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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-18
Quelle: Weber 2001
Seite(n): 4, Zeilen: 3-18
[Im klassischen Latein der Römer finden sich Begriffe wie »res nova« und »novitas«, erst im Kirchenlatein bei Quintus Septimius Florens Tertullianus37 (um 150-230] n. Chr.) und Augustinus von Hippo (um 354-430 n. Chr.) taucht das Wort »innovatio« auf und bedeutet so viel wie Erneuerung oder Veränderung38. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es den Begriff »innovation« im Französischen, seit Dante Alighieris »Fegefeuer« in der Göttlichen Komödie (1265-1321) das Wort »innovare« im Italienischen und Niccolö Machiavelli (1469-1527) spricht in »II principe« vom »innovatore«. Im Englischen ist seit William Shakespeares »Henry IV.« von »innovate« die Rede, er gebrauchte den Begriff »innovator« im Sinne politischer Erneuerung39. Im deutschen Sprachgebrauch wurden die entsprechenden Bedeutungen mit dem Wort »neu« transportiert: »neuem« bei Luther oder »Das Gift der Neuerer« bei Schiller40.

In der Gegenwart wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen sowie für deren Umsetzung verwendet. Die Bedeutung des Begriffs »Innovation« im heutigen Sprachgebrauch - im Sinne technisch-ökonomischer Entwicklung - ist entscheidend durch den Ökonomen Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) geprägt. Mit der deutschen Übersetzung (1961) seines zuerst 1939 in den USA erschienen zweibändigen Werks »Business Cycles« fand der Begriff »Innovation« seinen Platz im deutschen Sprachgebrauch; es enthält ein grundlegendes Kapitel zur ökonomischen »Theorie der Innovation«41.


38 Vgl. Weber, Innovation und »schöpferische Zerstörung«, 4; Müller, Innovation gewinnt, 9.
39 Ders., a. a. O., 9.
40 Böckmann/Kluge, Don Kariös. Infant von Spanien, 2.10.
41 Schumpeter, Business Cycles; ders., Konjunkturzyklen; vgl. zur Begriffsgeschichte auch: Ritter/Gründer/Gabriel, Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 4, 391 ff.

Im klassischen Latein der Römer finden sich Begriffe wie „res nova“ und „novitas“, erst im Kirchenlatein bei Tertullian (um 200 n.Chr.) und Augustin (um 400 n.Chr.) taucht das Wort „innovatio“ auf und bedeutet Erneuerung/Veränderung.3

Seit dem 13.Jh. gibt es den Begriff „innovation“ im Französischen, seit Dante (1265-1321) das Wort „innovare“ im Italienischen und Machiavelli (1469-1527) spricht vom „innovatore“.
Im Englischen ist seit Shakespeare von „innovate“ die Rede, er gebrauchte den Begriff „innouator“ im Sinne politischer Erneuerung.4
Im Deutschen wurden die entsprechenden Bedeutungen mit dem Wort „neu“ transportiert : „neuern“ bei Luther, „Das Gift der Neuerer“ bei Schiller.5
Die Bedeutung des Begriffs „Innovation“ im heutigen Sprachgebrauch - im Sinne technisch-ökonomischer Entwicklung - ist entscheidend durch den Ökonomen J.A.Schumpeter(1883-1950) geprägt. Mit der deutschen Übersetzung (1961) seines zuerst 1939 in den USA erschienen zweibändigen Werks „Business Cycles“ fand der Begriff „Innovation“ seinen Platz im deutschen Sprachgebrauch, es enthält ein Kapitel zur „Theorie der Innovation“6


3 Müller, Roland, Innovation gewinnt, Zürich 1997 S.9
4 ebd.S.54
5 ebd.
6 Schumpeter, J.A. Konjunkturzyklen, 2 Bde. Göttingen 1961, vgl. zur Begriffsgeschichte auch: Ritter, Joachim(Hg.) Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd.4, S.391ff

Anmerkungen

Fortsetzung der vorherigen Seite. In der Fußnote 38 wird zwar die Quelle referenziert, dass sich die Übernahme jedoch nahezu wörtlich fortsetzt - einschließlich der Übernahme der Fußnoten der Quelle - wird nicht kenntlich gemacht.

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