprich, in: GfU (Hrsg.), Umweltschutz im Energierecht, 95.

Die Einsicht, dass unser heutiges Energiesystem nicht nachhaltig im Sinne von zukunftsfähig und verallgemeinerbar ist, bildet den Ausgangspunkt aller Überlegungen zu seiner Umgestaltung. Dies gilt insbesondere auch für das Stromsystem, das allein rund ein Drittel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen auf sich vereinigt. Bereits die Tatsache, dass die bevölkerungsreichsten Länder China und Indien einen gegenüber Deutschland um den Faktor 6 (China) bzw. 16 (Indien) geringeren Pro-Kopf-Stromverbrauch aufweisen, demonstriert anschaulich, wie dramatisch eine Übertragung des bundesdeutschen Stromsystems auf diese Länder unter CO2- und Ressourcengesichtspunkten wäre.

Eine Option, die vor diesem Hintergrund seit einigen Jahren immer intensiver diskutiert wird, ist eine stärkere Dezentralisierung der Stromerzeugung und damit einhergehend eine verbraucher- und lastnahe Versorgungsstruktur.

Anmerkungen

Leicht veränderte Übernahme. Ein (nicht ausreichender) Verweis auf die eigentliche Quelle erfolgt erst in Fußnote 499.

Sichter
fret

[2.] Psc/Fragment 143 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 15:29:40 KayH
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Leprich et al. 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Liberalix68, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 23-34
Quelle: Leprich et al. 2005
Seite(n): 13, Zeilen: 30-40
Als Argument für eine stärkere dezentrale Ausrichtung der Energieversorgung wird u. a. ins Feld geführt, dass dies die Versorgungssicherheit stärke. Zum einen seien zentrale Systeme sind in Zeiten zunehmender terroristischer Bedrohungen mögliche Ziele von Anschlägen mit weit reichenden Folgen für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaftsgesellschaft499. Kleinräumig vernetzte dezentrale Systeme erscheinen hier weniger anfällig. Zum anderen vermindern die Nutzung emeuerbarer Energien (die in der Regel in DEA gewonnen werden) und die hocheffiziente Nutzung fossiler Energien in dezentralen Anlagen die Importabhängigkeiten500. Darüber hinaus kann Dezentralität die regionale Wertschöpfung stärken. Denn Errichtung, Betrieb und Wartung dezentraler Anlagen schaffen bzw. sichern Arbeitsplätze vor Ort, vermindern Geldabflüsse für importierte Brennstoffe und stärken auf diese Weise die Kaufkraft in der Region501. Schließlich gibt es An-[haltspunkte dafür, dass eine stärker dezentrale Ausrichtung des Stromsystems ökonomisch günstiger ist als ein zentrales System502.]

499 Leprich/Bauknecht/Evers/Gaßner/Schrader, Dezentrale Energiesysteme, 13.
500 Bauknecht/Bürger, Sektorreport Strom, 73.
501 Leprich, Elemente eines notwendigen Paradigmenwechsels, 8.
[502 Ders./Bauknecht/Evers/Gaßner/Schrader, Dezentrale Energiesysteme, 14.]

• Dezentral stärkt die Versorgungssicherheit

Zentrale Systeme sind in Zeiten eines zunehmenden Terrorismus mögliche Ziele von Anschlägen mit weit reichenden Folgen für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaftsgesellschaft. Kleinräumig vernetzte dezentrale Systeme erscheinen hier weniger anfällig. Darüber hinaus vermindern die Nutzung erneuerbarer Energien und die hocheffiziente Ausnutzung fossiler Energien in dezentralen Anlagen die Importabhängigkeiten und schonen die knappen Ressourcen.

• Dezentral stärkt die regionale Wertschöpfung
Die Errichtung, der Betrieb und die Wartung dezentraler Anlagen schafft bzw. sichert in der Regel Arbeitsplätze vor Ort, vermindert Geldabflüsse für importierte Brennstoffe und stärkt auf diese Weise die Kaufkraft in der Region.

[• Ein dezentraleres Stromsystem ist möglicherweise ökonomisch günstiger als ein zentrales System]

Anmerkungen

Fußnote 499 weist den erheblichen Umfang der nahezu wörtlichen Übernahmen nicht aus. Die Übernahme geht auf der nächsten Seite weiter.

Man beachte v.a. den Wechsel von indirekter zu direkter Rede im zweiten Satz ("Zum einen seien zentrale Systeme sind in Zeiten..."), der die redaktionelle Angleichung offenbar macht.

Sichter
fret


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:KayH, Zeitstempel: 20120629101808

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