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Psc/Fragment 217 09

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Liberalix68
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 217, Zeilen: 09-20
Quelle: Leprich et al. 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 12-22
Je höher die Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen, desto aufwendiger werden Betrieb und Unterhalt des Netzes für den Netzbetreiber. Anschauliches Beispiel ist der erhöhte Aufwand, wenn das Netz und die daran angeschlossenen Anlagen zu Wartungszwecken außer Betrieb genommen werden müssen803. Diese zusätzlichen Transaktionskosten entstehen unabhängig davon, ob eine Anlage nach EEG, KWKG oder überhaupt nicht gefordert wird. Aber auch durch den Fördermechanismus des KWKG und EEG selbst entstehen zusätzliche Transaktionskosten für die anschließenden Netzbetreiber. Die Kosten der Einspeisevergütung selbst werden zwar auf die Endverbraucher umgelegt. Die Organisation des Umlagemechanismus und die Vergütung der Kraftwerksbetreiber verursachen jedoch zusätzlichen buchhalterischen, organisatorischen und personellen Aufwand, der den Netzbetreibern nach der gegenwärtigen Regulierungspraxis nicht ersetzt wird804.

803 Leprich et al., Dezentrale Energiesysteme, 63.
804 Vgl. hierzu auch Salje, KWKG 2002, § 9 Rn. 108 ff., der insofern für den Ansatz solcher Mehraufwendungen (»Betriebskosten«) über die allgemeinen Rechnungslegungsvorschriften des EnWG plädiert.

* Auch durch den Fördermechanismus des KWK-G und des EEG entstehen zusätzliche Transaktionskosten für die Netzbetreiber. Die Kosten der Einspeisevergütung selbst werden zwar umgelegt. Die Organisation des Umlagemechanismus und die Vergütung der Kraftwerksbetreiber verursachen jedoch einen zusätzlichen Aufwand, der den Netzbetreibern bislang nicht ersetzt wird.
  • Je höher die Anzahl unabhängiger Erzeugungsanlagen, desto aufwändiger wird der Betrieb und der Unterhalt des Netzes für den Netzbetreiber, zum Beispiel wenn das Netz und die daran angeschlossenen Anlagen zu Wartungszwecken außer Betrieb genommen werden müssen. Diese zusätzlichen Transaktionskosten entstehen unabhängig davon, ob eine Anlage nach EEG oder KWK-G oder gar nicht gefördert wird.
Anmerkungen

Autor verweist zwar auf die Quelle, allerdings offenbar nicht, um die (weitgehend wörtliche) Übernahme zu kennzeichnen, sondern um den angesprochenen (und in der Quelle auf S. 63 tatsächlich diskutierten) erhöhten Aufwand zu erleuchten. Möglicherweise lag ihm auch eina Fassung mit alterantiver Seitenzählung vor; dies ist jedoch unwahrscheinlich, da die de-facto Übernahme von S. 10 schwerlich in einer alternativen Fassung auf S. 58 auftaucht.

In jedem Fall wird auch nach der Fußnote weiter Text in leicht überarbeiteter Fassung übernommen.

Sichter
fret

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